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BGH, Beschluss vom 09.08.2024 – V ZR 217/23

KORE621132024 ECLI:DE:BGH:2024:090824BVZR217.23.0 BGH 5. Zivilsenat 20240809 V ZR 217/23 Beschluss vorgehend BGH, 4. Juli 2024, Az: V ZR 217/23vorgehend Brandenburgisches Oberlandesgericht, 28. September 2023, Az: 5 U 233/22vorgehend LG Potsdam, 21. Oktober 2022, Az: 1 O 103/18 DEU Bundesrepublik Deutschland Auf die Gegenvorstellung der Beklagten wird der Beschluss des Senats vom 4. Juli 2024 dahingehend geändert, dass der Gegenstandswert des Beschwerdeverfahrens 230.000 € beträgt.

1 Die Gegenvorstellung der Beklagten gegen die Wertfestsetzung des Senats ist statthaft, da der Gegenstandswert nach § 63 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 GKG auch von Amts wegen geändert werden könnte (vgl. Senat, Beschluss vom 28. April 2022 - V ZR 78/21, BeckRS 2022, 11318 Rn. 2). Auch in der Sache hat sie Erfolg. Für den Gegenstandswert des Beschwerdeverfahrens ist ausschließlich das mit der Klage verbundene wirtschaftliche Interesse in Höhe von 230.000 € maßgeblich (§ 48 Abs. 1 GKG i.V.m. § 6 ZPO: Verkehrswert des Grundstücks). Der mit der Widerklage verfolgte Löschungsanspruch war, wie die Gegenvorstellung zu Recht geltend macht, nicht Gegenstand des Beschwerdeverfahrens.

Brückner Göbel Malik Grau Schmidt http://www.rechtsprechung-im-internet.de/jportal/?quelle=jlink&docid=jb-KORE621132024&psml=bsjrsprod.psml&max=true Deutschland deutsch BMJV public

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