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BGH VIII ZB 23/24

KORE619782024 ECLI:DE:BGH:2024:240624BVIIIZB23.24.0 BGH

  1. Zivilsenat 20240624 VIII ZB 23/24 Beschluss § 5a GKG, § 22 Abs 1 S 1 GKG, § 29 Nr 1 GKG, § 66 Abs 1 S 1 GKG, § 66 Abs 5 S 1 GKG, Nr 1820 GKVerz, § 130a Abs 3 ZPO, § 130a Abs 4 ZPO vorgehend BGH,
  2. Mai 2024, Az: VIII ZB 23/24, Beschlussvorgehend BGH,
  3. April 2024, Az: VIII ZB 23/24vorgehend LG Magdeburg,
  4. März 2024, Az: 1 S 15/24, Beschlussvorgehend AG Schönebeck,
  5. Januar 2024, Az: 4 C 220/23nachgehend BGH,
  6. August 2024, Az: VIII ZB 23/24, Beschluss DEU Bundesrepublik Deutschland Anforderung an Form einer Erinnerung gegen Kostenansatz Die Erinnerung des Beschwerdeführers vom
  7. Mai 2024 gegen den Kostenansatz des Bundesgerichtshofs vom
  8. Mai 2024 (Kassenzeichen 780024127269) wird als unzulässig verworfen. I. 1 Mit Beschluss vom
  9. April 2024 hat der Senat die Rechtsbeschwerde des Beschwerdeführers gegen den Beschluss der
  10. Zivilkammer des Landgerichts Magdeburg vom
  11. März 2024 auf seine Kosten als unzulässig verworfen und den Gegenstandswert für das Rechtsbeschwerdeverfahren auf 5.545,65 € festgesetzt. Mit der Kostenrechnung vom
  12. Mai 2024 wurden dem Beschwerdeführer Gerichtskosten in Höhe von 364 € (2,0-Gebühr aus einem Gegenstandswert von 5.545,65 €) zum Soll gestellt. 2 Dagegen wendet sich der Beschwerdeführer mit E-Mail vom
  13. Mai
  14. II. 3
  15. Die Eingabe des Beschwerdeführers ist als Erinnerung gegen den Kostenansatz des Bundesgerichtshofs im Sinne von § 66 Abs. 1 Satz 1 GKG auszulegen. Über diese entscheidet gemäß § 1 Abs. 5, § 66 Abs. 6 Satz 1 GKG auch beim Bundesgerichtshof der Einzelrichter (BGH, Beschluss vom
  16. Februar 2021 - IX ZR 93/20, juris Rn. 3 mwN). 4
  17. Die Erinnerung ist bereits unzulässig. Die E-Mail des Beschwerdeführers vom
  18. Mai 2024 genügt nicht der nach § 66 Abs. 5 Satz 1 GKG vorgesehenen Form, weil sie weder eine (in Kopie wiedergegebene) Unterschrift trägt noch mit einer qualifizierten elektronischen Signatur versehen ist bzw. auf einem sicheren Übermittlungsweg eingereicht wurde, § 5a GKG, § 130a Abs. 3 und 4 ZPO. 5
  19. Überdies ist der erfolgte Kostenansatz richtig. Für die Verwerfung der Rechtsbeschwerde fällt nach Nr. 1820 des Kostenverzeichnisses zum GKG (Anlage 1) eine 2,0-fache Gerichtsgebühr an. Diese berechnet sich bei einem Streitwert von 5.545,65 € nach der Anlage 2 zum GKG auf 364 €. Der Beschwerdeführer haftet für die Prozesskosten als Antrags- und Entscheidungsschuldner gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1, § 29 Nr. 1 GKG. 6
  20. Das Erinnerungsverfahren ist gerichtsgebührenfrei. Außergerichtliche Kosten werden nicht erstattet (§ 66 Abs. 8 GKG). Dr. Böhm http://www.rechtsprechung-im-internet.de/jportal/?quelle=jlink&docid=jb-KORE619782024&psml=bsjrsprod.psml&max=true Deutschland deutsch BMJV public

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