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Verwaltungsgericht des Saarlandes 5. Kammer 5 K 809/13 Urteil Nachbarrechtlicher Abwehranspruch gegen Gebäude und Nutzungen bei Vorliegen der Vorausse

Nachbarrechtlicher Abwehranspruch gegen Gebäude und Nutzungen bei Vorliegen der Voraussetzungen des § 33 Abs. 3 BauGB Leitsatz 1. Dem Anspruch eines Nachbar auf bauaufsichtliches Einschreiten gegen re

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VfG Nr. 1 S. 1 f., und - 8 C 35.79 -,

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VfG Nr. 2 S. 3, 4 vgl. Urteile vom 14.11.1979 - 8 C 19.78 -,

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VfG Nr. 1 S. 1 f., und - 8 C 35.79 -,

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VfG Nr. 2 S. 3, 4 § 80 Abs. 2 VwVfG bringt ebenso wie § 162 Abs. 2 Satz 2 VwGO zum Ausdruck, dass nach Einschätzung des Gesetzgebers im verwaltungsrechtlichen Vorverfahren eine Vertretung des Bürgers durch Rechtsanwälte oder sonstige Bevollmächtigte in der Regel weder üblich noch erforderlich ist. 8 BT-Drucks. 3/55, S. 48, zu § 159 BT-Drucks. 3/55, S. 48, zu § 159 Aus diesem Grunde ordnen beide Vorschriften eine Einzelfallprüfung der Notwendigkeit der Hinzuziehung eines Bevollmächtigten an. Die Notwendigkeit der Hinzuziehung eines Bevollmächtigten im Vorverfahren ist unter Würdigung der jeweiligen Verhältnisse vom Standpunkt einer verständigen Partei aus zu beurteilen. Maßgebend ist, ob sich ein vernünftiger Bürger mit gleichem Bildungs- und Erfahrungsstand bei der gegebenen Sachlage eines Rechtsanwaltes oder sonstigen Bevollmächtigten bedient hätte. Notwendig ist die Zuziehung eines Rechtsanwaltes nur dann, wenn es der Partei nach ihren persönlichen Verhältnissen und wegen der Schwierigkeiten der Sache nicht zuzumuten war, das Vorverfahren selbst zu führen. 9 st. Rspr. des BVerwG; vgl. u.a. Urteile vom 14.11.1979, a.a.O., S. 2 f. und 4; vom 14.01.1983 - 8 C 73.80 -,

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VfG Nr. 13 S. 15 f.; vom 28.10.1983 - 8 C 185.81 -,

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VfG Nr. 15, n.L.; vom 26.11.1985 - 8 C 115.83 -,

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VfG Nr. 18, n.L.; vom 14.08.1987 - 8 C 129.84 -,

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VfG Nr. 25 S. 4 st. Rspr. des BVerwG; vgl. u.a. Urteile vom 14.11.1979, a.a.O., S. 2 f. und 4; vom 14.01.1983 - 8 C 73.80 -,

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VfG Nr. 13 S. 15 f.; vom 28.10.1983 - 8 C 185.81 -,

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VfG Nr. 15, n.L.; vom 26.11.1985 - 8 C 115.83 -,

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VfG Nr. 18, n.L.; vom 14.08.1987 - 8 C 129.84 -,

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VfG Nr. 25 S. 4 Maßgebender Beurteilungszeitpunkt für die Notwendigkeit der Zuziehung ist die förmliche Vollmachterteilung oder - bei schon im Ausgangsverfahren erteilter Vollmacht - der Auftrag zur Erhebung des Widerspruchs. Für die Frage der Notwendigkeit der Hinzuziehung kommt es nicht auf die konkrete Leistung des Bevollmächtigten an. 10 BVerwG, Urteil vom 26.01.1996 - 8 C 15.95 -,

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VfG Nr. 36 BVerwG, Urteil vom 26.01.1996 - 8 C 15.95 -,

