id="page_main" x-ms-format-detection="none"> Imprimer cette page Taille d'impression S M L XL Nouvelle recherche JUPORTAL Fermer l'onglet Conseil d'État Jugement/arrêt du 06 juin 2006 No ECLI: ECLI:BE:RVSCE:2006:ARR.159.609 No Rôle: A. 166643/XIII-3921 Affaire: Arrêt 159609 - - 06/06/2006 Domaine juridique: Droit administratif Date d'introduction: 2006-06-14 Consultations: 59 - dernière vue 2026-06-30 20:54 Version(s): Traduction DE Fiche Arrêt no 159.609 du 6 juin 2006 - Décision : Rejet Thésaurus Cassation: CONSEIL D'ETAT Thésaurus UTU: DROIT PUBLIC ET ADMINISTRATIF - CONSEIL D'ÉTAT - Arrêts (Conseil d'État) Texte de la décision Texte français (Titre VI, chapitre II, de lois sur le Conseil d'Etat, coordonnées le 12 janvier 1973). CONSEIL D'ETAT, SECTION D'ADMINISTRATION. ARRET no 159.609 du 6 juin 2006 A.166.643/XIII-3921 En cause : la Commune de Lontzen, ayant élu domicile chez Me Eric LEMMENS, avocat, place Verte 13 4000 Liège, contre : l'Etat belge, représenté par le Ministre de l'Intérieur, ayant élu domicile chez Mes Jacques CLESSE et Dominique WAGNER, avocats, quai de Rome 2 4000 Liège. ---------------------------------------------------------------------------------------------------- --- LE PRESIDENT DE LA XIIIe CHAMBRE DES REFERES, Vu la demande introduite le 5 octobre 2005 par la commune de Lontzen, tendant à la suspension de l'exécution de l'arrêté royal du 7 avril 2005 fixant les règles particulières de calcul et de répartition des dotations communales au sein d'une zone de police pluricommunale; Vu la requête introduite simultanément par la même partie requérante qui demande l'annulation du même acte; Vu la note d'observations et le dossier administratif de la partie adverse; XIIIr - 3921 - 1/4 Vu le rapport de M. VERHULST, premier auditeur chef de section au Conseil d'Etat; Vu l'ordonnance du 6 avril 2006 fixant l'affaire à l'audience du 2 mai 2006 à 10 heures; Vu la notification de l'ordonnance de fixation et du rapport aux parties; Entendu, en son rapport, M. HANOTIAU, président de chambre; Entendu, en leurs observations, Me G. WEISGERBER, loco Me E. LEMMENS, avocat, comparaissant pour la partie requérante, et Me St. KOONEN, Mes J. CLESSE et D. WAGNER, avocat, comparaissant pour la partie adverse; Entendu, en son avis conforme, Mme VOGEL, auditeur; Vu le titre VI, chapitre II, des lois sur le Conseil d'Etat, coordonnées le 12 janvier 1973; Considérant que la partie requérante expose dans les termes suivants le préjudice grave difficilement réparable que risque de lui causer l'exécution immédiate de l'arrêté attaqué : " Die sofortige Ausführung des angefochtenen Rechtsaktes setzt die Antragstellerin und ihre Einwohner einem schwerwiegenden, schwer wiedergutzumachenden Schaden aus, was Ihre Hohe Gerichtsbarkeit dazu befugt, im Rahmen des Aufschiebungsverfahrens Tätig zu werden. In der Tat, so wie dies durch das Verfahren betreffend den Haushalt der Polizeizone Weser-Göhl was den Haushalt 2005 der plurikommunalen Zone angeht erwiesen wurde, ist die Dotation der Gemeinde Lontzen an die Zone, die diese auf 210.000 E festgesetzt hatte durch den Herrn Minister Präsidenten der Deutschsprachigen Gemeinschaft auf 310.873,54 ierhöht worden, in Ermangelung jeglicher gesetzlicher Grundlage aber in Anwendung der Grundsätze hergeleitet durch die königlichen Erlasse, die durch Ihre Hohe Gerichtsbarkeit annulliert wurden (Unterlage 4). Der neue königliche Erlass, der durch vorliegenden Antrag und den gleichzeitigen Antrag auf Annullierung angefochten wird setzt eine neue gesetzliche Grundlage ein i i um die Dotation der Gemeinde von 210.000 auf 310.873,54 für das Jahr 2005 zu erhöhen, ohne dass schon vorausgesehen würde wie die Dotation, die durch die plurikommunale Polizeizone gefordert werden wird für das Jahr 2006 und die zukünftigen Jahre aussehen wird. Die Antragstellerin könnte eine solche Erhöhung nur bewältigen, nach einer Suche nach zusätzlichen Einkommen, die nur von steuerlicher Natur sein können, indem sie ihren Bürgem, durch die Erhöhung des lokalen Steuerdruckes einen Nachteil XIIIr - 3921 - 2/4 verursacht und indem sie des weiteren eine Restrukturierung der Gemeindedienste vornimmt um die damit verbundenen Kosten in Zukunft zu verringern. Die