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Loi du 21 février 1928, portant approbation des conventions des 30 octobre 1925 et 22 août 1927, conclues avec l'Allemagne, concernant le règlement de

237 Mémorial Memorial du des Grand-Duché de Luxembourg. Großherzogtums Luxemburg. N° 10. Samedi, 3 mars 1928. Samstag, 3. März 1928. Loi du 21 février 1928, portant approbation des conventions des 30 octobre 1925 et 22 août 1927, conclues avec l'Allemagne, concernant le règlement des dommages de guerre. Gesetz vom 21. Februar 1928, wodurch die am 30. Oktober 1925 und 22. August 1927 mit Deutschland abgeschlossenen Übereinkommen betreffend die Regelung der Kriegsschäden, genehmigt werden. Nous CHARLOTTE, par la grâce de Dieu Grande-Duchesse de Luxembourg, Duchesse de Nassau, etc., etc., etc.; Notre Conseil d'Etat entendu; De l'assentiment de la Chambre des députés; Vu la décision de la Chambre des députés du 8 février 1928 et celle du Conseil d'Etat du 10 du même mois, portant qu'il n'y a pas lieu à second vote; Avons ordonné et ordonnons: Article unique. Sont approuvées les deux conventions conclues entre le Grand-Duché de Luxembourg et l'Allemagne concernant le règlement des dommages de guerre, à savoir: 1° la convention signée à Luxembourg, le 30 octobre 1925, et 2° la convention additionnelle signée à Berlin, le 22 août 1927. Mandons et ordonnons que la présente loi soit insérée au Mémorial pour être exécutée et observée par tous ceux que la chose concerne. Luxembourg, le 21 février 1928. Wir Charlotte, von Gottes Gnaden Großherzogin von Luxemburg, Herzogin zu Nassau, u., u., u.; Charlotte. Le Ministre d'Etat, Président du Gouvernement, Jos. Bech. Le Directeur général des finances, de la prévoyance sociale et du travail, P. Dupong. Nach Anhörung Unseres Staatsrates; Mit Zustimmung der Abgeordnetenkammer; Nach Einsicht der Entscheidung der Abgeordnetenkammer vom 8. Februar 1928 und derjenigen des Staatsrates vom 10. desselben Monats, wonach eine zweite Abstimmung nicht erfolgen wird; Haben verordnet und verordnen : Einziger Artikel. Die beiden, zwischen dem Großherzogtum Luxemburg und Deutschland abgeschlossenen Übereinkommen betreffend die Regelung der Kriegsschäden, sind genehmigt, und zwar: 1. das zu Luxemburg am 30. Oktober 1925 unterzeichnete Übereinkommen, und 2. das zu Berlin am 22. August 1927 unterzeichnete Zusatz-Übereinkommen. Befehlen und verordnen, daß dieses Gesetz im „Memorial" veröffentlicht werde, um von allen, die es betrifft, ausgeführt und befolgt zu werden. Luxemburg, den 21. Februar 1928. Charlotte. Der Staats minist er, Präsident der Regierung, Jos. Bech. Der General-Direktor der Finanzen, der sozialen Fürsorge und der Arbeit, P. Dupong. (Suit le texte des deux conventions.) 238 Protokoll. Luxemburg, den 30. Oktober 1925. Von den Unterzeichneten, nämlich dem Herrn Conrad Stümper, Regierungsrat, als Vertreter der Großherzoglich Luxemburgischen Regierung und dem Ministerialdirektor z. D. Herrn Mathieu als Vertreter der Deutschen Regierung, und zwar seitens beider Vertreter unter Vorbehalt der nachträglichen Genehmigung ihrer Erklärungen durch die beiden Regierungen mit der Maßgabe, daß diese Genehmigung als erteilt gilt, sofern nicht binnen 14 Tagen von heute ab von einer oder der anderen Seite Widerspruch dagegen zugestellt wird, ist heut unter Aufhebung des genehmigten Protokolls vom 28. Mai d. J. folgender Vergleich geschlossen worden : 1. Herr Mathieu erklärt, daß die Deutsche Regierung unter der Voraussetzung und dem ausdrücklichen Vorbehalt, daß in der Eisenbahnfrage die deutschen Rechte, über die ein Schiedsgericht angerufen werden soll, nach jeder Richtung hin gewahrt bleiben, sich in Verfolg der vorgenommenen Prüfungen der seitens der Großherzoglichen Regierung vorgelegten Kriegsschädenfoderungen behufs Abgeltung aller dieser Ansprüche einschließlich der Forderung für Einquartierung und der Restforderung für Inanspruchnahme der Telegraphen- und Fernsprechleitungen in Höhe der Globalsumme von acht Millionen Goldmark für schuldig bekennt. Diese acht Millionen Goldmark sind vom 1. Juli d. J. ab bis zum Tage der Berichtigung, sei es durch Barzahlung oder durch Aufrechnung, mit 6% jährlich postnumerando zu verzinsen. 2. Herr Stümper erklärt, in der im gegenwärtigen Protokoll erwähnten Pauschalsumme von 8 Millionen Goldmark, zuzüglich 6 % Zinsen vom 1. Juli 1925 ab, erkenne die luxemburgische Regierung als einbegriffen an, und zwar an Kapital und erfallenen Zinsen, sämtliche Kriegsschäden, die auf dem Territorium des Großherzogtums Luxemburg, dem Großherzoglichen Staat, den Gemeinden und den luxemburgischen Staatsangehörigen infolge der Besetzung des Landes sowie irgend einer Kriegshandlung entstanden sind. In der Eisenbahnfrage werden deutsche Rechte luxemburgischerseits bestritten. 