17 OCTOBRE 2003. - Arrêté royal établissant la traduction officielle en langue allemande de l'arrêté royal du 27 avril 1998 fixant les normes auxquelles doit répondre une fonction "première prise en charge des urgences" pour être agréée et de l'arrêté royal du 18 novembre 1998 modifiant cet arrêté ALBERT II, Roi des Belges, A tous, présents et à venir, Salut. Vu la loi du 31 décembre 1983Documents pertinents retrouvés type loi prom. 31/12/1983 pub. 11/12/2007 numac 2007000934 source service public federal interieur Loi de réformes institutionnelles pour la Communauté germanophone. - Coordination officieuse en langue allemande fermer de réformes institutionnelles pour la Communauté germanophone, notamment l'article 76, § 1er, 1°, et § 3, remplacé par la loi du 18 juillet 1990; Vu les projets de traduction officielle en langue allemande - de l'arrêté royal du 27 avril 1998 fixant les normes auxquelles doit répondre une fonction "première prise en charge des urgences" pour être agréée, - de l'arrêté royal du 18 novembre 1998 modifiant l'arrêté royal du 27 avril 1998 fixant les normes auxquelles doit répondre une fonction "première prise en charge des urgences" pour être agréée, établis par le Service central de traduction allemande du Commissariat d'arrondissement adjoint à Malmedy; Sur la proposition de Notre Ministre de l'Intérieur, Nous avons arrêté et arrêtons : Article 1er.Les textes figurant respectivement aux annexes 1er et 2 du présent arrêté constituent la traduction officielle en langue allemande : - de l'arrêté royal du 27 avril 1998 fixant les normes auxquelles doit répondre une fonction "première prise en charge des urgences" pour être agréée; - de l'arrêté royal du 18 novembre 1998 modifiant l'arrêté royal du 27 avril 1998 fixant les normes auxquelles doit répondre une fonction "première prise en charge des urgences" pour être agréée. Art. 2.Notre Ministre de l'Intérieur est chargé de l'exécution du présent arrêté. Donné à Bruxelles, le 17 octobre 2003. ALBERT Par le Roi : Le Ministre de l'Intérieur, P. DEWAEL Annexe 1re MINISTERIUM DER SOZIALEN ANGELEGENHEITEN, DER VOLKSGESUNDHEIT UND DER UMWELT 27. APRIL 1998 - Königlicher Erlass zur Festlegung der Normen, denen eine Funktion "Notfallaufnahme" entsprechen muss, um zugelassen zu werden ALBERT II., König der Belgier, Allen Gegenwärtigen und Zukünftigen, Unser Gruss! Aufgrund des am 7. August 1987 koordinierten Gesetzes über die Krankenhäuser, insbesondere des Artikels 68; Aufgrund des Königlichen Erlasses vom 30. Januar 1989 zur Festlegung zusätzlicher Normen für die Zulassung von Krankenhäusern und Krankenhausdiensten und zur näheren Bestimmung der Krankenhausgruppierungen und der besonderen Normen, denen sie entsprechen müssen, abgeändert durch die Königlichen Erlasse vom 4. März 1991, 12. Oktober 1993, 23. Dezember 1993, 28. März 1995, 20. August 1996 und 21. Januar 1998; Aufgrund des Königlichen Erlasses vom 27. April 1998 zur Anwendung gewisser Bestimmungen des am 7. August 1987 koordinierten Gesetzes über die Krankenhäuser auf die Funktion "Notfallaufnahme"; Aufgrund der Stellungnahme des Nationalen Rates für das Krankenhauswesen, Abteilung Programmierung und Zulassung, vom 9. Juni 1994; Aufgrund der Gutachten des Staatsrates vom 13. Juni 1995 und 25. November 1997; Auf Vorschlag Unseres Ministers der Volksgesundheit und der Pensionen und Unseres Ministers der Sozialen Angelegenheiten Haben Wir beschlossen und erlassen Wir: Artikel 1 - Jedes allgemeine Krankenhaus, das nicht über eine Funktion "Spezialisierte Notfallpflege" verfügt, muss über eine Funktion "Notfallaufnahme" verfügen. Art. 2 - § 1. Die in Artikel 1 erwähnte Funktion muss über einen eigenen und deutlich erkennbaren Raum verfügen, der für ambulante und bettlägerige Patienten zugänglich ist. § 2 - Der in § 1 erwähnte Raum muss sich in der Nähe des Krankenwagenanfahrtsbereichs befinden und unter der ständigen Aufsicht einer beauftragten Person stehen, die über die notwendigen Mittel verfügt, um einen Notruf an den in Artikel 5 erwähnten Arzt zu richten. In dem Raum sind angepasste Arzneimittel und Plasmaersatz vorrätig. Der Raum ist ausserdem mit einer ortsfesten Sauerstoffquelle, einer Absaugvorrichtung und einer direkten Telefonleitung ausgestattet. Das Krankenhaus muss über einen Vorrat an Erythrozytenkonzentraten der Blutgruppe 0 Rh-negativ verfügen. Der Raum muss mit einem Reanimationswagen mit Material für die Überwachung und Behandlung eines Patienten in kritischem Zustand ausgestattet sein (Monitoring, Defibrillator, EKG, Respirator, Absaugvorrichtung, Material für intravenöse Infusionen und für Intubationen, tragbare Sauerstoffquelle). Rund um die Uhr muss ein ortsbewegliches Röntgengerät zur Verfügung stehen, mit dem Röntgenaufnahmen des Brustkorbs, des Abdomens und Basisaufnahmen des Skeletts gemacht werden können. Art. 3 - Die in Artikel 1 erwähnte Funktion verfügt über mindestens 3 Intensivpflegebetten, die dem Umfang der Tätigkeit der Funktion und den Bedürfnissen der behandelten Patienten angepasst sind, es sei denn, die Funktion ist Teil eines Krankenhauses, das über eine zugelassene Funktion Intensivpflege verfügt. Verfügt das Krankenhaus nicht über eine zugelassene Funktion Intensivpflege, muss es ein Zusammenarbeitsabkommen mit einem über eine solche Funktion verfügenden Krankenhaus abschliessen. Art. 4 - Ein Facharzt nimmt die Leitung der Funktion "Notfallaufnahme" wahr und ist für die Ausbildung ihres Personals verantwortlich. Dieser Arzt muss vollzeitig im Krankenhaus tätig sein und entweder Inhaber einer besonderen Berufsbezeichnung im Bereich Notfallmedizin sein oder die in Artikel 5 § 2 Nr. 2 Buchstabe
Explication IA à partir du texte officiel de la loi. Indicatif, ne remplace pas un conseil juridique.