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BGH 4 StR 654/19

KORE605692020 ECLI:DE:BGH:2020:250620B4STR654.19.1 BGH

  1. Strafsenat 20200625 4 StR 654/19 Beschluss § 24 StPO, § 26a Abs 1 Nr 2 StPO vorgehend BGH,
  2. Juni 2020, Az: 4 StR 654/19, Beschlussvorgehend BGH,
  3. Juni 2020, Az: 4 StR 654/19, Beschlussvorgehend BGH,
  4. Mai 2020, Az: 4 StR 654/19, Beschlussvorgehend LG Landau (Pfalz),
  5. Juli 2019, Az: 1 KLs 7111 Js 6783/17

(2)nachgehend BGH,
  1. Juni 2020, Az: 4 StR 654/19, Beschlussnachgehend BGH,
  2. Juni 2020, Az: 4 StR 654/19, Beschlussnachgehend BGH,
  3. August 2020, Az: 4 StR 654/19, Beschlussnachgehend BGH,
  4. August 2020, Az: 4 StR 654/19, Beschlussnachgehend BGH,
  5. Oktober 2020, Az: 4 StR 654/19, Beschlussnachgehend BGH,
  6. November 2020, Az: 4 StR 654/19, Beschlussnachgehend BGH,
  7. November 2020, Az: 4 StR 654/19, Beschlussnachgehend BGH,
  8. November 2020, Az: 4 StR 654/19, Beschlussnachgehend BGH,
  9. April 2021, Az: 4 StR 654/19, Beschlussnachgehend BGH,
  10. Mai 2021, Az: 4 StR 654/19, Beschlussnachgehend BGH,
  11. Mai 2021, Az: 4 StR 654/19, Beschlussnachgehend BGH,
  12. Mai 2021, Az: 4 StR 654/19, Beschluss DEU Bundesrepublik Deutschland Richterablehnung im Strafverfahren: Wiederholung der Richterablehnung; Ungeeignetheit des Ablehnungsgesuchs Die Ablehnungen der Vorsitzenden Richterin am Bundesgerichtshof Sost-Scheible, der Richterin am Bundesgerichtshof Dr. Bartel sowie der Richter am Bundesgerichtshof Dr. Quentin, Dr. Paul und Cierniak wegen Besorgnis der Befangenheit werden als unzulässig verworfen. 1 Die Ablehnungsgesuche haben keinen Erfolg. Sie sind unzulässig, weil der Angeklagte keinen Grund zur Ablehnung im Sinne von § 26a Abs. 1 Nr. 2 StPO angegeben hat. 2 Eine bloße Wiederholung der Ablehnung aus demselben Grund ist unzulässig (vgl. BGH, Beschluss vom
  13. Juli 2015 – 1 StR 7/15; Siolek in Löwe-Rosenberg, StPO,
  14. Aufl., § 26a Rn. 20; KK-StPO/Scheuten,
  15. Aufl., § 26a Rn. 2; Schmitt in Meyer-Goßner/Schmitt, StPO,
  16. Aufl., § 26a Rn. 4b; BT-Drucks. IV/178 S. 35). Soweit der Angeklagte die Vorsitzende Richterin am Bundesgerichtshof und die Beisitzer ablehnt, weil ihm der interne Geschäftsverteilungsplan nicht übersandt worden sei bzw. Auskunftsersuche nicht beantwortet worden seien, stützt sich die erneute Ablehnung inhaltlich auf denselben Grund wie im Ablehnungsgesuch vom
  17. April 2020, das bereits teils als unzulässig und teils als unbegründet zurückgewiesen wurde. 3 Im Übrigen war das Vorbringen des Angeklagten zur Rechtfertigung eines Ablehnungsgesuchs völlig ungeeignet, was dem gänzlichen Fehlen einer Begründung nach § 26a Abs. 1 Nr. 2 StPO gleichsteht (vgl. BGH, Beschlüsse vom
  18. Juli 2014 – 3 StR 262/14, NStZ 2014, 725 f.; vom
  19. November 2012 – 3 StR 239/12, NStZ-RR 2013, 153; Schmitt in Meyer-Goßner/Schmitt, StPO,
  20. Aufl., § 26a Rn. 4a mwN). Denn es erschöpft sich in Umständen, auf welche die abgelehnten Richter ersichtlich keinen Einfluss haben. Zudem ist Richter am Bundesgerichtshof Cierniak zur Entscheidung über die Revision des Angeklagten nicht berufen und Richter am Bundesgerichtshof Dr. Paul nicht mehr Mitglied des Senats. Sost-Scheible Bender Quentin Bartel Rommel http://www.rechtsprechung-im-internet.de/jportal/?quelle=jlink&docid=jb-KORE605692020&psml=bsjrsprod.psml&max=true Deutschland deutsch BMJV public

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