← Luxembourg

Arrêté ministériel du 10 octobre 1927, portant nouvelle fixation du coefficient pour la multiplication des prix de base du tarif d'honoraires des méde

723 Memorial Memorial du des Grand-Duché de Luxembourg Großherzogtums Luxemburg. Mercredi, 12 octobre 1927. N° 56. Mittwoch, 12. Oktober 1927. Bekanntmachung. Zwischen der Großherzoglich Luxemburgischen Regierung und dem Regierungspräsidenten in Trier ist über die persönlichen Erleichterungen im kleinen Grenzverkehr zwischen Luxemburg und Deutschland in Ausführung des Art. 4 des zwischen den beiderseitigen Regierungen am 7. August 1926 geschlossenen Abkommens folgendes vereinbart worden : Den beiderseitigen Staatsangehörigen, die in dem einen Grenzbezirk ihren Wohnsitz haben oder sich seit mindestens einem Monat dort aufhalten, wird der Grenzübertritt und der Aufenthalt in dem anderen Grenzbezirke nach Maßgabe der folgenden Bestimmungen auf Grund eines besonderen Grenzausweises gestattet. Für Nutzungsberechtigte von Grundstücken, die in dem einen Grenzbezirke liegen, aber von einer in dem anderen Grenzbezirk gelegenen Betriebsstätte aus bewirtschaftet werden, sowie für die in der Wirtschaft solcher Nutzungsberechtigten tätigen Personen gilt die zeitliche Beschränkung des vorstehenden Absatzes nicht. I . Festlegung der Grenzbezirke. Als Grenzbezirke gelten auf beiden Seiten der Grenze Geländestreifen von durchschnittlich je 10 Km Breite längs der Grenze. Die Grenzbezirke werden durch folgende Linien von Süden nach Norden mit der Maßgabe festgesetzt, daß sämtliche von ihr durchschnittenen Ortschaften in den betreffenden Grenzbezirk einbezogen werden.

  1. a)auf dir luxemburgischen Seite : Mondorf, Ellingen, Welfringen, Dalheim, Waldbredimus, Roedt, Trintingen, Irsingen, Pleitringerhof, Hackenhof, Beyerholtz, Bergshof, Mensdorf, Roodt S., Olingen, Betzdorf, Hagelsdorf, Breinert, Boudler, Brouch, Buch, Wolper (Consdorf), Colbet, Pascheid, Heffingen, Fels, Medernach, Ermsdorf, Stegen, Ingeldorf, Eisenbahnlinie von Ettelbrück bis Ulflingen, Wilwerdingen, Wemperhardt;
  2. b)auf der deutschen Seite : Eft, Ilcllendorf, Oberleuken, Keßlingen, Faha, Collesleuken, Trassem, BeurigSaarburg, linkes Saarufer bis Conz, linkes Moselufer bis Trier, Biewer, Lorich, Butzweiler, Cordelm, Welschbiltig, Idesheim, Meckel, Wolfsfeld, Bettingen, Olsdorf, Hisel, Brimingen, Niederraden, Neuerburg, Eisenbahnlinie über Arzfeld bis Niederüttfeld, Heckhuscheid. II. Grenzausweise, Die Grenzausweise werden nach einem vereinbarten Vordruck in deutscher Sprache und zwar luxemburgischerseits in gelber Farbe, deutscherseits in weißer Farbe auf die Dauer von zwei Jahren ausgestellt. Nach Ablauf dieser Zeit können die Grenzausweise um weitere 2 Jahre verlängert werden, wenn sie noch brauchbar sind. Die Grenzausweise müssen folgende Angaben enthalten :
  3. a)Namen und Vornamen, Staatsangehörigkeit, Stand oder Beruf, Geburtsort und Geburtstag, sowie Wohnsitz oder Aufenthaltsort des Inhabers ;
  4. b)Ein Lichtbild des Inhabers, das von der ausstellenden Behörde abgestempelt ist, sowie dessen eigenhändige und amtlich beglaubigte Unterschrift. Von der Beibringung eines Lichtbildes im Grenzausweis kann abgesehen werden, wenn die betreffende Person einen noch gültigen sonstigen Ausweis besitzt, der mit einem noch zutreffenden und guten Lichtbilde versehen ist; Grenzausweis und sonstiger Ausweis sind beim Grenzübertritt stets mitzuführen, 724