3. Beiderseits wird erklärt: Nicht einbegriffen sind diejenigen Forderungen, die nicht unter den Begriff « Kriegsschäden » fallen. Ausgenommen sind insbesondere die Ansprüche des Großherzoglich Luxemburgischen Staates, herrührend aus dem Eisenbahnvertrag, und die Forderungen der Prinz-Heinrich-Eisenbahnen wegen Benutzung ihres Netzes und Materials. Die Forderungen fremder Staatsangehöriger und fremder Gesellschaften sind von der Deutschen Regierung abgelehnt worden. Die Großherzogliche Regierung wird auf diese Forderungen nicht mehr zurückkommen. 4. Herr Mathieu erklärt, daß die vorbezeichneten acht Millionen Goldmark nebst den vom 1, Juli 1925 ab aufgelaufenen Zinsen fällig und zahlbar sind:

  1. a)sofern das in der Eisenbahnfrage in Aussicht genommene Schiedsgericht zu Ungunsten Deutschlands entscheidet, ohne weiteres am 2. Januar des dem endgültigen Schiedsspruch folgenden Jahres,
  2. b)sofern das Schiedsgericht im ganzen oder teilweise zu Gunsten Deutschlands entscheidet, unter Aufrechnung der sich für Deutschland ergebenden Gegenforderungen, deren Betrag einschließlich etwa zuerkannter Zinsen als am 1. Juli 1925 fällig und zahlbar gewesen in Rechnung zu tragen ist, am 2. Januar des Jahres, das auf die rechnerische Feststellung der sich auf Grund, des Schiedsspruchs für Deutschland ergebenden Gegenforderungen folgt. 5. Deutschland ist bereit, von den unter Nr. 4 anerkannten acht Millionen Goldmark nebst Zinsen die Hälfte, also vier Millionen Goldmark nebst den bis dahin von diesen vier Millionen aufgelaufenen Zinsen, binnen einem Monat nach dem Tage vorschußweise zu zahlen, an dem das Einverständnis beider Regierungen 239 über das in der Eisenbahnfrage zu bestellende Schiedsgericht und die diesem zur Entscheidung vorzulegenden Streitfragen protokollarisch festgelegt sein wird. 6. Dieses Protokoll ist in zwei Exemplaren genehmigt und, wie folgt, unterschrieben worden. STUMPER. MATHIEU. Zusatzprotokoll. Berlin, den 22. August 1927. Von den unterzeichneten, nämlich dem Herrn Regeirungsrat Conrad Stümper als Vertreter der Großherzoglich Luxemburgischen Regierung und dem Ministeraldirektor z. D. Herrn Mathieu als Vertreter der Deutschen Regierung ist heut in Abänderung des Protokolls vom 20. Oktober 1925 folgendes vereinbart worden : Deutschland wird an Luxemburg von der anerkannten Entschädigung für Kriegsschäden 2 Millionen mit den Zinsen hiervon bis zum 1. Juli 1927 insgesamt — zwei Millionen, zweihundertvierzigtausend Goldmark — zahlen, dessen Rückforderung ausgeschlossen bleibt. Die Zahlung soll spätestens einen Monat nach Genehmigung dieser Vereinbarung durch die Luxemburgische Kammer erfolgen. Ueber die beiderseitigen Eisenbahnforderungen bleiben weitere Verhandlungen verbehalten; so lange diese nicht zu einem Ergebnis geführt haben, finden weitere Zahlungen auf Grund des Protokolls vom 30. Oktober 1925 nicht statt. Sollten diese Verhandlungen zur Einsetzung eines Schiedsgerichtes führen, so wird schon jetzt bestimmt, daß die beiderseitigen Forderungen gleichzeitig diesem Schiedsgericht unterbreitet werden. STUMPER. MATHIEU. Loi du 24 février 1928, concernant la protection des oiseaux. Gesetz vom 24. Februar 1928 über den Vogelschutz. Nous CHARLOTTE, par la grâce de Dieu Grande-Duchesse de Luxembourg, Duchesse de Nassau, etc., etc., etc.; Notre Conseil d'Etat entendu; De l'assentiment de la Chambre des députés; Vu la décision de la Chambre des députés du 19 janvier 1928 et celle du Conseil d'Etat du 20 du même mois, portant qu'il n'y a pas lieu à second vote; Avons ordonné et ordonnons: Art. 1 er . Il est défendu de tuer ou de capturer les oiseaux sauvages, d'enlever les nids ou les œufs, de capturer ou de détruire les couvées, par quelques moyens et à quelque époque de l'année que ce soit. Art. 2. L'importation et le transit, le transport, le colportage, la mise en vente, l'aliénation ou Wir Charlotte, von, Gottes Gnaden Großherzogin zu Luxemburg, Herzogin zu Nassau, u., u., u.; Nach Anhörung Unseres Staatsrates; Mit Zustimmung der Abgeordnetenkammer) Nach Einsicht der Entscheidung der Abgeordnetenkammer vom 19. Januar 1928 und derjenigen des Staatsrates vom 20 desselben Monates, gemäß welcher eine zweite Abstimmung nicht erfolgen wird; Haben verordnet und