Tenor I. Dem Antragsgegner wird im Wege der einstweiligen Verfügung unter Androhung eines vom Gericht für jeden Fall der Zuwiderhandlung festzusetzenden Ordnungsgeldes bis zu € 250.000,--, und für den Fall, dass dies nicht beigetrieben werden kann, einer Ordnungshaft, oder einer Ordnungshaft bis zu sechs Monaten (Ordnungsgeld im Einzelfall höchstens € 250.000,--; Ordnungshaft insgesamt höchstens 2 Jahre) untersagt , zu veröffentlichen und/oder zu verbreiten und/oder veröffentlichen/und oder verbreiten zu lassen ( Umfang des Verbots ergibt sich aus den Unterstreichungen ): „C. hat nachweislich und mir auch eingeräumt, bei meinen Buchrecherchen, dass die Zahlen, die sie da erhoben haben, so nicht sauber sind – sauber ist noch eine Untertreibung. [Es gab Meldestellen, die Community basiert sind, das heißt, ‘sagt doch mal einem islamischen Verein, wie ihr diskriminiert werdet’. Also das ist quasi eine Auftragsarbeit. Es ist keine Meldestelle, wo sich unabhängige Bürger, bei einem unabhängigen Institut melden, wie bei der Polizei zum Beispiel, wo ich das verorten würde und] es gab zwei mal den Fall, dass die Statistiken gefälscht waren. [Also 2023 auf 24 hat Frau A1, die Beauftragte der Bundesregierung verkündet, wir haben einen katastrophalen Anstieg an antimuslimischen Vorfällen von 114 Prozent. Ich habe da mal die Zahlen geguckt. In dem Jahr, wo das weniger war, gab es zehn Meldestellen im Jahr, wo es höher war,
- Was will ich damit sagen? Es ist überhaupt nicht vergleichbar, wenn ich plötzlich so viel mehr Melde-stellen habe, die überdies auch noch willkürlich ausgesucht sind. Ich habe da mal in die Polizeistatistik geschaut und da gibt es ja glücklicherweise eine offizielle Statistik, die besagt Hasskriminalität. Da habe ich geguckt, islamfeindliche Hasskriminalität. Dies sind im Jahr um 26 Prozent gestiegen. Jeder Fall ist zu viel. Es ist ein ganz schlechter Befund, dass es gestiegen ist.] Aber dieser Alarmismus, es ist um 114 Prozent gestiegen, das war eine glatte Fälschung. Und das haben Sie im Jahr danach nochmal gemacht. Und als ich C. darauf angesprochen habe, haben Sie es stillschweigend, also haben Sie nicht widersprochen, dass das so der Befund ist.“ wie geschehen in der M. L. Sendung vom
- Juni 2026, abrufbar unter https://www. z..de/ und aus dem Transkript gemäß Anlage ASt 2 ersichtlich. II. Im Übrigen wird der Antrag auf Erlass einer einstweiligen Verfügung zurückgewiesen. III. Von den Kosten des Verfahrens haben die Antragstellerin 3/4 und der Antragsgegner 1/4 zu tragen. IV. Der Streitwert wird auf 20.000,00 Euro festgesetzt. Gründe Randnummer Randnummer 1 Der Antrag hat in dem aus dem Tenor ersichtlichen Umfang Erfolg; im Übrigen ist er zurückzuweisen. Randnummer 2
- Die Kammer hat bei der Entscheidung, dass im vorliegenden Fall ein dringender Fall im Sinne des § 937 Abs. 2 ZPO vorliegt und daher auf eine mündliche Verhandlung verzichtet werden kann, von dem den Fachgerichten nach der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts zustehenden weiten Wertungsspielraum Gebrauch gemacht und dabei – insbesondere im Hinblick auf die durch die nach wie vor abrufbare Sendung andauernde Rechtsverletzung – auch das Gebot des effektiven Rechtsschutzes sowie die hinreichende Zügigkeit der Verfahrensführung durch die Antragstellerseite berücksichtigt. Randnummer 3
- Es liegt ein Verfügungsgrund vor. Die mit Pressesachen befassten Spruchkörper in Hamburg gehen in ständiger Rechtsprechung davon aus, dass eine Eilbedürftigkeit i.S.v. § 935 ZPO bei Angriffen gegen massenmedial verbreitete Äußerungen grundsätzlich jedenfalls dann vorliegt ist, wenn zwischen der Kenntnisnahme und der Antragstellung nicht mehr als fünf Wochen liegen. So verhält es sich hier. Die Sendung, in der die streitgegenständlichen Äußerungen gefallen sind, wurde am 16.06.2026 ausgestrahlt. Der Antrag auf Erlass einer einstweiligen Verfügung ist am 21.07.2026 und damit noch innerhalb der Frist eingegangen. Randnummer 4
- Der Antragstellerin steht der aus dem Tenor ersichtliche Unterlassungsanspruch gegen die Antragsgegnerin aus §§ 1004 Abs. 1 S. 2 analog, 823 Abs. 1 BGB i.V.m. Art. 2 Abs. 1, 19 Abs. 3 GG zu. Randnummer 5 Die angegriffene Äußerung des Antragsgegners in der Talkshow verletzt die Antragstellerin im tenorierten Umfang bei fortbestehender Wiederholungsgefahr in ihrem Unternehmenspersönlichkeitsrecht. Randnummer 6 a. Die Antragstellerin ist durch die der Untersagung unterliegende Äußerung schon deshalb unmittelbar betroffen, weil es darin um die Reaktion auf eine Anfrage des Antragsgegners geht, die sich, dies ist der Anlage ASt 5 zu entnehmen, an die Antragstellerin gerichtet hat und von dieser beantwortet wurde. Randnummer 7 b. Die Aussage „ Und als ich C. darauf angesprochen habe, haben Sie es stillschweigend, also haben Sie nicht widersprochen, dass das so der Befund ist“ stellt sich im maßgeblichen Gesamtkontext als unzulässig dar. Der Durchschnittsrezipient wird diese Aussage, konkret das fehlende Dementi der Antragstellerin, auf die dem direkt vorgehende Darstellung des Antragsgegners beziehen. Danach sei deshalb in zwei Fällen von einer „Fälschung“ auszugehen, weil der für das Jahr 2023 auf 2024 behauptete Anstieg der antimuslimischen Vorfälle um 114 % (Lagebericht 2024) zum einen nicht berücksichtige, dass mehr Meldestellen befragt worden seien, die überdies willkürlich ausgesucht worden seien, zum anderen nicht mit dem Anstieg von nur 26 % in der offiziellen Polizeistatistik korrespondiere. Die Erhöhung der Meldestellen im Vergleich zum Vorjahr sei sodann auch im darauffolgenden Jahr vorgenommen worden (Lagebericht 2025). Tatsächlich ist eine solche umfassende Konfrontation gar nicht erfolgt. Die Presseanfrage vom 02.11.2025 (Anlage ASt 4) beschäftigt sich nicht mit den Statistiken. Die weitere Anfrage vom 16.03.2026 (Anlage ASt 5) bezieht sich lediglich auf den Lagebericht 2025 und enthält auch keine Hinweise auf Differenzen zur allgemeinen Polizeistatistik. Zudem hat die Antragstellerin hierauf nicht mit „Stillschweigen“ reagiert, sondern darauf hingewiesen, dass auch bei Bereinigung der Meldestellenzahl ein erheblicher Anstieg (34,58 %) zu verzeichnen sei. Randnummer 8 Die Kammer hat von § 938 ZPO Gebrauch gemacht. Randnummer 9
- Im Übrigen besteht kein Unterlassungsanspruch. Randnummer 10 a. Bei der Aussage, wonach die Zahlen, die die Antragstellerin bzw. ihre Vorgängerin erhoben haben, nicht „ so nicht sauber “ seien, handelt es sich um eine Wertung, für die mit Blick auf die unstreitige Veränderung der Anzahl der einbezogenen Meldestellen von 2022 (10 Stellen) auf 2023 (17 Stellen) auf 2024 (26 Stellen) auch Anknüpfungstatsachen vorliegen. Die Antragstellerin hat sich in der Beantwortung der Anfrage des Antragsgegners (Anlage ASt 5) dahingehend geäußert, dass bei gleicher Datenbasis zwar auch ein erheblicher Anstieg von 2023 auf 2024 zu verzeichnen sei, dieser aber eben nicht bei den 60 % liegt, die im Lagebericht 2025 erwähnt werden. Dies darf der Antragsgegner dahingehend bewerten, dass die Antragstellerin „Unsauberkeiten“ eingeräumt habe. Randnummer 11 b. Die Äußerung „ es gab zwei mal den Fall, dass die Statistiken gefälscht waren“ ist im maßgeblichen Gesamtkontext als Meinungsäußerung einzuordnen. Der Rezipient wird sie schon deshalb als wertende Zusammenfassung der folgenden – und von der Antragstellerin nicht angegriffenen Äußerungen – einordnen, weil es direkt im Anschluss heißt: „Also 2023 auf 2024 hat Frau A1 [...]“. Der Rezipient geht mithin davon aus, dass der Antragsgegner im Folgenden den Vorwurf der „Fälschungen“ konkretisiert und die entsprechenden Anknüpfungstatsachen mitteilt. Angesichts dessen, dass deren Richtigkeit von der Antragstellerin nicht in Abrede gestellt wird, ist die Bewertung als „Fälschung“ nicht zu beanstanden. Randnummer 12 c. Aus den gleichen Gründen sind auch die weiteren angegriffenen Äußerungen „Aber dieser Alarmismus, es ist um 114 Prozent gestiegen, das war eine glatte Fälschung. Und das haben Sie im Jahr danach nochmal gemacht“ zulässige Wertungen. Es ist insoweit unstreitig, dass die Antragstellerin für das Jahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr 2022 etwa in ihrer Pressemitteilung (Anlage AG 9) einen Anstieg von 114 % behauptet hat und hierbei die Erhöhung der Meldestellen eine Rolle gespielt hat. Die Antragstellerin räumt in ihrer Antwort gemäß Anlage ASt 5 selbst ein, dass sich der Anstieg laut Statistik des BMI lediglich auf 26 % belief. Auch stellt sie darin klar, dass der Anstieg für das Jahr 2024 bei Bereinigung der Anzahl der Meldestellen tatsächlich niedriger war als dargestellt. Dies darf der Antragsgegner wie geschehen bewerten. Randnummer 13 Speaker 1: [00:00:01] G. B. ist heute bei uns zu Gast, genauso wie K. M. H. . Wir freuen uns auf L. K. und auf S. A.. Sie alle sind jetzt unsere Gäste. Einen schönen guten Abend. Freut mich sehr, dass Sie dabei sind. Herzlich willkommen zu unserer Sendung, in der wir heute gleich zu Beginn G. B. begrüßen. Wir kennen Sie als Integrationsbeauftragte von N. . Für mich aber ist sie vor allem eine exzellente Beobachterin, die als Reporterin seit vielen Jahren schon auf etwas hinweist, das jetzt auch der Verfassungsschutz mit einem gewissen Nachdruck, möchte ich sagen, deutlich gemacht hat Der deutsche Staat wird zunehmend von Islamisten unterwandert. Ungefähr so lautete die beunruhigende Nachricht. G. B. sagt Mich überrascht das nicht. Und man muss auf Ihr letztes Buch, auf Ihren Bestseller Heimatland hinweisen, indem sie genau das beschreibt. Neben vielen, die sich integrieren, kamen in den vergangenen Jahren auch viele junge Männer wie aus dem Mittelalter, sagt sie, mit völlig überkommenen Geschlechterbildern. Da ist das Patriarchat eingewandert. Und wenn man weiß, dass in N. Schulen pünktlich zur Ferienzeit kleine Mädchen wieder vor der Abreise in die Heimatländer vor Zwangsverheiratung gewarnt werden, dann ahnt man so ein bisschen, was sie meint. Herzlich willkommen, Freut mich sehr. Schön, dass Sie da sind. S. A. ist bei uns einer der renommiertesten Investigativreporter dieses Landes, der vor allem für die Kollegen des R. Magazins K. viele sehr sehenswerte Reportagen gemacht hat und der sich insbesondere seit 2014 genau mit unserem Thema beschäftigt Islamismus und dessen Finanzierung. Geschätzt 1 Million muss man sich auf der Zunge zergehen lassen. 1 Million Muslime, sagt er, sind anfällig für Radikalisierung. Woher diese Zahl? Und er schreibt in einem sehr lesenswerten Buch, dass er, glaube ich, im März schon veröffentlicht hat über diese Unterwanderung durch den politischen Islam und sagt Das Verrückte ist Den Kampf gegen unsere eigene Freiheit finanzieren wir selbst. Wie das? Herzlich willkommen! Ich freue mich sehr! Eine der spannenden Fragen. Randnummer 14 Speaker 1: [00:02:25] Und da sind wir bei L. K., die heute bei uns zu Gast ist. Eine der wirklich spannenden Fragen ist Warum haben Islamisten offenbar so leichtes Spiel? Und insbesondere bei jungen Leuten? Sie ist Islamwissenschaftlerin, sitzt für die G. im Bundestag und sagt Ja, wir haben da ein Thema, wir haben ein Problem mit Islamismus in Deutschland. Und man könnte ergänzen Schon ziemlich lange, 2017 haben wir uns, glaube ich, hier gesehen Kinderehen, Ehrenmorde, Blutgeld-Zahlungen. Es gibt all das. Und sie selbst musste mit ansehen, wie sich fünf ihrer Schüler aus NRW dem IS in Syrien angeschlossen haben. Und trotzdem waren sie die Islamfeindlichkeit, die nach solchen Meldungen dann immer wieder um sich greift. Trifft auch Musliminnen wie mich, die kein Kopftuch tragen und die liberal sind. Was ist also zu tun? Herzlich willkommen, Ich freue mich sehr. K. M. H. ist bei uns. Sie trägt das erwähnte Kopftuch. Auch sie arbeitet als Journalistin und schreibt unter anderem für die F. und stellt eine zunehmende Entfremdung der Muslime von Deutschland fest und macht das. Und das ist sehr interessant. Ganz konkret fest auch an dieser Weltmeisterschaft, an der WM, die gerade läuft. Beim letzten Mal, sagt sie, haben sich sehr viele Muslime ganz selbstverständlich hinter die deutsche Mannschaft gestellt. Jetzt sagen mir Leute, ich will gar nicht, dass Deutschland gewinnt. Deutschland soll verlieren. Trotzdem hält sie den radikalen Islam, den politischen Islamismus, für ein ich zitiere Randphänomen genauso wie Zwangsverheiratungen und Paralleljustiz. Die überwältigende Mehrheit der Muslime in Deutschland, sagt sie, ist friedliebend und versteht sich natürlich als Teil dieser Gesellschaft. Herzlich willkommen, Ich freue mich sehr. Schönen guten Abend in die Runde! Frau K., vielleicht die erste Frage an Sie Wie überrascht waren Sie, als der Chef des Verfassungsschutzes vor Unterwanderung politischer Institutionen durch islamistische Organisationen gewarnt hat? Randnummer 15 Speaker 2: [00:04:17] Sehr. Tatsächlich sehr überrascht. Denn ich kenne den Präsidenten des Verfassungsschutzes, und wir reden regelmäßig auch über den Islamismus. Und mir hat er diese Aussage gegenüber sowohl, also davor nie so ausgesprochen. Und ich muss sagen, ich habe diese Frage im Innenausschuss letzte Woche platziert. Da war der Parlamentarische Staatssekretär d V. im Innenausschuss und auch tatsächlich danach gefragt. Hat er die Aussage getätigt? Denn einen Monat davor gab es von uns aus eine Anfrage zum Islamismus an das BMI. Und das BMI sagt uns einen Monat zuvor noch, also Anfang Mai. Es gibt keinen nennenswerten Zuwachs im Bereich des Islamismus und auch keine größere Gefahr. Und