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BGH StB 48/23

KORE629222023 ECLI:DE:BGH:2023:230823BSTB48.23.0 BGH 3. Strafsenat 20230823 StB 48/23 Beschluss § 81a StPO, § 81e StPO, § 81f StPO, § 81g StPO, § 304 Abs 5 StPO DEU Bundesrepublik Deutschland Verfügun

§ 304Abs. 5 Anwendungsbereich 1; vom 21. März 2002 - St

B 3/02, juris Rn. 2; vom

  1. Dezember 2007 - StB 12/07 u.a., juris Rn. 45; vom
  2. April 2018 - StB 2/18,

§ 304Abs.

4 Durchsuchung 2 Rn. 16). Allein die Schwere des Eingriffs in Rechte des Beschuldigten stellt kein Kriterium dar, das eine Erweiterung des Katalogs dieser Vorschrift über den möglichen Wortlaut hinaus rechtfertigen könnte, weil der Gesetzgeber nicht alle, sondern nur bestimmte eingriffsintensive Maßnahmen der Anfechtung unterstellt. Außerdem ist die Anordnung der Entnahme von Körperzellen und deren molekulargenetische Untersuchung keine besonders intensive Eingriffsmaßnahme. Sie kommt im Hinblick auf die restriktiven gesetzlichen Regelungen im Umgang mit dem Zellmaterial und zum zulässigen Untersuchungsbereich der DNA (vgl. § 81a Abs. 2, § 81e Abs. 1, § 81f Abs. 2 StPO) nur der Abnahme eines Fingerabdrucks gleich (vgl. BVerfG, Beschluss vom 14. Dezember 2014 - 2 BvR 1741/99 u.a., BVerfGE 103, 21, 31 f.; BGH, Beschlüsse vom 9. November 2001 - StB 16/01,

§ 304Abs. 5 Anwendungsbereich 1; vom 20. Dezember 2007 - St

B 12/07 u.a., juris Rn. 45). Schäfer Berg Voigt http://www.rechtsprechung-im-internet.de/jportal/?quelle=jlink&docid=jb-KORE629222023&psml=bsjrsprod.psml&max=true Deutschland deutsch BMJV public

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