2529 MEMORIAL MEMORIAL Journal Officiel du Grand-Duché de Luxembourg Amtsblatt des Großherzogtums Luxemburg RECUEIL DE LEGISLATION A — No 99 27 décembre 1995 Sommaire ISOLATION THERMIQUE DES IMMEUBLES Règlement grand-ducal du 22 novembre 1995 concernant l’isolation thermique des immeubles . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . page 2530 Règlement ministériel du 23 novembre 1995 concernant l’agrément de personnes physiques ou morales privées ou publiques, autres que l’Etat pour l’accomplissement de tâches techniques de contrôle dans le cadre du règlement grand-ducal du 22 novembre 1995 relatif à l’isolation thermique des immeubles . . . . . . . . . . . 2537 2530 Règlement grand-ducal du 22 novembre 1995 concernant l’isolation thermique des immeubles. Nous JEAN, par la grâce de Dieu, Grand-Duc de Luxembourg, Duc de Nassau; Vu la loi du 5 août 1993 concernant l’utilisation rationnelle de l’énergie; Vu l’avis de la Chambre des Métiers; Vu l’avis de la Chambre de Commerce; Notre Conseil d’Etat entendu; De l’assentiment de la Commission de travail de la Chambre des Députés; Sur le rapport de Notre Ministre de l’Energie, de Notre Ministre de l’Intérieur, de Notre Ministre des Classes Moyennes et de Notre Ministre de la Justice et après délibération du Gouvernement en Conseil; Arrêtons: Art. 1er. En vue de la réalisation d’économies d’énergie par une meilleure isolation, les constructions nouvelles définies dans l’annexe, et sans préjudice des articles 7.2,
- a)et 8. de la loi du 5 août 1993 concernant l’utilisation rationnelle de l’énergie, doivent être exécutées en conformité avec les dispositions de l’annexe qui fait partie intégrante du présent règlement. Art. 2. - Les valeurs de conductivité thermique (λ) des matériaux de construction ainsi que les valeurs de transmission thermique (
- k)des fenêtres, portes-fenêtres et portes utilisées pour le calcul de la valeur de transmission thermique moyenne sont acceptées au Luxembourg si elles sont conformes aux prescriptions en vigueur dans leur pays d’origine. La mise à disposition, aux utilisateurs, des spécifications techniques incombe aux producteurs, aux importateurs et aux vendeurs de matériaux de construction. Pour les matériaux produits au Luxembourg les spécifications techniques doivent être établies conformément aux normes en vigueur au niveau de l’Union Européenne, ou à défaut dans un des Etats membres de cette Union. Art. 3. Au moment de l’introduction de la demande d’autorisation de bâtir, les architectes et ingénieurs-conseils, dont la profession est définie par la loi du 13 décembre 1989 portant organisation des professions d’architecte et d’ingénieur-conseil, doivent obligatoirement joindre à tout projet architectural tel que défini à l’article 4 de la loi précitée et qui concerne une construction telle que définie en annexe, un calcul établissant que les normes fixées par le présent règlement seront respectées. Art. 4. Aucune autorisation de bâtir ne peut être accordée si les conditions fixées à l’article 3 du présent règlement ne sont pas respectées. Art. 5. L’autorité compétente pour la délivrance de l’autorisation de bâtir est autorisée à vérifier sur place le respect des normes d’isolation fixées par le présent règlement. Par ailleurs des organismes de contrôle, agréés par le ministre ayant dans ses attributions l’énergie, peuvent être appelés à effectuer le contrôle. Art. 6. Les infractions au présent règlement sont punies des peines prévues à l’article 20 de la loi du 5 août 1993 concernant l’utilisation rationnelle de l’énergie. Art. 7. Les dispositions du présent règlement ne