kontradiktorische gerichtliche Voruntersuchung. Nous CHARLOTTE, par la grâce de
u Grande-Duchesse de Luxembourg, Duchesse de Nassau, etc., etc., etc. ; Notre Conseil d'Etat entendu ; De l'assentiment de la Chambre des députés ; Wir Charlotte, von Gottes Gnaden Großherzogin von Luxemburg, Herzogin zu Nassau, u., u., u.; Avons ordonné et ordonnons : Art. 1 . Le juge d'instruction recueillera, avec un soin égal, les faits et les circonstances à charge ou à décharge de l'inculpé. er Par dérogation à l'art. 19 de la loi sur l'organisation judiciaire, le juge l'instruction ne pourra concourir au jugement des affaires qu'il a instruites. Il en sera de même pour le conseiller ou juge ayant instruit en exécution des art. 228 ou 236 du Code d'instruction criminelle et pour les officiers du ministère public nommés aux fonctions de juge ou conseiller et qui auront antérieurement pris ou fait prendre des conclusions ou réquisitions dans l'affaire. Art.
zur Belastung und
zur Entlastung des Angeschuldigten
nenden Tatsachen und Umstände mit gleicher Sorgfalt zu ermitteln. In Abweichung von Art. 19 des Gesetzes über
Gerichtsordnung darf der Untersuchungsrichter in denjenigen Sachen, i n denen er
Untersuchung geführt hat, nicht Mitglied des erkennenden Gerichts sein. Dasselbe gilt für den Obergerichtsrat oder Richter, der auf Grund der Art. 228 oder 236 der Kriminalprozeßordnung
Untersuchung gefuhrt hat, sowie für
zum Richter oder Obergerichtsrat beforderten Beamten des öffentlichen Ministeriums,
früher in der Sache Antrage oder Ersuchen gestellt oder stellen gelassen haben. A r t .
Ratskammer bezw.
Anklagekammer binnen Monatsfrist vom Tagendes ersten. 998 sur la prévention dans le mois à compter du premier interrogatoire, le procureur d'Etat ou respectivement le procureur général d'Etat requerront la mise en liberté immédiate de l'inculpé, à moins que ces chambres, par une ordonnance motivée, rendue à l'unanimité, le ministère public entendu, ne déclarent que l'intérêt public exige le maintien de la détention. Il en sera de même successivement de mois en mois, si la chambre du conseil ou respectivement la chambre des mises en accusation n'ont pas statué sur la prévention à la fin d'un nouveau mois. Verhörs an gerechnet, keinen Beschluß über
Anschuldigung gefaßt, so hat der Staatsanwalt bezw. Generalstaatsanwalt
sofortige Freilassung des Angeschuldigten zu beantragen, wofern
se Kammern, nach Anhörung des öffentlichen Ministeriums nicht durch einstimmigen Beschluß unter Angabe der Grunde erklären, daß
Fortdauer der Verhaftung im öffentlichen Interesse geboten ist.
ses Verfahren wiederholt sich monatlich, falls
Ratskammer bezw. Anklagekammer jedesmal bei Ablauf eines neuen Monats einen Beschluß über
Anschuldigung nicht gefaßt hat. Dans tous les cas l'avant-veille de l'expiration du mois, le procureur d'Etat ou respectivement le procureur général d'Etat en seront informés par le greffier. Art.
ser Befugnis Gebrauch zu machen, so wird ihm auf sein Verlangen ein Verteidiger durch den Untersuchungsrichter von Amts wegen bestellt.
se Förmlichkeiten sind im Protokoll ausdrücklich zu erwähnen.
Bestellung eines Verteidigers hat stets zu erfolgen, wenn der Angeschuldigte das 16. Lebensjahr noch nicht vollendet hat. Der Angeschuldigte hat dem vom Untersuchungsrichter zugezogenen Gerichtsschreiber den von ihm gewählten Verteidiger namhaft zu machen. Außer ausdrücklichem Verzicht ist der Angeschuldigte, ob in Haft genommen oder in Freiheit gelassen, nur i m Beisein seines Verteidigers zu vernehmen; jedoch kann das Verhör auch bei Ausbleiben des Verteidigers stattfinden, wenn
ser regelrecht geladen war. Das öffentliche Ministerium und
aufgetretene Zivilpartei dürfen der Vernehmung beiwohnen.
Beteiligten dürfen nur mit Erlaubnis des Untersuchungsrichters das Wort ergreifen. Wird
Erlaubnis verweigert, so ist, aber nur auf Antrag des Beteiligten,
ser Zwischenfall im Protokoll zu erwähnen. 999 Les conseils de l'inculpé et la partie civile seront convoqués par lettre missive au moins vingt-quatre heures à l'avance. Nonobstant la disposition de l'al. 5 du présent article, le juge d'instruction peut en cas d'urgence ou s'il s'est transporté sur les lieux en cas de flagrant délit, procéder à l'interrogatoire immédiat et à des confrontations. L'urgence résulte soit de l'état d'un témoin en danger de mert, soit de l'existence d'indices sur le point de disparaître. Mention du motif d'urgence sera faite au procèsverbal. Art. 5. L'art. 3 de la loi du 20 mars 1877 est abrogé et remplacé par les dispositions suivantes :
Verteidiger des Angeschuldigten und
aufgetretene Zivilpartei find wenigstens 24 Stunden im Voraus durch Brief zu laden. Ungeachtet der Bestimmung des Absatzes 5
ses Artikels darf der Untersuchungsrichter in dringenden Fallen oder bei einer Ortsbesichtigung auf frischer Das unverzüglich zum Verhör und zur Gegenüberstellung schreiten. Dringlichkeit liegt vor, wenn ein Zeuge in Lebensgefahr schwebt, oder wenn der Verlust der Beweise dringend zu besorgen steht. Der Dringlichkeitsgrund ist im Protokoll anzugeben. A r t .
ses Verbot kann jedoch den Verteidiger des A n geschuldigten nicht treffen. Dasselbe darf zeitlich 10 Tage nicht übersteigen, kann jedoch erneuert werden. Der richterliche Bescheid mich
Gründe,
das Verbot rechtfertigen, angeben und ist ins Register des Untersuchungsgefängnisses einzutragen. Hiervon soll der Generalstaatsanwalt verständigt werden. Der Gerichtsschreiber benachrichtigt alsogleich durch Einschreibebrief den Angeschuldigten und dessen Verteidiger von dem Bestehen des Verbots. Der Angeschuldigte oder sein Verteidiger, sein Vormund, seine Blutsverwandten in aufsteigender Linie, seine Bruder und Schwestern bezw. Verschwägerten im selben Grade,
Frau oder der Ehemann, selbst nach der Ehescheidung, konnen bei der Anklagekammer
Aufhebung des Verbots beantragen. Nachdem der Untersuchungsrichter Bericht erstattet und das öffentliche Ministerium seine Antrage gestellt hat, entscheidet
Ratskammer bezw.
Unklagekammer unverzüglich. Eine Anfechtung
ses Beschlusses ist nicht statthaft. A r t . 6. Nach dem ersten Verhör sind der Angeschuldigte, sein Verteidiger sowie
aufgetretene Zivilpartei am Vorabend eines jeden Verhörs und aller weiteren Untersuchungsakte, denen der Verteidiger beizuwohnen berechtigt ist, zur Einsicht der Akten an Ort und Stelle befugt. 1000 En outre la communication des pièces peut être demandée en tout état de cause par voie de requête sur papier libre à adresser par les parties intéressées ou leurs conseils au juge d'instruction. Elle ne pourra être refusée sous aucun titre pour les rapports d'experts. L'inculpé et son conseil, ainsi que la partie civile pourront assister aux transports sur les lieux et aux expertises auxquels il sera procédé. Ils en recevront avis la veille. Außerdem können
beteiligten Parteien oder ihre Verteidiger in jeder Lage des Verfahrens durch einen auf stempelfreies Papier gestellten Antrag von dem Untersuchungsrichter verlangen, daß ihnen
Akten mitgeteilt werden.
