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Oberverwaltungsgericht des Saarlandes 1. Senat 1 E 210/25 Beschluss Zur Streitwertfestsetzung in kommunalverfassungsrechtlichen Streitigkeiten; Zur "A

Zur Streitwertfestsetzung in kommunalverfassungsrechtlichen Streitigkeiten; Zur "Anwendbarkeit" des Streitwertkatalogs 2025 Verfahrensgang vorgehend Verwaltungsgericht des Saarlandes,

  1. November 2025, 3 K 1433/22, Urteil Tenor Auf die Beschwerde des Klägers wird der Streitwert für das erstinstanzliche Verfahren unter Änderung der Streitwertfestsetzung im Urteil des Verwaltungsgerichts des Saarlandes vom
  2. November 2025 – 3 K 1433/22 – auf 10.000 Euro festgesetzt. Das Beschwerdeverfahren ist gebührenfrei; Kosten werden nicht erstattet. Gründe Randnummer 1 Über die Beschwerde gegen die erstinstanzliche Streitwertfestsetzung entscheidet gemäß § 68 Abs. 1 Satz 5 i.V.m. § 66 Abs. 6 Satz 1 Hs. 2 GKG der Berichterstatter als Einzelrichter, weil die angefochtene Entscheidung durch die Einzelrichterin erlassen wurde. 1 OVG des Saarlandes, Beschl. v. 22.5.2023 – 2 E 72/22 – Rn. 3, juris OVG des Saarlandes, Beschl. v. 22.5.2023 – 2 E 72/22 – Rn. 3, juris Randnummer 2 Die zulässige Streitwertbeschwerde, der mit Blick auf die beanspruchte Reduktion des festgesetzten Streitwerts von 15.000 auf „3.000, hilfsweise auf 5.000“ Euro und die sich daraus (theoretisch) ergebende Reduktion der Gerichtskosten für das erstinstanzliche Verfahren um mehr als 300 Euro eine hinreichende Mindestbeschwer (§ 68 Abs. 1 Satz 1 GKG) 2 Vgl. zur Berechnung der Mindestbeschwer: OVG des Saarlandes, Beschl. v. 20.3.2025 – 2 E 119/24 – Rn. 9, juris; OVG Nordrhein-Westfalen, Beschl. v. 31.10.2025 – 1 E 190/25 – Rn. 6, juris Vgl. zur Berechnung der Mindestbeschwer: OVG des Saarlandes, Beschl. v. 20.3.2025 – 2 E 119/24 – Rn. 9, juris; OVG Nordrhein-Westfalen, Beschl. v. 31.10.2025 – 1 E 190/25 – Rn. 6, juris zugrunde liegt, hat Erfolg. Randnummer 3 Der Kläger, ein Mitglied des Stadtrats der Kreisstadt ..., hat im zugrundeliegenden Klageverfahren (3 K 1433/22) im Wesentlichen geltend gemacht, dass seine organschaftlichen Rechte im Rahmen der Vorbereitung, Beratung und Beschlussfassung des Stadtrats über den Verkauf der kommunalen ... verletzt worden seien. Im Ausgangspunkt zutreffend und in Übereinstimmung mit der Streitwertpraxis des Senats 3 vgl. Senatsbeschl. v. 21.5.2024 – 1 E 13/24 – n.v. vgl. Senatsbeschl. v. 21.5.2024 – 1 E 13/24 – n.v. hat das Verwaltungsgericht für die Bestimmung des Streitwerts dieser Klage auf § 52 Abs. 1 GKG und Ziff. 22.7 (Kommunalverfassungsstreit) der Empfehlungen des Streitwertkatalogs für die Verwaltungsgerichtsbarkeit abgestellt. Fallbezogen kam es dabei jedoch auf die im Zeitpunkt der Klageerhebung (vgl. § 40 GKG) im Februar 2022 (noch) geltende Fassung des Streitwertkatalogs vom
  3. Juli 2013 an, die für einen Kommunalverfassungsstreit einen Streitwert von 10.000 Euro vorschlug, nicht aber auf die (erst) im Juli 2025 bekanntgegebene Fassung des Streitwertkatalogs 4 Senatsbeschl. v. 29.10.2025 – 1 E 135/25 –, und v. 25.11.2025 – 1 A 182/24 – Rn. 56, juris Senatsbeschl. v. 29.10.2025 – 1 E 135/25 –, und v. 25.11.2025 – 1 A 182/24 – Rn. 56, juris und die damit einhergehende Erhöhung des Werts auf 15.000 Euro. Für eine weitere Reduktion des Streitwerts auf 3.000 bzw. höchstens 5.000 Euro, wie in der Beschwerde beansprucht, sieht der Senat keinen Anlass. Randnummer 4 Die Kostenentscheidung beruht auf § 68 Abs. 3 GKG. Fußnoten 1) OVG des Saarlandes, Beschl. v. 22.5.2023 – 2 E 72/22 – Rn. 3, juris 2) Vgl. zur Berechnung der Mindestbeschwer: OVG des Saarlandes, Beschl. v. 20.3.2025 – 2 E 119/24 – Rn. 9, juris; OVG Nordrhein-Westfalen, Beschl. v. 31.10.2025 – 1 E 190/25 – Rn. 6, juris 3) vgl. Senatsbeschl. v. 21.5.2024 – 1 E 13/24 – n.v. 4) Senatsbeschl. v. 29.10.2025 – 1 E 135/25 –, und v. 25.11.2025 – 1 A 182/24 – Rn. 56, juris

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