s’appliquent pas aux immeubles pour lesquels l’autorisation de bâtir a été demandée ou accordée avant le 1er janvier 1996. Art. 8. Notre Ministre de l’Energie, Notre Ministre de l’Intérieur, Notre Ministre des Classes Moyennes et Notre Ministre de la Justice sont chargés, chacun en ce qui le concerne, de l’exécution du présent règlement. Art. 9. Le présent règlement entre en vigueur au 1er janvier 1996. Le Ministre de l’Energie, Robert Goebbels Château de Berg, le 22 novembre 1995. Jean Le Ministre de l’Intérieur, Michel Wolter Le Ministre des Classes Moyennes, Fernand Boden Le Ministre de la Justice, Marc Fischbach Doc. parl. 3827; sess. ord. 1992-1993, 1993-1994, 1994-1995 et 1995-1996. 2531 ANNEXE Verordnung über einen energiesparenden Wärmeschutz bei Gebäuden I. NEUBAUTEN 1. Anwendungsbereich Bei der Errichtung der nachstehend genannten Gebäude ist zum Zweck der Energieeinsparung ein baulicher Wärmeschutz nach den Vorschriften dieser Verordnung auszuführen: 1. Wohngebäude, 2. Büro- und Verwaltungsgebäude, 3. Schulen, Bibliotheken, 4. Gebäude für Sport- und Versammlungszwecke, ausser Kirchen, 5. Krankenhäuser, Pflegeheime, Entbindungs- und Säuglingsheime und Aufenthaltsgebäude in Justizvollzugsanstalten, 6. Gebäude des Gaststättengewerbes, 7. Waren- und sonstige Geschäftshäuser, 8. Betriebsgebäude, die nach ihrem üblichen Verwendungszweck auf Innentemperaturen von mindestens 10°C beheizt werden; ausgenommen sind
- a)Betriebsgebäude, die nach ihrem üblichen Verwendungszweck ihren Heizenergiebedarf überwiegend durch die im Innern des Gebäudes anfallende Abwärme decken,
- b)Werkstätten, Werkhallen und Lagerhallen, die nach ihrem üblichen Verwendungszweck grossflächig und langandauernd offengehalten werden müssen,
- c)Unterglasanlagen und Kulturräume im Gartenbau, 9. Gebäude, die eine nach den Nummern 1 bis 8 gemischte oder ähnliche Nutzung aufweisen. 2. Begrenzung des Wärmedurchgangs
(1)Der Wärmedurchgang durch die gegen die Aussenluft, das Erdreich oder Gebäudeteile mit wesentlich niedrigeren Innentemperaturen abgrenzende Bauteile beheizter Räume ist in der Weise zu begrenzen, dass der in der Anlage 1 genannte zulässige mittlere Wärmedurchgangskoeffizient nicht überschritten wird.
(2)Für Neubauten mit einer Energiebezugsfläche unter 200 qm kann auf den Nachweis gemäss Abschnitt 1 verzichtet werden, wenn die Anforderungen an die Einzelbauteile gemäss Anlage 2 erfüllt werden.
(3)Aussenliegende Fenster, Fenstertüren und Türen von beheizten Räumen sind mindestens mit Isolier- oder Doppelverglasung auszuführen. Der Wärmedurchgangskoeffizient dieser Fenster und Fenstertüren darf 2,60 W/m²K nicht überschreiten; dies gilt nicht für Glasbausteine.
(4)Der Wärmedurchgangskoeffizient für Aussenwände im Bereich von Heizkörpern darf den Wert der nichttransparenten Aussenwände des Gebäudes nicht überschreiten. Werden Heizkörper vor aussenliegenden Fensterflächen angeordnet, sind zur Verringerung der Wärmeverluste geeignete Abdeckungen an der Heizkörperrückseite vorzusehen. Bei Flächenheizungen in Bauteilen, die beheizte Räume gegen die Aussenluft, das Erdreich oder Gebäudeteile mit wesentlich niedrigeren Innentemperaturen abgrenzen, darf der Wärmedurchgangskoeffizient den Wert 0,30 W/m²K nicht überschreiten. 3. Begrenzung der Wärmeverluste bei Wärmebrücken und Undichtheiten
(1)Wärmebrücken durch Stege, Anker und dergleichen innerhalb eines Elementes oder in inhomogenen ebenen Konstruktionen (z.B. Dachsparren ) müssen im k-Wert dieses Elementes inbegriffen sein. Andere am Wärmeverlust massgeblich beteiligte Wärmebrücken wie z.B. auskragende Balkonplatten sind zu vermeiden.