dann kam die Aussage des Verfassungsschutzchefs. Also nachgefragt bei d V. . Der antwortete im Innenausschuss tatsächlich, das wäre so nicht gesagt worden, Das sei eine Frage der Übermittlung. Also sprich, da haben wir wohl falsch wiedergegeben. Ich kann Ihnen nur sagen, was uns im Innenausschuss beantwortet, das nicht meine Interpretation. Randnummer 16 Speaker 1: [00:05:07] Wie kann das sein? Randnummer 17 Speaker 2: [00:05:08] Und ich finde das schon sehr widersprüchlich. Und in der Tat, ich hätte gern mal eine einheitliche Antwort. Randnummer 18 Speaker 1: [00:05:12] Also ich habe hier noch einen, den brandenburgischen Innenminister J. R., CDU. Die Muslimbruderschaft engagiert sich in der Sozialarbeit, drängt in politische Gremien, täuscht Zivilgesellschaft und Politik. Das Ziel ist die Akzeptanz, Akzeptanz zu gewinnen und am Ende sogar öffentliche Gelder für ihre verfassungsfeindliche Agenda abzugreifen. Das ist ein harter Vorwurf, Herr A. . Wie schauen Sie denn darauf? Haben Sie ein Problem oder haben wir keins? Randnummer 19 Speaker 3: [00:05:37] Wir haben ein Problem, und zwar ein gewaltiges. Und das, was Herr R. sagt, haben wir schon lange recherchiert. Dass tatsächlich die Muslimbruderschaft, die ja in Deutschland jetzt kein Schützenverein ist, mit mit fest eingeschriebenen Mitgliedern, die man nachlesen kann, sondern eine Geheimorganisation, dass die halt tatsächlich anschlussfähig werden will in der Politik, was sie auch zeitweise gelingt, zum Beispiel im Land Berlin. Und wenn es jetzt um diesen Befund geht Unterwanderung ist ja ein großes Wort, das stimmt. Es ist. Dennoch entspricht es meiner Ansicht nach der Wahrheit. Und es ist halt so, dass gerade in Berlin diese Muslimbruderschaft Parteien auch infiltriert hat wie die SPD, wie die Grünen, so dass Leute. Randnummer 20 Speaker 1: [00:06:17] Sagen. Randnummer 21 Speaker 3: [00:06:17] Sie infiltriert hat. Insofern, dass es möglich gemacht wurde, dass Vereine, die vor ein paar Jahren noch im Verfassungsschutzbericht standen, heute rausgenommen wurden, da wurde telefoniert, da gab es ein Telefonat aus dem damaligen vom Regierenden Bürgermeister. Der Protokollchef hat beim Chef des Verfassungsschutzes angerufen und hat gesagt Nimm doch mal diesen Verein raus. Randnummer 22 Speaker 1: [00:06:37] Bitte mal konkret die Geschichte dahinter. Reden wir über Herrn M.. Randnummer 23 Speaker 3: [00:06:41] Wir reden vom Regierenden Bürgermeister M. in B.. Randnummer 24 Speaker 1: [00:06:47] Was ist die Geschichte dahinter? Randnummer 25 Speaker 3: [00:06:49] Die Geschichte dahinter ist die zurück. Randnummer 26 Speaker 1: [00:06:50] Was ist da passiert? Randnummer 27 Speaker 3: [00:06:51] Die Geschichte dahinter, dass er beraten wurde, sich auch mit Vereinen einzulassen und Kontakte zu pflegen, die damals noch vom Verfassungsschutz der Muslimbruderschaft zugeordnet wurden. Das stand also glasklar drin. Und dort gab es zum Beispiel die N. Begegnungsstätte I. T. S. Der wurde sogar mit dem Landesverdienstorden geehrt. Randnummer 28 Speaker 1: [00:07:10] Übrigens auch ganz kurz Der steht im Verfassungsschutzbericht und wird mit dem Landesverdienstorden geehrt. Randnummer 29 Speaker 3: [00:07:15] Genau. Und dreimal dürfen Sie raten, warum der Protokollchef dieses Regierenden Bürgermeisters beim Chef des Verfassungsschutzes anrief und gefragt hat, kleinlaut, ob man den rausnehmen kann, weil man nämlich gerade einen Orden verliehen hat. Randnummer 30 Speaker 1: [00:07:27] Wofür hat man ihm den Orden gegeben? Randnummer 31 Speaker 3: [00:07:29] Für Integrationsarbeit, für Bildungs- und Dialogarbeit. Das sind natürlich genau die Stichworte. Randnummer 32 Speaker 1: [00:07:35] Was sagt der Verfassungsschutz? Was ist das Thema mit diesem Mann? Randnummer 33 Speaker 3: [00:07:39] Der sagt mittlerweile gar nichts mehr, weil weder der Mann noch der Verein vom Verfassungsschutz in Berlin gelistet sind. Meines Wissens nach auch nicht mehr beobachtet. Randnummer 34 Speaker 1: [00:07:46] Ist das der Mann, den wir da sehen auf diesem Foto? Um den geht es. Randnummer 35 Speaker 3: [00:07:49] Um den geht geht's. Und man muss sich vorstellen. Randnummer 36 Speaker 1: [00:07:52] Was wissen Sie über diesen Mann? Randnummer 37 Speaker 3: [00:07:54] Ich weiß, dass er eine zentrale Rolle spielt, gespielt hat im Ideengeflecht der Muslimbruderschaft. Er selbst hat mir gesagt, es gebe gar keine Muslimbruderschaft in Deutschland. Das sei eine arabische Sache im Interview. Und er ist selbstverständlich kein Muslimbruder. Es gibt aber auch Sie werden niemanden finden in Deutschland, der sich zu dieser Organisation bekennt. Der sagt Ich gehöre dazu. Er hat es aber geschafft, durch geschicktes Agieren anschlussfähig zu werden, den Landesverdienstorden zu bekommen. Nach dem schrecklichsten islamistischen Anschlag in Deutschland. Randnummer 38 Speaker 1: [00:08:23] A. A. . Randnummer 39 Speaker 3: [00:08:23] Auf dem Breitscheidplatz gab es eine Gedenkveranstaltung. Und gleich drei Vereine, die damals vom Verfassungsschutz noch gelistet waren, durften dazu einladen. Und sie dürfen raten, wer gekommen ist. Der Regierende Bürgermeister M. M. von der SPD, Herr S., hat damals auch gesprochen, und das Narrativ war das, was wirklich viele Menschen, gerade die Angehörigen der Opfer, sehr verletzt hat und auch natürlich gestandene Sozialdemokraten verletzt hat, nämlich Es hat alles nichts mit dem Islam zu tun. Dieser Terror hat nichts mit dem Islam zu tun. Also kommt mal runter vom Baum, anstatt sich quasi den Ursachen dieser Gewalt, dieses Gewaltausbruchs zu stellen. Und dafür steht S.. Randnummer 40 Speaker 1: [00:09:06] Vielleicht machen wir es in der Reihenfolge. Muss die Kollegen in der Regie bitten, mal dieses Foto zuzuspielen. Da sehen wir B. J., das ist die B. G. chefin. Ich will jetzt nicht sagen in inniger Umarmung mit genau diesem Mann, Frau K. . Aber offenbar kennt man sich und schätzt sich und mag sich. Was ist das für ein Verhältnis, über das wir da reden? Randnummer 41 Speaker 2: [00:09:23] Das ist eine gute Frage. Ich sehe das Foto tatsächlich. Ich glaube jetzt zum Zweiten Mal. Ich finde das irritierend. Ich muss persönlich sagen, ich finde es irritierend. Und ich weiß, dass ich mehrfach eingeladen worden bin, auch in diese Begegnungsstätte. Und ich habe das nicht gemacht. Nicht unbedingt, weil ich felsenfest weiß Ja, das muss ich. Ich checke solche Einladungen sehr genau. Ich prüfe das schon sehr genau, weil ich auch weiß, wie stark auch mal Personen aus diesem legalistischen Islamismus man sagt gerne politischer Islam, aber korrekt ist legalistischer Islamismus das dann auch nutzen. Also exakt solche Motive nutzen Oder meine Besuche, um dann zu sagen Guck mal, wie gut wir mit der Politik können. Randnummer 42 Speaker 1: [00:10:02] Sie sehen. Randnummer 43 Speaker 2: [00:10:02] Dass Sie gerade. Randnummer 44 Speaker 1: [00:10:04] Zum Zweiten Mal. Randnummer 45 Speaker 2: [00:10:05] Ja. Randnummer 46 Speaker 1: [00:10:06] Sie kennen das Foto. Was war Ihre erste Reaktion? Randnummer 47 Speaker 2: [00:10:09] Ehrlich gesagt, sie ist immer noch die gleiche. Nämlich, dass mich das schon irritiert. Auch ehrlich gesagt, dass er, der ja relativ. Also er tut oder verkauft sich sehr und vielleicht ist er das auch relativ offen, aber dann doch in die Community hinein als doch relativ traditioneller bekennender Muslim. Also ich finde es schon interessant, dass er sie so herzlich umarmt als bekennender muslimischer Mann, der ja auch eine Vorbildfunktion hat, was unüblich ist. Randnummer 48 Speaker 1: [00:10:35] Haben Sie mit ihm? Randnummer 49 Speaker 2: [00:10:36] Das ist sehr interessant, dass er das tut, entgegen der vielleicht sehr konservativen Haltung. Aber mich irritiert das politisch natürlich trotzdem. Randnummer 50 Speaker 1: [00:10:41] Haben Sie, haben Sie, Frau J., das mal gesagt? Ich meine ja. Sie sind ja in derselben, nicht in der. Randnummer 51 Speaker 2: [00:10:46] Gleichen. Randnummer 52 Speaker 1: [00:10:47] Sogar in derselben Partei. Randnummer 53 Speaker 2: [00:10:48] Sie war ja Religionsbeauftragte und hat sich viel mit dem Thema auseinandergesetzt und auch die Akteure gekannt. Ich glaube, das sieht sie heute auch noch mal anders. Tatsächlich haben. Randnummer 54 Speaker 1: [00:10:59] Sie sie. Randnummer 55 Speaker 2: [00:10:59] Darauf angesprochen? Ja, aber zu anderen Themen. Auch in dem Kontext ist es nur eins von vielen Dingen gewesen, die wir besprochen haben. Ich glaube, das würde sie heute auch nicht mehr tun. Und das zeigt aber ehrlich gesagt, es ist landauf, landab immer die gleiche Frage, Herr., wie viel Sensibilität, wie viel Wissen? Ich werde regelmäßig kontaktiert. Lassen Sie mich das einmal sagen vom Bundestagsabgeordneten nicht zu meiner Partei und meiner Fraktion gehören die wirklich abfragen Kann ich die und die Person treffen? L. . Darf ich Ihnen die. Und die Moschee? L. Kann ich Ihnen den Verein fragen? Randnummer 56 Speaker 1: [00:11:29] Die sagt Ihnen genau das Gleiche als Integrationsbeauftragte. Mich irritiert das. Sie haben keine Diskussion in Ihrer Partei darüber, wenn Sie sagen, als jemand, der sich auskennt. Randnummer 57 Speaker 2: [00:11:38] Ich werde ja nicht gefragt, woher Herr L.. Randnummer 58 . Speaker 1: [00:11:39] Ob Sie aber im Nachhinein Sie müssen doch diese Debatte führen. Randnummer 59 Speaker 2: [00:11:42] Das ist richtig, und das tue ich durchaus. Also, dass ich dann sage, das ist jetzt nicht so clever, ihn zu treffen und dann solch eine Umarmung hinzukriegen, Wissen Sie, sprechen ist ja was anderes als kooperieren. Also, dass ich mit Verbänden spreche, die problematisch sind oder die beobachtet werden oder von denen wir wissen, da gibt es Probleme. Randnummer 60 Speaker 1: [00:11:58] Mit wem wir es zu tun haben. Randnummer 61 Speaker 2: [00:11:59] Sprechen muss ich mit Ihnen als Politikerin, aber ob ich mit ihnen zusammenarbeite, ob ich dann eben zu solchen Treffen gehe und dann auch eine gewisse Nähe zeige, das würde ich nicht tun. Randnummer 62 Speaker 1: [00:12:07] Aber noch mal sprechen Sie das dann so explizit aus und sagen das geht nicht. Randnummer 63 Speaker 2: [00:12:13] In bestimmten Kontext. Tue ich das schon? Ja. Manchmal rufe ich die Kollegen. Randnummer 64 Speaker 1: [00:12:15] In bestimmten Kontext, in dem konkreten Kontext. Randnummer 65 Speaker 2: [00:12:17] Ich bin ja nicht die, wie soll ich sagen, die Islampolizei innerhalb der Grünen. Ich rufe nicht jeden einzelnen Grünen an, ich meine, das ist jetzt. Randnummer 66 Speaker 1: [00:12:22] Nicht, das ist nicht trivial. Randnummer 67 Speaker 2: [00:12:24] Sie ist ja nicht meine unmittelbare. Bitte nicht falsch verstehen, wenn es innerhalb meiner Bundestagsfraktion passiert, da ist der Anruf sofort da. Sofort. Ich werde auch immer gefragt woher inzwischen. Wenn ich jetzt anfange, in die Landeszuständigkeiten die Kollegen anzurufen. Das erleben die ehrlich gesagt auch ein bisschen als übergriffig, wenn ich das mache. Also ich muss auch immer ein bisschen aufpassen, wie viel ich da an Impetus reingebe. Randnummer 68 Speaker 1: [00:12:42] M. H. wollte gleich, aber erst G. B., weil es gerade um diese Anrufe ging. Ich habe das irgendwo in einem Interview von Ihnen gehört, wo Sie sagten, Ich werde ständig von Politikern kontaktiert. Die fragen mich Soll ich. Soll ich den oder den treffen? Sind ja meistens Männer. Richtig. Und dann sagen Sie was. Randnummer 69 Speaker 4: [00:12:58] Also ich bin dann immer sehr ehrlich und sage, wenn das Organisationen sind und Personen, die zum Beispiel auch im Netzwerk der Muslimbruderschaft aufgetaucht sind oder es Bezüge gibt oder auch schon einen älteren Verfassungsschutzberichten aufgetaucht sind oder öffentlich zugängliche Informationen da sind, die zeigen, dass da schwerwiegende Kontakte bzw enge Verbindungen bestehen zu extremistischen Organisationen, islamistischen Vereinigungen. Dann rate ich davon ab. Und in dem Fall. Randnummer 70 Speaker 1: [00:13:26] Hätten sie abgeraten. Kennen Sie den. Randnummer 71 Speaker 4: [00:13:28] Mann? Also der Bezirksbürgermeister von N. hat solche Termine nicht, weil ich ihm davon abgeraten habe. Tatsächlich? Weil wir natürlich. Randnummer 72 Speaker 1: [00:13:37] M. H.. Randnummer 73 Speaker 4: [00:13:38] M. H. Genau, weil wir das erhebliche Problem haben, dass vor allem die Muslimbruderschaft Strukturen aufgebaut hat in Europa, in Deutschland, weltweit, die letztendlich das Ziel verfolgen, das ein sehr reaktionäres, erzkonservatives politisches Islamverständnis zunehmend auch zu dem Normalstandard erklärt wird. Und dazu tragen aber auch zum Beispiel Fastenbrechen bei, die man dann im Bundestag organisiert, wo dann Frauen und Männer getrennt voneinander. Randnummer 74 Speaker 2: [00:14:08] Das ist was völlig anderes. Randnummer 75 Speaker 4: [00:14:09] Das ist nichts völlig anderes. Randnummer 76 Speaker 2: [00:14:11] Es war noch nie. Randnummer 77 Speaker 1: [00:14:12] Nicht, nicht durcheinander, nicht durcheinander. Randnummer 78 Speaker 4: [00:14:14] Ich würde das gerne ausführen. Ja. Randnummer 79 Speaker 1: [00:14:16] Genau. Randnummer 80 Speaker 4: [00:14:17] Es geht letztendlich darum. Wir haben, ich glaube, etwas über 5 Millionen Menschen, die als Muslime zählen, in Deutschland. Von diesen Menschen geht nur ein kleiner Bruchteil tatsächlich in diese vielen Moscheegemeinden, die wir haben. Und diese Moscheegemeinden wiederum. Der institutionalisierte Islam ist einer, der stark politisch ist und