  5. c)Für Kinder unter 15 Jahren genügt an Stelle eines Grenzausweises ein amtlicher durch den Bürgermeister auszustellender Ausweis über Vor- und Zunamen und Geburtstag des Kindes sowie der Anschrift des Vaters bezw. des Erziehungsberechtigten. Für Kinder, die jenseits der Grenze eine Schule oder Kirche besuchen, genügt für den Grenzübertritt an Stelle des vorgenannten Ausweises eine von dem zuständigen Lehrer oder Pfarrer ausgestellte Bescheinigung. III. Gebühren. Für die Ausstellung eines Grenzausweises wird deutscherseits eine Verwaltungsgebühr von 0,20 RM. erhoben. Die Ausstellung der Kinderausweise gemäß Ziffer 2c sowie die Verlängerung der Grenzausweise (Ziffer 2, Abs. 1, Satz 2) erfolgt gebührenfrei. IV. Bestimmung der für die Ausstellung der Grenzausweise zuständigen Behörden. Die Grenzausweise werden von dem für den Wohnsitz oder Aufenthaltsort des Bewerbers zuständigen Bürgermeister ausgestellt. V. Grenzübergangsstellen und Verkehrsstunden. Die Grenzausweise und die Ausweise zu 2c berechtigen zum Grenzübertritt an sämtlichen nachstehend bezeichneten Grenzübergangsstellen. Als Grenzübergangsstellen werden bestimmt:
  6. a)die Moselbrücken bei Perl, Nennig, Wincheringen, Wellen;
  7. b)die Sauerbrücken bei Wasserbillig, Langsur, Ralingen, Echternacherbrück, Weilerbach, Bollendorf, Dillingen (Luxemburg) und Wallendorf;
  8. c)die Fähren bei Besch, Nittel, Oberbillig, Metzdorf, Wintersdorf und das Fährboot bei Echtemacherfähre;
  9. d)die von Bettel und Vianden nach Roth fürenden Straßen;
  10. e)die Ourbrücken bei Wallendorf, Roth, Gemünd, Uebereisenbach und Dasburg. Der Grenzübertritt im kleinen Grenzverkehr ist, soweit nicht auf Grund des nächsten Absatzes und der Ziffer 7 eine Sonderregelung getroffen worden ist, nur von 6 Uhr morgens bis 10 Uhr abends gestattet. Aerzten, Tierärzten und Hebammen, die zur Ausübung ihrer Berufstätigkeit auf Grund der Uebereinkunft zwischen Luxemburg und Deutschland vom 4. Juni 1883 in den beiderseitigen Grenzgemeinden befugt sind, ist der Grenzübertritt, sofern er zu diesem Zwecke erfolgt, ohne zeitliche Beschränkung gestattet. Die zeitliche Beschränkung gilt auch nicht für Geistliche bei der Ausübung ihrer seelsorgerischen Tätigkeit in dringenden Fällen. Zur Hilfeleistung bei Bränden und andern Unglücksfällen in den Granzbezirken dürfen Feuerwehr und sonstige organisatorische Rettungsmannschaften die Grenze jederzeit ohne Erfüllung besonderer Förmlichkeiten überschreiten. Die zuständigen Verwaltungs- und Zollbehörden können im beiderseitigen Einvernehmen die Zeiten für den Verkehr an den Uebergangsstellen im allgemeinen oder im Einzelfalle anderweit festsetzen, wenn die örtlichen Verhältnisse es angezeigt erscheinen lassen. Der Grenzübertritt mit der Eisenbahn ist zeitlich nicht beschränkt. V I . Befugnisse die sich aus den Grenzausweisen ergeben. Die in dem einen Grenzbezirke ausgestellten Grenzausweise berechtigen zum jeweiligen Aufenthalt in dem andern Grenzbezirk auf die Dauer eines Zeitraumes, der sechs Tage nicht überschreiten darf. Bei wiederholtem Mißbrauche kann der Grenzausweis auch während seiner Gutligkeitsdauer von der Behörde, die den Ausweis ausgestellt hat für die Dauer oder auf Zeit entzogen werden. VII. Erleichterungen für Personen, die zur Nutzung von Grundstudien oder Bodenerzeugnissen jenseits der Grenze. berechigt sind oder die aus sonstigen dringenden Gründen insbesondere auch im Arbeiterverkeir die Grenze überschreiten müssen. Die Genehmigung zum Ueberschreiten der Grenze außerhalb der Grenzübergangsstellen und aaßerhalb der festgesetzten Tageszeiten kann vom Gemeindevorsteher auf Grund eines schriftlich oder mündlich bei ihm zu stellenden Antrages gestattet werden, soweit dies erforderlich ist, 725
  11. a)zur Bewirtschaftung von Ländereien einschließlich der Ausübung der Jagd, der Fischerei, des Weidebetriebes und des Torfstiches;