(2)Lokale Flächen mit erhöhten k-Werten wie Rolladenkästen, Fensterbrüstungen usw. sind als separate Flächen bei der Berechnung des mittleren k-Wertes zu berücksichtigen.
(3)Die Wärmebrückenwirkung von Ecken gilt für die Berechnung des mittleren k-Wertes als kompensiert, da für die Flächen die Aussenmasse eingesetzt werden.
(4)Die Fugen in der wärmeübertragenden Umfassungsfläche müssen dauerhaft und entsprechend dem Stand der Technik luftundurchlässig abgedichtet sein. II. UMBAUTEN Bei der baulichen Erweiterung eines Gebäudes um mindestens einen beheizten Raum sind die bei Neubauten geltenden Anforderungen dieser Verordnung für den neuen Gebäudeteil einzuhalten. III. ERGÄNZENDE VORSCHRIFTEN
(1)Bei Gebäuden mit gemischter Nutzung ist der zulässige Grenzwert des Wärmedurchgangskoeffizienten für die einzelnen Gebäudeteile nach Art der Nutzung einzeln zu berechnen. 2532
(2)Diese Verordnung gilt nicht für Gebäude, die dazu bestimmt sind, wiederholt aufgestellt und zerlegt zu werden, wie Traglufthallen und Zelte, sowie für unterirdische Bauten.
(3)Bei Doppel- oder Reihenhäuser darf, in Abweichung von den in Anlage 2 genannten Werten, der Wärmedurchgangskoeffizient der Trennwand zur Nachbarbebauung den Wert 0,60 W/m²K nicht überschreiten, wenn die Nachbarbebauung in absehbarer Zukunft nicht gesichert ist.
(4)Von den Anforderungen dieser Verordnung kann auf Antrag befreit werden, soweit sie im Einzelfall wegen besonderer Umstände durch einen unangemessenen Aufwand oder in sonstiger Weise zu einer unbilligen Härte führen. ANLAGE 1 zur Wärmeschutzverordnung – Anforderungen zur Begrenzung des Wärmedurchgangs bei Gebäuden
(1)ZWECK Der Nachweis des mittleren k-Wertes der Gebäudehülle vermittelt eine Methode, die durch die Festlegung eines mittleren Wärmedurchgangskoeffizienten der Gebäudehülle zu Heizenergie einsparenden baulichen Massnahmen führt. Die mittleren zulässigen k-Werte kzul werden berechnet unter Berücksichtigung – der Gebäudegeometrie; – der Raumlufttemperatur des Gebäudes.