islamistisch ausgerichtet ist, was bedeutet, dass er nicht zu Gewalt aufruft. Also, dass das nicht der erste Moment ist, wo man erkennt, die rufen zur Gewalt auf, sondern das ist ganz klar ein Weltbild ist ein Werteverständnis, was eigentlich komplett dem entgegensteht, was wir uns als freie Gesellschaft vorstellen. Randnummer 81 Speaker 1: [00:14:55] Können Sie zwei Sachen, glaube ich, wichtig an diesem Punkt einmal kurz einordnen. Ich bin Ihnen dankbar dafür, dass Sie diese große Zahl von Musliminnen und Muslimen ansprechen, die ja so nicht sind und die immer ich. Ich habe selber viele. Sie nicken auch viele. Da gibt es auch, glaube ich, große Übereinstimmung hier in dieser Runde. Muslimische Freunde, die sagen jedes Mal, wenn ihr darüber redet, wenn das das Thema ist, habe ich danach in der U-Bahn ein riesiges Problem, wenn alle sozusagen in Sippenhaft genommen. Deswegen ist es, glaube ich, wichtig, das klarzumachen. Was ist der Kontext? Ich empfinde die überwältigende Zahl von Musliminnen und Muslimen null als Bedrohung. Richtig. Aber diese Leute sehr wohl. Und ich habe das Gefühl, wir reden uns da eine Welt schöner, als sie tatsächlich ist. Randnummer 82 Speaker 4: [00:15:41] Man kann sehr klar unterscheiden. Randnummer 83 Speaker 1: [00:15:42] Können Sie einmal sagen, was das für ein Weltbild ist und was das wirklich bedeutet? Ich will es einmal konkret verstehen. Randnummer 84 Speaker 4: [00:15:46] Auf der einen Seite gibt es den ich nenne ihn mal institutionalisierten Islam. Den findet man in Moscheegemeinden, Verbänden, Vereinen, verschiedenen Bildungsorganisationen, NGOs etc. Das sind die Menschen, die tatsächlich schon die Idee verfolgen, auf verschiedene Art und Weise diese Gesellschaft zu formen, zu verändern. Nach einem, ich sage es mal sehr reaktionär ausgerichteten islamischen Weltbild. Randnummer 85 Speaker 1: [00:16:11] Heißt das konkret? Randnummer 86 Speaker 4: [00:16:12] Heißt Geschlechtertrennung als Normalzustand quasi schon in der Grundschule, wenn der geschlechtergemischte Sportunterricht abgeschafft wird? Und das findet dann beiläufig statt der Islamophobie Vorwurf oder der sogenannte antimuslimische Rassismusvorwurf eigentlich immer dann, wenn wir eine kritische Debatte wagen wollen, wo wir wirklich mal aushandeln wollen, was geht und was geht nicht. Kommt dieser Vorwurf, kommen Rassismusvorwürfe und übelste Diffamierungskampagnen. Randnummer 87 Speaker 1: [00:16:40] Haben Sie gerade gesagt. Antimuslimischer Rassismus? Randnummer 88 Speaker 4: [00:16:43] Ja, das ist ein Begriff, der etabliert wurde. Genauso wie die Islamophobie, die vermeintliche Islamophobie tatsächlich auch immer wieder auch sehr gerne von islamistischen Organisationen, vor allem von der Muslimbruderschaft. Randnummer 89 Speaker 1: [00:16:55] Und intellektuell komme ich da gerade nicht mit. Was zum Teufel ist, was zum Teufel ist Rassismus in Bezug auf eine Religion? Randnummer 90 Speaker 5: [00:17:02] Erklären Sie das bitte. Randnummer 91 Speaker 2: [00:17:03] Das kann man sehr gut erklären. Das ist wissenschaftlich längst belegt, was passieren kann. Randnummer 92 Speaker 1: [00:17:07] A. sagt, Sie waren die Erste, die das gut erklären kann. Randnummer 93 Speaker 2: [00:17:10] Ich kann. Randnummer 94 Speaker 1: [00:17:10] Mir. Randnummer 95 Speaker 2: [00:17:11] Sehr gut erklären. Randnummer 96 Speaker 1: [00:17:11] Frau H. ihr Punkt. Randnummer 97 Speaker 5: [00:17:13] Gleich mal vorweg, bevor ich den antimuslimischen Rassismus erkläre. Ich würde schon gern betonen, dass ich glaube, hier in der Runde ich als erstes auf der Abschussliste Abschussliste sitze von Islamisten, weil ich sage mal die Muslim Jamaat gehöre. Das ist eine Gemeinde, die Islamisten hassen, also wir. Also ich bin am stärksten bedroht. Weltweit werden meine Glaubensgeschwister getötet, verfolgt. Also wenn jemand Angst vor Islamisten haben müsste, dann bin ich das. Ich bin die Letzte, die Islamismus verharmlosen würde. Und trotzdem finde ich, ist die Diskussion, wie sie gerade angefangen hat, hochproblematisch. Da ist am Anfang die Zahl gefallen. 1 Million Muslime seien islamistisch oder hätten islamistische Tendenzen. Randnummer 98 Speaker 1: [00:17:51] Nein, nein, nein, nein, nein, nein. Randnummer 99 Speaker 5: [00:17:52] Gegen die Zahl Nein. 1 Million. Ich sah Ihre Anmoderation. 1 Million Muslime haben Herrn A. zitiert. Randnummer 100 Speaker 2: [00:17:59] Nicht islamistisch gesagt, sondern. Randnummer 101 Speaker 1: [00:18:00] Nein. Korrigieren Sie mich. Der exakte Satz lautet. Sind anfällig für Radikalisierung. Das ist was anderes als islamistisch. Tut mir wirklich leid. Wir müssen hier sauber korrigieren. Randnummer 102 Speaker 5: [00:18:10] Aber ich glaube, wir brauchen unbedingt Zahlen, um uns das noch mal klarzumachen. 1500 gehören zum harten Kern der Muslimbrüder. Wir haben erst vor zehn Tagen, glaube ich, die Zahlen gehabt vom BKA, politisch motivierter Kriminalität. Da ist die Hälfte, ist rechtsradikal, motiviert und nur etwa 2 % religiös motivierte Gewalt und Straftaten. Also wir haben ganz real gesehen, also wenn wir es uns in Zahlen anschauen. Wir gehen davon aus, 500 knapp 500 Menschen sind gefährdet. Das ist 0,00051 % aller Muslime und 99,9 % haben mit diesen Menschen nichts zu tun. Das haben auch Sie wiederholt. Hier wird aber Das ist das Problem. Wir sind uns ja einig Die Mehrheit hat mit denen nichts zu tun. Das, was Sie aber jetzt sagen, ist die muslimischen Verbände, die Institutionen, also diejenigen, die ja unsere Verbündeten sein müssen im Kampf gegen Islamismus, dass die kritisch zu beäugen sind. Und da wird so eine Verdachtskultur aufgebaut, da wird so ein Misstrauen geschürt, da wird eigentlich jedem unterstellt, da irgendwie Dinge zu verharmlosen statt zu sehen, Das sind unsere Partner. Weil wie sie müssen nicht. Randnummer 103 Speaker 1: [00:19:18] Sie lösen gerade bei mir gewisse Heiterkeit. Randnummer 104 Speaker 5: [00:19:20] Wie entsteht denn Extremismus? Also was sind die Ursachen von Extremismus? Da haben sie gesellschaftliche Komponenten, sie haben individuelle Komponenten und sie haben eben eine Ideologie. Randnummer 105 Speaker 1: [00:19:28] Verstehe ich. Randnummer 106 Speaker 5: [00:19:28] Aber sie. Randnummer 107 Speaker 1: [00:19:29] Wissen. Randnummer 108 Speaker 5: [00:19:29] Aus Metawissen aus. Vielleicht der letzte Satz Sie wissen, wir wissen aus Metastudien, dass Menschen, die in sozialen Gefügen eingebettet sind, die in einem sozialen Verband aktiv sind, in einem muslimischen Verband aktiv sind. Dass die in der Regel resilient sind. Die lassen sich nicht so leicht radikalisieren. Die haben ein Korrektiv. Randnummer 109 Speaker 1: [00:19:45] Zweimal nein. Randnummer 110 Speaker 5: [00:19:47] Aber den Begriff antimuslimischer Rassismus habe ich noch gar nicht erklärt. Randnummer 111 Speaker 1: [00:19:50] Ja, genau. Ich wollte gerade fragen. Das und das ist antimuslimischer Rassismus. Randnummer 112 Speaker 5: [00:19:53] Das ist nicht antimuslimischer. Das ist ein Begriff aus der Forschung, der darauf aufmerksam macht, dass Rassismus ein strukturelles Problem ist und dass Menschen, die als muslimisch gelesen werden, das können auch Sikhs sein, das können auch Menschen sein, die nicht muslimisch sind, dass die von struktureller Diskriminierung betroffen sind. Und da weiß man darauf hin, dass es einfach eine Ungleichbehandlung gibt, weil Menschen anders wahrgenommen werden. Das ist ein Begriff aus der Forschung. Den jetzt zu diffamieren und zu sagen die Familie nicht. Randnummer 113 Speaker 1: [00:20:18] Aber sie übersteigt da ein bisschen meine Meinung. Es ist nun mal nicht. Randnummer 114 Speaker 2: [00:20:24] Wissenschaftlich fundiert, schon. Randnummer 115 Speaker 1: [00:20:25] Längst. Randnummer 116 Speaker 5: [00:20:26] Etabliert, weil es um Strukturen geht. Randnummer 117 Speaker 2: [00:20:28] Ich habe dazu geforscht. Randnummer 118 Speaker 1: [00:20:29] Dass immer nur einer Bitte, immer nur einer, aber. Randnummer 119 Speaker 5: [00:20:31] Vielleicht der letzte Satz. Das hat ja auch einen Bezug zum Extremismus, weil eben Ausgrenzungserfahrungen, Perspektivlosigkeit. Solche Dinge sind bei jeder Form des Extremismus eine ganz zentrale Ursache. Und wenn Sie Extremismus bekämpfen wollen, müssen sie auch antimuslimischen Rassismus bekämpfen. Randnummer 120 Speaker 1: [00:20:45] Sie dürfen. Sie dürfen alle, versprochen, aber in der richtigen Reihenfolge erst. Randnummer 121 Speaker 4: [00:20:49] Gar nicht die Frage beantworten. Ich möchte. Es kam jetzt so viel Neues dazu. Also die A. Gemeinde ist ja auch eine reaktionäre politische Gemeinde. Randnummer 122 Speaker 1: [00:20:58] Die Gemeinde, zu der Frau h. gehört, um. Randnummer 123 Speaker 4: [00:21:01] Das kurz einzuordnen, wäre eine stramme oder starre Geschlechtertrennung spielt da auch eine sehr große Rolle. Die Ablehnung also wirklich, Also Homophobie spielt da auch eine sehr große Rolle. Und ich erinnere, es gibt immer wieder auch sehr wohlmeinende Gemeindeorganisation, also Gemeindeveranstaltungen, wo dann die A. Gemeinde sich vorstellt und sagt Wir möchten eine große, wir machen große Putzaktion, wir räumen auf, wir machen sauber, wir kümmern. Randnummer 124 Speaker 1: [00:21:24] Uns um die. Randnummer 125 Speaker 4: [00:21:25] Sache. Und dann kommen auf einmal nur lauter Männer. Die Frauen sieht man nicht. Das spricht für mich ganz klar auch für eine Geschlechter. Randnummer 126 Speaker 5: [00:21:30] Haben eine eigene, unabhängige Frau. Randnummer 127 Speaker 4: [00:21:32] Das andere ist, ich würde mich jetzt auch. Ich kann Ihnen nur empfehlen, sich nicht darauf einzulassen. Diese wissenschaftliche Debatte über den Begriff des antimuslimischen Rassismus aufzumachen. Randnummer 128 Speaker 2: [00:21:43] Das ist doch jetzt aus. Randnummer 129 Speaker 1: [00:21:45] Darf ich aussprechen lassen? Bitte aussprechen. Randnummer 130 Speaker 2: [00:21:47] Thesen in den Raum. Randnummer 131 Speaker 1: [00:21:48] Sie dürfen sofort! Sie dürfen sofort! Versprochen. Bitte! Randnummer 132 Speaker 4: [00:21:51] Sie dürfen. Ich will nur. Aus. Ich will einmal aussprechen. Randnummer 133 Speaker 1: [00:21:54] Sie dürfen. Randnummer 134 Speaker 4: [00:21:54] Wir haben gerade von einer Moscheegemeinde gesprochen. Mit. Mit dem Kontext zur Muslimbruderschaft. Wir haben darüber gesprochen, dass es im Verfassungsschutzbericht Erwähnungen gab, die dann aber verschwunden sind. Auch weil da Rechtsanwälte sich aktiv daran beteiligt haben. Und unser Rechtsstaat dann natürlich auch ausgetestet wird. Sie haben berechtigterweise gesagt, Sie würden nie zu so einem Fototermin gehen. Sie haben aber auch eine Nähe zur Organisation, die wiederum zum Geflecht der Muslimbruderschaft, zu C. Allianz zum Beispiel, die den Begriff des Antimuslimischen. Randnummer 135 Speaker 2: [00:22:26] Welche Nähe habe ich denn? Ich möchte, das. Randnummer 136 Speaker 4: [00:22:28] Haben Sie doch auch in den Bundestag eingeladen ist. Randnummer 137 Speaker 2: [00:22:30] Eine Nähe. Randnummer 138 Speaker 1: [00:22:32] Die nicht durcheinander bitte. Wenn Sie. Der Nichtfachmann steigt hier aus. Ganz kurz. Über wen reden wir? Was ist das für eine. Randnummer 139 Speaker 4: [00:22:39] Organisation, die sich kurz nachdem der Verfassungsschutz erklärt hat, dass es da wirklich auch massive Nähe gibt zum Netzwerk der Muslimbruderschaft, haben die sich aufgelöst. Für sie sind das aber die Institutionen, die den antimuslimischen Rassismus für uns hier in Deutschland feststellen und messen. Also das muss man auch. Randnummer 140 Speaker 2: [00:22:58] Darf ich darauf reagieren? Weil so langsam wird es ein bisschen viel. Randnummer 141 Speaker 1: [00:23:00] Unbedingt. Ich habe noch eine zweite Frage in dem Zusammenhang. Randnummer 142 Speaker 2: [00:23:02] Bitte also antimuslimischer Rassismus. Rassismus ist ja ein. Also man muss Rassismus als Strukturprinzip verstehen. Nicht auf der individuellen, sondern die institutionelle staatliche Ebene. Gibt es da Diskriminierung und Benachteiligung? Das betrifft jede Form. Und ja, guckt man sich zum Beispiel Studien an, haben Muslime die gleichen Jobchancen, Haben Muslime die gleichen Chancen auf dem Wohnungsmarkt, haben sie die gleichen Bildungschancen sozusagen, stellt man fest. Randnummer 143 Laut Studienlage ist mehrfach belegt. Sie haben doch jetzt lässt sie mich nicht ausreden. Randnummer 144 Speaker 4: [00:23:29] Migranten. Randnummer 145 Speaker 2: [00:23:30] Darf ich das bitte aussprechen? Randnummer 146 Speaker 4: [00:23:31] Muslim. Darf ich das? Nein. Alle Migranten werden zu Muslimen erklären. Randnummer 147 Speaker 2: [00:23:35] Gerade waren sie nicht in der Lage. Nicht muslimisch. Randnummer 148 Speaker 4: [00:23:38] Ist. Heißt es. Er ist muslimisch gelesen. Gilt das auch für Sie? Verstehen Sie die Wortspiele dabei? Es geht letztendlich. Randnummer 149 Speaker 2: [00:23:44] Darum, gerne über. Randnummer 150 Speaker 4: [00:23:45] Rassismus gesprochen. Und das ist ein Thema, was man sieht. Randnummer 151 Speaker 1: [00:23:49] Das sozusagen auf sich. Randnummer 152 Speaker 4: [00:23:51] Projiziert, auf einem. Auf eine Gruppe von Menschen, die es in der Form gar nicht gibt. Als ob es eine muslimische Rasse gäbe. Randnummer 153 Speaker 1: [00:23:57] Ja, das ist. Das ist genau. Randnummer 154 Speaker 2: [00:23:59] Das jetzt auch. Randnummer 155 Speaker 1: [00:24:00] Sie dürfen. Ich will nur einmal kurz den Punkt machen, damit Sie sozusagen meine intellektuelle Überforderung