  12. b)aus verwandtschaftlichen Rücksichten oder zum Aufsuchen eines Arztes, Tierarztes, einer Hebamme, einer Apotheke oder einer Arbeitsstätte. In besonders dringenden Einzelfällen können die Grenzüberwachungsbeamten den Grenzübertritt ohne diese Genehmigung gestatten. VIII. Inkrafttreten der Vereinbarungen : Die Vereinbarungen treten am 1. November 1927 in Kraft; sie können von jedem der beiden Teile nur nach einer 3 Monate vorher erfolgten Ankündigung außer Kraft gesetzt werden. — Mit dem gleichen Tage verliert die Vereinbarung vom 16. März 1927 ihre Gültigkeit. Luxemburg, den 5 Oktober 1927. Avis. —- Postes. — A partir du 15 octobre prochain l'Administration des Postes et des Télégraphes mettra en circulation de nouveaux timbres-poste à l'effigie de S. A. R. Madame la Grande-Duchesse de 30, 90 centimes et 1 ½ franc. En outre, les timbres-poste de 25 et 75 centimes paraîtront en d'autres couleurs. Les valeurs de 65, 80 centimes et 1½ franc seront supprimées. — 7 octobre 1927. Avis,— Assurances. — En exécution de l'art. 14 de la loi du 16 mai 1891, concernant la surveillance des opérations d'assurance, la «Compagnie Européenne d'Assurance des Marchandises et des Bagages» à Berne a demandé la restitution de son cautionnement respt. le transfert de ce cautionnement à sa compagnie sœur «Compagnie Européenne d'Assurance des Marchandises et des Bagages» à Bruxelles, 204, Rue Royale, à laquelle elle a cédé son portefeuille luxembourgeois. La Compagnie Européenne de Berne renonce à l'autorisation de faire des opérations dans le Grand-Duché. Des oppositions éventuelles à la libération du cautionnement de la Compagnie Européenne d'Assurance des Marchandises et des Bagages de Berne devront être présentées dans le délai de six mois au plus tard. (Troisième et dernière insertion de l'avis du 4 juin 1927, Mémorial n° 20, p. 438). — 5 octobre 1927. Avis, — Règlement communal, —- En séance du 5 octobre 1927, le conseil communal de Grevenmacher a édicté un règlement sur le ban de vendange. — Le dit règlement a été dûment publié. — 10 octobre 1927. Caisse d'épargne* Déclaration de perle de livrets. A la date des 30 septembre, 3 et 5 octobre 1927, les livret n° 292131, 257040, 213498 ont été déclarés perdus. Les porteurs des dits livrets sont invités à les présenter dans la quinzaine à partir de ce jour, soit au bureau central, soit à un bureau auxiliaire quelconque de la Caisse d'épargne et à faire valoir leurs droits. Faute par les porteurs de ce faire dans le dit délai, les livrets en question seront déclarés annulés et remplacés par des nouveaux. 5 octobre 1927. Caisse d'épargne. — Annulation de livrets perdus. — Par décision de M. le Directeur général des finances en date du 27 septembre 1927, les livrets n° 187223, 211879, 252277, 269191 et 279083 ont été annulés et remplacés par des nouveaux. 1er octobre 1927. 726 Avis.— Assurance-Maladie. Par arrêtés de M. le Directeur général de la prévoyance sociale, en date du 30 septembre 1927, les modifications ci-après, apportées aux statuts des caisses de maladie ci-après désignées, ont été approuvées.— 30 septembre 1927. 1. — Caisse de maladie, de l'Arbed, Usines de Dommeldange : Art. 18 des statuts. — La caisse assure à ses affiliés comme prestations supplémentaires : 1° le traitement dentaire, savoir:
  13. a)pour obturation, les honoraires d'après la taxe du tarif officiel du 1er juillet 1926 (Pos. 165
  14. a)multipliée par le nombre-indice 5,5;