verordnen : Art. 1. Es ist verboten, durch jegliche Mittel und zu jeglicher Jahreszeit, die wildlebenden Vögel zu tüten oder zu fangen, die Nester oder Eier auszuheben, die Bruten zu fangen oder zu vernichten. Art. 2. Die Ein- und Durchfuhr, der Transport, der Verkauf im Umherziehen, das Feilbieten, der 240 l'acquisition de ces oiseaux, nids, œufs et couvées, sont interdits. Cette interdiction ne s'étend pas à la destruction faite ou ordonnée par le propriétaire ou l'usufruitier des nids que les oiseaux auront construits dans ou contre les maisons d'habitation ou les bâtiments en général et dans l'intérieur des cours, s'il résulte un dommage ou une incommodité pour la propriété. La destruction reste toutefois défendue du 1 er mars au 1 e r septembre de l'année. Art. 3. Ne tombent pas sous l'application des dispositions qui précèdent: 1° les oiseaux exotiques; 2° les oiseaux considérés par l'art. 4 comme oiseaux-gibier, pour autant qu'il ne s'agit pas des nids, œufs et couvées; 3° les oiseaux considérés par l'art. 5 comme ne requérant pas de protection. Art. 4. Sont considérés comme oiseaux-gibier, les oiseaux sauvages énumérés ci-après:
  3. a)dans l'ordre des palmipèdes: les plongeons (colymbidés), les grèbes (podicipitidés), les harles (merginés), les fuligules (fuligulinés), les canards (anatidés), les oies (ansérinés);
  4. b)dans l'ordre des échassiers: le phalarope cendré, les courlis, les barges, les chevaliers, les bécassines, les bécasses, les bécasseaux, le sanderling, l'huîtrier pie de mer, le vanneau huppé, les pluviers, l'œdicnème criard, la petite outarde, les râles, les marouettes, la poule d'eau et la foulque macroule;
  5. c)dans l'ordre des gallinacés: la caille, les perdreaux, la gelinotte, le coq de bruyère et les faisans;
  6. d)dans l'ordre des colombins : le ramier et le pigeon colombin. Art. 5. Sont considérés comme ne requérant pas de protection les oiseaux ci-après:
  7. a)les rapaces diurnes, à l'exception de la crécerelle (tinnunculus alaudarius, Turmfalke), de la buse commune (buteo vulgaris, Mäusebussard), de la buse pattue (archibuteo lagopus, Rauchfuss), de la bondrée ordinaire (pernis apivoris, Wespenbussard), et du milan royal (milvus regalis, roter Milan);
  8. b)les pies-grièches (Würger); Verkauf oder Erwerb dieser Vögel, Nester, Eier und Brüten sind verboten. Dieses Verbot bezieht sich nicht auf die vom Eigentümer oder Nutznießer vollzogene oder veranlaßte Zerstörung von Nestern, welche die Vögel in oder an den Wohnhäusern oder Gebaulichkeiten und im I n n e r n der Hofraume angebracht haben, falls daraus ein Schaden oder eine Unbequemlichkeit für das Eigentum erwachst. Die Zerstörung bleibt jedoch vom 1. März bis zum 1. September des Jahres verboten. A r t . 3. Diese Bestimmungen finden keine Anwendung auf: 1. die exotischen Vogel; 2. die i n Art. 4 als Jagdwild bezeichneten Vögel, soweit es sich nicht um Nester, Eier und Brüten handelt, 3. die in Art. 5 als nicht schutzberechtigt bezeichneten Vögel. A r t . 4. Als Jagdvögel gelten nachbenannte, wildlebenden Vögel:
  9. a)in der Ordnung der Schwimmvögel: die Meertaucher, die Flußtaucher, die Säger, die Tauchenten, die Enten, die Gänse;
  10. b)in der Ordnung der Stelzenlaufer (Laufvögel): der schmalschnäbelige Wassertreter, die Brachvögel, die Uferschnepfen, die Strandläufer, die Sumpfschnepfen, die Waldschnepfen, die jungen Schnepfen, der gemeine Sanderling, die Strandelster, der gemeine Kiebitz, die Regenpfeifer, der Erdbracher, die Trappen, die Wasserrallen, die Sumpfhühner, das Ruhrhuhn und das Wasserhuhn;
  11. c)in der Ordnung der Hühnervögel (Scharrvögel): die Wachtel, die Feldhühner, das Haselhuhn, das Birlhuhn und die Fasane;
  12. d)in der Ordnung der Tauben (Girrvögel): die Ringeltaube und die Holztaube. A r t . 5. Als nicht schutzberechtigl gelten folgende Vögel:
  13. a)die Tagraubvögel, mit Ausnahme des T u r m falken, des Mäusebussard, des Rauchfußes, des Wespenbussard und des roten M i l a n ;
  14. b)die Würger; 241
  15. c)la corneille noire (corvus corone, Rabenkräne), la corneille mantelée (corvus cornix, Mantelkrähe) et le corbeau-freux (tripanocrax frugilegus, Saatkrähe) ;
  16. d)la pie commune (pica caudata, Elster) ;
  17. e)le geai ordinaire ou glandivore (garrulus glandarius, Eichelhäher);
  18. f)le grèbe castagneux (podiceps fluviatilis, Flusstaucher) et le grèbe jougris (podiceps griseigena, graukehliger Haubentaucher) ;
  19. g)le moineau (passer domesticus, Haussperling) et le friquet (passer montanus, Feldsperling).
