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BGH 4 StR 142/17

KORE625532017 ECLI:DE:BGH:2017:270917B4STR142.17.1 BGH 4. Strafsenat 20170927 4 StR 142/17 Beschluss § 261 StPO, § 267 StPO, § 344 Abs 2 S 2 StPO vorgehend LG Hannover, 20. Dezember 2016, Az: 31 KLs 9

§ 344Abs. 2 Satz 2 Einlassung 1; vom 10. Dezember 2014 - 3 St

R 489/14, NStZ 2015, 473). 6 2. Die Rüge hat auch in der Sache Erfolg. 7

  1. a)Angesichts der durch das Hauptverhandlungsprotokoll bewiesenen Tatsache (§ 274 StPO), dass der Angeklagte in der Hauptverhandlung vom 15. Dezember 2016 „weiter zur Sache“ aussagte, sind die Urteilsgründe lückenhaft. Sie ermöglichen dem Senat nicht die Nachprüfung, ob der Tatrichter bei der Urteilsfindung alles verwertet hat, was Gegenstand der Hauptverhandlung war. Vielmehr ist zu besorgen, dass das Landgericht bei der Beweiswürdigung die Einlassung des Angeklagten nicht mit berücksichtigt hat und seiner Überzeugungsbildung deshalb eine tragfähige Grundlage fehlt (vgl. BGH, Beschlüsse vom 10. August 2007 - 2 StR 204/07, StV 2008, 235; vom 22. Juni 2017 - 1 StR 242/17). 8
  2. b)Der Senat kann deshalb nicht ausschließen, dass das Urteil auf dem Verstoß gegen § 261 StPO beruht. Der Inhalt der Einlassung des Angeklagten ist wegen des Verbots, den Inhalt der Hauptverhandlung zu rekonstruieren, der revisionsgerichtlichen Prüfung nicht zugänglich (vgl. BGH, Beschlüsse vom 14. August 2003 - 3 StR 17/03,

§ 243Abs. 4 Äußerung 8; vom 27. März 2008 - 3 St

R 6/08, BGHSt 52, 175, 180; vom 9. Dezember 2008 - 3 StR 516/08,

§ 344Abs. 2 Satz 2 Einlassung 1; im Ergebnis ebenso BGH, Beschluss vom 22. Juni 2017 - 1 St

R 242/17). Sost-Scheible Cierniak Franke Bender Quentin http://www.rechtsprechung-im-internet.de/jportal/?quelle=jlink&docid=jb-KORE625532017&psml=bsjrsprod.psml&max=true Deutschland deutsch BMJV public

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