Einsicht der Gutachten der Sachverständigen darf ihnen keinenfalls verweigert werden. Der Angeschuldigte und sein Verteidiger sowie
aufgetretene Zivilpartei können den Ortsbesichtigungen und Expertisen beiwohnen. Sie werden am Vorabend davon in Kenntnis gesetzt. Exceptionnellement et lorsqu'il y a lieu de craindre la disparition imminente de faits et indices dont la constatation et l'examen peuvent sembler utiles à la manifestation de la vérité, le magistrat-instructeur procédera d'urgence à ces devoirs sans que les intéressés doivent y être appelés. Le procès-verbal spécifiera le motif d'urgence. Ausnahmsweise und wenn der Verlust von Beweisen, deren Erhebung und Prüfung zur Ergrundung der Wahrheit zweckdienlich erscheinen, dringend zu besorgen steht, hat der Untersuchungsrichter
se Amtshandlungen ohne Aufschub vorzunehmen, ohne daß
Beteiligten geladen werden müssen. Der Dringlichkeitsgrund ist i m Protokoll anzugeben. Art.
sbezüglichen Anordnung
Auskünfte,
er von den Sachverständigen zu erhalten wünscht, sowie
Fragen, auf
er ihre Aufmerksamkeit lenkt und deren Losung er verlangt, genau zu bezeichnen. L'inculpé pourra, de son côté, mais sans retarder l'expertise, choisir un expert qui aura le droit d'assister à toutes les opérations, d'adresser toutes réquisitions aux experts désignés par le magistratinstructeur et qui consignera ses observations à la suite du rapport ou dans un rapport séparé. Ist der Angeschuldigte anwesend, so gibt der Untersuchungsrichter ihm von
ser Anordnung sofort Kenntnis; ist der Angeschuldigte abwesend, so wird
selbe ihm tunlichst bald durch Einschreibebrief oder durch einen Agenten der öffentlichen Gewalt zugestellt. Seinerseits kann der Angeschuldigte, ohne daß jedoch
Expertise dadurch aufgehalten werden darf, einen Sachverständigen wählen, der berechtigt ist, allen Handlungen beizuwohnen, sowie an
vom Untersuchungsrichter ernannten Sachverständigen etwaige Ersuchen zu stellen, und der seine Bemerkungen am Schlüsse des Gutachtens oder i n einem Sonderbericht niederlegt. Les experts commis par le juge-instructeur l'aviseront, en temps utile, des jour, lieu et heure de leurs opérations et le magistrat-instructeur informera, à son tour, en temps utile, l'expert choisi par l'inculpé.
vom Untersuchungsrichter bestellten Sachverständigen teilen ihm rechtzeitig Tag, Stunde und Ort, an denen sie ihre Handlungen vornehmen, mit, und der Untersuchungsrichter seinerseits benachrichtigt rechtzeitig den vom Angeschuldigten gewählten Sachverständigen. Si l'expertise a été achevée sans que l'inculpé ait pu s'y faire représenter, celui-ci aura le droit de Ist
Expertise zu Ende geführt, ohne daß der Angeschuldigte sich dabei vertreten lassen konnte, so 1001 choisir un expert qui examinera le travail des experts commis et présentera ses observations. S'il y a plusieurs inculpés, ils désigneront chacun un expert. Si leur choix ne tombe pas sur la même personne, le juge-instructeur en désignera un d'office parmi les experts proposés. Il pourra même en désigner plusieurs au cas où les inculpés ont des intérêts contraires. Les frais d'expertise résultant de la présente loi sont à considérer comme frais de justice. Nonobstant les dispositions du présent article, le magistrat-instructeur peut ordonner, dans tous les cas, où il y a lieu de craindre la disparition imminente de faits et indices dont la constatation et l'examen lui semblent utiles à la manifestation de la vérité, que l'expert ou les experts qu'il désignera procéderont d'urgence et sans que l'inculpé y soit appelé aux premières constatations. Les opérations d'expertise ultérieures auront lieu contradictoirement ainsi qu'il est dit au présent article. L'ordonnance spécifiera le motif d'urgence. Art.
ser befugt, einen Sachverständigen zu wählen, um
Arbeit der bestellten Sachverständigen nachzuprüfen und seine Bemerkungen dazu vorzubringen. Bei mehreren Angeschuldigten darf ein jeder einen Sachverständigen wählen. Fällt ihre Wahl nicht auf
selbe Person, so hat der Untersuchungsrichter nun Amts wegen einen von den vorgeschlagenen Sachverständigen zu bezeichnen. Er darf sogar mehrere bezeichnen, falls
Angeschuldigten gegenteilige I n t e r essen haben.
auf Grund
ses Gesetzes entstehenden Expertisenkosten sind als Gerichtskosten zu betrachten. Ungeachtet der Bestimmungen
ses Artikels, bleibt es dem Untersuchungsrichter unbenommen, i n allen Fallen, wo der Verlust von Beweisen, deren Erhebung und Prüfung zur Ergründung der Wahrheit zweckdienlich erscheinen, dringend zu besorgen steht, anzuordnen, daß der oder
von ihm bestellten Sachverständigen ihre Arbeit ohne Verzug in Angriff nehmen, ohne daß der Angeschuldigte zu den ersten Feststellungen geladen wird.
späteren Amtshandlungen der Sachverständigen haben kontradiktorisch, nach Matzgabe der Bestimmungen
ses Artikels zu geschehen. Der Dringlichkeitsgrund ist in der Anordnung genau zu vermerken. A r t . 8. Der Angeschuldigte und sein Verteidiger sowie
aufgetretene Zivilpartei sind berechtigt, eine Expertise über
von ihnen angegebenen Datumstande zu beantragen. Sie dürfen ebenfalls verlangen, daß
vom Untersuchungsrichter angeordnete Expertise sich auf
se Tatumstände erstreckt. A r t . 9. Der Angeschuldigte und sein Verteidiger sowie
aufgetretene Zivilpartei haben das Recht zu verlangen, daß
von ihnen bezeichneten Zeugen vernommen werden. Sie haben, bei Nichtigkeit des Antrags,
Tatsachen, über
der Beweis erhoben werden soll, Punkt für Punkt anzugeben. Auch können sie verlangen, daß der Angeschuldigte in Gegenwart eines bestimmten zu
sem Zwecke im Antrag namhaft gemachten Zeugen verhört werde. Das öffentliche Ministerium, der Angeschuldigte und sein Verteidiger sowie
aufgetretene ZivilPartei dürfen durch Vermittlung des Untersuchungsrichters an den so mit dem Angeschuldigten gegenübergestellten Zeugen
zur Aufklärung der Sache
nlichen Fragen stellen. Auch kann der Untersuchungsrichter den beteiligten Parteien gestatten,
Fragen unmittelbar an den Zeugen zu stellen. 1002 Les questions que le juge-instructeur a refusé de poser ou de laisser poser doivent être actées au procès-verbal sur la demande d'une des parties intéressées. Art. 10. Le juge-instructeur, qui dans les cas prévus par les art. 8 al. 2 et 9 al. 1, croit devoir rejeter les demandes des impétrants, rendra une ordonnance dans laquelle il spécifiera le motif du refus Cette ordonnance sera communiquée par lettre recommandée ou notifiée par un agent de la force publique. Dans les deux jours de cette communication resp. notification, les parties intéressées pourront relever appel de l'ordonnance du jugeinstructeur par requête sur papier libre.
Fragen,
der Untersuchungsrichter sich geweigert hat zu stellen oder stellen zu lassen, sind, aber nur auf Verlangen einer der beteiligten Parteien, im Vernehmungsprotokoll zu vermerken. A r t . 10. Wenn der Untersuchungsrichter in den durch
9, Absatz 1, vorgesehenen Fallen,
von den Beteiligten gestellten Antrage ablehnen zu müssen glaubt, erlaßt er erne Verfugung, mit genauer Angabe des Grundes der Ablehnung.
se Verfügung ist durch Einschreibebrief mitzuteilen oder durch einen Agenten der öffentlichen Macht zuzustellen. Innerhalb zwei Tage nach
ser Mitteilung bezw. Zustellung können
beteiligten Parteien
Verfügung des Untersuchungsrichters auf dem Wege einer auf stempelfreies Papier eingereichten Berufung anfechten. L'appel sera porté à la chambre des mises en accusation qui statuera dans les deux jours de la remise de la requête au greffe. Les parties intéressées pourront fournir tels mémoires et présenter telles réquisitions écrites qu'elles jugeront convenir.