  20. c)die Rabenkrähe, die Mantelkrähe und die Saatkrähe;
  21. d)die Elster;
  22. e)der Eichelhäher;
  23. f)der Flußtaucher und der graukehlige Haubentaucher;
  24. g)der Haussperling und der Feldsperling. Art. 6. La chasse des oiseaux visée sous les art. 4 et 5 n'est permise qu'au moyen de l'arme à feu selon les dispositions et les restrictions des lois et règlements concernant la chasse. Art. 6. Die Jagd auf die in Art. 4 und 5 erwähnten Vögel ist nur mit der Feuerwaffe gemäß den Bestimmungen und Beschränkungen der Gesetze und Reglemente über die Jagd gestattet. Art. 7. Un règlement d'administration publique déterminera
  25. a)l'ouverture et la fermeture de la chasse aux différentes catégories d'oiseaux énumérés aux aux art. 4 et 5;
  26. b)les modifications aux exceptions et au classement arrêtés par les art. 3, 4 et 5 ;
  27. c)les exceptions à accorder aux dispositions qui précèdent dans un intérêt scientifique ou de repeuplement;
  28. d)les dérogations qui pourraient être consenties à la défense de détruire les oiseaux énumérés à l'art. 5, par d'autres moyens que le fusil, sans que cependant il ne puisse, en aucun cas ,être fait emploi de pièges, cages, filets, lacets et gluaux, destinés à la capture des oiseaux. Art. 7. Ein öffentliches Verwaltungsreglement bestimmt:
  29. a)die Eröffnung und Schließung der Jagd auf die verschiedenen in Art. 4 und 5 aufgeführten Vogelarten;
  30. b)die Abänderungen der durch Art. 3, 4 und 5 festgelegten Ausnahmen und Klassierungen;
  31. c)die im Interesse der Wissenschaft oder der Wiederbevölkerung Zu gewährenden Ausnahmen von den vorstehenden Bestimmungen;
  32. d)die eventuell zu gestattenden Abweichungen vom Verbot des Tötens der in Art. 5 aufgezählten Vögel durch andere Mittel als die Flinte, ohne daß jedoch irgendwie Fallen, Käfige, Netze, Schlingen und Leimruten, welche Zum Fangen von Vögeln bestimmt sind, in Anwendung kommen dürfen. Art. 8. Le Gouvernement pourra: 1° encourager par des subsides dans les limites des crédits budgétaires les mesures à prendre pour favoriser la multiplication des oiseaux protégés; 2° étendre les dispositions protectrices de la présente loi en réduisant la durée de la chasse et en interdisant temporairement la chasse d'espèces non protégées; 3° créer dans les forêts domaniales et sur d'autres propriétés de l'Etat des réserves dans lesquelles tous les oiseaux ou certaines espèces d'entre eux jouiront d'une protection absolue durant toute l'année ou une partie de celle-ci; Art. 8. Die Regierung kann : 1) durch Subsidien in den Grenzen der büdgetären Kredite die Maßnahmen Zur Vermehrung der geschützten Vögel unterstützen : 2) die Schutzbestimmungen dieses Gesetzes ausdehnen, indem sie die Dauer der Jagd verkürzt und die Jagd auf ungeschützte Vogelarten zeitweilig verbietet; 3) in den Staatswaldungen und auf anderem staatlichen Besitztum Gehege anlegen, in denen alle Vögel oder gewisse Vogelarten während des ganzen Jahres oder eines Teiles desselben vollen Schuh finden; 242 4° étendre éventuellement cette protection à des réserves ou refuges créés par des communes, des sociétés ou des personnes privées et 5° faire inscrire la protection de l'oiseau dans le programme d'études de toutes les écoles de l'enseignement primaire et secondaire; Art. 9. Ceux qui contreviendront aux dispositions de la présente loi ou des règlements pris en exécution de cette loi, de même que ceux qui seront trouvés propriétaires ou détenteurs d'engins prohibés, seront punis d'une amende de 51 à 200 fr. et d'un emprisonnement de huit jours à un mois, ou d'une de ces peines seulement. Seront punis des mêmes peines ceux qui, sciemment, omettront de retenir de l'infraction à la présente loi leurs enfants mineurs ou les personnes placées sous leur surveillance. Art. 10. La tentative qui se produit dans les termes de l'art. 51 du Code pénal, sera punie des mêmes peines que l'infraction consommée Art. 11. En cas de récidive, les peines fixées par les articles qui précèdent pourront être portées au double. Il y a récidive lorsque, dans les douze mois qui ont précédé l'infraction, le délinquant a été condamné en vertu de la présente loi. Art. 12. La confiscation des oiseaux, œufs, nids, couvées et engins prohibés sera toujours prononcée, même si ces objets n'appartiennent pas à l'auteur de l'infraction. Lorsque ce dernier est resté inconnu, la confiscation et respectivement la destruction seront prononcées par la Chambre du conseil, sur le vu du procès-verbal. Art. 13. Les dispositions du livre 1er du Code pénal, en tant qu'elles ne sont pas modifiées par la présente loi, ainsi que la loi du 18 juin 1879 portant attribution aux cours et aux tribunaux de l'appréciation des circonstances atténuantes, modifiée par la loi du 16 mai 1904, sont applicables aux infractions prévues par la présente loi ou par les règlements pris en vertu de cette loi. Art. 14. Toutes les dispositions légales et réglementaires contraires à la présente loi sont abolies. 