(2)METHODE (
- a)Der Gesamtwärmebedarf eines Gebäudes in der Heizperiode deckt die folgenden Anteile: – Transmissionswärmeverluste durch die Gebäudehülle über dem Erdreich; – Transmissionsverluste in das Erdreich; – Lüftungswärmeverluste; – Warmwasseraufbereitung. Die vorliegende Vorschrift begrenzt nur die Transmissionsverluste über Erdreich durch die Festlegung eines zulässigen mittleren k-Wertes (kzul), resp. durch die Festlegung von Anforderungen an die Einzelbauteile. Als Ziel wurde dabei angestrebt, dass für alle Bauten der Transmissionsverlust pro m3 beheiztes Gebäudevolumen etwa auf das gleiche Mass begrenzt wird. Dieser Grundsatz führt zu den in Abschnitt 3 aufgezeigten Abhängigkeiten bei der Bestimmung des zulässigen mittleren k-Wertes. (
- b)Vorgehen Methode I Der Nachweis erfolgt für die Gebäudehülle des beheizten Gebäudevolumens über Erdreich. Geschosse, die teilweise im Erdreich liegen, werden wie Geschosse über dem Erdreich behandelt. Das so definierte Volumen ist massgebend zur Bestimmung des Formfaktors (Siehe Abschnitt 3). Die dieses Volumen umfassenden Flächen sind massgebend zur Bestimmung des Formfaktors und zur Berechnung des mittleren k-Wertes. SCHRITT 1: Berechnung des kzul Ausgehend von der Gebäudegeometrie und der Nutzung wird gemäss Abschnitt 3b der zulässige mittlere k-Wert der Gebäudehülle berechnet. SCHRITT 2: Berechnung des k Aufgrund der Gebäudedaten und der Orientierung der Fenster wird gemäss Abschnitt 3c der mittlere k-Wert der Gebäudehülle bestimmt. SCHRITT 3: Vergleich von k mit kzul Der mittlere k-Wert ist mit dem zulässigen mittleren k-Wert zu vergleichen. Die folgende Bedingung muss erfüllt sein: k ≤ kzul Methode II Für Neubauten mit einer Energiebezugsfläche unter 200 qm kann auf den Nachweis nach Methode I verzichtet werden, wenn die Anforderungen an die Einzelbauteile gemäss Anlage 2 erfüllt werden. 2533
(3)BERECHNUNG
- a)Begriffsbestimmungen – Wärmeleitfähigkeit λ (W/mK) Wärmestrom, welcher durch 1 m2 einer 1 m dicken Schicht fliesst, wenn die Temperaturdifferenz zwischen den Oberflächen 1 K (Kelvin) beträgt. – Wärmeübergangskoeffizient α (W/m2K) Wärmestrom, welcher von Gas oder Flüssigkeit auf 1 m2 einer Oberfläche fliesst (oder umgekehrt), wenn die Temperaturdifferenz zwischen Oberfläche und Luft 1K beträgt. Für einfache Berechnungen sind die folgenden Werte einzusetzen: äussere Oberfläche αa = 25 W/m2K innere Oberfläche α i = 8 W/m2K – Wärmedurchgangskoeffizient k (W/m2K) Wärmestrom, welcher durch 1 m2 einer Wand hindurchfliesst, wenn die Temperaturdifferenz der angrenzenden Luftschichten 1K beträgt. Der k-Wert eines mehrschichtigen Bauteils berechnet sich aus den Widerstandswerten der einzelnen Schichten: 1 1 1 dj — =— + Σ — + — k αi λj αa dj λj α = Dicke der Schicht j (
- m)= Wärmeleitfähigkeit der Schicht j (W/mK) = Wärmeübergangskoeffizient (W/m2K) αi = 8 W/m2K αa = 25 W/m2K 1/k = Wärmedurchgangswiderstand des Bauteils 1/α = Wärmeübergangswiderstand dj/λj = Wärmedurchlasswiderstand der Schicht j
- b)Definition von kzul Der zulässige mittlere k-Wert der Gebäudehülle wird festgelegt durch: kzul = C0 * C1 * C2 (W/m2K) Grundwert Grenzwert: Zielwert: C0 = 0,65 W/m2K C0 = 0,55 W/m2K Faktoren C1 Formfaktor C2 Raumlufttemperaturfaktor Formfaktor C1 zur Berücksichtigung der Gebäudegeometrie Der Formfaktor C1 ist abhängig vom Verhältnis der Gebäudehülle A zum Volumen V. A und V sind mit den Aussenmassen des Gebäudes zu berechnen. 2534 Raumlufttemperaturfaktor C2 zur Berücksichtigung der Raumlufttemperaturen