Berufung wird der Anklagekammer zur Entscheidung vorgelegt,
binnen zwei Tagen nach Einreichung der Beschwerde auf der GerichtskanzIei zu erfolgen hat.
beteiligten Parteien können
ihnen geeignet scheinenden Denkschriften abgeben und schriftliche Antrage stellen. Art.
Sachen zu berichten, mit deren Untersuchung er befaßt ist.
Berichterstattung erfolgt an
Ratskammer,
aus drei Richtern, der Untersuchungsrichter miteinbegriffen, zusammengesetzt ist.
Akten werden der Staatsanwaltschaft zur Stellung ihrer Antrage überreicht und alsdann dem Angeschuldigten, dessen Verteidiger bezw. der aufgetretenen Zivilpartei wenigstens zwei Tage vor Berichterstattung zur Verfügung gestellt. Der Gerichtsschreiber benachrichtigt
beteiligten Parteien durch Einschreibebrief spätestens am zweiten Vorabend
ser Frist. Es bleibt dem Angeschuldigten und der aufgetretenen Zivilpartei freigestellt auf
Wohltat
ser Bestimmung zu verzichten. L'inculpé, son conseil et la partie civile pourront fournir tels mémoires, faire telles réquisitions qu'ils jugeront convenables, sans que le rapport puisse être retardé. Der Angeschuldigte, fein Verteidiger und
aufgetretene Zivilparte ikonnen
ihnen geeignet scheinenden Denkschriften abgeben und Antrage stellen, ohne daß jedoch
Berichtablegung dadurch aufgehalten werden darf. Befindet sich der Angeschuldigte in Haft, so hat
Ratskammer spätestens binnen fünf Tagen nach dem Abschluß der Untersuchung und der unmittelbar Dans toute affaire concernant un inculpé détenu, la décision de la chambre du conseil devra au plus tard intervenir dans les cinq jours de la clôture de 1003 l'Instruction, suivie de la transmission immédiate des pièces au parquet. L'inculpé détenu sera cité devant le tribunal correctionnel dans les cinq jours qui suivent l'ordonnance respectivement l'arrêt du renvoi.» darauf zu erfolgenden Übersendung der Akten an
Staatsanwaltschaft ihre Entscheidung zu treffen. Der in Haft befindliche Angeschuldigte ist innerhalb der ersten fünf Tage nach dem Beschluß bezw. Erkenntnis auf Eröffnung des Hauptverfahrens vor das Zuchtpolizeigericht zu laden. Art. 12. Les art. 223 et 224 du code d'instruction criminelle sont remplacés par les dispositions suivantes : « La séance de la chambre des mises en accusation n'est pas publique. Le ministère public, l'inculpé, son conseil, la partie civile et son conseil ont seuls droit d'y assister. A r t . 12.
und 224 der Kriminalprozeßordnung werden durch folgende Bestimmungen ersetzt.
Anklagekammer halt ihre Sitzungen unter Ausschluß der Öffentlichkeit ab. Das öffentliche Ministerium, der Angeschuldigte, sein Verteidiger,
aufgetretene Zivilpartei und ihr Rechtsbeistand find allein dazu berechtigt, denselben beizuwohnen. Der Generalstaatsanwalt stellt den Sachverhalt dar, verlieft seine begründeten Anträge und hinterlegt
selben, mit seiner Unterschrift versehen, bei der Anklagekammer.
aufgetretene Zivilpartei oder ihr Anwalt, der Angeschuldigte und sein Verteidiger,
der Obergerichtsschreiber spätestens am zweiten Vorabend, durch Einschreibebrief, von Tag, Stunde und Ort der Sitzung zu benachrichtigen hat, können
ihr geeignet scheinenden Denkschriften abgeben und Anträge stellen. Dem Angeschuldigten oder dessen Verteidiger gebührt stets das letzte Wort. Le procureur général exposera l'affaire, donnera lecture de ses réquisitions motivées et les déposera sur le bureau, revêtues de sa signature. La partie civile ou son avoué, l'inculpé et son conseil, que le greffier avertira au plus tard l'avantveille, par lettre recommandée, du jour, de l'heure et du lieu de la séance, pourront fournir tels mémoires et faire telles réquisitions qu'ils jugeront convenables. L'inculpé ou son conseil auront toujours la parole les derniers. Le procureur général, la partie civile, son avoué, l'inculpé et le défenseur, après avoir déposé sur le bureau leurs réquisitions et conclusions écrites, se retireront ainsi que le greffier. » Art. !3. La chambre du conseil et la chambre des mises en accusation pourront, dans les cas prévus par les art 134 et 231 du code d'instruction criminelle, décerner une ordonnance de prise de corps et en prescrire l'exécution immédiate. La chambre des mises en accusation pourra, dans le cas où l'inculpé aurait été laissé ou mis en liberté, décerner cette ordonnance après l'arrêt de renvoi devant la cour d'assises jusqu'au jour fixé pour la comparution. Elle pourra aussi, d'office, ordonner la mise en liberté de l'inculpé détenu en vertu de l'ordonnance de la chambre du conseil. Der Generalstaatsanwalt,
aufgetretene Z i v i l partei, ihr Anwalt, der Angeschuldigte und sein Verteidiger haben sich aus dem Sitzungssaal zurückzuziehen, sobald sie ihre schriftlichen Antrage und Schlußsätze bei der Anklagekammer hinterlegt haben. Auch der Obergerichtsschreiber hat sich gleichzeitig aus dem Sitzungssaal zu entfernen. Art. 13. In den durch
und 231 der Kriminalprozeßordnung vorgesehenen Fällen können
Ratskammer und
Anklagekammer einen Leibesverhaftbefehl erlassen und
sofortige Ausführung
ses Befehls anordnen. Falls der Angeschuldigte sich auf freiem Fuße befindet, kann
Unklagekammer
sen Befehl nach dem Erkenntnis auf Eröffnung des Hauptverfahrens vor dem Assisenhof bis zum festgesetzten Erscheinungstermin erlassen. Sie kann auch
Freilassung des auf Grund des Beschlusses der Ratskammer in Haft befindlichen Angeschuldigten von Amts wegen anordnen. 1004 L'art. 116 du code d'instruction criminelle, tel qu'il a été modifié par la loi du 20 mars 1877, est remplacé par la disposition suivante : « La mise en liberté peut être demandée en tout état de cause, à savoir : 1° à la chambre du conseil pendant la période de l'instruction ; 2° à la chambre des mises en accusation depuis l'ordonnance de la chambre du conseil jusqu'à l'arrêt de renvoi devant la cour d'assises ; 3° au tribunal correctionnel si l'affaire y a été renvoyée ; 4° à la cour supérieure de justice, section correctionnelle, si l'appel a été interjeté sur le fond ou s'il a été formé un pourvoi en cassation ; 5° à la cour d'assises, si elle est en session, sinon à la chambre des mises en accusation. La requête sera déposée au greffe de la juridiction appelée à statuer. Il y sera statué d'urgence et au plus tard dans les trois jours du dépôt, le ministère public et l'inculpé ou son défenseur entendus en leurs explications orales. L'inculpé ou son défenseur seront avertis, par les soins du greffier, des lieu, jour et heure de la comparution. » Art.
Freilassung kann in jeder Lage des Verfahrens beantragt werden, und zwar:
Strafsache dorthin verwiesen ist,
Entscheidung zuständigen Gerichts zu hinterlegen.
