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Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg 3. Senat OVG 3 L 91.19 Beschluss Auffangwert bei Streit um eine Niederlassungserlaubnis § 52 Abs 2 GKG 2004,

Auffangwert bei Streit um eine Niederlassungserlaubnis Orientierungssatz In Verfahren, die eine Niederlassungserlaubnis zum Gegenstand haben, ist der Streitwert mit dem Auffangwert von 5.000,00 Euro gemäß § 52 Abs. 2 GKG zu bestimmen. (Rn.2) Verfahrensgang vorgehend VG Berlin,

  1. Februar 2019, 15 K 43.18, Beschluss Tenor Die Beschwerde gegen die Streitwertfestsetzung in dem Beschluss des Verwaltungsgerichts Berlin vom
  2. Februar 2019 wird zurückgewiesen. Das Beschwerdeverfahren ist gerichtsgebührenfrei; Kosten werden nicht erstattet. Gründe Randnummer 1 Die gemäß § 68 Abs. 1 Satz 1 GKG zulässige und aus eigenem anwaltlichem Recht (vgl. § 32 Abs. 2 RVG) eingelegte Streitwertbeschwerde ist unbegründet. Das Verwaltungsgericht hat den Streitwert zu Recht auf 5.000,00 EUR festgesetzt. Randnummer 2 Nach der ständigen Rechtsprechung des Senats ist in Verfahren, die eine Niederlassungserlaubnis zum Gegenstand haben, der Streitwert - der Empfehlung von Nr. 8.1 des Streitwertkatalogs für die Verwaltungsgerichtsbarkeit 2013 (NVwZ-Beilage 2013, 58) entsprechend - mit dem Auffangwert von 5.000,00 Euro gemäß § 52 Abs. 2 GKG zu bestimmen (vgl. Beschlüsse vom
  3. Dezember 2012 - OVG 3 N 213.12 -, vom
  4. Dezember 2012 - OVG 3 N 214.12 -, vom
  5. Dezember 2012 - OVG 3 N 211.12 -, vom
  6. Oktober 2016 - OVG 3 B 16.16 -, vom
  7. April 2017 - OVG 3 N 72.16 -, vom
  8. Juni 2017 - OVG 3 N 72.17 - sowie vom
  9. Juli 2018 - OVG 3 N 151.17 -). Dies wird auch in der weiteren obergerichtlichen Rechtsprechung so vertreten (vgl. VGH München, Urteil vom
  10. August 2015 - 10 B 15.429 - juris Rn. 32; Beschluss vom
  11. Dezember 2015 - 19 ZB 14.2293 - juris Rn. 14; Beschluss vom
  12. März 2016 - 10 ZB 14.822 - juris Rn. 14; VGH Kassel, Beschluss vom
  13. Mai 2016 - 6 A 2732/15 - juris Rn. 32; s. auch zu Eilverfahren: OVG Münster, Beschluss vom
  14. September 2016 - 18 B 791/16 - juris Rn. 21; OVG Berlin-Brandenburg, Beschuss vom
  15. April 2017 - OVG 11 S 6.17 - juris Rn. 6; VGH München, Beschluss vom
  16. Mai 2017 - 19 CS 17.37 - juris Rn. 14; OVG Bautzen, Beschluss vom
  17. April 2018 - 3 B 34/18 - juris Rn. 20). Randnummer 3 Soweit der VGH Mannheim (vgl. Beschlüsse vom
  18. Mai 2016 - 11 C 2480/15 - juris Rn. 5 und vom
  19. November 2018 - 11 S 2018/18 - juris Rn. 32) einen hiervon abweichenden Standpunkt vertritt, gibt dies angesichts der im Interesse der Rechtssicherheit und der Gleichbehandlung gebotenen weitgehenden Schematisierung und Pauschalierung der Wertbemessung für gleichartige Streitigkeiten (vgl. BVerwG, Beschluss vom
  20. September 2015 - 9 KSt 2.15 - juris Rn. 4; Dörndorfer, in: Binz/Dörndorfer/Zimmermann, GKG,
  21. Aufl. 2019, § 52 Rn. 5) keinen Anlass zu einer Neubewertung. Randnummer 4 Die Kostenentscheidung beruht auf § 68 Abs. 3 GKG. Randnummer 5 Die vorstehenden Entscheidungen sind gemäß § 68 Abs. 1 Satz 5 i.V.m. § 66 Abs. 6 Satz 1 GKG durch den Einzelrichter zu treffen, weil die angefochtene Entscheidung von einem Einzelrichter erlassen worden ist und der Rechtssache keine grundsätzliche Bedeutung zukommt (§ 66 Abs. 6 Satz 2 GKG). Randnummer 6 Dieser Beschluss ist unanfechtbar (§ 68 Abs. 1 Satz 5 i.V.m. § 66 Abs. 3 Satz 3 GKG). Permalink Diesen Link können Sie kopieren und verwenden, wenn Sie genau dieses Dokument verlinken möchten: https://gesetze.berlin.de/perma?d=NJRE001388568

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