4) diesen Schutz eventuell auf Gehege oder Zufluchtsorte ausdehnen, die von Gemeinden, Gesellschaften oder Privatpersonen geschaffen wurden, und 5) den Vogelschutz i n das Programm der Primärund Mittelschulen einschreiben lassen. A r t . 9. Wer den Bestimmungen dieses Gesetzes oder der diesbezüglichen Ausführungsreglemente zuwiderhandelt, oder im Besitze von verbotenen Geräten gefunden wird, sei es daß er Eigentümer oder auch nur Inhaber derselben ist, w i r d mit einer Geldbuße von 51 bis 200 Fr. und einer Gefängnisstrafe von 8 Tagen bis einen Monat, oder auch nur mit einer dieser Strafen bestraft. M i t denselben Strafen wird belegt, wer bewußt seine minderjährigen Kinder oder die seiner Obhut unterstellten Personen nicht von den Verfehlungen gegen dieses Gesetz abhält. A r t . 10. Der Versuch, im Sinne des A r t . 51 des Strafgesetzbuches, verfällt derselben Strafe wie die Übertretung selbst. Art. 11. Im Wiederholungsfälle können die durch die vorhergehenden Artikel festgesetzteil Strafen verdoppelt werden. Ein Wiederholungsfall liegt vor, wenn der Belangte innerhalb der 12 Monate, die der Zuwiderhandlung vorausgehen, gemäß diesem Gesetze verurteilt worden ist. A r t . 12. Die Beschlagnahmung der Vögel, Eier, Nester, Brüten und Geräte wird immer verfügt, selbst wenn diese Gegenstände dem Urheber der Verfehlung nicht gehören. Ist Letzterer unbekannt geblieben, so wird die Beschlagnahmung bezw. die Zerstörung auf Sicht des Protokolls durch die Ratskammer ausgesprochen. A r t . 13. Die Bestimmungen des ersten Buches des Strafgesetzbuches, soweit sie, nicht durch dieses Gesetz abgeändert wurden, sowie das Gesetz vom 18. J u n i 1879, wodurch es den Gerichtshöfen und Tibunälen freigestellt wird, mildernde Umstände gelten zu lassen, abgeändert durch das Gesetz vom 16. M a i 1904, sind auf die durch dieses Gesetz oder die diesbezüglichen Ausführungsreglemente vorgesehenen Übertretungen anwendbar. A r t . 14. Alle diesem Gesetze entgegenstehenden gesetzlichen und reglementarischen Bestimmungen, sind abgeschafft. 243 Mandons et ordonnons que la présente loi soit insérée au Mémorial pour être exécutée et observée par tous ceux que la chose concerne. Luxembourg, le 24 février 1928. . Charlotte. Le Ministre d'Etat, Président du Gouvernement, Befehlen und verordnen, daß dieses Gesetz im „Memorial" veröffentlicht werde, um von Allen, die es betrifft ausgeführt und befolgt, zu werden. Luxemburg, den 24. Februar 1928. Charlotte. Der Staatsminister, Präsident der Regierung, Jos. Bech. Jos. Bech. Arrêté grand-ducal du 21 février 1928, portant nouvelle fixation des indemnités revenant aux médecins du chef des vaccinations générales. Großh. Beschluß vom 21. Februar 1928, betreffend neue Festsetzung der den Ärzten für die allgemeinen Impfungen zustehenden Entschädigungen. Nous CHARLOTTE, par la grâce de Dieu Grande-Duchesse de Luxembourg, Duchesse de Nassau, etc., etc., etc.; Revu Notre arrêté du 7 avril 1916, portant règlement sur la vaccination et la revaccination antivarioliques; Revu Notre arrêté du 21 juin 1926, portant nouvelle fixation des indemnités revenant aux médecins du chef des vaccinations générales; Wir Charlotte, von Gottes Gnaden Großherzogin von Luxemburg, Herzogin zu Nassau, u., u, u.; Notre Conseil d'Etat entendu; Sur le rapport de Notre Directeur général de la justice et de l'intérieur, et après délibération du Gouvernement en Conseil; Avons arrêté et arrêtons: Art. 1er. L'indemnité revenant aux médecinsvaccinateurs pour chaque opération vaccinale est portée à 5 fr.; toutefois si le nombre des vaccinations dans une commune est supérieur à 25, l'indemnité n'est que de 4 fr., pour chaque opération dépassant ce nombre. L'indemnité de route est portée à 2 fr. le kilomètre de chemin parcouru. Art. 2. Notre Directeur général de la justice et de l'intérieur est chargé de l'exécution du présent arrêté, qui sera inséré au Mémorial. Luxembourg, le 21 février 1928. Nach Einsicht Unseres Beschlusses vom 7. April 1916, betretend die Impfung und die Wiederimpfung; Nach Einsicht Unseres Beschlusses vom 21. Juni 1926, betreffend Festsetzung der den Ärzten für die allgemeinen Impfungen Zustehenden Entschädigungen; Nach Anhörung Unseres Staatsrates; Auf den Bericht Unseres General-Direktors der Justiz und des Innern, und nach Beratung der Regierung im Konseil; Haben beschlossen und beschließen : Art. 1. Die den Impfärzten für jede Impfung zustehende Entschädigung wird hiermit auf 5 Fr. festgesetzt; falls jedoch in einer Gemeinde die Zahl der Impfungen 25 übersteigt, so ist die Entschädigung für jede weitere Impfung auf 4 Fr. festgesetzt. Die Reiseentschädigungen für jeden zurückgelegten Kilometer Weges wird auf 2 Fr. festgesetzt. Art. 2. Unser General-Direktor der Justiz und des Innern ist mit der Ausführung dieses Beschlusses der im „Memorial" veröffentlicht wird, beauftragt. Luxemburg, den 21. Februar. 