Entscheidung ist unverzüglich und spätestens binnen drei Tagen nach der Hinterlegung zu treffen; das öffentliche Ministerium und der Angeschuldigte oder sein Verteidiger sind in ihren mündlichen Ausführungen zu hören. Der Gerichtsschreiber hat den Angeschuldigten oder dessen Verteidiger vom Ort, Tag und Stunde des Erscheinens zu benachrichtigen. A r t . 14. Wird der Angeschuldigte, gegen den weder ein Verwahr- noch ein Haftbefehl besteht, zu einer Gefängnisstrafe von mehr denn sechs Monaten, oder zu verschiedenen Gefängnisstrafen, deren Total sechs Monate übersteigt, verurteilt, so kann
sofortige Verhaftung angeordnet werden, wenn zu befürchten steht, daß er versucht sich der Strafvollstreckung zu entziehen. Art. 2 des Gesetzes vom 16. Februar 1877 über
Körperhaft wird ergänzt, wie folgt:
Dauer der Körperhaft ist auf einen Tag für je fünf Franken Geldstrafe festzusetzen; für jeden Bruchteil von fünf ist
selbe zum je einen Tag zu erhöhen. Auf
zu vollstreckende Körperhaft wird
erlittene Untersuchungshaft von Rechtswegen an gerechnet.
Geldstrafe ist teilbar in bezug auf
Körperhaft.
Geldstrafe erlischt durch Vollstreckung der Körperhaft. 1005 Art.
, 195 und 369 der Kriminalprozeßordnung werden durch folgende Bestimmungen ersetzt: Art. 163 und 195. — Jedes endgültige Strafurteil ist mit Gründen zu versehen. Es hat
Tatsachen anzuführen, in denen
gesetzlichen Merkmale der strafbaren Handlung gefunden werden und hat ferner
zur Anwendung gebrachten Gesetzesartikel, jedoch ohne Wiedergabe ihres Wortlaute, zu bezeichnen. In dem verfügenden Teil eines jeden Strafurteils sind
Tat, derer
geladenen Personen für schuldig oder für
sie für verantwortlich erachtet werden,
Strafe und
zivilrechtlichen Verurteilungen anzugeben. Art.
Richter haben leise zu beraten und abzustimmen; sie können sich
setwegen i n das Beratungszimmer zurückziehen; aber das Erkenntnis ist vom Vorsitzenden öffentlich und in Gegenwart des Angeklagten laut zu verkünden. Vor der Verkündung ist der Vorsitzende zur Verlesung des Gesetzestextes, auf dem das Erkenntnis fußt, gehalten; in dem Erkenntnis ist zu bemerken, daß.
Verlesung geschehen ist; ferner sind in demselben
zur Anwendung gebrachten Gesetzesartikel, jedoch ohne Wiedergabe ihres Wortlauts zu bezeichnen. Art. 16. L'inobservation des dispositions prescrites par l'art. 1er al. 2 de la présente loi rend le jugement nul. Les avis prévus par l'art. 4 seront donnés et les dispositions prévues par l'art. 4 al. 1 e r , 2, 3, 6, par l'art. 7 al. 1er, 2, 3, 4, 5 et 6, par l'art. 9 dernier alinéa, par l'art. 11 al. 3 et par l'art. 12 al. 2, 3, 4 et 5 seront observées à peine de nullité. A r t . 16.
Nichtbeobachtung der durch A r t . 1 , Absatz 2 vorgeschriebenen Bestimmungen
ses Gesetzes zieht
Nichtigkeit des Arteils nach sich.
durch Art. 4 vorgesehenen Mitteilungen haben bei Strafe der Nichtigkeit zu geschehen; desgleichen sind
in A r t . 4, Absatz 1, 2, 3, 6, Art.
Anklagekammer entscheidet darüber binnen zwei Tagen nach Einreichung eines einfachen Antrags bei der Kanzlei. Wenn
durch Art. 11, Absatz 3 vorgesehene Mitteilung nicht stattfand oder wenn der Beschluß auf Eröffnung des Hauptverfahrens nicht zugestellt wurde, so kann
daraus entstehende Nichtigkeit noch bei dem erkennenden Gerichte vor jedem 1006 ou exception autres que les exceptions d'incompétence. Art.
Anklagekammer das Bestehen einer Nichtigkeit eines Formfehlers wegen festgestellt, so erklärt sie
gesetzwidrig vorgenommene Untersuchungshandlung, sowie
Handlungen des nachträglichen Untersuchungsverfahrens, zu dem
nichtige Handlung Anlaß gab, für nichtig.
Nichtigkeitserklärung einer Handlung der Voruntersuchung und der sich daran anschließenden Handlungen der nachträglichen Untersuchung verhindert nicht, das;
Ratskammer bezw. Anklagekammer alsdann sofort über
Anschuldigung einen Beschluß erlaßt, falls
Richter der Ansicht sind, daß
Untersuchungsakten ihnen trotz Nichtberücksichtigung der für nichtig erklärten Handlungen genügende A n haltspunkte liefern, u m eine Entscheidung zu treffen. Im gegenteiligen Falle können
selben Gerichte vorerst eine Ergänzung der Untersuchung durch den Untersuchungsrichter über
in den Beschluß genau gekennzeichneten Punkte anordnen. A r t .
Verfügungen des Untersuchungsrichters oder
Beschlüsse der Ratskammer Beschwerde einlegen. Der Angeschuldigte kann, und zwar unbeschadet der durch Art. 10
ses Gesetzes vorgesehenen Fälle, ebenso wie
aufgetretene Zivilpartei, gegen
Verfügung des Untersuchungsrichters, wenn dessen Zuständigkeit bestritten wird, Beschwerde erheben. Der aufgetretenen Zivilpartei steht das Beschwerderecht gegen
Beschlüsse zu,
Ratskammer i n den durch
Der Angeschuldigte oder der Beschuldigte kann
von der Ratskammer auf Grund der A r t . 114 und 117 der Kriminalprozeßordnung, abgeändert durch Gesetz vom 20. März 1877, über
vorläufige Freilassung getroffenen Entscheidungen, sowie
gemäß Art. 129 und 130 der Kriminalprozeßordnung erlassenen Beschlüsse auf dem Beschwerdeweg anfechten.
Beschwerde wird der Anklagekammer zur Entscheidung vorgelegt.
Beschwerde wird in ein eigens hierzu auf der Gerichtskanzlei aufliegendes Register eingetragen. 1007 un délai de deux jours qui courra contre le procureur d'Etat à compter du jour de l'ordonnance et contre la partie civile et l'inculpé ou le prévenu à compter du jour de la notification. Cette notification sera faite dans les vingt-quatre heures de la date de l'ordonnance. En cas d'opposition de la part du ministère public, la partie civile et l'inculpé ou le prévenu recevront notification du recours dans les •vingt-quatre heures de l'opposition. En cas d'opposition de l'inculpé, la partie civile, et en cas d'opposition de la partie civile, l'inculpé recevront notification du recours dans les vingt-quatre heures de l'opposition. La séance de la chambre des mises en accusation n'est pas publique. La partie civile ou son conseil, l'inculpé ou son conseil, que le greffier avertira au plus tard l'avant-veille des jour et heure de la séance, ont seuls le droit d'y assister, de fournir tels mémoires et de faire telles réquisitions, verbales ou écrites, qu'ils jugeront convenables. L'inculpé ou son conseil auront toujours la parole les derniers. Ces notifications et l'avertissement prévus par le présent article se feront par lettre recommandée ou un agent de la force publique. Les pièces seront transmises ainsi qu'il est dit en l'art. 133 du Code d'instruction criminelle. Le droit d'opposition appartiendra également au procureur général. Il devra notifier son opposition dans les dix jours qui suivront l'ordonnance du juge d'instruction ou de la chambre du conseil. L'ordonnance sera provisoirement exécutée en tant qu'elle prononce la mise en liberté de l'inculpé. » Art. 20. L'art. 231 du Code d'instruction criminelle modifié par l'art. 13 de la présente loi est complété par la disposition suivante : « A l'égard de l'inculpé renvoyé aux assises du chef d'un délit seulement, la cour qualifiera le gélit. » Art. 21. L'art. 242 du Code d'instruction criminelle est modifié comme suit : « L'arrêt de renvoi et l'acte d'accusation seront signifiés à l'accusé et il lui sera laissé copie du tout. Sie mutz binnen zwei Tagen erhoben werden;
se Frist läuft
aufgetretene Zivilpartei und den Angeschuldigten oder den Beschuldigten, vom Tage der Zustellung an.
se Zustellung hat innerhalb 24 Stunden vom Datum des Beschlusses an gerechnet, zu erfolgen.
vom öffentlichen Ministerium eingereichte Beschwerde ist der aufgetretenen Zivilpartei und dem Angeschuldigten oder dem Beschuldigten binnen 24 Stunden zuzustellen.
vom Angeschuldigten erhobene Beschwerde ist der aufgetretenen Zivilpartei, und
von der aufgetretenen Zivilpartei eingelegte Beschwerde ist dem Angeschuldigten innerhalb 24 Stunden zuzustellen.