an dem Punkt verstehen. Wie kann man eine Religion, dass schlicht der Begriff antimuslimischer Rassismus, Wie kann man eine Religion rassistisch beleidigen? Randnummer 156 Speaker 4: [00:24:14] Verstehe ich. Randnummer 157 Speaker 1: [00:24:14] Nicht. Das übersteigt meine. Randnummer 158 Speaker 2: [00:24:16] Rasse. Randnummer 159 Speaker 1: [00:24:17] Meine Fantasie. Randnummer 160 Speaker 2: [00:24:18] Das ist gar nicht so schwer. Es geht nicht um eine tatsächliche menschliche Rasse. Die existiert nicht. Es ist das Konstrukt einer menschlichen. Also die Annahme, dass mein Gegenüber muslimisch ist und aufgrund der Annahme sozusagen. So funktioniert übrigens auch Rassismus gegen Sinti und Roma, Rassismus gegen was weiß ich, andere Menschengruppen. Man nimmt an, dass das Gegenüber dazugehören. Randnummer 161 Speaker 1: [00:24:39] Nehmen Sie es mir nach, Frau K. . Auf der langen Reise zur Metaebene verliere ich mich da so ein bisschen. Randnummer 162 Speaker 2: [00:24:44] Gar nichts zu. Randnummer 163 Speaker 1: [00:24:44] Tun. Randnummer 164 Speaker 2: [00:24:44] So funktioniert Rassismus. Randnummer 165 Speaker 5: [00:24:46] In. Randnummer 166 Speaker 2: [00:24:46] Deutschland. Aber ich würde gerne zu dem Vorwurf etwas sagen. Randnummer 167 Speaker 1: [00:24:49] Okay, verstanden. Herr A., Sie dürfen sofort. Ich habe mir versprochen auszusprechen Einmal Frau K., bitte zu Ende. Randnummer 168 Speaker 2: [00:24:55] Wir haben in den Bundestag mehrere Stakeholder und Leute und und und Organisationen eingeladen. Übrigens auch nicht muslimische Organisationen wie den Zentralrat der Juden und auch die großen katholischen evangelische Kirche. Das ist nicht nur irgendwie. Weiß ich nicht, wie soll ich sagen, Muslime inklusive gewesen. Und ich muss dazusagen, C. ist insofern relevant. Und da gebe ich, gebe ich. Randnummer 169 Speaker 1: [00:25:13] Die Organisationen, die sie... Genau, das ist diese Organisation. Randnummer 170 Speaker 2: [00:25:14] Das ist die einzige, übrigens die einzige Meldestelle, und deshalb ist sie so relevant. Wenn es mehrere gäbe, wäre es mir fast egal. Die einzige Meldestelle, die tatsächlich islamfeindliche oder antimuslimische Fälle aufzeichnet und die erhebt. Und ja, es gab den Vorwurf zur Nähe der Muslimbruderschaft, hatte vor allen Dingen mit der damaligen Vorsitzenden zu tun, die aber an Krebs gestorben ist und deshalb quasi dieser Vorwurf nur noch bedingt so haltbar ist. Und ich habe übrigens auch beim Verfassungsschutz und auch beim BMI. Also ich finde das jetzt schwierig, dass ich nicht aussprechen darf. Ich habe auch beim BMI angefragt, ob es da Probleme gibt. Aber das BMI fördert weiterhin, übrigens genauso wie das Bundesfamilienministerium, weiterhin diese Meldestelle, tatsächlich ein bisschen runtergekürzt, das ist richtig. Aber es ist die einzige Stelle, die bisher das erhebt. Randnummer 171 Speaker 1: [00:25:58] Herr A., jetzt sie. Randnummer 172 Speaker 3: [00:25:59] Kann man so nicht stehen lassen, Frau K. . C. hat nachweislich und mir auch eingeräumt, bei meinen Buchrecherchen, dass die Zahlen, die Sie da erhoben haben, so nicht sauber sind - sauber ist noch eine Untertreibung. Es gab Meldestellen, die Community basiert sind, das heißt, „sagt doch mal einem islamischen Verein, wie ihr diskriminiert werdet.“ Also das ist quasi Auftragsarbeit. Es ist keine Meldestelle, wo sich unabhängige Bürger, bei einem unabhängigen Institut melden, wie der Polizei zum Beispiel, wo ich das verorten würde und es gab zweimal den Fall, dass die Statistiken gefälscht waren. Also 2023 auf 24 hat Frau A., die Beauftragte der Bundesregierung verkündet, wir haben einen katastrophalen Anstieg an antimuslimischen Vorfällen von 114 Prozent. Ich habe da mal die Zahlen geguckt. In dem Jahr, wo das weniger war, gab es zehn Meldestellen im Jahr, wo es höher war,
- Was will ich damit sagen? Es ist überhaupt nicht vergleichbar, wenn ich plötzlich so viel mehr Meldestellen habe, die überdies auch noch willkürlich ausgesucht sind. Ich habe da mal in die Polizeistatistik geschaut, und da gibt es ja glücklicherweise eine offizielle Statistik, die besagt Hasskriminalität. Da habe ich geguckt islamfeindliche Hasskriminalität. Die ist in dem Jahr um 26 Prozent gestiegen. Jeder Fall ist zu viel. Es ist ein ganz schlechter Befund, dass es gestiegen ist. Aber dieser Alarmismus, es ist um 114 Prozent gestiegen, das war eine glatte Fälschung. Und das haben Sie im Jahr danach noch mal gemacht. Und als ich C. darauf angesprochen habe, haben Sie es stillschweigend, also haben Sie nicht widersprochen, dass das so der Befund ist. Man denkt sich die Welt so zurecht, weil es natürlich ein gutes Mittel ist, sich als Opfer zu generieren. Randnummer 173 Speaker 2: [00:27:38] Und Muslime auch. Randnummer 174 Speaker 3: [00:27:39] Und das schadet, das schadet. Randnummer 175 Speaker 2: [00:27:40] Schadet. Randnummer 176 Speaker 3: [00:27:41] Dem Kampf gegen Islamfeindlichkeit. Was ich sage? Ich spreche nämlich von Islamfeindlichkeit, die es gibt. Es gibt auch Muslimfeindlichkeit, die ich radikal ablehne, wie jede Menschenfeindlichkeit. Antimuslimischer Rassismus. Ist Ihnen beiden leider jetzt in den fünf Minuten immer noch nicht gelungen, mir zu verstehen? Ich habe es immer noch nicht verstanden. Ich halte es für ein Konstrukt, für eine wissenschaftliche Erfindung, für einen Kampfbegriff, der überhaupt jeglicher Grundlage sich entzieht. Erklären Sie es mir. Randnummer 177 Speaker 1: [00:28:03] Zwei Fragen habe ich, die sonst untergehen und die wichtig sind. Homosexualität ist mit Ihrer Religion vereinbar oder nicht? Randnummer 178 Speaker 2: [00:28:12] Mit Ihrem Religionsverständnis, mit meiner Religion. Also bitte mit meinem Religionsverständnis das vereinbar? Randnummer 179 Speaker 1: [00:28:17] Ich präzisiere ich. Randnummer 180 Speaker 2: [00:28:18] Auf die. Randnummer 181 Speaker 5: [00:28:18] Kopftuchfrage und dann auf die Homosexualität. Frage Weil das sind genau die Fragen, die mir auch ständig gestellt werden. Und das. Randnummer 182 Speaker 1: [00:28:24] Darf ich. Aber es ist doch eine legitime Frage, oder nicht? Randnummer 183 Speaker 5: [00:28:27] Ich beantworte das gerne. Also zum Thema Kopftuch Die meisten, also es gibt tatsächlich Studien dazu über muslimische Frauen in Deutschland. Bamf Studie 90 % der muslimischen Frauen in Deutschland, die ein Kopftuch tragen, sagen, sie tragen es aus religiösen Gründen. Es ist für sie ein spirituelles Bedürfnis aus Liebe zu Gott heraus. Und ja, sie verstehen es als ein Gebot. Und nein, ich trage es nicht aufgrund irgendwelcher Männer. Und es wird mir auch nicht von einem Mann vorgeschrieben, sondern es ist meine spirituelle Beziehung zu Gott und meine spirituelle Überzeugung. Und ich möchte gerne dieses recht haben. Und deswegen bin ich so stolz darauf, nicht in einer totalitären Diktatur zu leben, die mir Kleidervorschriften macht, wie im Iran oder in Saudi Arabien. Weil letztendlich sind Kopftuchverbote das ist eigentlich das gleiche wie Kopftuchgebote. Es ist religionsfeindliche. Randnummer 184 Speaker 1: [00:29:08] Würden Sie sagen. Randnummer 185 Speaker 4: [00:29:09] Frau. Randnummer 186 Speaker 5: [00:29:10] Feindliche. Randnummer 187 Speaker 4: [00:29:11] Politik, Sie sich dafür ein, dass Kinder das nicht tragen müssen? Natürlich machen Sie das wirklich auch als Kampagne in Ihren Gemeinden. Randnummer 188 Speaker 5: [00:29:18] Ich habe mich schon so oft auch öffentlich in so vielen Essays und Artikeln in Zeitungen dazu positioniert. Das Kinderkopftuch ist theologisch gesehen nicht vorgeschrieben. Sie finden dafür keinerlei Grundlage. Und trotzdem bin ich gegen ein Verbot, weil wir müssen. Randnummer 189 Speaker 4: [00:29:33] Es den Kindern nicht geholfen. Randnummer 190 Speaker 5: [00:29:34] Den Kindern ist aber auch nicht. Wissen Sie, wenn Sie, wenn Sie. Wenn Sie das Betteln verbieten, dann schaffen Sie die Armut nicht ab. Sie müssen nachhaltig. Randnummer 191 Speaker 4: [00:29:41] Denken. Randnummer 192 Speaker 5: [00:29:41] Aber so kurzfristig. Verbote. Randnummer 193 Speaker 1: [00:29:43] Schräger Vergleich. Randnummer 194 Speaker 4: [00:29:44] Nein, das ist kein schräger Vergleich. Randnummer 195 Speaker 5: [00:29:46] Sie müssen Natürlich. Ich finde nicht. Randnummer 196 Speaker 1: [00:29:47] Weil das war doch eine ganz einfache Frage. Ich finde, es wäre Ehrlich gesagt, meine. Randnummer 197 Speaker 5: [00:29:51] Keeper Verbot ist die Antwort. Wenn Sie das Kopftuch für Kinder verbieten, müssen Sie auch die Kippa verbieten. Sie müssen alle Religionen. Randnummer 198 Speaker 1: [00:29:58] Das ist jetzt. Das ist jetzt Autismus. Randnummer 199 Speaker 2: [00:30:00] Das gibt mir noch mal extra. Und anders schützen muss die Frage. Es kann ein Gesetz schützen, aber das ist doch nicht das Gleiche. Randnummer 200 Speaker 5: [00:30:05] Die deutsche Verfassung, die sagt. Randnummer 201 Speaker 1: [00:30:07] Würden Sie sagen, Sie ziehen sich immer auf die Verfassung zurück? Ich würde gerne. Es gibt keinen Grund. Weiß ich. Aber es geht hier. Randnummer 202 Speaker 5: [00:30:14] Richter entschieden haben oder ganz klar formuliert haben können, dass Kinder. Randnummer 203 Speaker 1: [00:30:16] Darf ich. Randnummer 204 Speaker 5: [00:30:18] Nicht verbieten. Randnummer 205 Speaker 1: [00:30:18] Hübsch, Bitte. Ich sitze hier. Kurze Frage. Wir reden ja hier über ein Weltbild, das transportiert wird. Randnummer 206 Speaker 4: [00:30:24] Danke. Randnummer 207 Speaker 1: [00:30:24] Das ist der Punkt, um den es geht. Und wir beide wissen auch, dass man diese sehr liberale Verfassung, die wir haben. Ich könnte Ihnen zwei Stunden über eine Kleinstadt nördlich von London über Looten erzählen, wo Islamisten ein fantastisches Leben haben und einfach bretthart ausnutzen, was die Verfassung, die englische, hergibt. Wirklich alles. Und wenn man diese Leute dann fragt, die gerade ihre Kinder aus der Koranschule abholen und hinter ihnen läuft eine Frau 2 Meter entfernt, die bis zur Unkenntlichkeit bekleidet ist. Und ich frage den zuständigen Mann, ob ich mit seiner Frau freundlicherweise einen Satz reden darf. Für eine Reportage sagt er Das möchte die nicht. Daraufhin sage ich Du weißt doch gar nicht, was deine Frau will. Frag sie doch einfach. Das möchte die nicht. Sag ich dann frag sie doch kurz. Woher weißt du schon ganz kurz? Woher weißt du, was deine Frau möchte? Und er macht mir dann so klar, dass er das nicht möchte, dass es unmissverständlich ist. Und dann frage ich ihn Wenn der dekadente Westen so schrecklich ist, wenn das alles so furchtbar ist, wenn das alles nicht geht, wenn wir vollkommen verkommen sind, eine verkommene Sexualmoral haben usw warum gehst du denn nicht in ein so schönes Land wie Saudi Arabien oder auf den Sinai? Usw. Und dann sagt er dir da war ich schon. Und dann haben sie uns rausgeschmissen, weil die Saudis das nicht akzeptieren. Sie nicken ganz kurz, ganz kurz. Ich will nur sagen, man kann diese freiheitliche Grundordnung hier, die kann man unvorstellbar spektakulär ausnutzen, wenn man das vorhat. Und deswegen würde ich gerne viel mehr mit Ihnen über ein bestimmtes Weltbild reden. Und deswegen interessiert mich so sehr, ob Sie für ein Kopftuchverbot bei kleinen Mädchen sind. Randnummer 208 Speaker 5: [00:32:10] Ich sage es noch mal Ich bin dafür, dass man ganz klar pädagogische Überzeugungsarbeit leistet, dass man mit Menschen spricht, mit Eltern spricht, die zum Beispiel ihre Kinder ihre Mädchen zwingen. Es ist. Randnummer 209 Speaker 1: [00:32:21] Man muss sie bestreiten, nicht, dass es das gibt. Randnummer 210 Speaker 5: [00:32:23] Es ist ein absolutes Randphänomen. Wir haben keine Zahlen dazu in Deutschland, aber wir können davon ausgehen. Randnummer 211 Speaker 1: [00:32:28] Dass. Randnummer 212 Speaker 4: [00:32:28] Wir keine. Randnummer 213 Speaker 1: [00:32:28] Zahlen haben. Randnummer 214 Speaker 5: [00:32:29] Ja, aber dann. Dann sorgen wir dafür, dass wir diese Zahlen haben. Randnummer 215 Speaker 1: [00:32:32] Ich weiß nur das Statistische Bundesamt. Randnummer 216 Speaker 5: [00:32:34] Wir haben Schülerinnen in Deutschland. Da gibt es ja. Zahlen, sind gegen ein Kopftuchverbot für Mädchen. Die sind dafür, dass man selbstbestimmt diese Entscheidung treffen kann. Natürlich kann man bei Kindern, dass. Randnummer 217 Speaker 1: [00:32:42] Sie lehnen ein. Randnummer 218 Speaker 5: [00:32:43] Kopftuch und haben das Recht auf. Randnummer 219 Speaker 1: [00:32:44] Erziehung. Und trotzdem ganz kurz Ich. Randnummer 220 Speaker 5: [00:32:46] Stimme Ihnen ja zu. Randnummer 221 Speaker 1: [00:32:47] Homosexualität. Sie lenken ab, Frau H., bitte. Homosexualität. Randnummer 222 Speaker 5: [00:32:50] Ich bin nur dafür gestorben. Sind am Ende. Randnummer 223 Speaker 1: [00:32:52] Verträgt sich Homosexualität mit Ihrem Religionsverständnis? Randnummer 224 Speaker 5: [00:32:57] Das könnten Sie einen Menschen jüdischen Glaubens oder einen Menschen, einen Katholiken genauso fragen? Sie fragen mich ganz klar. Es ist aus religiöser Sicht als Muslim nicht gottgefällig, Homosexualität zu praktizieren. Randnummer 225 Speaker 1: [00:33:09] Okay, stopp. Bin noch nicht fertig. Randnummer 226 Speaker 5: [00:33:10] Aber jüdische. Randnummer 227 Speaker 1: [00:33:11] Menschen und. Randnummer 228 Speaker 5: [00:33:12] Menschen nicht anders. Und deswegen ist man noch kein Verfassungsfeind. Randnummer 229 Speaker 1: [00:33:16] Stopp! Stopp! Randnummer 230 Speaker 5: [00:33:16] Stopp! Das, was entscheidend