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VfG Nr. 36 Randnummer 68 Vorliegend war es dem Beigeladenen mit Blick auf die Sach- und Rechtslage zuzumuten, am Widerspruchsverfahren ohne die Hinzuziehung von Bevollmächtigten teilzunehmen, weil der sachkundige Beklagte seine Interessen wahrgenommen hat. Der Beigeladene war an dem Widerspruchsverfahren nur als Dritter beteiligt und musste sich somit nicht unmittelbar gegen eine ihn belastende Maßnahme zur Wehr setzen. Er trat deshalb während der Dauer des Widerspruchsverfahrens neben eine sach- und fachkundige Behörde, die ein bauaufsichtliches Einschreiten gegen ihn abgelehnt hatte und die in erster Linie dazu berufen war, diese Entscheidung nunmehr gegen Angriffe der Widerspruchsführerin und späteren Klägerin zu verteidigen. In derartigen Konstellationen entspricht es vor dem Hintergrund von § 24 SVwVfG der ständigen Rechtsprechung des OVG des Saarlandes, dass besondere Gründe vorliegen müssen, um eine anwaltliche Vertretung bereits im Vorverfahren zu rechtfertigen. 11 OVG des Saarlandes, Beschlüsse vom 11.12.1998 - 2 Y 7/98 (2 K 167/94) -, vom 30.03.1999 - 2 Y 1/99 (5 K 97/98) - und vom 13.06.2000 - 2 Z 1/00 (5 K 73/98) - OVG des Saarlandes, Beschlüsse vom 11.12.1998 - 2 Y 7/98 (2 K 167/94) -, vom 30.03.1999 - 2 Y 1/99 (5 K 97/98) - und vom 13.06.2000 - 2 Z 1/00 (5 K 73/98) - Randnummer 69 Solche Besonderheiten sind vorliegend nicht erkennbar. Insbesondere sind keine objektiv fassbaren Umstände erkennbar, die den Beigeladenen hätten Anlass zu der Befürchtung geben können, die Untere Bauaufsichtsbehörde werde im Widerspruchsverfahren nicht "standfest" bleiben und könne sich von seiner bisherigen Linie "distanzieren". Unter diesen Umständen kommt ein Ausspruch gemäß § 162 Abs. 2 Satz 2 VwGO zugunsten des Beigeladenen nicht in Betracht. 12 OVG des Saarlandes, a.a.O. OVG des Saarlandes, a.a.O. Randnummer 70 Die Berufung wird nach § 124 a Abs. 1 i.V.m. § 124 Abs. 2 Nr. 3 VwGO zugelassen. Randnummer 71 Der Ausspruch über die vorläufige Vollstreckbarkeit beruht auf § 167 VwGO in Verbindung mit den §§ 708 Nr. 11, 711 ZPO. Randnummer 72 Die Festsetzung des Streitwerts ergibt sich aus § 52 Abs. 1 i.V.m. § 63 Abs. 2 GKG. Nach Ziffer 9.7.1 des Streitwertkataloges für die Verwaltungsgerichtsbarkeit beträgt der Streitwert im Falle der Nachbarklage grundsätzlich (grundstücksbezogen) 7.500 €. Geht es in der Sache allerdings um ein immissionsträchtiges Vorhaben, beträgt der Streitwert im Klageverfahren des Nachbarn gegen ein solches Vorhaben 15.000 €. Vorliegend macht die Klägerin geltend, dass der Lärm durch ständiges Wiehern und Hufgetrappel sowie den Verkehr mit Traktor und Schaufellader unzumutbar sei. Das rechtfertigt den Streitwert für ein immissionsträchtiges Vorhaben. Fußnoten 1) BVerwG, Beschluss vom 28.08.1980 – 4 B 67.80 -, BRS 36 Nr. 93 2) OVG des Saarlandes, Beschluss vom 24.04.2009 – 2 B 265/09 - 3) OVG des Saarlandes, 4 B 400/11 und 2 A 190/10 4) OVG des Saarlandes, Urteil vom 12.12.1986 - 2 R 144/86 -, S. 12 unter Hinweis auf die ständige Senatsrechtsprechung, z.B. Beschluss vom 08.09.1975 - II W 40/75 -, AS 14, 214 = BRS 29 Nr. 142, und Urteil vom 22.10.1982 - 2 R 209/81 -, AS 19, 129 = NVwZ 1983, 685; ebenso Beschlüsse vom 07.09.1988 - 2 W 422/86 - und vom 31.01.1995 - 2 W 51/94 - 5 ) BVerwG, Urteil vom 28.10.1993 - 4 C 5.93 -, BRS 55 Nr. 168 6) BVerwG, Beschluss vom 11.08.1992 – 4 B 161.92 -, NVwZ 1993, 476 7) vgl. Urteile vom 14.11.1979 - 8 C 19.78 -,

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VfG Nr. 1 S. 1 f., und - 8 C 35.79 -,

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VfG Nr. 2 S. 3, 4 8) BT-Drucks. 3/55, S. 48, zu § 159 9) st. Rspr. des BVerwG; vgl. u.a. Urteile vom 14.11.1979, a.a.O., S. 2 f. und 4; vom 14.01.1983 - 8 C 73.80 -,

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VfG Nr. 13 S. 15 f.; vom 28.10.1983 - 8 C 185.81 -,

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VfG Nr. 15, n.L.; vom 26.11.1985 - 8 C 115.83 -,

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VfG Nr. 18, n.L.; vom 14.08.1987 - 8 C 129.84 -,

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VfG Nr. 25 S. 4 10) BVerwG, Urteil vom 26.01.1996 - 8 C 15.95 -,

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VfG Nr. 36 11) OVG des Saarlandes, Beschlüsse vom 11.12.1998 - 2 Y 7/98 (2 K 167/94) -, vom 30.03.1999 - 2 Y 1/99 (5 K 97/98) - und vom 13.06.2000 - 2 Z 1/00 (5 K 73/98) - 12) OVG des Saarlandes, a.a.O.

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