Sitzung der Anklagekammer ist nicht öffentlich.
aufgetretene Zivilpartei oder ihr Rechtsbeistand, der Angeschuldigte oder sein Verteidiger,
der Gerichtsschreiber spätestens am zweiten Vorabend vom Tag und Stunde der Sitzung in Kenntnis zu setzen hat, sind allein befugt, derselben beizuwohnen,
ihnen geeignet scheinenden Denkschriften abzugeben und mündliche oder schriftliche Anträge zu stellen. Dem Angeschuldigten oder dessen Verteidiger gebührt stets das letzte Wort.
durch
sen Artikel vorgeschriebenen Zustellungen und Mitteilungen haben durch Einschreibebrief oder durch einen Agenten der öffentlichen Macht zu geschehen.
Übermittlung der Akten erfolgt nach Matzgabe der Bestimmungen des Art. 133 der K r i m i nalprozeßordnung. Das Beschwerderecht steht ebenfalls dem Generalstaatsanwalt zu. Er hat seine Beschwerde binnen zehn Tagen nach der Verfügung des Untersuchungsrichters oder nach dem Beschluß der Ratskammer zuzustellen.
Entscheidung ist, soweit sie
Freilassung des Angeschuldigten anordnet, vorläufig zu vollstrecken. A r t . 20. Art. 231 der Kriminalprozeßordnung, abgeändert durch A r t . 13
ses Gesetzes, wird durch nachstehende Bestimmung ergänzt: Wird der Angeschuldigte nur wegen eines Vergehens vor den Assisenhof verwiesen, so stellt der Hof
gesetzliche Qualifikation des Vergehens fest. A r t . 21. Art. 242 der Kriminalprozeßordnung wird abgeändert, wie folgt: Das Erkenntnis auf Verweisung vor den Assisenhof sowie
Anklageschrift sind dem Angeklagten zuzustellen, und eine Abschrift des Ganzen ist demselben zu verabreichen. 1008 L'inculpé renvoyé devant la cour d'assises du chef de délit seulement recevra copie de l'arrêt de renvoi et de l'acte d'accusation en tête de l'assignation qui lui sera donnée, à l'effet de comparaître devant la cour d'assises, au moins cinq jours francs avant l'ouverture des débats, outre un jour par trois myriamétres de distance. L'assignation contiendra l'avertissement prescrit par l'art. 296 al. 1er du Code d'instruction criminelle. Der nur wegen eines Vergehens vor den Assisenhof verwiesene Angeschuldigte erhalt eine Abschrift des Erken trisses auf Verweisung sowie der Anklageschrift eingangs der Ladung,
ihm zwecks Erscheinens vor dem Assisenhof spätestens fünf volle Tage vor Eröffnung der Hauptverhandlungen zugestellt werden muß.
se Frist ist für jede weitere Entfernung von drei Myriametern um je einen Tag zu verlängern.
Ladung enthält
durch Art. 296, Absatz 1 der Kriminalprozeßordnung vorgeschriebene Warnung. L'inobservation de ces règles entraînera, dans l'assignation, une nullité qui sera couverte si l'inculpé comparant ne s'en prévaut pas avant la lecture à l'audience de l'arrêt de renvoi et de l'acte d'accusation faite en vertu de l'art. 313 du Code d'instruction criminelle.
Nichtbeobachtung
ser Vorschriften zieht
Nichtigkeit der Ladung nach sich. Der erschienene Angeschuldigte muß den Einwand der Nichtigkeit bei Verlud desselben vor der Verlesung des Erkenntnisses auf Verweisung und der Anklageschrift in der Sitzung gemäß Art. 313 der Kriminalprozeßordnung geltend machen. Außerdem findet Art. 315 der Kriminalprozeßordnung Anwendung.
Beweisaufnahme in der Sitzung erfolgt gemeinsam für den Angeklagten und den Beschuldigten bis zum Abschluß der Debatten. Für den Beschuldigten erfolgt
Urteilsfindung i n einem Sondererkenntnis, wie beim Berufungsverfahren in Zuchtpolizeisachen. Wenn aus dem Ergebnis der Hauptverhandlungen hervorzugehen scheint, daß
dem Beschuldigten zur Last gelegte Straftat ein Verbrechen darstellt, hat der Hof auf Antrag des Generalstaatsanwalts oder sogar von Amts wegen durch ein Erkenntnis, das gleichzeitig den Angeschuldigten vor den zuständigen Untersuchungsrichter verweist,
s festzustellen. Der Vorsitzende ordnet
sofortige Verhaftung des auf freiem Fuß befindlichen Angeschuldigten an.
Urteilsfindung über
dem Angeklagten und den übrigen Beschuldigten zur Last gelegte strafbare Handlung kann sofort erfolgen. Sie kann aber auch bis zur Aburteilung des i n Anklagezustand versetzten Beschuldigten hinausgeschoben werden. Bleibt der regelrecht geladene Beschuldigte bei der Eröffnung der Hauptverhandlungen aus, kann der Hof dessen Vorführung durch
öffentliche Macht anordnen.
Bestimmungen des Art. 123 der Kriminalprozeßordnung, abgeändert durch Gesetz vom 20. März 1877, bleiben voll und ganz aufrechterhalten. Der ausgebliebene Beschuldigte wird im Abwesenheitsverfahren abgeurteilt,
Opposition vor dem Sera en outre appliqué l'art. 315 du Code d'instruction criminelle. L'instruction à l'audience sera commune pour l'accusé et le prévenu jusqu'à la clôture des débats. A l'égard du prévenu il sera statué par arrêt séparé, comme en matière d'appels correctionnels. S'il paraît résulter des débats que le fait imputé au prévenu est à qualifier crime, la cour, sur les réquisitions du procureur général ou même d'office, le constate par arrêt qui renvoie l'inculpé devant le juge d'instruction compétent. Le président ordonne l'arrestation immédiate de ce dernier, s'il n'est déjà détenu. La cour peut immédiatement statuer sur l'infraction mise à charge de l'accusé et d'autres prévenus. Elle peut aussi surseoir d'y statuer jusqu'à la décision à intervenir à l'égard du prévenu transformé en accusé. Si, nonobstant ta régularité de l'assignation, le prévenu ne se présente pas à l'ouverture des débats, la cour pourra ordonner qu'il soit amené devant elle par la force publique. il n'est pas dérogé à l'art 125 du Code d'instruction criminelle modifié par la loi du 20 mars 1877. Si le prévenu ne comparaît pas, il sera jugé par défaut ; l'opposition sera recevable et jugée devant 1009 la cour d'assises, conformément aux art. 208 et 187 du Code d'instruction criminelle modifiés par la loi du 29 décembre 1880 ; sauf application de l'art. 106 du Code d'instruction criminelle, l'opposition emportera de plein droit assignation à la première audience de la première session de la cour d'assises , elle sera non avenue, si l'opposant n'y comparaît pas. Assisenhof ist zulässig und
Entscheidung erfolgt nach Maßgabe der Bestimmungen der Art. 208 und 187 der Kriminalprozeßordnung, abgeändert durch Gesetz vom 29. Dezember 1880; vorbehaltlich der Anwendung des Artikels 106 der Kriminalprozeßordnung schließt
eingereichte Opposition von Rechts wegen
Ladung für
erste Sitzung der nächsten Session des Assisenhofes in sich; bei Ausbleiben des Opporteneten ist sie als nicht geschehen zu betrachten. En cas de mort des accusés ou s'il y a lieu de procéder par contumace contre tous les accusés renvoyés conjointement avec lui devant la cour d'assises, le prévenu sera jugé par le tribunal qui eût été compétent à défaut de connexité. Sind
Angeklagten gestorben oder wird gegen alle Angeklagten,
gemeinsam mit dem Beschuldigten vor den Assisenhof verwiesen wurden, i m Abwesenheitsverfahren verhandelt, so ist der Beschuldigte nun dem Gerichte abzuurteilen, das zuständig gewesen wäre, falls ein Zusammenhang nicht bestanden hätte. Dans les deux cas visés à l'alinéa qui précède, l'arrêt de renvoi prononcé par la chambre des mises en accusation n'aura plus à l'égard du prévenu que les effets d'une décision de renvoi rendue en matière correctionnelle, devenue définitive. La cour d'asises sera dessaisie à l'égard du prévenu par l'assignation qui l u i sera donnée à comparaître devant le tribunal compétent. In den beiden Fallen des vorhergehenden Absatzes hat das von der Anklagekammer getroffene Erkenntnis. auf Verweisung für den Beschuldigten nur
W i r kung eines rechtskraftig gewordenen Beschlusses auf Verweisung in Zuchtpolizeisachen.