ist. Ich bin absolut gegen jede Diskriminierung von homosexuellen Menschen. Ich würde mein Leben für sie geben. Sie können unsere Moscheen besuchen. Ich würde alles dafür tun, dass sie nicht verfolgt werden, belästigt werden, diskriminiert werden. Und das ist ganz entscheidend. Das eine ist, was ein Mensch privat tut. Randnummer 231 Speaker 1: [00:33:32] Da geht es um Werte. Da geht es um Werte. Nein, nein, nein, nein, nein. Das ist nicht trivial. Worüber wir hier reden. Sie erinnern sich an den Fall Dresdner Innenstadt. Homosexuelles Pärchen und einer wird einfach ermordet. Erstochen? Randnummer 232 Speaker 5: [00:33:46] Genau das ist das Problem. Das ist. Randnummer 233 Speaker 1: [00:33:47] Absolut zu. Randnummer 234 Speaker 5: [00:33:48] Verurteilen. Randnummer 235 Speaker 1: [00:33:49] Von einem Menschen, der, wie sich später herausstellte, eine deutliche islamistische Ideologie hat. Deswegen ist es nicht trivial, danach zu fragen Was ist mit Scheidung. Randnummer 236 Speaker 5: [00:33:58] Mit Scheidungen? Islam ist eine der ersten Religionen noch vor Judentum und Christentum, die die Scheidung erlaubt hat. Also das ist ganz klar eine revolutionäre Einführung. Randnummer 237 Speaker 1: [00:34:06] Gute Frage, nächste Frage Sollten muslimische Kinder im Ramadan an einer deutschen Schule fasten müssen. Randnummer 238 Speaker 5: [00:34:12] Fasten müssen? Also erstens ist eine spirituelle Praxis immer eine freie Entscheidung. Es kann also Glaubensdinge sind immer frei zu entscheiden. Da darf es keinen Zwang geben, sonst ist es Heuchelei. Randnummer 239 Speaker 1: [00:34:22] Sie wissen, welche Themen es an Schulen gibt. Genau mit diesem Thema. Randnummer 240 Speaker 5: [00:34:25] Aber ich meine das. Ich habe selber Kinder, die haben auch gefastet. Nicht jeden Tag. Wenn sie mal eine Klausur geschrieben haben, dann nicht. Wenn sie aber körperlich fit genug sind und das möchten, dann sollten sie es auch tun dürfen. Es ist nicht das Problem. Die fallen uns nicht ein. Randnummer 241 Speaker 1: [00:34:36] Nicht? Wir sollten das nicht verbieten. Randnummer 242 Speaker 5: [00:34:38] An Schulen das nicht verbieten. Randnummer 243 Speaker 1: [00:34:39] Wir sollten das aber durch die, die es nicht tun, unter Druck geraten. Das sollten wir nicht tun. Randnummer 244 Speaker 5: [00:34:43] Nein, Druck gibt es immer. Also, dass Sie Druck haben in einer Klasse, dass bestimmte Mehrheitsphänomene. Das haben sie immer. Aber da müssen wir die Kinder stärken, dass sie so einen Druck widerstehen. Und es gibt auch eine tolle Broschüre zum Ramadan. Das haben, glaube ich, die N.. Der Rat der B. Imame, die haben diese Broschüre zur Verfügung gestellt. Die begleiten diese Prozesse, damit wir diese Konflikte an Schulen nicht haben. Und ich finde, das ist ein guter Umgang. Randnummer 245 Speaker 1: [00:35:07] Mit dem Verfassungsschutz. Randnummer 246 Speaker 5: [00:35:07] Pädagogischer Umgang, pädagogischer Umgang. Wir können doch nicht alles verbieten. Wir müssen doch die Menschen überzeugt. Randnummer 247 Speaker 4: [00:35:13] Ich finde das ehrlich gesagt Frau H. . Seit Jahrzehnten sitzen sie in Talkshows und repräsentieren das Gesicht einer selbstbestimmten, verschleierten, tief religiösen, spirituellen Frau. Und wissen Sie was? Ich finde das wunderbar. Weil nämlich wirklich unsere Verfassung das jedem freistellt. Gleichzeitig sprachen wir vorhin über die Muslimbruderschaft. Das ist eine sehr ernstzunehmende, extremistische, weltweite politische Bewegung, die ein reaktionäres Islamverständnis zum Konsens erklären möchte. Für alle, nicht nur für ihre Kinder, sondern auch für meine Kinder und für seine Kinder und für alle anderen auch. Das sind zwei unterschiedliche Dinge, über die wir hier sprechen. Es geht auch nicht um die individuelle Wahl zu einem Kopftuch. Es geht darum. Wir haben vorhin eine Moscheegemeinde gesehen, in der und das kann ich nachweisen, ehe Eheberatung für 14-jährige Mädchen offiziell angeboten wird. Wir sehen hier Bilder, wo man denkt Das ist doch gar nicht Deutschland. Und dann ist es aber auf einer deutschen Straße gefilmt worden. Und dann fragt man sich Wo sind da die Frauen auf einer Demonstration? Wenn die alle so selbstbestimmt. Randnummer 248 Speaker 1: [00:36:19] Zufällig in B. als der syrische Präsident da war, das war. Randnummer 249 Speaker 4: [00:36:22] Der syrische Präsident. Ich meine, da fehlte. Ich meine, ganz ehrlich, da sind wir beim nächsten Thema. Das, was in Syrien gerade passiert mit den Minderheiten, interessiert hier viele herzlich wenig. Die wunderbare Journalistin R. O. schreibt immer wieder fleißig dagegen an, aber irgendwie kommt es nicht an und jemand wie der Al Sharra wird hier zelebriert. Ich glaube auch sie sind da sehr unkritisch und das Weltbild, was dort gelebt wird, ist Minderheiten unterdrücken, abschlachten, Frauen und Männer voneinander trennen und wieder das etablieren, was für uns tatsächlich Steinzeit ist. Und wir haben das. Wir haben diese Vorlage bereits auch bei uns in Schulen. Wir haben sie in Stadtteilen und ihre freie Wahl zum Kopftuch ist das, wofür ich mein Leben geben würde in diesem Land. Weil es wichtig ist, dass Menschen frei entscheiden dürfen. Aber die kleinen Mädchen, über die wir sprechen. Wenn ich in N. in einen Laden gehe und ich möchte da etwas einkaufen. Dann kommt ein Vater rein. So geschehen regelmäßig. Und er fragt die Verkäuferin, ob er Kopftücher für 6-jährige hat. Was muss man da tun, damit man so was ändert? Das ist doch die Idee. Randnummer 250 Speaker 1: [00:37:21] Oder die Warnungen. Randnummer 251 Speaker 4: [00:37:22] Vor. Randnummer 252 Speaker 1: [00:37:23] Zwangsverheiratung. Randnummer 253 Speaker 4: [00:37:25] Wir haben das Also. Wir haben. Wie viel unternehmen Sie ihr können Sie gleich. Wie viel unternehmen Sie dagegen, dass Imame regelmäßig in Deutschland Minderjährige verheiraten, weil das einfach legitim für Sie ist und normal ist. Ich habe Gespräche mit Imamen gehabt, die haben mir ganz klar gesagt, sie fühlten sich vor den Kopf gestoßen, haben ganz klar gesagt Frau B., wenn bei uns 14-jährige heiraten, dann ist das nichts anderes, als würden Teenager miteinander eine Beziehung eingehen bei den Deutschen. Nur, dass wir da besser darauf aufpassen. Randnummer 254 Speaker 5: [00:37:54] Ich kann es Ihnen. Randnummer 255 Speaker 4: [00:37:54] Was setzen Sie dem entgegen? Ja, also. Aber. Aber auch noch mal, Wirklich. Auch wirklich zu diesem Verständnis als Chara ist wirklich ein gutes Beispiel. Der kommt, dem wird der rote Teppich ausgerollt. Die Leute hetzen nicht nur in Syrien gegen Minderheiten, sie hetzen hier gegen Minderheiten. Frau K. . Mir fehlt da auch von Ihnen irgendwie eine kritische Distanz oder eine Einordnung. Randnummer 256 Speaker 2: [00:38:13] Presseerklärung. Mitteilung an. Ich habe genügend Verwandtschaft, die übrigens zu Minderheiten in Syrien gehören. Ich bin jetzt. Bitte seien Sie ein bisschen vorsichtiger mit den Worten. Das trifft mich dann persönlich schon. Mein Vater wurde in Syrien ermordet und er wäre nie ermordet worden, wäre in Syrien nicht der Krieg und Islamisten zum Teil. Also bitte, seien Sie ein bisschen. Da bin ich. Da werde ich dann wirklich sehr deutlich. Ich habe das mehrfach kritisiert. Ich kritisiere es bis heute noch. Und gleichzeitig sage ich Ich weiß, woher diese Menschen. 13 Jahre Krieg hat. Also wir können gerne über Syrien reden, hat diese Bevölkerung fertig gemacht. Ich weiß nicht, wie viele Tote ich alleine in meiner Familie. Also wirklich viele Menschen. Und die sind erschöpft. Das heißt nicht, dass ich deshalb gut finde. Randnummer 257 Speaker 3: [00:38:48] Dass ich. Randnummer 258 Speaker 2: [00:38:48] Versuche. Ich möchte das jetzt. Randnummer 259 Speaker 3: [00:38:50] Bitte auch. Randnummer 260 Speaker 2: [00:38:50] Einmal sagen. Ich versuche zu verstehen, dass Syrien und Syrer eine Sehnsucht danach haben, nach ein bisschen mehr Stabilität und Ruhe. Es ist klar nach 13 Jahren, nach so einem fürchterlichen Krieg und gleichzeitig die Kritik aber aufrechtzuerhalten, diesen, diesen Spagat versuche ich zu machen. Ich glaube übrigens auch, dass die Bundesregierung, zu der ich übrigens nicht gehöre, auch diesen Spagat macht aber Herr L. . Ich möchte einen Punkt sagen, weil Sie auch gerade gefragt haben Was macht man gegen all diese Missstände? Und ich bin da total bei Ihnen. Mein Wunsch und ich, Wenn ich solche Antworten von irgendwelchen Typen, vor allem wenn sie muslimisch sind und die meinen, da besonders islamkonform zu leben, Bei mir trauen die sich nicht, sowas zu sagen. Ich möchte das mal sagen. Es ist interessant, weil die bewusst auch manchmal Menschen gegenüber gegenüber so auftreten. Und wenn sie wissen, die Leute kommen selber aus der Community, sind die ganz anders. Wenn ich mit denen so rede, die würden sich niemals trauen. Und wenn die sowas machen, kriegen sie von mir definitiv die passende Antwort. Ich finde, man kann was machen. Man muss sogar auch was machen. Randnummer 261 Speaker 5: [00:39:41] Ich kann Ihnen. Randnummer 262 Speaker 2: [00:39:42] Sagen Nein, ich bin jetzt. Nein, bitte lasst mich doch einmal diesen Punkt machen. Ich habe vor allem. Randnummer 263 Speaker 4: [00:39:47] Wenn Sie in Katar sind. Bitte. Sie sind da. Regelmäßig. Randnummer 264 Speaker 2: [00:39:50] Ich weiß. Ich bin zuständig für den Nahen Osten mit Schwerpunkt Golfstaaten. Ich habe nach dem nach Y. E. D. gefragt. Ich hab gesagt, Wieso kriegt der von euch die katarische Staatsbürgerschaft? Ist der oberste Muslimbrüder und der Ideengeber schlechthin. Wieso kriegt er von euch eine katarische Staatsbürgerschaft? Und er darf bis zu seinem Lebensende Der ist ja Tod inzwischen ihr Leben. Aber was noch? Ich möchte. Randnummer 265 Speaker 1: [00:40:09] Meinen. Randnummer 266 Speaker 2: [00:40:09] Tod machen. Randnummer 267 Speaker 1: [00:40:10] Frau K., bitte. Randnummer 268 Speaker 2: [00:40:11] Was mir wirklich wichtig ist, und das sage ich als muslimische Frau liberalen Glaubens. Ich habe den Koran für Kinder und Erwachsene als erste übersetzt mit Bilder von Mohammed und Jesus mit Gesichtszügen ab. Dafür massiv Ärger bekommen von Islamisten geschenkt, nehme ich gerne in Kauf. Ich meine, man muss. Randnummer 269 Speaker 1: [00:40:24] Doch auch was. Randnummer 270 Speaker 2: [00:40:25] Ja, ich meine, man muss das islamverständnis. Randnummer 271 Speaker 1: [00:40:27] Lesen Sie mal, was Sie hier sagen. Randnummer 272 Speaker 2: [00:40:28] Ja. Von innen verändern. Mir ist es also. Wichtig ist ja, dass ich diese Kritik. Ich hör sie ja. Und dass man sie mitnimmt und auch ernst nimmt. Man kann sie für überzogen halten. Ich halte sie für überzogen. Trotzdem nehme ich das ernst, weil es ja stimmt, an vielen Stellen Menschen Mein Take ist, zu sagen, wenn wir wirklich was verändern wollen und das sage ich jetzt wirklich als Muslime, nicht als Politikerin. Als Politiker finde ich es aber richtig, wenn es muslimische innermuslimische Bestrebungen gibt. Die gibt es ja von innen heraus was zu ändern, weil sich sonst, wenn ich es von außen mache, nicht viel ändern wird. Deshalb habe ich bestimmte Dinge in meinem Leben zumindest gemacht. So werde aber dafür massiv angefeindet bis heute. Warum ich über mein Haar zeige und sonst was. Sei's drum. Ja. Randnummer 273 Speaker 1: [00:41:07] S. A.. Randnummer 274 Speaker 2: [00:41:07] Hat. Randnummer 275 Speaker 1: [00:41:08] Polizeischutz. Seit wie vielen Jahren. Randnummer 276 Speaker 2: [00:41:10] Arbeitet. Randnummer 277 Speaker 1: [00:41:10] M.? Hat Polizeischutz. Seit wie vielen Jahren? Randnummer 278 Speaker 2: [00:41:12] Lange Zeit übrigens. Randnummer 279 Speaker 1: [00:41:13] Auch. H. A. S. hat Polizeischutz. Seit wie vielen Jahren? Randnummer 280 Speaker 2: [00:41:16] Eine Sauerei. Randnummer 281 Speaker 1: [00:41:17] Weil Sie sich trauen, den radikalen Islam. Randnummer 282 Speaker 2: [00:41:19] Zu. Randnummer 283 Speaker 1: [00:41:19] Kritisieren. Randnummer 284 Speaker 2: [00:41:20] Das kann ich Ihnen als Frau ehrlich gesagt noch schwieriger. Vor allem, wenn ich mich theologisch. Ich habe mein Kopftuch ab. Ich habe meinen Artikel. Randnummer 285 Speaker 1: [00:41:25] Geschrieben im Befund einig und können doch nicht so tun, als gäbe es kein Problem. Randnummer 286 Speaker 2: [00:41:28] Uns einig über die Beschreibung, über die Beschreibung. Wir sind uns nicht einig in der Zuspitzung. Und wir sind uns nicht einig. Vielleicht in der im Lösungsansatz, aber in der. Dass wir. Niemand würde ernsthaft sagen, es gibt keine. Es gibt keinen Versuch von Menschen, die so einem legalistisch politischem Islam irgendwie nahestehen. Und ich doch auch versuchen, ihre Denke da irgendwie unterzujubeln. Natürlich gibt es das. Randnummer 287 Speaker 1: [00:41:48] Aber Herr A., Sie dürfen. Randnummer 288 Speaker 3: [00:41:49] So fortfahren. Ratlos. Die Debatte, die jetzt gerade läuft, als wenn wir überhaupt keine Mittel hätten, in diesem Land aktionsfähig zu sein. Und dafür brauchen wir nicht das Grundgesetz ändern. Wir haben zum Beispiel das kleine Mittel der Schulordnung. Und dieses könnte zum Beispiel eine Kleiderordnung feststellen, wo eben das Kopftuch für Mädchen für kleine Mädchen verboten wird. In einem gewissen Alter, weil es übergriffig ist. Erstens zu den zu den Syrern auf der Straße, wo gesagt wurde, die würden Al Jolani oder Al Sharra huldigen. Sie haben nicht nur dem gehuldigt, sie haben den Massenmord gehuldigt. Es wurden Drusen abgeschlachtet, Dosen gebeugt. Damit meint