  15. b)une indemnité de 30 fr. par prothèse, sous déduction du supplément accordé éventuellement par l'assurance vieillesse-et-invalidité. Art. 18. — Als Mehrleistung gewährt die Kasse an die Mitglieder: 1. Zahnärztliche Behandlung, und zwar:
  16. a)für eine Zahnplombe, die durch den Aerztetarif vom 1. 7. 1926 (Post. 165
  17. a)vorgesehene. Gebühr. Letztere beträgt bei einem Multiplikator von 5,5 netto Fr. 22. Art 19, Pos. 8. — Une indemnité funéraire égale pour l'épouse aux deux tiers, pour un enfant à la moitié de celle de l'assuré. Art. 19, Pos. 8 — .. .ein Sterbegeld, und zwar bei dem Tode der Ehefrau von zwei Dritteln, beim Tode eines Kindes von der Hälfte des dem Versicherten zukommenden Sterbegeldes. 2. — Caisse de maladie de l'Arbed, Usines à Esch-sur-Alzeite. Art 14 al. b. — . . . à une indemnité de maladie pour chaque jour du calendrier, s' élevant à la moitié du salaire normal, à partir du troisième jour de l'incapacité de travail de l'assuré, ils etc Art. 14. Abs. b. — bei Arbeitsunfähigkeit auf ein Krankengeld in der Höhe des halben Grundlohnes für jeden Kalendertag, vom dritten Tage nach dem Tage der Erkrankung an. Das Krankengeld wird usw Art 15. al. 10. 5me ligne: .. .secours à la famille pendant le séjour de l'assuré à l'hôpital: un secours de famille égal aux trois quarts du secours pécuniaire. Art. 15. Abs. 10. 5. Zeile .. .ein' Hausgeld in der Höhe von drei Viertel des Krankengeldes, Art. 18. al. 1°: Le traitement dentaire consistant dans un supplément de 12 fr. par obturation ut par prothèse. Art. 18. Abs. 1.— Zahnärztliche Behandlung, und zwar einen Zuschuß von 12 Franken pro Zahnplombe und pro Ersatzzahn. Art 19, al. 1°: Le prix de ces tickets est le suivant: ticket de consultation : 2,50 fr. ticket de visite 3,50 fr. ticket kilométrique 3,— fr. ticket pour médecin spécialiste: 1,50 fr. en plus. Art 19, abs. 1.; Der Preis dieser Tikets ist folgender: Könsultationstiket: 2,50 fr. Besuchstiket: 3,50 fr, Reisetiket: 3,— fr. pro Kilometer. Tikets für Spezialärzte werden je um 1,50 Franken erhöht. 727 Art. 19, al. 2. — Le traitement dentaire par un remboursement de 10 fr. par extraction dentaire, 12 fr. par obturation, 12 fr. par prothèse. Art. 19, Abs. 2. — Zahnärztliche Behandlung durch Rückvergütung von 10 Franken pro Zahnextraktion, 12 Franken pro Zahnplombe, 12 Franken pro Ersatzzahn. Art. 19, al. 8: .. une indemnité funéraire fixée pour l'épouse à deux tiers et pour un enfant à la moitié de celle de l'assuré. Art. 9, Abs. 8 : .. .ein Sterbegeld, und zwar bei dem Tode der Ehefrau von zwei Dritteln, beim Tode eines Kindes von der Hälfte des dem Versicherten zukommenden Sterbegeldes. 5. — Caisse de Maladie d' Ougrée-Marihaye à Rodange. Art. 14. b. Les assurés ont droit
  18. b)à une indemnité de maladie pour chaque jour de l'année, s'élevant à la moitié du salaire normal, à partir du troisième jour qui suit le début de la maladie, lorsque la maladie entraîne une incapacité de travail, de l'assuré; ils seront accordés dés le premier jour de l'incapacité de travail pour les maladies qui ont une durée de plus de huit jours, pour celles qui sont suivies de mort et pour celles qui sont provoquées par un accident professionnel. Art. 14. b. Die Versicherten haben Anspruch:
  19. b)bei Arbeitsunfähigkeit auf ein Krankengeld in Höhe des halben Graundlohnes für jeden Kalendertag vom dritten Tage nach dem Tage der Erkrankung an. Das Krankengeld wird vom ersten Tage an gewährt, bei Krankheiten, die länger als acht Tage dauern, bei solchen, die zum Tode führen und bei solchen, die durch Betriebsunfall verursacht worden sind. Art. 33. al. 1. Les cotisations sont à verser pour tous les jours du calendrier; elles sont retenues lors de chaque paye. Art. 33. Abs. 1. Die Beiträge sind für alle Tage des Kalenderjahres zu zahlen, und werden an jedem Zahltage zurückbehalten. 4. Cuisse de maladie de lu Société Métallurgique des Terres- Rouges, à Esch-sur-Alzette. Art. 19, Pos, 8. ,, .une indemnité funéraire fixée pour l'épouse à deux tiers et pour un enfant à la moitié de celle tic l'assuré. Art 19, Pos. 8. .. .ein Sterbegeld, und zwar bei dem Tode der Ehefrau von zwei Dritteln, beim Tode eines Kindes von der Hälfte des dem Versicherten zukommenden Sterbegeldes. 5. — Cuisse régionale de maladie à Bettembourg. Art. 21 des statuts, La caisse assure à ses membres assurés obligatoirement comme prestations supplémentaires : le traitement dentaire, consistant dans un supplément de 10 fr. par obturation et par prothèse. Art. 21. Die Kasse gewährt den pflichversicherten Mitgliedern außer der gewöhnlichen zahnärztlichen Behandlung (Extraktion) einen Zuschuß von 10 Franken pro Zahnplombe und pro Ersatzzahn. Art, 22. La caisse assure aux membres de la famille des assurés: 1" le traitement médical, moyennant des tickets de consultation, de visite et des tickets kilométriques qui sont délivrés aux guichets de la caisse. 728 Le prix des tickets est le suivant: ticket de consultation : 2,50 fr.; ticket de visite: 3,50 fr.; ticket kilométrique: 3,— fr. par kilomètre de distance, à compter au domicile du médecin le plus proche. Pour les consultations, visites et voyages de nuit, le prix des tickets est à porter au double. Les soins médicaux et pharmaceutiques sont assurés pour une durée de six semaines. Après un délai de six mois, ces prestations pourront être renouvelées. 2° le traitement dentaire par un remboursement de 10 fr. par extraction dentaire; 10 fr. par obturation; 6 fr. par prothèse. 3° le traitement chirurgical, pour la totalité des frais médicaux; 4° les frais pharmaceutiques et d'autres moyens curatifs prescrits par le médecin de la caisse, à l'exception des spécialités pharmaceutiques; 5° le traitement radioscopique, d'après les taxes du tarif; 6° le traitement dans un sanatorium, suivant convention avec la ligue contre la tuberculose jusqu'à concurrence d'un tiers des frais d'entretien et pour la durée de six mois; 7° les frais d'entretien dans un hôpital ou clinique (3e classe);
  20. a)dans le cas d'un traitement opératoire, la totalité des frais;
  21. b)dans le cas' d'un traitement pour maladie interne, la moitié 'des frais;
  22. c)dans le cas d'accouchement normal ou prématuré et d'avortement, la moitié des frais d'entretien, à partir du 11me jour; 8° une indemnité funéraire fixée à 160 fr. pour l'épouse et à 120 fr. pour l'enfant de l'assuré. L'indemnité funéraire est à réduire du montant de celle due, en cas d'assurance de l'affilié, par l'établissement d'assurance contre la vieillesse et l'invalidité, l'association contre les accidents ou une caisse de maladie. Art. 22. Familienhilfe: Die Kasse gewährt den Familienangehörigen : 1° ärztliche Behandlung gegen Abgabe von Konsultations-, Besuchs- und Reisetikets, die an der Kasse, erhältlich sind. Der Preis dieser Tikets ist folgender: Konsultationstikets: 2,50 Franken; Besuchstikets : 3,50 Franken; Reisetikets : 3,— Franken, pro Kilometer Entfernung vom nächstwohnenden Arzte aus berechnet. Für Nachtkonsultationen, Besuche und Reisen wird der Betrag der Gutscheine verdoppelt, Aerztliche Behandlung und Arznei werden für die Dauer von 6 Wochen gewährt. Nach einer Unterbre"chüngsfrist von 6 Monaten können diese Leistungen erneuert werden. 2° Zähnärztliche Behandlung durch Rückvergütung von : 10 Franken pro Zahnextraktion; 10 Franken pro Zahnplombe; 6 Franken pro Ersatzzahn. 729 3. bei Operationen, die Gesamtkosten der ärztlichen Behandlung; 4. Die Gesamtkosten für Arznei und sonstige Heilmittel, welche von Seiten des Kassenarztes verordnet werden, mit Ausnahme der pharmaceutischen Spezialitäten; 5. Röntgenbehandlung nach den festgesetzten Tarifsätzen; 6. Sanatorialbehandlung, nach Vereinbarung mit der Liga gegen die Tuberkoluse und höchstens bis zu einem Drittel des täglichen Verpflegungspreises und für die Dauer von 6 Monaten; 7. die Verpflegung im Hospital oder in der Klinik (3. Klasse):