Ladung des Beschuldigten vor das zuständige Gericht entzieht denselben der Gerichtsbarkeit des Assisenhofes. Si tous les accusés sont fugitifs ou latitants, cette assignation ne pourra être donnée au prévenu non détenu préventivement qu'après le jugement de la contumace ; s'il est détenu, la contumace sera poursuivie immédiatement, et il sera assigné après que les dix jours prévus par l'art. 465 al. 1er du Code d'instruction criminelle seront écoulés. » Sind alle Angeklagten fluchtig oder halten sie sich verborgen, so darf
se Ladung dem auf freien Fuße befindlichen Beschuldigten erst nach dem Kontumazialurteil zugestellt werden; ist der Beschuldigte i n Haft genommen, so wird sofort zum Konturnazialverfahren geschritten und der Beschuldigte Wird- nach Ablauf der durch A r t . 465, Absatz 1 der Kriminalprozeßordnung vorgesehenen Frist von zehn Tagen geladen. Art. 22. Les art. 100, 101, 102, 103 et 104 du Code d'instruction criminelle, la loi du 28 juin 1924 portant modification des art. 163, 195 et 369 du Code d'instruction criminelle ainsi que toutes les dispositions contraires à la présente loi, sont abrogés. A r t . 22.
Juli 1924 betreffend Abänderung der Art. 163, 195 und 369 der Kriminalprozeßordung, sowie sämtliche Bestimmungen,
sem Gesetz zuwiderlaufen, sind abgeschafft. Mandons et ordonnons que la présente loi soit publiée au Mémorial pour être exécutée et observée par tous ceux que la chose concerne. Befehlen und verordnen, daß
ses Gesetz i m „Memorial" veröffentlicht werde, u m von alten,
es betrifft, ausgeführt und befolgt zu werden. Luxemburg, den
Aufwertung der Alters- und Invaliditätsrenten. Nous CHARLOTTE, par la grâce de
u Grande-Duchesse de Luxembourg, Duchesse de Nassau, etc., etc., etc. ; Notre Conseil d'Etat entendu ; De l'assentiment de la Chambre des députés; Vu la décision de la Chambre des députés du 16 juillet 1929 adoptant, avec dispense du second vote constitutionnel, le projet de loi concernant la revalorisation des rentes d'invalidité et de vieillesse; et celle du Conseil d'Etat du 23 juillet 1929 déclarant qu'il n'y a pas lieu à dispense du second vote constitutionnel ; Vu la décision de la Chambre des députés du 8 novembre 1929 ; Wir Charlotte, von Gottes Gnaden Großherzogin von Luxemburg, Herzogin zu Nassau, u., u., u.; Avons ordonné et ordonnons : er Nach Anhörung Unseres Staatsrats; Mit Zustimmung der Abgeordnetenkammer; Nach Einsicht der Entscheidung der Abgeordnetenkammer vom 16. J u l i 1929, über
Annahme, mit Entbindung vom zweiten verfassungsmäßigen Votum, des Gesetzentwurfs betreffend
Aufwertung der Alters- und Invaliditätsrenten, sowie derjenigen des Staatsrats vom
, 191, 197, 200, 202, 203, 204, 203, 206, 215, 223, 238, 239, 240, 241, 248 und 286 des Gesetzes vom
Witwe,
ein wegen körperlicher oder geistiger Gebrechen vollständig erwerbsunfähiges Kind zu erhalten hat. Art.
Invaliden-als für
Altersrente acht Arbeitsjahre nachweisen. Ein Arbeitsjahr ist 300 Arbeitstagen oder 2400 Arbeitsstunden gleichzusetzen. Arbeitstage im Sinne des 1.
Tage, für welche Beiträge an
Versicherungsanstalt vor Eintritt des Versicherungsfalles entrichtet worden sind; 1011 2° sans qu'il ait été versé de cotisations, les journées de maladie, dûment certifiées, ayant entraîné une incapacité passagère de continuer l'exercice de la profession faisant l'objet de l'assurance, si avant la maladie cette profession n'a pas été exercée à titre purement temporaire et pourvu que l'incapacité ait duré six jours au moins... 2. ohne Beitragsleistung,
gehörig bescheinigten Krankheitstage, welche eine vorübergehende Unfähigkeit zur Ausübung der Versicherungspflichtigen Beschäftigung nach sich ziehen, falls
se Beschäftigung vor der Erkrankung nicht lediglich vorübergehend ausgeübt wurde und in der Voraussetzung, daß
Arbeitsunfähigkeit wenigstens sechs volle Tage andauert... Art.
im ersten Absatz erwähnte Unterbrechung, zurückgelegt hat" zu ersetzen durch: daß er eine neue Wartezeit von zwei Jahren, ohne
im ersten Absatz erwähnte Unterbrechung, zurückgelegt hat." 2° un supplément annuel de 700 fr. pour les rentes dont la partie variable est comprise entre 2.001 et 3.000 fr. ; 30 un supplément annuel de 500 fr. pour celles dont la partie variable se meut entre 3.001 et 5.000 francs, et enfin 4° un supplément annuel de 250 fr. pour celles dont la partie variable est supérieure à 5.000 fr. sans dépasser le maximum de 8.000 fr.; b) pour les rentes de veuve et de veuf : 1° un supplément annuel de 500 fr. pour les rentes dont la partie variable à charge de l'Etablissement d'assurance est inférieure à 1.000 fr;. 2° un supplément annuel de 400 fr. pour celles dont la partie variable est comprise entre 1 001 et 1.500 fr.; 3° un supplément annuel de 300 fr. pour celles dont la partie variable se meut entre 1.501 et 2.500 fr., et enfin Art. 202. —
Versicherungsleistungen bestehen:
i n nachstehendem Art. 203 festgelegten Bedingungen erfüllt sind. Art. 203. — Der Staatszuschuß besteht: a) für
Alters- und Invaliditätsrenten: 1. aus einem Jahreszuschuß von 800 Fr. für
jenigen Renten, deren beweglicher, von der Versicherungsanstalt aufzubringender Anteil 2.000 Fr. nicht übersteigt; 2. aus einem Jahreszuschuß von 700 Fr. für
jenigen Renten, deren beweglicher Teil zwischen 2.001—3.000 Fr. beträgt; 3. aus einem Jahreszuschuß von 500 Fr. für
jenigen Renten, deren beweglicher Teil zwischen 3.001 und 5.000 Fr. beträgt und endlich 4. aus einem Jahreszuschuß von 250 Fr. für
jenigen Renten, deren beweglicher Teil 5.000 Fr., nicht aber
Höchstgrenze von 8.000 Fr. übersteigt; d) für
Witwen- und Witwerrenten: 1. aus einem Jahreszuschuß von 500 Fr. für
jenigen Renten, deren beweglicher, von der Versicherungsanstalt aufzubringender Anteil weniger als 1.000 Fr. beträgt; 2. aus einem Jahreszuschuß von 400 Fr. für
jenigen Renten, deren beweglicher Teil zwischen 1.001 und 1.500 Fr. beträgt; 3. aus einem Jahreszuschuß von 300 Fr. für
jenigen Renten, deren beweglicher Teil zwischen 1.501 und 2.500 Fr. beträgt, endlich 1012 4° un supplément annuel de 200 fr. pour celles dont la partie variable, à charge de l'Etablissement d'assurance, dépasse 2.500 fr., sans cependant être supérieure à 4.000 fr. ;
jenigen Renten, deren beweglicher, von der Versicherungsanstalt aufzubringender Teil 2.500 Fr., nicht aber
Höchstgrenze von 4.000 Fr. übersteigt; c) für
Waisenrenten aus einem Jahreszuschuß; von 120 Fr., welcher gleichförmig zu jeder Maisenrente zugelegt w i r d , d) aus einer Familienzulage von 120 Fr. pro Jahr, welche jeder Invaliditäts- oder Altersrente zugefügt wird für jedes weniger als 16 Jahre alte Kind, welches zu Lasten des Rentenempfängers ist.
