KORE632912022 ECLI:DE:BGH:2022:210422U3STR360.21.0 BGH 3. Strafsenat 20220421 3 StR 360/21 Urteil § 264 StPO, § 27 StGB, § 249 StGB, §§ 249ff StGB vorgehend LG Düsseldorf, 28. April 2021, Az: 8 KLs 3/
§ 264Abs. 1 Tatidentität 31 mw
N), in den Raubüberfall einmünden, so dass beide Tatabschnitte - innerlich - auch in einem motivatorischen Zusammenhang standen. Deshalb ist der Beitrag im Vorbereitungsstadium hier Teil der nämlichen prozessualen Tat (vgl. BGH, Urteil vom 30. April 2009 - 4 StR 60/09,
§ 264Abs. 1 Tatidentität 48 Rn. 6; s. ferner BGH, Beschlüsse vom 6. Dezember 2017 - AK 63/17, NSt
Z-RR 2018, 53, 54 zur Verabredung zu einem Verbrechen gemäß § 30 Abs. 2 StGB; vom
- August 2018 - 4 StR 200/18, NStZ-RR 2018, 353, 354; vom
- Juni 2019 - 3 StR 337/18, juris Rn. 5 ff.). 13
- Die Sache ist bereits aus diesem Grund zu neuer Verhandlung und Entscheidung zurückzuverweisen. Eine Auseinandersetzung mit der Beanstandung der Revision, die Beweiswürdigung des Landgerichts lasse erkennen, dass es überspannte Anforderungen an die für eine Verurteilung erforderliche Überzeugungsbildung gestellt habe (zu den insoweit nach st. Rspr. zu beachtenden Grundsätzen und Maßstäben s. BGH, Urteile vom
- November 1998 - 2 StR 636/97,
§ 261Beweiswürdigung 16; vom 17. März 2021 - 5 St
R 148/20, StV 2021, 423 Rn. 10), ist danach entbehrlich. 14
- Die getroffenen Feststellungen sind aufzuheben, weil sie den Angeklagten belasten und er sie mangels Beschwer nicht hat angreifen können (vgl. BGH, Urteil vom
- Juli 2021 - 6 StR 282/20, NStZ 2022, 109 Rn. 37 mwN). Schäfer Berg Anstötz Erbguth Kreicker http://www.rechtsprechung-im-internet.de/jportal/?quelle=jlink&docid=jb-KORE632912022&psml=bsjrsprod.psml&max=true Deutschland deutsch BMJV public