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BGH VI ZR 295/17

KORE305092018 ECLI:DE:BGH:2018:080518UVIZR295.17.0 BGH 6. Zivilsenat 20180508 VI ZR 295/17 Urteil § 252 BGB, § 823 Abs 1 BGB, § 21a EnWG, § 18 ARegV, § 19 ARegV, § 20 ARegV vorgehend LG München I, 3.

§ 9Abs. 1 Satz 1 Nr. 5 Strom

NEV. 42 Das im Rahmen der festgesetzten Erlösobergrenzen eingenommene Entgelt stellt keinen sonstigen Erlös oder Ertrag im Sinne von § 6 Abs.

§ 9Abs. 1 Satz 1 Nr. 5 Strom

NEV dar, der "sachlich dem Netzbetrieb zuzurechnen" ist. Denn dieses Entgelt ist nicht Grundlage, sondern Ergebnis der kostenorientierten Entgeltbildung gemäß § 21 Abs. 2, § 21a Abs. 1 EnWG. An die Stelle solcher Entgelte tritt der Ersatz für entgangene Entgelte (vgl. demgegenüber zur Berücksichtigung überhöhter, rechtsgrundlos vereinnahmter Netzentgelte BGH, Beschlüsse vom

  1. Januar 2012 - EnVR 16/10, RdE 2012, 203 Rn. 49 ff.; vom
  2. März 2011 - KZR 69/10, RdE 2011, 260; vom
  3. Juli 2009 - EnVR 12/08, RdE 2010, 29 Rn. 8; vom
  4. August 2008 - KVR 39/07, RdE 2008, 323 Rn. 20 ff., 30; BVerfG [K], Beschluss vom
  5. Dezember 2009 - 1 BvR 2738/08, BVerfGK 16, 449). Eine (entsprechende) Anwendung von § 6 Abs.

§ 9Abs. 1 Satz 1 Nr. 5 Strom

NEV ist auch nicht zur Wahrung der Erlösneutralität geboten (siehe oben II.2.g.). 43 Es bedarf daher keiner Klärung, ob - wie die Revision meint - die Qualifizierung als sonstiger Erlös einem Anspruch der Klägerin entgegenstehen würde, oder - wie die Klägerin im Berufungsverfahren ausgeführt hat - dies im Rahmen der Schadensberechnung zu ihren Gunsten zu berücksichtigen wäre. Galke von Pentz Roloff Klein Allgayer http://www.rechtsprechung-im-internet.de/jportal/?quelle=jlink&docid=jb-KORE305092018&psml=bsjrsprod.psml&max=true Deutschland deutsch BMJV public

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