1928. Charlotte. Le Directeur générai de la justice et de l'intérieur, Norb. Dumont. Charlotte. Der General-Direktor der Justiz und des Innern, Norb. Dumont. 244 Arrêté grand-ducal du 21 février 1928, portant nouvelle fixation de l'indemnité revenant aux médecins et sages-femmes pour chaque déclaration de maladie épidémique. Großh. Beschluß vom 21. Februar 1928, wodurch die den Ärzten und Hebammen zustehende Entschädigung für jeden zur Anzeige gebrachten Fall einer ansteckenden Krankheit festgesetzt wird. Nous CHARLOTTE, par la grâce de Dieu Grande-Duchesse de Luxembourg, Duchesse de Nassau, etc., etc., etc.; Revu l'arrête grand-ducal du 22 juin 1902, concernant la déclaration des maladies contagieuses; Vu la loi du 10 juillet 1901, sur l'exercice de l'art de guérir; Notre Conseil d'Etat entendu; Sur le rapport de Notre Directeur général de la justice et de l'intérieur, et après délibération du Gouvernement en Conseil; Wir Charlotte, von Gottes Gnaden Grüßherzogin zu Luxemburg, Herzogin zu Nassau, u., u., u.; Nach Einsicht Unseres Beschlusses vom 22. Juni 1902, die Anzeige ansteckender Krankheiten betreffend; Nach Einsicht des Gesetzes von, 10. Juli 1901, über die Ausübung der Heilkunde, Nach Anhörung Unseres Staatsrates,' Auf den Bericht Unseres General-Direktors der Justiz und des Innern, und nach Beratung der Regierung im Eonseil; Haben beschlossen und beschließen : Avons arrêté et arrêtons: er Art. 1 . L'indemnité revenant aux médecins et sages-femmes pour chaque déclaration de maladie épidémique est fixée à 5 francs. Art. 1. Die den Arzten und Hebammen zustehende Entschädigung für jeden zur Anzeige gebrachten Fall von anstedender Krankheit wird hiermit auf 5 Fr. festgesetzt. Art. 2. Notre Directeur général de la justice et de l'intérieur est chargé de l'exécution du présent arrêté, qui sera inséré au Mémorial. Art. 2. Unser General-Direktor der Justiz und des Innern ist mit der Ausführung dieses Beschlusses, der im „Memorial" veröffentlicht wird, beauftragt. Luxemburg, den 21. Februar 1928. Luxembourg, le 21 février 1928. Charlotte. Charlotte. Le Directeur général de la justice et de l'intérieur, Norb. Dumont. Der General-Direktor der Justiz und des Innern, Norb. Dumont. Arrêté du 29 février 1928, portant modification de celui du 17 février 1928, concernant l'allocation de primes de construction. Beschluß vom 29. Februar 1928, betreffend Abänderung desjenigen vom 17. Febrauar 1928, über die Gewährung von Bauprämien. Le Directeur général de la prévoyance sociale, Der General-Direktor der s o z i a l e n F ü r s o r g e ; Nach Einsicht des ministeriellen Beschlusses vom 17. Februar 1928, über die Gewährung von Bauprämien; Nach Beratung der Regierung im Konseil; Vu l'arrêté ministériel du 17 février 1928, concernant l'allocation de primes de construction; Après délibération du Gouvernement en Conseil; Arrête: er Art. 1 . L'arrété prévisé du 17 février 1928 est modifié et complété comme suit; Beschließt: Art. 1. Der vorerwähnte Beschluß vom 17. Februar 1928 wird folgendermaßen abgeändert und vervollständigt: 245 1° L'article 2 recevra l'ajoute suivante: « Ces majorations ne seront allouées que pour les constructions commencées et achevées ou acquises en 1928. » 2° L'article 3, n° 2, sera complété par l'ajoute ci-après: « La disposition concernant la valeur de construction dans les communes de plus de 5.000 habitants ne sera valable que pour l'année 1928.» 3° L'article 9. sera complété par l'ajoute suivante: « Ces primes ne seront allouées que pour les travaux d'amélioration et d'assainissement exécutés pendant l'année 1928. » Art. 2. Le présent arrêté sera publié au Mémorial. Luxembourg, le 20 février 1928. Le Directeur général de la prévoyance sociale, P. Dupong. Arrêté du 27 février 1928, modificatif de celui du 26 décembre 1927, concernant le service de la monte des étalons admis pour 1928. Le Ministre d'Etat, Président du Gouvernement, Vu son arrêté du 26 décembre 1927, concernant le service de la monte des étalons admis pour 1928; Sur la proposition de la Commission d'expertise des étalons; Arrête: Art. 1er. Le relevé des étalons admis à la monte pendant l'année 1928 est modifié et respectivement complété sous ses numéros 3, 6, 18, 19, 20, 26, 28, 30, 31 et 37 suivant les indications du tableau annexé au présent arrêté. Les numéros 2 et 38 de l'ancien relevé sont supprimés. Art. 2. Le présent arrêté sera publié au Mémorial, Un exemplaire sera transmis à MM. les bourgmestres des communes et aux stations de gendarmeries intéressés. Luxembourg, le 27 février 1928. Le Ministre d'Etat, Président du Gouvernement, Jos. Bech. 1) Art. 2 erhält folgenden Zusatz: „Diese Erhöhungen werden nur für im Jahre 1928 begonnene und fertiggestellte oder erworbene Bauten gewährt",' 2) Art.3, Nr. 2, wird durch folgenden Zusatz vervollständigt: „In den Ortschaften mit mehr als 5.000 Einwohnern hat die Bestimmung über den Gestehungspreis nur für das Jahr 1928 Gültigkeit". 