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BayObLG, Beschluss v. 05.06.2024 – 101 AR 63/24

BayObLG, Beschluss v. 05.06.2024 – 101 AR 63/24 - Bürgerservice Navigation Inhalt BayObLG, Beschluss v. 05.06.2024 – 101 AR 63/24 Download Drucken Titel: Unwirksamkeit eines Verweisungsbeschlusses weg

verloren gegangen (zum Verlust eines ursprünglich gegebenen gemeinsamen Gerichtsstands vgl. BGH, Beschluss vom

  1. Juli 2020, X ARZ 156/20, NJW-RR 2020, 1070 Rn. 29 f.; BayObLG, Beschluss vom
  2. September 2019, 1 AR 87/19, juris Rn. 20 m. w. N.; OLG Frankfurt am Main, Beschluss vom
  3. April 2022, 11 SV 4/22, juris Rn. 9; Roth in Stein/Jonas, ZPO, § 36 Rn. 27; zum Gerichtsstand des Kraftfahrzeug-Haftpflichtversicherers vgl. BGH, Beschluss vom
  4. März 1983, I ARZ 682/82, NJW 1983, 1799 [juris Rn. 4]; Burmann in Burmann/Heß/Hühnermann/Jahnke, Straßenverkehrsrecht,
  5. Aufl. 2024,

§ 115Rn. 25; Kemperdiek in Beck

OK StVR,

  1. Ed. Stand:
  2. April 2024,

§ 115Rn. 37; Steinborn in Beck

OK

,

  1. Ed. Stand:
  2. April 2024,

§ 115Rn.41).

Es bestand offenkundig keine Sachlage, in der dennoch ausnahmsweise eine Bestimmung des gemeinsam zuständigen Gerichts nach § 36 Abs. 1 Nr. 3 ZPO in Betracht gekommen wäre. Damit schied auch eine Befugnis der Klägerin aus, nach Erhebung der Klage gegen die Haftpflichtversicherung nochmals durch Verweisungsantrag eine Wahl zwischen mehreren nicht ausschließlichen Gerichtsständen gemäß § 35 ZPO zu treffen (vgl. BayObLG, Beschluss vom 20. Juli 2023, 101 AR 150/23 e, MDR 2023, 1408 [juris Rn. 55]). 31 Wegen der Häufung grober Rechtsfehler kann die Verweisung nicht mehr als im Rahmen der Gesetze ergangen angesehen werden.

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KI-Erklärung auf Basis des amtlichen Gesetzestextes. Orientierend, ersetzt keine Rechtsberatung.