Antragstellerin müsste darüber hinaus die geführte Gemeindepolitik wegen welcher die Vertreter der Antragstellerin anlässlich der letzten Gemeindewahlen gewählt wurden, mittels internen Haushaltspostenverschiebungen ändern, was notwendigerweise der Verwirklichung der Aufgaben der Antragstellerin einen Schaden zufügen würde. Die Polizeireform ist eine Initiative der Föderalregierung und es obliegt nicht der Antragstellerin oder ihren Bürgern die auf dem Gebiet der Gemeinde leben oder wohnhaft sind, die Konsequenzen einer Norm zu finanzieren, die durch eine andere Gewaltebene getroffen wurde, die nicht die notwendigen Mittel für die Verwirklichung der verabschiedeten Regeln gefunden hat. Im Falle, dass die Antragstellerin auf die Erhebung von neuen Steuern oder auf die Erhöhung der bestehenden Steuersätze zurückgreifen müsste, würde die Gesamtheit der Bürger, die auf dem Gebiet der ,Gemeinde Lontzen ansässig sind einen Schaden erleiden herrührend aus der Verwirklichung des angefochtenen Rechtsaktes. Des Weiteren muss festgestellt werden, dass die eventuelle Neustrukturierung der Gemeindedienste und die Neuorientierung der Gemeindeprojekte eine Langzeitplanung verlangen, sodass die Retroaktivität der angefochtenen königlichen Erlasses den durch die Antragstellerin erlittenen Schaden noch verschlimmert. Es muss ebenfalls festgestellt werden, dass die Antragstellerin ihrem Personal gegenüber, eine besondere Verantwortung trägt aufgrund der verwalterischen oder vertraglichen Beziehungen die sie mit ihm geschlossen hat. Sie macht keine luxuriösen, teuren oder überflüssigen Projekte, sondern handelt strikt im Rahmen ihrer Befugnisse und ihrer haushaltlichen Möglichkeiten um den Erwartungen der Bevölkerung für welche sie verantwortlich ist, zu entsprechen. So wie die meisten Gemeinden Belgiens, verfügt die Antragstellerin über keinen Handlungsspielraum der es ihr erlauben würde fristlos und auf eigener Kasse jährlich die für die Einhaltung des angefochtenen Erlasses notwendigen zusätzlichen Finanzen aufzubringen. Der Erlass trägt somit an sich die Gefahr in sich, einer bedeutsamen Störung des Ablaufes und der Kontinuität des öffentlichen Dienstes, sodass der schwere, schwer wiedergutzumachende Schaden, der der Antragstellerin womöglich zugefügt werden könnte, sich notgedrungen auch auf die Bürger der Gemeinde niederschlagen würde. Im Gegensatz ist der Schaden, der durch letztere davongetragen werden könnte, so wie dies o.e. wurde, des Weiteren an sich eine Benachteiligung welche die Gemeinde Lontzen trifft, die, als durch öffentliche Mandatsträger verwaltete öffentliche Gewalt verpflichtet ist die Gesamtheit der eingegangenen Verpflichtungen und die ihr obliegenden Aufgaben wahrzunehmen im Sinne des Gemeinwohles. Dies wäre ihr in Zukunft verwehrt aufgrund der Entbehrung eines wesentlichen Teils der ihr zur Verfügung stehenden Mittel herrührend vom angefochtenen Rechtsakt"; Considérant que le risque de préjudice évoqué est essentiellement financier et, que par nature, celui-ci est réparable; que, par ailleurs, la requérante ne fournit aucun élément à l'appui de son exposé du risque de préjudice grave difficilement réparable qui tendrait à prouver que la commune se trouverait dans une situation critique à la suite de l'exécution de l'arrêté attaqué; XIIIr - 3921 - 3/4 Considérant qu'une des conditions requises par l'article 17, § 2, alinéa 1er, des lois coordonnées pour que le Conseil d'Etat puisse ordonner la suspension de l'exécution de l'acte attaqué fait défaut; que la demande de suspension ne peut être accueillie, DECIDE: Article 1er. La demande de suspension est rejetée. Article 2. Les dépens sont réservés. Ainsi prononcé à Bruxelles, en audience publique de la XIIIe chambre des référés, le six juin deux mille six par : M. HANOTIAU, président de chambre, Mlle WIAME, greffier assumé. Le Greffier ass., Le Président, V. WIAME. M. HANOTIAU. XIIIr - 3921 - 4/4 Document PDF ECLI:BE:RVSCE:2006:ARR.159.609 Publication(s) liée(s) suivi par: ECLI:BE:RVSCE:2007:ARR.172.620 Imprimer cette page Taille d'impression S M L XL Nouvelle recherche JUPORTAL Fermer l'onglet <div
Explication IA à partir du texte officiel de la loi. Indicatif, ne remplace pas un conseil juridique.