3) Art. 9 wird durch folgenden Zusatz vervollständigt: „Diese Prämien werden nur für im Jahre 1928 ausgeführte Verbesserungsarbeiten gewährt". Art. 2. Dieser Beschluß soll im „Memorial" veröffentlicht werden. Luxemburg, den 29. Februar 1928. Der General-Direktor der sozialen Fürsorge, P. Düpong. Beschluß vom 27. Februar 1928, betreffend Abänderung desjenigen vom 26. Dezember 1927 über den Beschäldienst der für 1928 angekörten Hengste. Der Staatsmintster, Präsident der Regierung, Nach Einsicht seines Beschlusses vom 26. Dezember 1927, betreffend den Beschäldienst der für 1928 angekörten Hengste; Auf den Antrag der Schaukommission, Beschließ: Art. 1. Die Liste der für das Jahr 1928 angekörten Hengste wird unter Nr. 3, 6, 18, 19, 20, 26, 28, 30, 31 und 37 gemäs; den Angaben des diesem Beschluß beigefügten Verzeichnisses abgeändert, bezw. vervollständigt. Die Nr. 2 und 38 des alten Verzeichnisses sind gestrichen. Art. 2. Dieser Beschluß wird im „Memorial" veröffentlicht; ein Exemplar wird den in Frage kommenden Bürgermeistern und Gendarmeriestationen zugestellt. Luxemburg, den 27. Februar 1928. Der Staatsminister, Präsident der Regierung, Jos. Bech. 3 Propriétaire ou détenteur de l'étalon Age — Ans N° d'ordre N° matriculaire 246 Signalement de Patalon Désignation de la station et des localités où l'étalon peut être employé à la monte 78 Delaporte Jos., cultivateur à 4 Belge, alezan foncé, large liste prolongée jus- Weiler, localités des communes du Hachiville, Troisvierges et As, qu'entre naseaux, boit dans son blanc Weiler. selborn. de la lèvre supérieure. 6 91 Majerus Hubert, cultivateur à 3 Belge, rouan, quelques poils en tête. Derenbach. Binsfeld, localités des communes de Weiswampach, Heinerscheid,, Troisvierges, Asselborn et Hachiville. 18 60 Decker Henri, cultivateur à 5 Belge, bai, liste prolongée jusqu'entre na- Hovelange, localités des communes de Beckerich, Ell, Uselseaux déviée à gauche, deux balzanes Hovelange. dange, Bettborn, Saeul et Tunpostérieures, petite balzane antérieure gauche, trace de balzane antérieure droite. tange. 19 82 Le même. 4 Belge, alezan foncé, liste terminée par du Même station et mêmes communes. ladre. 20 49 Ries Guillaume, cultivateur à 10 Belge, alezan foncé, liste prolongée jus- Schweich, localités des communes qu'entre naseaux, boit dans son blanc de Beckerich, Ell, Useldange. Schweich. de la lèvre inférieure, balzane postéBettborn, Saeul et Tuntange rieure gauche, trace de balzane postérieure droite intérieure. 26 88 Majerus Antoine, 3 Belge, alezan doré, étroite liste prolongée Lorentzweiler, localités des comjusqu'entre naseaux, balezane postémunes de Lotentzweilei, Lintrieure droite. gen , Fischbach et Junglinster, 28 32 Le même. 9 Belge, noir, balzane postérieure gauche. Biver, localités des communes de Biver, Manternach, et Mompach. 30 24 Ries Guillaume, cultivateur à 10 Belge, alezan, liste, balzane postérieure Aspelt, localité des communes de Schweich. gauche. Dalheim, Frisange, Mondorf, Burmerange, Weiler-la-Tour, Waldbredimus, Lenningen et Bettembourg. 31 85 Majerus Hubert, cultivateur 5 Belge, alezan foncé, petite liste, pelote Welfrange, localités des communes à Derenbach. lèvre supérieure. de Dalheim, Frisange, Mondorf, Burmerange, Weiler-laTour, Waldbredinius, Lenningen et Bettembourg. 37 90 Hemes Jean, cultivateur à 3 Belge, alezan clair, belle face, crinière Neumaxmuhle, localités des comNeumaxmuhle. et queue délavées, quatre balzanes, tache munes de Manier et Kehlen. blanche face antérieure du jarret gauche. 247 Arrêté du 29 février 1928, portant fixation du quotient applicable pour le calcul des primes d'emblavement. Le Ministre d'Etat, Président du Gouvernement, Vu l'art. 10 de l'arrêté grand-ducal du 7 juin 1926, pris en exécution de la loi du 13 mai 1926, réglant l'emploi de la ristourne sur les céréales panifiables prévue par l'art. 13 de la convention d'union économique belgo-luxembourgeoise; Arrête : Art. 1 . Le quotient par hectare de superficie emblavée en céréales panifiables est fixé pour l'année 1927, à 97 fr. Art. 2. Le présent arrêté sera publié au Mémorial, er Luxembourg, le 29 février 1928. Le Ministre d'Etat, Président du Gouvernement, Jos. Bech. Beschluß vom 29. Februar 1928, betreffend den für die Berechnung der Getreideprämien anwendbaren Quotient. Der Staastsminister, Präsident der Regierung. Nach Einsicht des Art. 10 des Grosßh. Beschlusses vom 7 Juni 1926 über die Ausführung des Gesetzes vom 13. Mai 1926, wodurch die Verwendung der in Art. 13 des belgisch-luxemburgischen Wirtschaftsvertrags vorgesehenen Rüsvergütung