se Zuwendung wird über das vollendete 16. Lebensjahr hinaus fortgesetzt, solange das Kind infolge körperlicher oder geistiger Gebrechen außer Stande ist, seinen Lebensunterhalt zu verdienen.
Regierung kann jährlich, durch Ministerialbeschluß,
vorstehenden Zuschüsse der Lebensteuerung anpassen. Art.
Grundrente,
den Invaliditats-und Altersrenten gemeinsam ist und vier Arbeitsjahren oder 1.200 Arbeitstagen entspricht, beträgt 25% des Durchschnittsjahreslohnes. Für jedes über vier Arbeitsjahre hinausgehende Arbeitsjahr wird
ser Satz erhöht, und zwar u m 0,8% bei der Invalidenrente, um 0,6% bei der Altersrente. Art.
ser Kinderzuschuß beträgt: 10% der Rente für das erste K i n d ; 18% der Rente für zwei Kinder; 25% der Rente für drei Kinder; 5% für jedes weitere Kind.
ser Zuschuß verbleibt zu Lasten der Versicherungsanstalt, Der gleiche Zuschuß wird auch gewährt nach dem vollendeten
Invaliditätsrente, welche der Verstorbene zur Zeit des Ablebens bezog oder im Invaliditätsfalle bezogen hätte. Falls der Gesamtbetrag der Hinterbliebenenrenten
se Grenze übersteigt, werden sie verhältnismäßig herabgesetzt. Eniel haben Anspruch auf Rente nur insoweit als obige Grenze durch
Waisenrenten nickt erreicht wird. Ausnahmsweise erhalt
Witwe eines Versicherten, der im Genüsse der Altersrente war, den Anspruch auf Invaliditatsrente aber durch Arbeitseinstellung verloren hatte, als Witwenrente fünf Zehntel der Altersrente des Ehemannes, unter der Voraussetzung, daß sie eine der in Art. 191 vorgesehenen Bedingungen erfüllt. Art. 206bis. — Der Anteil der Versicherungsanstalt an den Renten und Zuwendungen darf in keinem Falle geringer sein, als
entsprechenden Staatszuschüsse laut Art. 203; ausgenommen sind jedoch
in den nachfolgenden Art. 2 und 3 festgesetzten Zuschüsse zu den laufenden Renten. Art. 206ter. — Der Durchschnittsjahresverdienst wird folgendermaßen ermittelt: a) bei Versicherten, welche während der ganzen Versicherungsdauer wenigstens 250 Arbeitstage im Jahresdurchschnitt erreicht haben, wird der Gesamtlohnbetrag der ganzen versicherten Periode durch
Zahl der in
se Periode fallenden Kalenderjahre geteilt; d) bei Versicherten, deren Jahresdurchschnitt 250 Arbeitstage nicht erreicht, ohne daß aber
Beschäftigung eine Unterbrechung erlitten hat und ohne, daß für eine bestimmte Periode der Durchschnitt der Arbeitstage nur
in Art. 200 festgesetzte Mindestzahl erreicht oder gar darunter bleibt, wird der Gesamtlohnbetrag der ganzen Bersicherungsperiode durch
, Zahl der in
ser selben Periode geleisteten Arbeitstage geteilt und mit der Durchschnittszahl der in derselben Periode jährlich geleisteten Arbeitstage des Versicherten multipliziert; c) bei Versicherten, deren Versicherung unterbrochen wurde oder
nur
zur Aufrechterhaltung der Anwartschaft in Art. 200 vorgesehene Mindestzahl 1014 droits, les années sans cotisations et les années pour lesquelles en moyenne ou effectivement il aura été versé des cotisations pour 40 jours ou moins de 40 jours, seront négligées pour le calcul de la moyenne du salaire aussi bien que pour le calcul des journées donnant droit à majoration. von Beitragstagen geleistet haben, werden
Jahre ohne Beitragsleistung sowie jene Jahre, für welche im Durchschnitt nur für 40 oder weniger Tage Beitrag geleistet wurde, für
Berechnung des Durchschnittsjahresverdienstes nicht in Rechnung gestellt,
selben zählen auch nicht für
Bemessung der Rentenerhöhungen. Im Allgemeinen und vorbehaltlich vorstehender Ausnahme wird
Rentenerhöhung für jede Periode von 300 versicherten Tagen gewahrt;
Gesamtzahl der Arbeitstage wird somit durch 300 geteilt; ein Bruchteil unter 150 Tagen wird nicht angerechnet; der Bruchteil, der 150 Tage übersteigt, zahlt für ein volles Jahr. Für
Ermittelung des Jahresdurchschnittes werden
in den Jahren 1912 bis 191? einschließlich bezogenen Löhne mit 5 multipliziert,
Löhne von 1918 und 1919 mit 2,5,
jenigen von 1920 und 1921 mit 1,75,
jenigen von 1922 und 1928 mit 1,30 und
jenigen der Jahre 1924 und 1925 mit 1,
in den Art. 170 und 182 vorgesehenen Verdienstgrenzen, sowie der Betrag des in Art. 215 vorgesehenen Sterbegeldes können durch öffentliches Verwaltungsreglement abgeändert werden, um sie den wirtschaftlichen Verhaltnissen anzupassen. Voies et moyens. Art.
ihm obliegenden Lasten (Art. 203) nach dem Ausgabendeckungsverfahren.
jährlichen Lasten des Staates werden gedeckt einerseits durch
Zinsen des Kapitalbetrages des in Anwendung des Art. 61 des Gesetzes vom
gewöhnlichen Einkünfte des Staatsschatzes.
als Hilfswohnsitz des Versicherten geltende Gemeinde vergütet dem Staat ein Fünftel (20%) seines Beitrages. A r t .
für
Leistungen der Versüched'assurance, permettant de couvrir la part des rungsanstalt erforderlichen Mittel werden durch Beicharges qui lui incombe, sont constituées par le träge aufgebracht
zu gleichen Teilen dein Arbeitversement de cotisations. Ces cotisations sont, geber und dem Versicherten zu Last fallen. par parts égales, à la charge des patrons et des assurés. Art.
Kapitalswerte der in einem bestimmrentes à allouer pendant une période déterminée, ten Zeitabschnitte fällig werdenden Renten einschließy compris les valeurs actuarielles des rentes éven- lich der Anwartschaften der Rentner auf Hintertuellement à attribuer aux survivants des rentiers bliebenenrente und
sonstigen laufenden Aufwende la même période, et les autres charges courantes dungen der Versicherungsanstalt ihre Bedeckung de l'Etablissement d'assurance pendant la même finden. Bei der Beitragsfestsetzung ist auf
Auspériode soient couvertes par le total des cotisations. gleichung von Überschüssen oder Fehlbeträgen der Toute fixation du taux des cotisations devra tenir bisherigen Gebarung Bedacht zu nehmen. compte du boni ou du déficit des périodes passées.