- c)Definition des mittleren k-Wertes k Für den mittleren k-Wert der Gebäudehülle gelten die folgenden Voraussetzungen: – A ist die gesamte Fläche der Gebäudehülle, durch die ein Transmissionsverlust besteht. – Trennwände zwischen Gebäude oder Gebäudeteilen (z.B. Brandmauern) werden nicht mitgezählt, sofern die Räume auf der gegenüberliegenden Seite beheizt sind. – Bei den für Sonnenstrahlen durchlässigen Bauteilen wird ein Anteil der Sonnenenergie berücksichtigt, indem der k-Wert solcher Elemente um einen Besonnungsfaktor s vermindert wird. 1. Berechnung von k ΣbkwAw + ΣskfAf + ΣbkdAd + ΣbkbAb k= A A= ΣAw + ΣAf + ΣAd + ΣAb k w: k-Wert der Wände A w: die kw zugeordnete Fläche, deren Längen aus den Gebäudeaussenmassen und die Höhen bis Oberkant Wärmedämmung des Daches zu entnehmen sind (siehe Ad) kf: k-Wert der Fenster, Aussentüren, bzw der lichtdurchlässigen Bauteile Af: die kf zugeordneten Flächen, bestimmt aus den lichten Fertigmassen der Öffnungen k d: k-Wert der Dachkonstruktion A d: die kd zugeordneten Flächen. Bei nichtbeheizten Dachräumen (Kaltdächern) ist die oberste wärmegedämmte Decke als Dachfläche einzusetzen. kb: k-Wert der Bodenkonstruktion Ab: die kb zugeordneten Flächen b: Koeffizient für Bauteile s: Besonnungskoeffizient für Fenster und lichtdurchlässige Bauteile. Bei gleichzeitiger Erstellung sind aneinandergebaute Gebäude wie z.B. Reihenhäuser nicht einzeln zu betrachten, sondern als Gesamtbaukörper zu behandeln. 2535 2. Koeffizienten für Bauteile b Für die einzelnen Bauteile (Bodenkonstruktion, Aussenwände, Dachkonstruktion) gilt als Koeffizient b gegen – Aussenklima b1 = 1 – unbeheizte Räume: b2 = 0,5 – Erdreich: b3 = 0,5 – beheizte Räume: b4 = 0 3. Besonnungskoeffizient s Transparente Bauteile wie Fenster ergeben nicht nur einen Transmissionswärmeverlust, sondern auch einen Sonnenenergiegewinn. Selbstverständlich wird auch die übrige Gebäudehülle einen Teil der absorbierten Sonnenenergie ins Gebäudeinnere weitergeben. Er ist in diesem Fall jedoch nicht von gleicher Bedeutung wie für transparente Bauteile. Der Wärmegewinn durch Fensterflächen hängt grundsätzlich ab von: – der Regulierfähigkeit der Heizungsanlage, – der Speicherfähigkeit des besonnten Raumes, – der Beschattung, – den vorhandenen Sonnenschutzanlagen, – der Sonnenenergieeinstrahlung. Der Besonnungskoeffizient s wird je nach Orientierung der Fenster und Fenstertüren festgelegt für – N/NW/NO mit s1 = 1 – W/O mit s2 = 0,9 – S/SO/SW mit s3 = 0,7 – horizontaler Oberlichter mit s4 = 0,8 ANLAGE 2 zur Wärmeschutzverordnung – Anforderungen an den Wärmedurchgangskoeffizienten für einzelne Bauteile Die Wärmedurchgangskoeffizienten dürfen die Werte der nachstehenden Tabelle nicht überschreiten. Bei der Isolation des Daches sind je nach Anbringen des Isolationsmaterials die Werte Steil-/Flachdach zu Aussenklima (0,30) oder Dachboden zu unbeheizten Räumen (0,40) zu beachten. Wärmedurchgangskoeffizienten für einzelne Bauteile Max. Wärmedurchgangskoeffizienten W/m2K Bauteile zu Aussenklima zu unbeheizten Räumen oder Erdreich Aussenwände 0,40 0,50 Fenster und Türen 2,00 3,00 Steil-/Flachdach; Dachboden 0,30 0,40 Boden; Kellerdecke 0,40 0,50 2536 ANLAGE 3 zur Wärmeschutzverordnung – Wärmeschutznachweis der Gebäudehülle gemäss «Règlement grand-ducal du 22 novembre 1995 concernant l’isolation thermique des immeubles» Gemeinde: . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Baugesuch No: . . . . . . . Objekt: . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Adresse: . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Bauherr: . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . (genaue Adresse) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Tel.: . . . . . . . . . . . . . Architekt:: . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . (genaue Adresse) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Tel.: . . . . . . . . . . . . . NACHWEIS. Methode I Der mittlere k-Wert der Gebäudehülle k erfüllt die Bedingung k ≤ kzul Grenzwert Zielwert Methode II Die Anforderungen an die Wärmedurchgangskoeffizienten Wärmeschutzverordnung sind erfüllt. für k = . . . . W/m2K ≤ kzul = ....W/m2K k = . . . . W/m2K ≤ kzul = ....W/m2K Einzelbauteile gemäss Anlage 2 der Wärmedurchgangskoeffizienten W/m2K Bauteile Aussenwände Fenster und Türen Steil-/Flachdach; Dachboden Boden; Kellerdecke zu Aussenklima zu unbeheizten Räumen oder Erdreich kmax kmax 0,40 2,00 0,30 0,40 kberechnet kberechnet 0,50 3,00 0,40 0,50 Der Unterzeichnete bestätigt hiermit die Richtigkeit und Vollständigkeit der in diesem Formular gemachten Angaben. Ort, Datum .......................... Unterschrift ................. 2537 Kurze Beschreibung des Gebäudes I) Dachkonstruktion Dicke der Isolationsschicht Dämmstoffart: II) Aussenwände Schichtaufbau von innen nach aussen: III) Fenster und Türen Material Rahmen: Art der Verglasung: IV) Boden/Kellerdecke Dicke der Isolationsschicht: Dämmstoffart: Règlement ministériel du 23 novembre 1995 concernant l’agrément de personnes physiques ou morales privées ou publiques,autres que l’Etat pour l’accomplissement de tâches techniques de contrôle dans le cadre du règlement grand-ducal du 22 novembre 1995 relatif à l’isolation thermique des immeubles. Le Ministre de l’Energie, Considérant la nécessité de réglementer l’agrément de personnes physiques ou morales privées ou publiques, autres que l’Etat pour l’accomplissement de tâches techniques de contrôle dans le cadre du règlement grand-ducal du 22 novembre 1995 relatif à l’isolation thermique des immeubles entrant en vigueur le 1er janvier 1996; Arrête: Art. 1er. 1. Le présent règlement concerne les conditions et modalités d’agrément des personnes physiques ou morales de droit privé ou public, autres que l’Etat, et qui sont appelées, dans le cadre du règlement grand-ducal concernant l’isolation thermique des immeubles, à accomplir diverses tâches techniques de contrôle et tout particulièrement à vérifier le respect des normes prescrites par ce même règlement. 2. Les missions prévues au point 1. s’exécutent sous la surveillance et avec la collaboration du ministère de l’Energie. Art. 2. Les frais des tâches techniques de contrôle sont à la charge du mandant. Art. 3. 1. Les personnes physiques ainsi que les responsables des personnes morales de droit privé ou public, autres que l’Etat, peuvent être agréés s’ils remplissent les conditions suivantes:
- a)ils doivent justifier d’une bonne formation technique ou professionnelle. Cette condition n’est toutefois pas exigée pour les personnes physiques et morales de droit privé qui sont en possession de l’agrément gouvernemental prévu par la législation sur le droit d’établissement et celle réglementant l’accès à certaines professions spécifiques;
- b)ils doivent – justifier d’une connaissance satisfaisante des prescriptions relatives aux tâches techniques qui leur seront confiées et d’une pratique suffisante de ces tâches; – disposer des moyens techniques appropriés et, le cas échéant, du personnel nécessaire pour accomplir, de façon adéquate, les tâches techniques liées à leur mission; – avoir accès au matériel et aux informations nécessaires pour accomplir convenablement leur mission;
- c)ils doivent avoir l’aptitude requise pour rédiger les attestations, procès-verbaux et rapports qui constituent la matérialisation des études et vérifications effectuées;