man, dass man sich auf den Boden drückt, um sie dann zu köpfen. Da haben 3 bis 4 100 syrische junge Männer auf dem Alexanderplatz in Berlin gefeiert. Diese Massenmorde haben gegen Juden geschrieben, gegen Drusen. Es ist nichts passiert. Es wurde nicht eingeschritten. Und ich finde, das ist ein Tiefpunkt. Was kann man dagegen tun? Zum Beispiel sollte man die Turbo Einbürgerung wieder zurücknehmen, die dazu geführt hat, dass nämlich auch viele dieser jungen Syrer, teilweise in Berlin im Onlineverfahren, ohne dass sie jemals einen Beamten gesehen haben, eine Staatsbürgerschaft bekommen. Also wir tun hier gerade so ein bisschen so, als wenn wir vor riesen Problemlagen stehen. Dabei gibt es Lösungen Und es ist für meine Begriffe unerträglich, dass Menschen, die vorgeben, vor einem Krieg geflüchtet zu sein, die sagen Wir sind traumatisiert. Sie sagten gerade, die Syrer sind am Ende, die sind aufgerieben. Das glaube ich alles. Aber diese Aufgeriebenheit habe ich nicht gesehen. Bei hasserfüllten Männern, die auf einen deutschen Platz stehen und das Abschlachten von Menschen feiern und die Bedrohung und das Abschlachten von Juden und Rosen feiern. Das hat für mich ist das ein Fanal für die Einwanderungspolitik in Deutschland. Randnummer 289 Speaker 1: [00:43:34] Aber damit nehmen Sie einmal Frau H., einmal Frau H.. Randnummer 290 Speaker 2: [00:43:36] Bitte sehr positiv. Randnummer 291 Speaker 1: [00:43:37] Frau H. bitte. Randnummer 292 Speaker 5: [00:43:38] Wir haben ja grundsätzlich. Ich bin ja nicht gegen repressive Maßnahmen. Also natürlich gibt es Fälle, da müssen wir mit Verboten agieren, da muss man auch repressiv vorgehen. Randnummer 293 Speaker 3: [00:43:46] Sie haben gesagt, Ich. Randnummer 294 Speaker 5: [00:43:47] Bin nicht grundsätzlich dagegen. Randnummer 295 Speaker 1: [00:43:48] Nur wir waren vorhin. Wir waren vorhin, da hat es sich entzündet. Frau H. bei dem Thema Wie kommt es, dass Berliner Schulbehörden kleine Mädchen vor der Reise. Jetzt ist gerade wieder Sommer. Zeit ins Heimatland warnen und sagen, es könnte sein, dass sie dort zwangsverheiratet werden. Also kommt. Randnummer 296 Speaker 5: [00:44:04] Das Superthema. Also erstens glaube ich, war das nur eine Schule. Man muss das schon ins Verhältnis setzen. Es ist jetzt kein Massenphänomen. Randnummer 297 Speaker 4: [00:44:09] Eine Schule, das ist tatsächlich ein großes Feld. Randnummer 298 Speaker 5: [00:44:12] Ich kann Ihnen sagen, was wir machen. Ich kann Ihnen sagen Lassen Sie mich jetzt mal, ich bin jetzt konkret gefragt worden. Ich kann Ihnen sagen, was wir als Gemeinde. Randnummer 299 Speaker 4: [00:44:19] Gegenüber diesen Kindern, auch die betroffen sind. Randnummer 300 Speaker 5: [00:44:22] Jeder Fall ist einer zu viel. Bitte lassen Sie mich doch einmal sagen, was wir als Gemeinde machen. Randnummer 301 Speaker 4: [00:44:26] Weil die Fakten einfach andere sind und weil wir keine Erhebungen haben. Randnummer 302 Speaker 5: [00:44:29] Wir haben. Randnummer 303 Speaker 4: [00:44:30] Nämlich. Randnummer 304 Speaker 5: [00:44:30] Wir haben auch eine. Randnummer 305 Speaker 4: [00:44:31] Verfälschte Debatte, weil dann wird. Randnummer 306 Speaker 5: [00:44:32] Über Erhebungen. Entschuldigung. Randnummer 307 Speaker 4: [00:44:34] Muslimischen Rassismus geredet. Randnummer 308 Speaker 5: [00:44:36] Und ich war gerade dran. Randnummer 309 Speaker 4: [00:44:37] Was eigentlich in den Milieus passiert. Randnummer 310 Speaker 1: [00:44:39] Ich verstehe. Verstehe ich. Randnummer 311 Speaker 5: [00:44:41] Trotzdem. Ich kann einmal sagen, was wir konkret tun. Randnummer 312 Speaker 1: [00:44:44] Frau H. ganz kurz. Randnummer 313 Speaker 5: [00:44:45] Ganz kurz. Randnummer 314 Speaker 1: [00:44:45] Sie haben gerade was den Raum gestellt. Sie haben gerade gesagt, das gab es nur an einer Schule. Randnummer 315 Speaker 5: [00:44:49] Nein. Ich sage, es ist kein Massenphänomen. Wir haben Erhebungen. 68 Fälle im Jahr sind erfasst. Natürlich gibt es eine große Dunkelziffer. Ja. Randnummer 316 Speaker 1: [00:44:57] Die Hellziffer, sagt Frau K.. Randnummer 317 Speaker 2: [00:44:59] Die Dunkelziffer ist ein vielfaches Vielfaches. Randnummer 318 Speaker 5: [00:45:01] Ich will nicht sagen. Randnummer 319 Speaker 1: [00:45:02] Warum relativieren Sie das? Randnummer 320 Speaker 5: [00:45:03] Ich sage Ihnen, warum ich aus meiner Erfahrung, die wir in der Gemeinde haben wir haben uns mit dem Problem beschäftigt. Und was wir ganz konkret machen, ist erstens Man kann sich muslimisch nicht trauen lassen bei uns, ohne eine standesamtliche Trauung. Dann gibt es bei uns ein Compliance Verfahren, also ein. Randnummer 321 Speaker 1: [00:45:18] In Ihrer Gemeinschaft. Randnummer 322 Speaker 5: [00:45:19] Meinen Sie Counselling Verfahren? Randnummer 323 Speaker 1: [00:45:20] Sie reden über Ihre Gemeinschaft. Randnummer 324 Speaker 5: [00:45:21] Und das sieht so aus als Counselling Verfahren. Das sieht so aus, dass, wenn Menschen heiraten möchten, der Imam vorher wirklich bilateral klärt, ob eine freiwillige Zustimmung zu dieser Heirat und zu dieser Ehe vorliegt. Das sind also Beispiele dafür, weil Und der Grund ist Zwangsehen sind im Islam theologisch gesehen. Das ist wirklich eindeutig. Das schreiben Sie übrigens auch in Ihrem Buch. Das schreiben Sie theologisch eindeutig. Das ist im Islam verboten. Theologisch abgelehnt. Ja, wir haben. Randnummer 325 Speaker 1: [00:45:48] Es. Randnummer 326 Speaker 5: [00:45:48] Geschafft zwischen normativ und empirischer Realität, klar. Und deswegen sind wir aber als Muslime ja ganz besonders aufgerufen, da was zu tun, weil das ist ja unser Problem, wenn das sich nicht mit unserer Lehre deckt. Menschen aber im Namen des Islams solche wirklich schlimmen Dinge tun. Und Frauen sind ja vor allem betroffen. Dann haben wir einen Auftrag und wir versuchen da auch was zu tun. Es gibt tolle Projekte an Schulen zum Thema Zwangsheirat und Ehrenmord. Die gab es vor zehn Jahren, aber die brauchen natürlich auch Fördermittel und das, was sie machen mit Ihrer Frau. Randnummer 327 Speaker 1: [00:46:16] Gutes Stichwort. Randnummer 328 Speaker 3: [00:46:16] Die Wahrheit zu sagen. Randnummer 329 Speaker 1: [00:46:17] Ja. Randnummer 330 Speaker 5: [00:46:17] Die brauchen Fördermittel, die sie aber alle in Frage stellen, weil sie so tun, als ob alle, die auch wirklich tolle Arbeit, tolle soziale Arbeit leisten, präventive Arbeit leisten. Es wird ja hier suggeriert, das sind alles verdeckte, verkappte Islamisten und das ist ein Problem. Randnummer 331 Speaker 1: [00:46:31] Diese Finanzierung ist ein gutes. Randnummer 332 Speaker 4: [00:46:34] Die Gemeinden, von denen sie sprechen, die die Arbeit machen. Randnummer 333 Speaker 5: [00:46:37] Das weiß ich. Randnummer 334 Speaker 4: [00:46:38] Ich weiß gar nicht, was sie gerade gemeinden. Randnummer 335 Speaker 5: [00:46:40] Das sind Dialogforen. Es gibt. Randnummer 336 Speaker 4: [00:46:41] So. Randnummer 337 Speaker 5: [00:46:41] Viele Initiativen. Randnummer 338 Speaker 4: [00:46:42] Runde Tische. Das sind Menschenrechtsverletzungen, die, die letztendlich. Also wenn ein Kind verheiratet wird, dann ist das so eine eklatante Menschenrechtsverletzungen. Da geht es auch gar nicht darum, was der Imam davon hält. Da geht es darum, was unsere Gesetzeslage davon hält. Ja, wir müssen die. Randnummer 339 Speaker 1: [00:46:58] Polizei da. Randnummer 340 Speaker 4: [00:46:58] Ganz klar trennen die Dinge. Und wenn ich sage, der institutionalisierte Islam ist ein hoch politischer Islam, der reaktionär ist, der auch nicht zulässt, der keine Neuerung zulässt, der keine Tür öffnet für irgendetwas anderes, der ganz stark unterscheidet zwischen wir, die reine Lehre, die echten und die anderen. Und wenn ich das sage, dann liege ich damit absolut richtig. Die Mehrheit der Muslime pflichtet dem überhaupt nicht bei. Die Mehrheit der Muslime lebt seinen Glauben individuell. Deswegen ist es ja auch falsch, die Mehrheit der Muslime in Sippenhaft zu nehmen für die Verbandsfunktionäre. Aber da muss man mal ganz klar unterscheiden Warum sind Sie der Meinung, soll man mit Leuten kooperieren, die einen politischen Islam in Deutschland etablieren wollen als Institutionsfunktionäre? Randnummer 341 Speaker 1: [00:47:44] Da sitzt jemand, da sitzt mit Herrn A. jemand. Stopp! Der hat uns mal ein schönes Beispiel dafür liefern kann, wie Politik. Und das kann man zum Beispiel auch hören, wenn man sich mit jemandem wie S. S. unterhält. Ethnologin. Eigentlich von Haus aus, die sehr viel zu dem Thema forscht an der Uni in Frankfurt. Die sagt Es ist egal, welcher Partei man sich anschaut, von Linkspartei über Grüne, über SPD bis hin zu CDU. Randnummer 342 Speaker 3: [00:48:12] Und zur FDP. Randnummer 343 Speaker 1: [00:48:13] Und zur FDP gehen den sozusagen allen auf den Leim. Zwei Beispiele würde ich gerne herausgreifen. Sie sagen, es gibt einmal die Geschichte von Frau Ö. . Können Sie einmal beschreiben, was das Thema da ist? Ich fand diesen Fall sehr, sehr gut, weil er klar macht, mit welchen unterschiedlichen Standards wir die Dinge so bewerten und messen. Können Sie das einmal ausführen, bitte? Randnummer 344 Speaker 3: [00:48:37] Frau Ö. ist sozusagen im Bereich wie sagt man, Arbeitskreis Muslime in der SPD, So hieß es, glaube ich, wenn ich mich da richtig erinnere, zusammen mit Frau, stellvertretende Bundestagspräsidenten, Sozialdemokratin tätig. Und sie war Bundestagspräsidentin am Ende ihrer Karriere und hat eigentlich immer sehr konservative Ansichten vertreten, hat sich auch zurückziehen müssen, teilweise nach unsäglichen Tweets, wo sie zum Beispiel auf gesagt hat, der Angriff Israels auf die Botschaft in Damaskus sei ein Riesenfehler gewesen, er hätte den Nahen Osten destabilisiert. Sie hat gesagt, wenn man Zwangsehen verbietet, sei das nicht unbedingt richtig, weil manchmal wäre ja auch so eine Ehe geneigt, um Mädchen und junge Frauen zu schützen, entrechtet zu werden. Und ich habe mir mal angeschaut, wo sie überall tätig war und bin dann auf eine Geschichte gestoßen, die sich schon sehr lange sehr früh zugetragen hat im Jahr
- Da gab es ein Feriencamp, ein Camp von aktiven Mitgliedern der Muslimbruderschaft. Damals waren die auch alle noch so zu bezeichnen, weil sie gelistet waren in B. O. und dort war sie auf einer Teilnehmerliste als Referentin. Man muss man wissen Die Muslimbruderschaft ist in der Weise dann doch ein sehr geschlossener Laden. Wenn man dort auftritt und sprechen darf, hat man zumindest ideologisch eine starke Nähe. Und ich habe sie dann gefragt Wie sind Sie denn dazu gekommen, da hinzufahren? Ich bin nicht dahin gefahren. Sie war also nicht da. Dann habe ich aber wissen wollen Wer hat Sie denn eingeladen? Das waren Teilnehmerkreis von 1015 Leuten, wo über das Leben im Islam gesprochen werden sollte. Also sehr, sehr reaktionär. Und es waren alles, wie gesagt, Muslimbrüdervereinigungen, die dort vorhanden waren. Und sie hat sich darauf nicht eingelassen. Sie hat mir nicht sagen können, wer sie eingeladen hat. Sie wollte nicht sagen, wollte oder konnte sie nicht. Sie wollte nicht. Sie hatte die Gelegenheit dazu. Und sie hat dann nur geschrieben Pauschal. Ich lehne die Muslimbruderschaft ab. Ich lehne die Gewalt ab. Man muss dazu wissen Die Hamas ist ja der terroristische Arm der Muslimbruderschaft. Danach hatte ich sie auch gefragt. Randnummer 345 Speaker 1: [00:50:46] Ägypten ist ja. Randnummer 346 Speaker 3: [00:50:47] Nicht weit weg. Daran gewundert an der Geschichte Warum erzähle ich die überhaupt? Sie war ja auch Bundestagsvizepräsidentin. Genau. Und wenn ich mir heute vorstelle, hier würde heute Abend die Nachricht irgendwie übers Handy kommen, dass J. Kl. bei einem Feriencamp, der irgendeiner Reichsbürgervereinigung, und sei es noch so lange her. Randnummer 347 Speaker 1: [00:51:04] Würde das Land Kopf. Randnummer 348 Speaker 3: [00:51:05] Stehen, Dann würde das Land Kopf stehen. Wir würden hier rausgehen, wir würden auf das Ende der Sendung warten, um ganz schnell Berichte zu schreiben über diesen Wahnsinns Skandal. Hier ist es so Erstens passiert nichts. Es interessiert auch keinen. Großartig. Es löst keinen Skandal aus. Und das ist das, was mich irritiert. Und diese Äquidistanz. Also ich habe als Journalist eigentlich immer. Ich habe über Rechtsradikale berichtet, über die Rigaer Straße von den Linksradikalen vertreiben lassen. Ich habe über Islamisten, legalistische Salafisten, Dschihadisten berichtet, aber immer Distanz gehalten zu den Extremisten. Ich bin übrigens der Meinung, dass man auch mit Extremisten reden muss, insbesondere als Journalist, aber auch als Politiker. Was aber hier mir fehlt, ist Es gibt da keine Distanz. Wir schauen in eine Richtung und die andere Seite wird ignoriert. Randnummer 349 Speaker 1: [00:51:54] Die, die Herr A., die Unterwanderung. Wenn es auch um die Frage der Finanzierung geht, taucht immer wieder ein Land auf. Und das ist ehrlich gesagt in ganz Europa so Katar taucht immer wieder auf, auch wenn man auf dem Balkan unterwegs ist, immer wieder Katar. Ich finde, in Ihrem Buch gibt es ein sehr, sehr gutes Beispiel einer Kita in Neukölln, an der man mal gut erklären kann, wie das läuft. Können Sie das bitte einmal ausführen? Randnummer 350 Speaker 3: [00:52:20] Ja, also das mit der Kita hat nichts mit Katar zu tun, weil es handelt sich um einen schiitischen Betreiber. Aber die Geschichte ist insofern für mich schwer verdaulich gewesen. Randnummer 351 Speaker 1: [00:52:30] Also schiitischer Betreiber