für Brotgetreide geregelt wird: Beschließt: Art. 1. Der Hektar-Quotient für die mit Brotgetreide debaute Fläche ist für das Jahr 1927 auf 97 Fr. festgesetzt. Art. 2. Dieser Beschluß soll im „Memorial" veröffentlicht werden. Luxemburg, den 29. Februar 1928. Der Staatsminister, Präsident der Regierung, Jos. Bech. Avis. — Règlements communaux. — En séance des 22 septembre et 13 octobre 1927, le conseil communal de Mertert a édicté un règlement sur le cimetière de Wasserbillig. Le dit règlement a été dûment approuvé et publié. En séance du 25 août 1927, le conseil communal de Sanem a édicté un règlement de police sur la santé publique. — Le dit règlement a été dûment approuvé et publié. — 1er mars 1928. Avis. — Notariat. — Conformément à l'art. 70 de l'ordonnance royale grand-ducale du 3 octobre 1841 sur le notariat, l'héritière universelle de feu M. le notaire Schumacher de Bascharage, a désigné Me Léon Faber, notaire à Bascharage, comme dépositaire définitif des minutes et répertoires de l'ancienne étude Schumacher. Conformément à l'art. 70 de l'ordonnance royale grand-ducale du 3 octobre 1841 sur le notariat, M. A. Schœtter, notaire à Diekirch, a été désigné comme dépositaire provisoire des minutes de M. Léon Faber, ci-devant notaire à Feulen, actuellement à Bascharage. 1er mars 1928. Caisse d'épargne du Grand-Duché de Luxembourg. — Annulation de livrets perdus. - Par décision de M. le Directeur général des finances du 28 février 1928, les livrets nos 229687 et 250354 ont été annulés et remplacés par des nouveaux. 29 février 1928. Avis. — Association syndicale. — En conformité de l'article 6 de la loi du 28 décembre 1883, l'association syndicale libre pour l'assainissement des prés au lieu dit : « Buschweg» à Niederwampach, a déposé un double de l'acte d'association au Gouvernement et au secrétariat communal de Oberwampach. — 24 février 1928. 248 Avis. —- Titres au porteur. — II résulte d'un exploit de l'huissier Konz de Mersch du 11 février 1928 qu'il a été fait opposition au payement du capital et des intérêts de quatre-vingts obligations à 5% d'une valeur nominale de 500 francs chacune de la Société des Hauts Fourneaux de Stemfort ayant son siège social à Steinfort et portant les nos 11221 à 11300 incl. L'opposant prétend que les titres en question ont été volés ou perdus. — Il résulte d'un exploit du même huissier du 11 février 1928 qu'il a été fait opposition au payement du capital et des dividendes de quatre-vingt-quatre actions de la Société Générale Alsacienne de Banque établie et ayant son siège social à Luxembourg, chacune d'une valeur nominale de 500 francs effectifs français, portant les nos 16635 à 16669 incl., 16820 à 16826 incl. et 124438 à 124479 incl. L'opposant prétend que les titres en question ont été volés ou perdus. — Il résulte d'un exploit du même huissier du 11 février 1928 qu'il a été fait opposition au payement du capital et des intérêts de vingt-trois obligations 4% d'une valeur nominale de 500 francs chacune de la Société anonyme des Chemins de fer et minières Prince Henri ayant son siège social à Luxembourg, portant les n os 2355 à 2361 incl., 2378 à 2384 incl., 2387, 2388, 2389 et 3725 à 3730 incl. L'opposant prétend que les titres en question ont été volés ou perdus. — Il résulte d'un exploit du même huissier du 11 février 1928 qu'il a été fait opposition au payement du capital et des dividendes de quarante actions d'une valeur nominale de 500 francs chacune de la Société Luxembourgeoise de Crédit et de dépôts, suce, de Werling, Lambert et Cie. (Crédilux), ayant son siège social à Luxembourg, et portant les n os 1328 à 1367 incl. L'opposant prétend que les titres en question ont été volés ou perdus. — Il résulte d'un exploit du même huissier du 11 février 1928 qu'il a été fait opposition au payement du capital et des dividendes de dix parts sociales sans valeur déterminée de la société anonyme Aciéries Réunies de Burbach-Eich-Dudelange, ayant son siège social à Luxembourg et portant les nos 60805, 60806 et 116503 à 116515 incl. L'opposant prétend que les titres en question ont été volés ou perdus. Les présents avis sont insérés au Mémorial en exécution de l'art. 4 de la loi du 16 mai 1891 concernant la perte des titres au porteur. — Suivant notification de l'intéressé en date du 22 février 1928, mainlevée pure et simple a été donnée de l'opposition formée par exploit du 22 juin 1925 de l'huissier M. Hommel à Luxembourg, pour autant qu'elle porte sur le payement du capital et des intérêts d'une obligation de l'emprunt Krand-ducal 4½ % 1919 L i t B à 500 francs, n° 28748. Le présent avis est inséré au Mémorial en exécution de l'art. 22 de la loi du 16 mai 1891 concernant la perte des titres au porteur. — 23 février 1928. Luxembourg. — Imprimerie de la Cour Victor Buck.

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