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Oberverwaltungsgericht für das Land Mecklenburg-Vorpommern 1. Senat 1 L 27/09 Beschluss Beschwerdeverfahren; Abhilfeverfahren; Zuständigkeit für Entsc

Beschwerdeverfahren; Abhilfeverfahren; Zuständigkeit für Entscheidung über die Folgen der Rücknahme der Beschwerde Leitsatz Im Verfahren der Nichtzulassungsbeschwerde obliegt die Entscheidung über die Rücknahmefolgen dem Oberverwaltungsgericht, weil das Beschwerdeverfahren bis zum Abschluss des Abhilfeverfahrens nach § 133 Abs. 5 Satz 1 VwGO bei ihm anhängig geblieben ist. (Rn.3) Orientierungssatz Vergleiche auch: VGH München, Beschluss vom

  1. August 2012 - 4 B 11.1215 -, OVG Münster, Beschluss vom
  2. April 2010 - 17 A 2509/03 -, OVG Bautzen, Beschluss vom
  3. Februar 2011 - 2 A 365/09 -, OVG Lüneburg, Beschluss vom
  4. August 2007 - 5 LC 44/06 - und OVG Greifswald, Beschluss vom
  5. Januar 2009 - 4 K 223/06 -. (Rn.3) Verfahrensgang vorgehend VG Greifswald,
  6. Februar 2009, 3 A 392/08, Urteil Tenor Das Beschwerdeverfahren wird eingestellt. Die Kläger tragen die Kosten des Beschwerdeverfahrens als Gesamtschuldner. Der Streitwert wird für das Beschwerdeverfahren auf 569,13 EUR festgesetzt. Gründe I. Randnummer 1 Mit Urteil vom
  7. Oktober 2012, den Klägerbevollmächtigten zugestellt am
  8. November 2012, hat der Senat über die Streitsache Az. 1 L 27/09 entschieden und dabei die Revision nicht zugelassen. Hiergegen hat sich die am
  9. Dezember 2012 eingelegte Beschwerde der Kläger gewandt. Noch vor Begründung der Beschwerde und Entscheidung über eine Abhilfe durch den Senat gemäß § 133 Abs. 5 Satz 1 VwGO haben die Kläger die Beschwerde gegen die Nichtzulassung der Revision mit Schriftsatz vom
  10. Januar 2013 zurückgenommen. II. Randnummer 2 Nach Zurücknahme der Beschwerde war das Verfahren in analoger Anwendung des § 140 Abs. 1 Satz 1, Abs. 2 und § 92 Abs. 3 VwGO mit der Kostenfolge der §§ 155 Abs. 2, 159 Satz 2 VwGO einzustellen. Randnummer 3 Die Entscheidung über die Rücknahmefolgen obliegt dem Oberverwaltungsgericht, weil das Beschwerdeverfahren bis zum Abschluss des Abhilfeverfahrens nach § 133 Abs. 5 Satz 1 VwGO bei ihm anhängig geblieben ist (vgl. VGH München, Beschl. v. 02.08.2012 – 4 B 11.1215 –, juris; OVG Münster, Beschl. v. 14.04.2010 – 17 A 2509/03 –, juris; OVG Bautzen, Beschl. v. 21.02.2011 – 2 A 365/09 –, SächsVBl. 2011, 140 – zitiert nach juris; OVG Lüneburg, Beschl. v. 31.08.2007 – 5 LC 44/06 –, juris; vgl. auch OVG Greifswald, Beschl. v. 22.01.2009 – 4 K 23/06 –). Randnummer 4 Die Entscheidung trifft der Senat als Kollegium in analoger Anwendung von § 141 Satz 2 VwGO; § 87a VwGO findet insoweit wegen der systematischen Zuordnung der Nichtzulassungsbeschwerde zum Revisionsverfahren keine Anwendung (vgl. VGH München, Beschl. v. 02.08.2012 – 4 B 11.1215 –, a. a. O.; OVG Münster, Beschl. v. 14.04.2010 – 17 A 2509/03 –, a. a. O.; OVG Bautzen, Beschl. v. 21.02.2011 – 2 A 365/09 –, a. a. O.; OVG Lüneburg, Beschl. v. 31.08.2007 – 5 LC 44/06 –, a. a. O.; vgl. auch OVG Greifswald, Beschl. v. 22.01.2009 – 4 K 23/06 –; Ortloff/Riese, in: Schoch/Schmidt-Aßmann/Pietzner, VwGO, Stand: Januar 2012, § 87a Rn. 30). Randnummer 5 Die Streitwertfestsetzung beruht auf den §§ 47, 52 Abs. 3 GKG. Randnummer 6 Hinweis: Randnummer 7 Der Beschluss ist gemäß § 152 Abs. 1 VwGO und § 68 Abs. 1 Satz 5 i.V.m. § 66 Abs. 3 Satz 3 GKG unanfechtbar. Mit ihm wird das Urteil des Senats vom
  11. Oktober 2012 rechtskräftig.

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KI-Erklärung auf Basis des amtlichen Gesetzestextes. Orientierend, ersetzt keine Rechtsberatung.