BGH, Beschluss vom 19.05.2026 – I ZR 78/25
KORE610152026 ECLI:DE:BGH:2026:190526BIZR78.25.0 BGH 1. Zivilsenat 20260519 I ZR 78/25 Beschluss vorgehend OLG München, 24. Februar 2025, Az: 17 U 2661/24 evorgehend LG München II, 28. Juni 2024, Az: 2 O 674/23 DEU Bundesrepublik Deutschland Auf die Nichtzulassungsbeschwerde des Klägers wird die Revision gegen das Urteil des Oberlandesgerichts München - 17. Zivilsenat - vom 24. Februar 2025 zugelassen. Die Frage, ob der Anspruch eines Verbrauchers auf Rückerstattung von Spielverlusten aus § 812 Abs. 1 Satz 1 Fall 1, § 134 BGB oder 823 Abs. 2 BGB wegen einer Verletzung des Verbots der Veranstaltung öffentlicher Glücksspiele im Internet nach § 4 Abs. 4 GlüStV 2012 voraussetzt, dass der Verbraucher sich bei den jeweiligen Spielteilnahmen im Geltungsbereich des Glücksspielstaatsvertrags aufgehalten hat, hat grundsätzliche Bedeutung (§ 543 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 ZPO). Im Übrigen wird von einer Begründung gemäß § 544 Abs. 6 Satz 2 Halbsatz 2 ZPO abgesehen.
Koch Löffler Schwonke Feddersen Odörfer http://www.rechtsprechung-im-internet.de/jportal/?quelle=jlink&docid=jb-KORE610152026&psml=bsjrsprod.psml&max=true Deutschland deutsch BMJV public