bedeutet dann Iran. Randnummer 352 Speaker 3: [00:52:33] Richtig? Iran und Irak, also es gibt Schiiten im Iran, aber auch im Irak. In dem Fall sind es irakische Schiiten. Randnummer 353 Speaker 1: [00:52:40] Okay. Randnummer 354 Speaker 3: [00:52:41] Und es war so, dass Nordneukölln ist halt eine strukturschwache Gegend, ist ja bekannt. Die brauchten dringend eine Kita. Und dann haben die die ausgeschrieben und dann hat sich jemand beworben. Eine gemeinnützige GmbH, bei der ich dann einen Tipp bekommen habe, mir die mal anzuschauen. Und das war beileibe kein Hexenwerk, das zu recherchieren. Ich habe irgendwie ein paar Stunden gebraucht zu gucken, dass der Geschäftsführer knietief im Islamismus steckt. Als schiitischer Islamist der IGS und sogar Kooperationspartner war, der Blauen Moschee, die mittlerweile verboten ist wegen Völkerhass und wegen Antisemitismus. Randnummer 355 Speaker 1: [00:53:13] Die blaue Moschee hier in Hamburg, hier. Randnummer 356 Speaker 3: [00:53:15] In Hamburg, hier in Hamburg Genau das. Und dieser Mann ist neben dem Herrn M. ist der Betreiber dieser Kita Verfasser einer Fatwa gewesen, wo drinsteht es ist zulässig, ein Gebot zu erstellen, dass auch 9-jährige Kinder ein Kopftuch tragen müssen. Dieser diese Fatwa. Dann habe ich erst gedacht, es ist ein Internet Fake. Wer weiß, wer dem das unterschiebt. Ging aber an die Deutsche Islamkonferenz, ins Innenministerium, an alle Ministerien und Frau Merkel. Und ich habe dann nachgefragt Ja, wir haben den bekommen, den Brief Gibt es die Unterschrift stimmt. Dann habe ich diesen Betreiber gefragt, der sagt, Ich habe nie so was unterschrieben, Ich kenne das gar nicht. Dann habe ich gefragt Wenn ich auf so einer Liste stehen würde, mit so einem unsäglichen, menschenverachtenden Aussage, gemeinsam mit einem der schlimmsten Antisemiten und Hetzer, der abgeschoben ist, würde ich mich wegen Verleumdung wehren. Und zwar ging das als S. Institut in D. auf dessen Internetseite, das heute noch nachzulesen ist, diese Fatwa. Daraufhin hat sein Anwalt dann keine Antwort mehr geschickt. Der Skandal daran ist Diese Kita hat 4,2 Millionen € Fördergelder vom Land Berlin bekommen. Ist damit die am meisten geförderte Kita in Berlin? Und das Geld ist leider mittlerweile weg. Ich hätte das hätte verhindern können. Randnummer 357 Speaker 1: [00:54:28] Sind weg. Randnummer 358 Speaker 3: [00:54:30] Soweit die. Randnummer 359 Speaker 1: [00:54:30] Kita wenigstens. Randnummer 360 Speaker 3: [00:54:31] Oder Kita gibt es nicht. Man hätte die auch verhindern können. Als ich das erste Mal darüber berichtet habe, waren 900.000 € weg und der Stand war so es gab Bauunternehmen, es gab einen Architekten, die haben ihr Geld nicht bekommen, Da gab es Gerichtsurteile. Es gab eine Riesenverzögerung im Bau. Und ich sage immer ganz gerne Al Capone hat man nicht mit Geldwäsche und Drogenhandel gekriegt. Den hat man. Randnummer 361 Speaker 1: [00:54:54] Mit Steuerhinterziehung Steuern. Randnummer 362 Speaker 3: [00:54:56] Hier hätte man das Al Capone Prinzip auf diese Leute anwenden können und sagen können als Senat, Ihr seid zwei Jahre im Verzug oder drei Jahre. Wir stoppen das Projekt. Dann werden 3 Millionen € nicht auch noch dort verschwunden. Was jetzt? Jetzt sind sie weg. Und jetzt? Dann habe ich den Verfassungsschutz angerufen und gesagt. Haben Sie was, Wissen Sie das? Wir haben nichts. Nichts. In Berlin hatte man nichts. Dann ist die Berliner Politik aufgeschreckt. Staatssekretär sagte mir, dank Ihrer Intervention wissen wir jetzt Bescheid und nehmen jetzt dieses Projekt Maß. Aber wir kommen da nicht so schnell raus. Wir haben denen ja die Fördermittel versprochen. So, und jetzt kommt raus, das Geld ist weg und der Betreiber muss jetzt seinen Hut nehmen. Sein Sohn macht das jetzt. Dieser Sohn ist mit einem laufenden Handy hinter mir her gelaufen, als ich Dreharbeiten machen wollte, hat versucht, sie zu verhindern. Hat gegen gedreht, wie das so Extremisten auch ganz gerne mal machen. Und dazu kommt das Mindset, was die mitbringen. Ich habe mir die Fatwas angeguckt von deren Großgelehrten. Die haben einen Großgelehrten als Assistani. Und da gab es eine Fatwa. Wenn du eine Frau geheiratet hast, darfst du mit ihr schlafen, also Geschlechtsverkehr haben. Ab dem neunte Mondjahr, also ab dem neunten Lebensjahr. Und ich habe erst gedacht, ich bin fassungslos. Das gibt es doch gar nicht. Was ist denn das jetzt wieder? Internet? Sistani Kann jeder nachlesen. Nein, es stimmt. Ich habe dann einen Islamwissenschaftler, der sich mit dem schiitischen Islam sehr gut auskennt, gefragt. Der sagt Ja, diese Fatwa gibt es auch von Ayatollah Khomeini. Randnummer 363 Speaker 1: [00:56:31] Das ist der Mann, über den wir sprechen. Randnummer 364 Speaker 3: [00:56:33] Und theologisch gibt es diese Fatwas. Menschlich gehen wir davon aus und hoffen inständig, dass das nicht Realität in Deutschland ist. Auch nicht übrigens der Schiiten, die unter uns leben. Randnummer 365 Speaker 1: [00:56:44] Ja. Randnummer 366 Speaker 3: [00:56:44] Alle dürften das ablehnen. Was mich irritiert hat. Und der N. Bürgermeister ist aus allen Wolken gefallen. M. H. hat gesagt Es kann nicht sein, dass Leute mit einem Ayatollah Mindset wie die so eine Kita betreiben. Randnummer 367 Speaker 1: [00:56:55] Ja, eine ganz kurze Frage an G. B. . Und dann habe ich eine Frage an Sie beide. Frau B., wenn Sie das war am Beginn der Sendung, haben Sie gesagt, Sie werden von Politikern, insbesondere SPD, sagen, Sie ist sehr unterwandert von Islamisten. Randnummer 368 Speaker 3: [00:57:11] Als traditionelle Arbeiterpartei. Das ist ja heute nicht mehr unbedingt, ist ja immer gerne auf aufgesucht von der Muslimbruderschaft. Randnummer 369 Speaker 1: [00:57:17] Also wenn Sie die Leute dann konsultieren und sagen sollte ich da jetzt hingehen, sollte ich mich lieber mit dem nicht blicken lassen und sie sagen dann lass es bitte. Dann passiert das regelmäßig. Offensichtlich, dass sie es trotzdem tun. Sie sehen da wenig später Bilder genau der Politiker, die Sie gewarnt haben vor diesem Suchen. Warum machen die das? Randnummer 370 Speaker 4: [00:57:37] Das ist ganz schlicht. Politiker denken immer nur so im Vierjahresrhythmus und erhoffen sich dadurch Wählerstimmen. Und das hat ja auch oft funktioniert. Sagen Sie ihnen das auch? Einige sagen das auch tatsächlich so direkt. Sie sagen auch ganz klar, dass das ganz gut ist, weil die Community dadurch erreicht wird. Welche Community auch immer gemeint ist. Und die verschiedenen Verbände und Moscheegemeinden bieten das ja auch an, also Politiker werden ja auch eingeladen. Randnummer 371 Speaker 1: [00:58:03] Schon klar. Aber wenn sie doch sagen. Randnummer 372 Speaker 4: [00:58:05] Ja da auch Brücken. Und man verspricht ja auch Politikern, das war schon immer so, das hat NRW schon oft zum Erfolg geführt, auch für verschiedene Politiker, zum Beispiel, dass die Ditib da ganz breit aufgestellt, auch den Wahlkampf mit im Hintergrund unterstützt hat für Einzelne, die sich da sehr, sehr, sehr freundlich gezeigt haben und auch sehr bereit waren für Kooperationen. Ja, das ist der Deal. Natürlich. Also die Moscheegemeinden bieten das immer an, sie bieten das auch unmittelbar und direkt. Randnummer 373 Speaker 1: [00:58:33] An, sie sind deutsche Politiker dann da Naiv? Das ist ja die Unterwanderung, über die Sie sprechen. Randnummer 374 Speaker 4: [00:58:37] Also ich denke ja. Also ich denke, ich finde das ja wunderbar, dass alle immer wenn. Wenn es um extrem extrem rechte Organisationen und Politiker und Strukturen geht, haben wir glücklicherweise ein relativ klares Bild und eine ganz klare Grenze, die da gezogen wird. Zumindest von jenen, die sich nicht wünschen, dass diese, diese Gesellschaft umgeformt wird nach einem nationalistisch völkischen Ideal. Und da reagieren alle richtig. In dem Moment, wo es in andere Extremismen geht, zum Beispiel zum Islamismus, ich glaube, da ist die Wahrnehmung eine andere. Und es ist ja auch so, also die größte Bedrohung für unsere Demokratie ist die extreme Rechte. Das steht für mich außer Frage. Gleichzeitig aber ist für die Milieus, in denen das stattfindet, wovon wir sprechen, nämlich dass es zunehmend einen Einfluss gibt und ein Mainstream Islam, der Ultrareaktionär ist. Dass Politiker verstehen das nicht, weil das mit ihrer Lebenswelt wenig zu tun hat. Randnummer 375 Speaker 3: [00:59:31] Wir streiten uns natürlich auch. Der Kitabetreiber sagt ganz klar Ich bin kein Islamist, ich stehe auf dem Boden des Grundgesetzes. Sein Anwalt schreibt seitenlange Wege. Das sei auch eher abschneiden, so was zu sagen. Muss man dazu sagen. Das heißt sie kommen uns mit Informationen mit so einer Gegenargumentation. Randnummer 376 Speaker 4: [00:59:45] Das ist Teil der Strategie. Randnummer 377 Speaker 3: [00:59:47] Das ist Teil der Strategie. Und das Problem ist, es gibt keine Forschungsstelle politischen Islam, wie es zum Beispiel in Österreich das jetzt neuerdings gibt, dass sich sozusagen auch die Politik, dass sich Journalisten, wer auch immer Wirtschaftstreibende auch mal Expertise ziehen können. Was gibt es nicht? Randnummer 378 Speaker 1: [01:00:04] Frau H., es gibt den Modra Monitor, den Sie mit Sicherheit kennen. Das ist ein Institut für Kriminologie hier an der Fakultät für Rechtswissenschaften an der Uni hier in Hamburg. Und die hatten ihren Monitor. Die machen das da, glaube ich. 2021 haben seitdem ungefähr 22.000 Menschen befragt. Den letzten Bericht, überschrieben mit Jeder zweite Muslime in Deutschland unter 40, also insbesondere die jüngeren, ist islamismusaffin eingestellt. Und da gibt es ein paar Zahlen, die einen wirklich verstören müssen. Beispielsweise halten knapp 24 % einen islamischen Gottesstaat für die beste Staatsform. Die finden, dass die Regeln des Koran wichtiger als die Gesetze in Deutschland sind. Das bejaht 1/4 der Befragten. 8,5 % der befragten Muslime geben an einem religiösen Führer den Vorzug vor einem demokratischen System. 27,7 % stimmen der Aussage zu, dass christliche Religionen nicht in der Lage sind, die Moral abzusichern. 44,8 %, also 45 %. Fast die Hälfte, halten die Sexualmoral westlicher Gesellschaften für vollkommen verkommen. Und zu guter Letzt oder gut kann man in dem Zusammenhang nicht sagen stimmen sehr viele der Aussage zu, man könne Juden nicht trauen. Diese Aussage, diese Zustimmung hat sich seit 2021 mehr als verdoppelt, liegt mittlerweile bei knapp 30 %. Ist das das Thema, über das wir reden? Randnummer 379 Speaker 5: [01:01:47] Und man muss. Randnummer 380 Speaker 1: [01:01:49] Da sozusagen ein Weltbild, das sicher nicht im Interesse auch ihrer Verbände und dem ist, wofür Sie beide auch hier. Randnummer 381 Speaker 5: [01:01:56] Stehen, Schon wichtig, die Studie noch mal einzuordnen, weil ja auch die Studienmacher, die es ja kontrovers diskutiert worden und die Studienmacher waren ja auch wirklich enttäuscht und haben das auch sehr selbstkritisch gesagt, dass sie der Meinung sind, dass die Art und Weise, wie das medial dargestellt wurde, das entspricht nicht diese Studie. Vielleicht zur Einordnung. Randnummer 382 Speaker 1: [01:02:13] Ich zitiere aus deren Studie. Randnummer 383 Speaker 5: [01:02:14] Ja, und es gibt es gibt dazu Statements von den Studienleitern. Randnummer 384 Speaker 3: [01:02:18] Zweifel an den. Randnummer 385 Speaker 5: [01:02:18] Zahlen? Nein, lassen Sie mich gleich ausführen. Einmal zur Einordnung Es ist ja nicht die einzige Studie zu dem Thema. Wir haben eine Allensbachstudie, wir haben den Religionsmonitor der Bertelsmann Stiftung, wir haben verschiedene Studien, die uns immer wieder in all den Jahren gezeigt haben. Zum Beispiel Allensbach sagt, 80 % der Muslime halten die Demokratie für die beste Staatsform. Das sind 10 % mehr als in der Gesamtbevölkerung. Bertelsmannstudie sagt 90 % der hochreligiösen Muslime bekennen sich zum freiheitlich demokratischen Rechtsstaat. Also das sind auch wichtige Zahlen, die wir zur Kenntnis nehmen müssen. Zur Einordnung. Randnummer 386 Speaker 1: [01:02:49] Es ist eine andere Zahl als die, die ich gerade vorgetragen habe. Randnummer 387 Speaker 5: [01:02:52] Jetzt haben Sie das. Haben Sie ein Gesamtbild? Das ist vielleicht wichtig zur Kontextualisierung. Jetzt ist diese Studie kritisch betrachtet worden, und da müssen Sie sich auch in der Forschung, also die akademische Forschung und auch wie dann über solche Studien diskutiert wird, das ist meist viel reflektierter als das, was medial daraus gemacht wird, weil sich natürlich die Frage stellt wir haben teilweise ein Kategorienproblem. Also wenn Sie Menschen fragen, was ist wichtiger, der Koran oder das Grundgesetz? Diese Standardfrage, dann sagen viele auch aus emotionalen Gründen nicht alle. Aber Sie sagen der Koran. Aber machen Sie doch mal eine Vergleichsfrage. Weil der Koran ist für viele ein normatives ethisches Richtlinienwerk und das Grundgesetz ist ein Gesetzbuch. Wenn Sie jetzt vielleicht Christen fragen, wenn sie Juden fragen, wenn sie konservative Menschen in Bayern fragen, vielleicht sagen die auch die Bibel ist ihnen näher. Also das ist das. Randnummer 388 Speaker 1: [01:03:40] Grundgesetz. Randnummer 389 Speaker 5: [01:03:41] Als das Grundgesetz. Das müsste man mal als Vergleich machen. Ich will damit gar nichts anfangen. Also ich bin der Meinung, man muss das ganz klar trennen können. Aber das ist natürlich eine Frage des Handwerks. Auch methodisch gesehen Wie sind die. Randnummer 390 Speaker 1: [01:03:53] Fragen