Überschüsse der Einnahmen nach Abzug der L'excédent des recettes de l'Etablissement sur laufenden Ausgaben werden zinstragend als Reserveles arrérages annuels, les allocations et les autres fonds angelegt. Ab 1. Januar 1928 ist der Beitragsdépenses courantes formera un fonds de réserve, satz auf 4% der bezahlten oder abgeschätzten Löhne productif d'intérêts. festgesetzt. A partir du 1er janvier 1928 le taux des cotisations est fixé à 4% des salaires payés ou évalués. Art. 2 4 1 . —
Regierung überprüft in dreiArt. 241. — Le Gouvernement fera examiner le taux des cotisations au point de vue de la suffi- jährigen Zeitabschnitten
Zulänglichkeit des Beisance par périodes triennales. A l'expiration de tragssatzes. Nach jeder dreijährigen Periode wird ein chaque période triennale un règlement d'adminis- öffentliches Verwaltungsreglement den für
tration publique fixera le taux à percevoir pour la nächsten drei Jahre zu erhebenden Beitragssatz bestimmen. période triennale suivante. Art. 248. — Schlußabsatz: Art. 248, alinéa final. — Le président pourra Der Vorsitzende kann
Erlediung der laufenden déléguer l'évacuation des affaires courantes à un employé supérieur de l'Etablissement d'assurance. Geschäfte einem höheren Beamten der Versicherungsanstalt übertragen. Mesures de prévention. Art. 223bis. — L'Etablissement d'assurance est autorisé à affecter, dans les limites de son budget annuel, des fonds à la prévention des maladies sociales, p. ex. à la lutte contre la tuberculose, le cancer, les maladies vénériennes et la prophylaxie en général. Art.
Versicherungsanstalt ermächtigt, Gelder zur Verhütung der sozialen Krankheiten, z. B. zur Bekämpfung der Tuberkulose, des Krebses, der Geschlechtskrankheiten und zu allgemeinen Vorbeugungsmaßregeln, zu verwenden. Art. 286. — Im Absatz 3 sind
Worte „und höchstens bis zur Hälfte ihres Vermögens" zu streichen. Art.
Veröffentlichung gegenwärtigen Gesetzes folgenden Monates ist der Staatszuschuß gemaß vorstehendem Art. 203 festgesetzt. A r t .
Veröffentlichung des gegenwärtigen Gesetzes folgenden Monates ist der Staatszuschuß gemäß den Sätzen des vorstehenden A r t . 203 geregelt. Art.
Inkraftsetzung gegenwärtigen Gesetzes folgt, werden Alters-, Invaliditats-, Witwen- und Waisenrenten, welche in Ausfuhrung des Gesetzes vom 17. Dezember 1925 zuerkannt wurden, auf Grund der in A r t . 1 vorgesehenen neuen Bestimmungen umgerechnet.
se Renten erhalten auch, zutreffendenfalls,
Zulagen für Familienlasten, ohne daß
auf Grund der neuen Bestimmungen errechneten Leistungen niedriger sein dürfen als
bis heute wirklich zur Zahlung angewiesenen Betrüge. Pour la période écoulée entre le 1er janvier 1928 et la mise en vigueur de la présente Ici, les rentes de vieillesse, d'invalidité, de veuve ou de veuf, jouiront, à charge de l'Etat, d'un supplément annuel de 480 fr., les rentes d'orphelin d'un supplément annuel de 120 fr. ; ces suppléments seront à diminuer, de la part de l'Etat effectivement payée pour la même période. Für
zwischen dem 1. Januar 1928 und der Inkraftsetzung, des gegenwartigen Gesetzes liegende Periode haben
Alters-, Invaliditäts-, Witwenoder Witwerrenten, zu Lasten des Staates, Anspruch auf einen Jahreszuschuß von 480 Fr.,
Waisenrenten auf einen Jahreszuschuß von 120 Fr., abzüglich des für
gleiche Periode tatsächlich bezahlten Staatszuschusses. Art.
Zinsen
ses Fonds fließen in
gewöhnlichen Einnahmen der Versicherungsanstalt und
nen zum teilweisen Ausgleich der aus der Erhöhung der vor dem
ses Gesetz im „Memorial" veröffentlicht werde, um von Allen,
es betrifft, ausgeführt und befolgt zu werdet. Le Directeur général de la prévoyance sociale, P. Dupong. Der General-Direktor der sozialen Fürsorge, Arrêté grand-ducal du 19 novembre 1929, portant modification du règlement provisoire du 18 août 1859 sur la police, l'usage, la sûreté et l'exploitation des chemins de fer. Großh. Beschluß vom 19. November 1929 betreffend Abänderung des provisorischen Reglementes vom 18. August 1859 über
Polizei,
Benutzung,
Sicherheit und den Betrieb der Eisenbahnen. Nous CHARLOTTE, par la grâce de
u Grande-Duchesse de Luxembourg, Duchesse de Nassau, etc., etc., etc. ; Vu l'arrêté royal grand-ducal du 18 août 1850, portant règlement provisoire sur la police, l'usage. la sûreté et l'exploitation des chemins de fer ; Wir Charlotte, von Gottes Gnaden Großherzogin von Luxemburg, Herzogin zu Nassau, u., u., u.; Vu l'art. 27 de la loi du 16 janvier 1866 sur l'organisation du Conseil d'Etat, et considérant qu'il y a urgence ; Sur le rapport de Notre Directeur général des travaux publies, du commerce et de l'industrie, et après délibération du Gouvernement en Conseil ; Avons arrêté et arrêtons : Art. 1er. L'art. 39 de l'arrêté royal grand-ducal du 18 août 1859, portant règlement provisoire sur la police, l'usage, la sûreté et l'exploitation des chemins de fer est complété par la disposition additionnelle suivante qui sera insérée à la suite du numéro 5 et formera le numéro 6 : «6° de se servir sans motif plausible du signal d'alarme ou d'arrêt mis à la disposition des voyageurs pour faire appel aux agents du chemin de fer. » A la suite de cette ajoute, l'alinéa final du même art. 39 est modifié comme suit : «Toutefois, à la demande de la Compagnie et moyennant des mesures spéciales de précaution, des dérogations à la disposition inscrite sub 5° du présent article peuvent être autorisées.» Luxemburg, den 20. November 1929. Charlotte. P. Dupong. Nach Einsicht des Königlich-Großh. Beschlusses vom 18. August 1859 über das provisorische Reglement über
Polizei,
Benutzung,
Sicherheit und den Betrieb der Eisenbahnen; Nach Einsicht des Art. 27 des Gesetzes vom 16. J a nuar 1866 über
Organisation des Staatsrates, und in Anbetracht der Dringlichkeit; Auf den Bericht Unsers General-Direktors der öffentlichen Arbeiten, des Handels und der Industrie, und nach Beratung der Regierung im Konseil; Haben beschlossen und beschließen: A r t . 1. Art. 39 des Königlich-Großherzoglichen Beschlusses vom 18. August 1859 über das provisorische Reglement über
Polizei,
Benutzung,
Sicherheit und den Betrieb der Eisenbahnen wird durch folgende Zusatzbestimmung, ergänzt, welche hinter Nummer 5 eingefügt und
Nummer 6 bilden w i r d : „6. sich ohne triftigen Grund des den Reisenden „zur Verfügung stehenden Alarm- und Haltesignals „zum Anruf des Eisenbahnpersonals zu bedienen." Infolge
ser Ergänzung wird der Schlutzabsatz desselben Art. 39 wie folgt abgeändert: „Jedoch können auf Verlangender Gesellschaft und unter Beachtung spezieller Vorsichtsmaßregeln Abweichungen von der unter
ses Beschlusses, der im „Memorial" veröffentlicht wird, betraut. Luxemburg, den
kirch. Redange. Wiltz. Grevenmacher. Remich. Diphtérie. Cantons. Coqueluche. 1 2 Fièvre typhoïde. Fièvre paratyphoïde. N° d'ordre, Avis. — Service sanitaire. Tableau des maladies contagieuses observées dans les différents cantons du1erau 31 octobre 1929. 1 20 5 4 3 1 2 2 2 2 2 1 5 4 23 3 6 1 1 1 5 30 1 3 Luxembourg. — Imprimerie de la Cour Victor Buck.
Explication IA à partir du texte officiel de la loi. Indicatif, ne remplace pas un conseil juridique.