- d)ils doivent jouir, par rapport à la mission qui leur sera confiée, de l’indépendance morale, technique et financière nécessaires pour l’accomplissement de cette mission. 2. Ne peuvent se faire agréer les personnes physiques ou morales de droit privé ou public qui sont:
- a)le concepteur, le fournisseur, le réalisateur ou l’exploitant du projet;
- b)le mandataire d’une des personnes dénommées ci-avant. 2538 Art. 4. 1. Les demandes d’agrément sont adressées au ministre de l’Energie. 2. Elles mentionnent notamment les nom, prénoms, profession et domicile de la personne physique qui sollicite l’agrément. S’il s’agit d’une personne morale de droit privé, elles mentionnent son nom, l’adresse et sa forme juridique ainsi que les noms, prénoms, professions et adresses de leurs gérants, administrateurs ou autres personnes dirigeantes ou responsables en charge des tâches techniques. S’il s’agit d’une personne morale de droit public, elles mentionnent ses nom et adresse ainsi que les noms, prénoms, adresses et titres des responsables en charge des tâches techniques. 3. Elles sont accompagnées de tous renseignements et documents, destinés à établir que les conditions requises à l’article 3 sont remplies. Les personnes morales de droit privé ou public sont tenues de joindre une copie de leurs statuts. 4. Le ministre limite l’agrément dans le temps et à des tâches techniques déterminées. 5. L’agrément est renouvelable. La demande en renouvellement est à présenter au plus tard trois mois avant la date d’expiration de l’agrément. Art. 5. 1. Le ministre peut à tout moment suspendre ou retirer l’agrément lorsque son titulaire – ne satisfait plus aux critères de l’article 3, ou – ne respecte pas ou plus les conditions particulières de l’agrément, ou – contrevient aux dispositions du point 2. de l’article 3. Art. 6. 1. Les personnes agréées au sens du présent règlement sont tenues de se conformer aux instructions qui leur sont données par les mandants. 2. Les attestations, procès-verbaux et rapports délivrés en vertu du présent règlement doivent être suffisamment explicites et détaillés pour qu’à leur lecture il soit possible de contrôler notamment si toutes les prescriptions ont été observées. En outre, ces documents doivent être signés par la personne physique ou par le ou les responsables de la personne morale de droit privé ou public. 3. Seules les personnes agréées en exécution des présentes dispositions sont autorisées à porter la dénomination: «Personne agréée par le ministre de l’Energie pour la pratique de vérifications... ». 4. Les personnes agréées sont tenues de communiquer immédiatement au ministre toute modification ou extension de leurs statuts ou de leurs domaines d’activités ainsi que, le cas échéant, tout changement dans leurs organes de gestion. Art. 7. La rémunération des services rendus au titre du présent règlement ne doit pas être fonction du résultat des tâches effectuées. Art. 8. Les personnes physiques ou morales de droit privé ou public agréées doivent souscrire une assurance de responsabilité civile contractuelle et extra-contractuelle. Art. 9. Les personnes physiques et les responsables des personnes morales de droit privé ou public agréées ainsi que leur personnel, ouvrier et employé, sont liés par le secret professionnel pour tout renseignement dont ils ont eu connaissance dans le cadre de leur mission. Art. 10. Le présent règlement entrera en vigueur le 1 janvier 1996. Art. 11. Le ministère de l’Energie est chargé de l’exécution du présent règlement. Luxembourg, le 23 novembre 1995. Le Ministre de l’Energie, Robert Goebbels Editeur: Service Central de Législation, 43, boulevard F.-D. Roosevelt, L-2450 Luxembourg Imprimeur: Imprimerie de la Cour Victor Buck, s. à r. l., Luxembourg