gestellt, Gibt es ein Thema mit der Methodik? Aber wir haben kein Thema mit einer zunehmend radikalen Einstellung. Randnummer 391 Speaker 5: [01:03:59] Das muss man sich, das muss man in der. In der Wissenschaft wird es ja kontrovers diskutiert. Da ist natürlich die Frage, da haben wir, weil wir sehen, in den Straftaten und in der Gewalt, habe ich am Anfang zitiert BKA da sehen wir keine Zunahme. Da sehen wir eine krasse Zunahme der rechten Gewaltaffinität. Randnummer 392 Speaker 2: [01:04:13] Das heißt ja auch nicht Zuwachs. Randnummer 393 Speaker 1: [01:04:16] Ja, genau. Randnummer 394 Speaker 5: [01:04:17] Aber das eine führt ja oft zum anderen. Randnummer 395 Speaker 1: [01:04:20] Einmal würde mich Ihre Position dazu interessieren. Er ist Güner Balke, weil sie gerade hier sagte, Danach Sie, dann Sie ganz kurz nur. Randnummer 396 Speaker 4: [01:04:26] Also wir können jetzt die ganze Zeit versuchen, das Problem wegzureden. Ich sehe eigentlich nur, aber ich sehe ein, Um ein Beispiel zu nennen Es gibt in Deutschland eine einzige Moschee, wo Männer und Frauen nebeneinander beten. Schwul, lesbisch? Völlig egal. Alle sind willkommen und Frauen dürfen auch. Seyran Ates das Gebet führen. Das ist die von Seyran Ates. Und die steht unter Polizeischutz, weil sie so ist. Und die Feinde dieser Moschee sind tatsächlich Menschen. Und ich wiederhole es noch mal mit einem erzreaktionären Religionsverständnis. Und das ist ein Fakt. Das ist jetzt nur mal ein kleines Beispiel. Das ist eine einzige Moscheegemeinde, die auch wirklich jetzt nicht Millionen von Menschen anzieht. Und trotzdem ist sie so ein Dorn im Auge dieser Reaktionärer. Und es sind wirklich viele, auch von diesen besagten Verbänden, die regelmäßig gegen diese Gemeinde gehetzt haben, auch offen gehetzt haben. Aber das ist mir jetzt stelle ich so dahin. Das andere ist, was ich ein bisschen schade finde, ist, wie wir hier alle sitzen wir. Wir leben in diesem Land, weil wir auch die Werte schätzen, weil wir das toll finden in so einer pluralistischen, freien Gesellschaft individuell unser Lebensglück zu finden und jetzt so zu tun, als würde es aber nicht den Versuch geben, wirklich, wirklich durch islamistische Strukturen eine Gegengesellschaft zu etablieren. Randnummer 397 Speaker 4: [01:05:44] Und selbst wenn sich das dann in Zahlen äußert. Das bedeutet ja nicht, dass die Menschen alle sofort, im nächsten Moment zur Gewalt greifen. Das zeigt aber tatsächlich Frau H. . Und darüber würde ich mir wünschen, dass wir uns gemeinsam Gedanken machen. Wie gehen wir damit um, dass es wirklich zunehmend ein Religionsverständnis gibt unter jungen Menschen, was keine Alternativen mehr zulässt, keine individuelle, freie Entscheidung mehr zulässt? Weil wenn wir das hätten, müssten wir hier gar nicht sitzen, dann bräuchte es diese ganze Debatte überhaupt nicht. Aber wir haben doch das Problem. Und ich betone noch einmal diesen Aspekt der Geschlechtertrennung und der Unmöglichkeit der selbstbestimmten Sexualität. Das sind diese großen Themen, ja die, die besprochen werden müssen, weil das ist am Ende das Pfund, mit dem diese Gegengesellschaft etabliert wird. Das sind genau die Punkte, die Sie abfragen können. Und da geht es um Apostasy. Der Umgang mit Apostasy, der Umgang mit Homosexualität, der Umgang mit dem anderen Geschlecht. Und am Ende Wie steht es mit dem Antisemitismus in seiner ganzen Vielfalt? Wenn man das abklopft und das finden Sie beim institutionalisierten Islam sehr viel in Deutschland, dann gibt es ganz viele Fragen und ganz viele schwerwiegende auch tatsächlich Punkte, die offen besprochen werden. Randnummer 398 Speaker 1: [01:06:58] Frau K. . Und dann Herr A.. Randnummer 399 Speaker 2: [01:07:00] Ich mache das ja jetzt seit bestimmt 20 Jahren, mich mit diesem Thema nicht nur zu beschäftigen, sondern auch wirklich dazu zu arbeiten, auch Dinge zu verändern, auch als muslimische Frau die Dinge zu verändern. Aber ich erlebe. Bitte verzeihen Sie mir. Das gilt auch. Gilt auch an mich. Also ich sehe das auch selbstkritisch. Wir diskutieren diese Themen immer relativ unterkomplex. Sie kriegt die ganzen Islamfragen. Sie ist diejenige, die nur Kritik äußert. Und ich, Ich möchte nur sagen, das ist schwierig, wenn wir. Ich würde mir wünschen, dass wir nach 20 Jahren, die liegen ja alle richtig in der Problembeschreibung. Ich jedenfalls stelle das nicht in Frage. Und islamismusaffin heißt nicht, dass die Gewalt zunimmt. Aber es gibt eine Tendenz, Es gibt eine Latenz, es gibt da so und das muss man ja wahrnehmen, und das muss man auch ernst nehmen. Ehrlich gesagt, das nehme ich als Muslime. Wir haben Kinder besonders ernst. Ich habe keinen Bock, dass meine Kinder radikalisiert werden von Predigern. Wenn es nach mir ginge, ich würde noch ein bisschen mehr Plattformen verbieten. Ich sage das hier sehr deutlich. Und gleichzeitig sind die Debatten darüber, wie wir sprechen, schwierig, weil wir immer in der Problembeschreibung bleiben. Aber wen ich mal darüber nachdenken okay, was kann der Staat, was kann Gesellschaft tun? Die Akteure, die Sie gerade zu Recht angesprochen haben, zu stärken, dass wir diese Netzwerke stärken. Wie können wir in die Fläche gehen? Weil ist doch klar, dass Repression alleine nicht helfen wird. Dazu gehört aber auch, einerseits zu sagen Muslimen, das haben wir ja gesagt, aber ich glaube, es muss in einem guten Gleichgewicht sein. Das ist das, was mich als Muslimin ehrlich gesagt auch ärgert, dass wir viel über Islamismus reden, aber selten um muslimisches Leben und dass wir häufig auch dazu tendieren. Sie müssen sich gar nicht. Randnummer 400 Speaker 1: [01:08:25] Aber es gibt einen tagesaktuellen Anlass, darüber zu sprechen. Und offensichtlich gibt es auch ein Problem. Randnummer 401 Speaker 2: [01:08:30] Wir kommen häufig dazu, über muslimisches Leben zu reden. Wir vermischen das gerne und das ist schwierig. Sich dann dazu gar nichts. Bitte nehmen Sie es doch nicht. Ja, aber es reicht nicht. Aber es reicht doch nicht zur Entlastung zu sagen, die Mehrheit der Millionen Muslime usw ist so und so und gleichzeitig ist der antimuslimische Rassismus ein Kampfbegriff. Ich kann Ihnen sagen, dass 90 % der Muslime in diesem Land und das sind wirklich, wie Sie gesagt haben und wie du auch, wie Sie auch gesagt haben, wir sind ja manchmal auch per Du. Deshalb tut mir leid, dass ich da manchmal wechsle. Sind friedliebende, demokratieliebende Menschen. Die sind unproblematisch, aber die sind auch Opfer von Islamfeindlichkeit. Wenn ich aber gleichzeitig sage, der Islamismus ist ein Problem und er ist ein Problem, er ist aber dann nicht sage, Die Schattenseite von Islamismus ist Islamfeindlichkeit. Das sind zwei Extreme, die sich zum Teil zueinander auch doch zum Teil befördern der Islamist. Ich möchte das jetzt auch einmal ausreden können. Der Islamist behauptet die ganze Zeit die Deutschen, der Nichtmuslim, der hasst uns und er will uns nicht. Und der Islamhasser sagt aber konstruiert. Da sind wir wieder bei Konstrukten. Das Bild von den bösen, gewaltaffinen, Frauenunterdrückenden. Wir wissen, dass die Mehrheit der Muslime weder da noch da steht. Randnummer 402 Speaker 1: [01:09:36] Das haben Sie jetzt vergessen. Das ist das entscheidende Wort, das man ja hinterher richtig sagen muss. Ja, der Punkt ist, Frau K. und ich würde gerne die Schlussbemerkung an Herrn A. übergeben. Wir Sie beide, Sie alle, wie Sie hier sitzen, versuchen ja immer und das ist sehr lobenswert zu differenzieren. Das ist ja keine platte Zuschreibung, sondern man versucht zu differenzieren. Das machen Sie auch nicht bravourös in Ihrem Buch. Und da sitzt ja keiner, der mit Schaum vor dem Mund mit so einer komischen rechten Ideologie um die Ecke kommt. Ne, finde ich nicht. Nein. Randnummer 403 Speaker 2: [01:10:07] Überspitzung schon. Und das ist manchmal doch auch das ist manchmal doch ein Tacken drüber. Randnummer 404 Speaker 3: [01:10:12] Aber bei Reich Ranitzki, sondern ich wollte auch noch was zu der Thematik sagen. Wir können aber gerne auch über das Buch sprechen. Randnummer 405 Speaker 1: [01:10:17] Wir sind gleich, Wir sind gleich durch. Aber ich würde gerne einmal von Ihnen wissen, Herr A., wie Kriegen wir das in den Griff. Wie kann es sein, dass wir so häufig. Da hat sie ja recht. Über diesen Befund reden und wir als kleine Sendung hier können genau das tun. Immer wieder darauf hinweisen Was ist eigentlich der Befund? Aber die große breite Debatte darüber, politische, die nehme ich nicht wahr. Und wenn du den Befund zunächst mal die Diagnose gar nicht stellst, dann wirst du auch nie zur Frage kommen Was ist eigentlich dagegen zu tun? Was tun wir gegen diese? Das habe ich heute gelernt. Unglaubliche Naivität in diesem Bereich, unter der alle leiden und insbesondere auch viele Muslime leiden, die geflohen sind, war im vergangenen Jahr in Syrien unterwegs. Sie sagen Wisst ihr eigentlich, wen ihr da zum Teil in euer Land gelassen habt? Ihr seid total wahnsinnig. Ich treffe dort dieselben Leute wieder, vor denen ich hier abgehauen bin. Das ist das, was du in Syrien auf der Straße hörst. Wenn ich das dann adressiere, kommt sofort. Du hast was gegen Muslime. Nein. Im Gegenteil, ich hab was gegen Islamisten. Das ist mein Thema. Randnummer 406 Speaker 3: [01:11:17] Also erst mal würde ich erwidern wollen zu sagen der Modra Monitor ist unwissenschaftlich. Das ist für mich. Das habe. Randnummer 407 Speaker 5: [01:11:23] Ich nicht gesagt. Randnummer 408 Speaker 3: [01:11:23] Oder das medial falsch wiedergegeben worden. Das ist für mich jetzt Ihre Variante des Lügenpresse Vorwurfs. Das kann ich so nicht stehen lassen. Randnummer 409 Speaker 5: [01:11:30] Bitte überprüfen Sie das einfach. Da gab es ein Statement zu. Randnummer 410 Speaker 3: [01:11:32] Ich möchte einfach dafür plädieren. Was uns hilft, ist, wie wenn ich zum Arzt gehe. Ich frag den. Was hab ich? Und was ist die Diagnose? Wo hapert's? Und natürlich haben wir eine große Mehrheit von diesen. Ich wusste gar nicht, dass es sechs sind. War bis jetzt immer von 5 Millionen Muslimen ausgegangen. Viele sind Kulturmuslime, die gar nichts mit diesen Moscheen zu tun haben. Das sind so Leute wie U Boot Christen, So wie die berühmten. Randnummer 411 Speaker 1: [01:11:58] Christen an einem Sonntag oder an Weihnachten. Randnummer 412 Speaker 3: [01:11:59] In die Kirche gehen, in der Kirche blicken lassen. Das heißt, für die braucht man sich gar nicht das Kreuz breitmachen, weil die sind auch nicht sichtbar. Die wollen auch gar nicht sichtbar sein. Und diese Forderung nach mehr Sichtbarkeit ist eine Forderung für meine Begriffe des reaktionären Islam. Den Islam nach vorne zu bringen, mit seiner Symbolik sichtbar zu machen, auch im berühmten Stadtbild. Deswegen werden sie sich auch meiner Ansicht nach dagegen, Reglementierung gegen Kopftücher für Kinder zu machen, weil das ist eigentlich eine tolle Sache, wenn der Islam auf die Art und Weise sichtbarer wird. Ich finde das hochproblematisch. Und mein Vorschlag wäre erst mal die Fakten auf den Tisch. Hier wurde eben gesagt, es gebe eine erhöhte Resilienz durch Moscheebesuche. Im von Ihnen kritisierten Motorbericht steht drin. Im Gegenteil, die Resilienz wird geschwächt durch häufige Moscheebesuche bei diesem Panel. Das hat mich sehr überrascht, übrigens. Aber das ist ein ganz schwerwiegender Befund, dass der Besuch von solchen reaktionären Moscheeverbänden, von denen wir übrigens sehr viele haben, die Radikalisierung befördert. Und wir denken, wir müssen nur mit denen reden. Und dann reden die schon beschwichtigend auf ihre Gläubigen ein. Das ist ein Irrtum. Und das Zweite ist, dass wir uns einfach klar werden, welches Gewaltpotenzial da drin wohnt. Hier wird zwar gesagt von rechts und das ist natürlich so, gerade durch diese toxische Querfront, die wir haben, von links rechts bis islamistisch. Aber wenn Sie sich die GBA zahlen vom Generalbundesanwalt, der für schwere Terrorstraftaten zuständig ist. 2025 anschauen, dann waren es 114 islamistische Anschlagsversuche oder Anschläge, neun Rechte und zwei Linke, wenn ich die Zahl richtig in Erinnerung habe. Randnummer 413 Speaker 1: [01:13:33] So ungefähr ist. Randnummer 414 Speaker 3: [01:13:33] Es. Und daran sieht man ja schon Das ist jetzt wirklich kein Thema für Islamhasser, für. Für Leute, die ein Problem mit dem Islam haben. Ich habe überhaupt kein Problem mit Religionsausübung. Das ist eine Privatsache. Aber das ist. Randnummer 415 Speaker 1: [01:13:46] Ein Thema, dem wir uns als Gesellschaft stellen müssen. Sehen Sie es mir nach, wenn ich jetzt so rüde unterbreche. Wir sind leider am Ende der Sendung. Habe viel gelernt heute. Und ich würde mich freuen, wenn wir das bei anderer Gelegenheit fortsetzen könnten. Danke Ihnen allen ganz herzlich. Jetzt die Kollegen vom heute journal Update und wir sind morgen wieder für Sie da. Bis dahin. Danke schön. Tschüss. Randnummer 416 Beschluss vom 13.08.2026 Randnummer 417 Der Beschluss des Landgerichts Hamburg - Zivilkammer 24 - vom 10.08.2026 wird im Tenor wie folgt berichtigt: der Passus ... „wie geschehen in der Markus Lanz Sendung vom
- Juni 2026, abrufbar unter https://www.z..de/ … und aus dem Transkript gemäß Anlage ASt 2 ersichtlich“ Randnummer 418 wird ersetzt durch Randnummer 419 „wie geschehen in der Markus Lanz Sendung vom
- Juni 2026, abrufbar unter https://www.z..de/ … und aus dem Transkript gemäß Anlage ASt 3 ersichtlich“ Gründe Randnummer 420 Es liegt ein offensichtliches Diktat- oder Schreibversehen vor, § 319 ZPO.