  23. a)im Falle einer Operation, die Gesamtkosten;
  24. b)im Falle der Behandlung einer innern Krankheit, die Hälfte der Kosten;
  25. c)im Falle, der Behandlung einer innern Krankheit infolge Entbindung, Früh- oder Fehlgeburt die Hälfte der Kosten, vom 11 Tage ab; 8. ein Sterbegeld und zwar beim Tode der Ehefrau eines Versicherten 160 Fr., beim Tode eines Kindes 120 Franken. Das Sterbegeld für Familienangehörige ist um den Betrag des Sterbegeldes zu kürzen, auf das des Verstorbene als Versicherter bei der Alters- und Invalidenversicherung,bei der Unfallversicherungsgenossenschaft oder bei einer Krankenkasse Anspruch hat. Agents d'assurances agréés pendant le mois de septembre 1927. d'ordre Nom et adresse Agents Cies d'assurances Date 1 Hilger Aloyse, entrepreneur, Bourglinster, Mersch Nicolas, employé d'assurance, Luxembourg. Beringer Pierre de Schieren. Agent Compagnie d'assurance « La Nationale luxembourgeoise ». Compagnie d'assurance « La Luxembourgeoise». Compagnie d'assurance «Le Phénix Belge», Anvers. Compagnie d'assurance « La Luxembourgeoise », Luxembourg. Compagnie d'assurance «La Luxembourgeoise », Luxembourg. Compagnie d'assurance « La Luxembourgeoise», Luxembourg. Compagnie des Propriétaires Réunis», Bruxelles. Compagnie d' Assurances Générales (vie) Paris. Compagnie d'assurance « La Liégeoise » (accident.) Compagnie d'assurance « Le Monde » (incendie et vie,) Compagnie d'assurances « La Nationale Luxembourgeoise » 3 2 3 4 5 6 7 Gausché Aloyse, employé d'assurance, Luxembourg. Legrand Juiles, employé d' assurance, Luxembourg. Colling Pierre, employé d'assurance, Clervaux. Ulveling Hilaire, clerc de notaire, Wiltz. 8 Lefèvre Emile, représentant, Luxembourg, 9 Barthels Philippe, Ettelbruck. Luxembourg, le 1er octobre 1927. 3 3 7 7 7 12 12 20 730 Arrêté ministériel du 10 octobre 1927, portant nouvelle fixation du coefficient pour la multiplication des prix de base du tarif d'honoraires des médecins, médecins-dentistes et sages-femmes, publié par arrêté du 12 juillet 1927. Le Directeur général du service sanitaire, Vu l'art. 36 de l'ordonnance royale grand-ducale du 12 octobre 1841, portant organisation du service sanitaire; Revu l'arrêté du 12 juillet 1927, portant nouvelle fixation du coefficient pour la multiplication des prix de base du tarif d'honoraires des médecins, médecins-dentistes et sages-femmes; Arrête: er Art. 1 . A partir du 15 de ce mois, le multiplicateur pour le tarif d'honoraires des médecins, médecinsdentistes et sages-femmes est de 6. Art. 2. Le présent arrêté sera inséré au Mémorial. Luxembourg, le 10 octobre 1927. Le Directeur général du service sanitaire, Norb. Dumont. Avis. — Service sanitaire. — Par arrêté grand-ducal du 4 octobre 1927, démission honorable a été accordée, sur sa demande, à M. Aloyse Decker, médecin-dentiste à Luxembourg, des fonctions de membre suppléant, du Collège médical. — 10 octobre 1927. Luxembourg. — Imprimerie de la Cour Victor Buck.

🔗 Vers la source officielle

Explication IA à partir du texte officiel de la loi. Indicatif, ne remplace pas un conseil juridique.