Normenkontrolle eines Bebauungsplans: Verlagerung der Konfliktbewältigung auf künftiges Verwaltungshandeln ("Fußgängerzone") Leitsatz 1. Liegt das Grundstück eines Antragstellers im Normenkontrollverf
§ 12Abs. 2 St
VO wohl ohnehin nur ausnahmsweise erforderlich sein dürfte – –
§ 12Abs. 2 St
VO wohl ohnehin nur ausnahmsweise erforderlich sein dürfte – hinweist und die Genehmigung sodann nachgereicht wird. Randnummer 49 Der Normenkontrollantrag ist daher zurückzuweisen. III. Randnummer 50 Die Kostenentscheidung ergibt sich aus § 154 Abs. 1 VwGO. Randnummer 51 Der Ausspruch über die vorläufige Vollstreckbarkeit folgt aus den §§ 167 VwGO, 708 Nr. 11 ZPO. Randnummer 52 Die Voraussetzungen für die Zulassung der Revision gemäß § 132 Abs. 2 VwGO liegen nicht vor. Randnummer 53 B e s c h l u s s Randnummer 54 Der Streitwert für das Normenkontrollverfahren wird gemäß § 52 Abs. 1 GKG entsprechend der vorläufigen Bestimmung in dem Beschluss des Senats vom 15.3.2023 auf 7.500,- € festgesetzt. Randnummer 55 Dieser Beschluss ist unanfechtbar. Fußnoten 1) vgl. etwa Urteile des Senats vom 19.3.2015 – 2 C 382/13 –, zitiert nach juris, und vom 27.3.2001 – 2 N 9/99 –, SKZ 2001, 201, Leitsatz Nr. 53 2) vgl. hierzu grundlegend BVerwG, Urteil vom 24.9.1998 – 4 CN 2/98 –, BRS 60 Nr. 46, und vom 21.3.2002 – 4 CN 14/00 –, BRS 65 Nr. 17 3) vgl. NK-VwGO/ Jan Ziekow , VwGO,
- Aufl. 2018, § 47 Rn. 217 m. w. N.; siehe zu der im Einzelfall sogar rein obligatorisch Berechtigten eingeräumten Antragsbefugnis etwa Eyermann-Hoppe , VwGO,
- Aufl. 2022, § 47 Rn. 50, und Urteil des Senats vom 15.5.2001 – 2 N 10/99 –, juris, Rn. 26 4) vgl. hierzu insbesondere BVerwG, Urteil vom 24.9.1998 – 4 CN 2/98 –, BRS 60 Nr. 46, <Kleingartenanlage Folsterhöhe> 5) vgl. Urteile des Senats vom 25.1.2024 – 2 C 222/22 –, juris, Rn. 12, und vom 6.6.2017 – 2 C 119/16 –, juris, Rn. 14 f., sowie BayVGH, Beschluss vom 8.5.2019 – 15 NE 19.551, 15 NE 19.579 –, juris, Rn. 21 m. w. N. 6) vgl. S. 2, 7 und 12 f. der Planbegründung (Stand: Satzung (10.6.2022)) 7) vgl. Ernst/Zinkahn/Bielenberg/Krautzberger/Söfker/Runkel , BauGB (
- EL Oktober 2023), § 1 Rn. 127, und OVG Rheinland-Pfalz, Urteil vom 3.3.2021 – 8 C 11363/20.OVG –, ZfBR 2021, 558, 559 8) vgl. etwa BVerwG, Urteil vom 3.12.1998 – 4 CN 3/97 –, BRS 60 Nr. 43, dort zur sog. Funktionslosigkeit von Festsetzungen eines Bebauungsplans; grundlegend Urteile vom 7.9.1979 – 4 C 7/77 –, BRS 35 Nr. 15, und vom 17.4.2002 – 9 CN 1/01 –, BVerwGE 116, 188, 196 f., Beschlüsse vom 4.10.2006 – 4 BN 26/06 –, BauR 2007, 335, und 4 BN 27/06 –, wonach es sich um eine „Maxime richterlichen Handelns“ handelt, die die Geltung des Amtsermittlungsgrundsatzes nicht in Frage stellt, OVG des Saarlandes, Urteile vom 14.4.2004 – 1 N 7/03 –, vom 26.2.2002 – 2 R 3/01 –, SKZ 2002, 297, Leitsatz Nr. 45, und vom 20.9.2007 – 2 N 9/06 –, SKZ 2008, 78 Leitsatz Nr. 28 9) vgl. Urteil des Senats vom 27.1.2022 – 2 C 289/20 –, juris, Rn. 25 10) vgl. S. 13 der Planbegründung (Stand: Satzung (10.6.2022)) 11) vgl. S. 6 f. und 12 der Planbegründung (Stand: Satzung (10.6.2022)) 12) vgl. Bl. 366 f. der Verwaltungsakte 13) vgl. BVerwG, Beschlüsse vom 22.4.2021 – 4 BN 59/20 –, vom 30.6.2014 – 4 BN 38/13 –, und vom 20.6.2018 – 4 BN 71/17 –; Urteile des Senats vom 6.9.2018 – 2 C 623/16 –, vom 17.12.2020 – 2 C 309/19 –, und vom 24.6.2021 – 2 C 215/19 –, zitiert nach juris 14) vgl. BVerwG, Urteil vom 12.12.1969 – BVerwG IV C 105.66 –, BVerwGE 34, 301, sowie VGH Hessen, Urteil vom 8.12.2011 – 4 C 2108/10.N –, juris, Rn. 38 15) vgl. zuletzt Urteile des Senates vom 25.1.2024 – 2 C 186/22 –, juris, Rn. 96, und vom 1.6.2023 – 2 C 121/22 –, juris, Rn. 39 16) vgl. etwa BVerwG, Beschlüsse vom 18.1.2023 – 4 BN 36/22 –, juris, Rn. 9 f., und vom 26.3.2007 – 4 BN 10/07 –, juris, Rn. 9 17) vgl. BVerwG, Urteil vom 5.5.2015 – 4 CN 4/14 –, juris, Rn. 14; siehe auch Urteile des Senats vom 30.11.2021 – 2 C 355/20 –, juris, Rn. 26, und vom 1.10.2020 – 2 C 300/19 –, juris, Rn. 35 18) vgl. OVG Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 7.6.2022 – 2 D 289/21.NE –, juris, Rn. 73 f. m. w. N. 19) vgl. auch Bl. 394 f. der Verwaltungsakte 20) vgl. Urteil des Senats vom 28.10.1997 – 2 N 2/97 –, juris, Rn. 56, zu der Frage, inwiefern straßen- und straßenverkehrsrechtliche Regelungen überhaupt im Rahmen eines Bebauungsplans getroffen werden können 21) Der schriftsätzliche Hinweis der Antragstellerin, die ihr am 26.4.2023 erteilte Genehmigung gelte nur werktags, ist zwischenzeitlich offensichtlich überholt, nachdem die ihr am 30.11.2023 erteilte Genehmigung keine entsprechende Beschränkung mehr vorsieht. 22) vgl. Bl. 366 der Verwaltungsakte 23) –
§ 12Abs. 2 St
VO wohl ohnehin nur ausnahmsweise erforderlich sein dürfte –