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BGH 6 StR 86/24

KORE664342024 ECLI:DE:BGH:2024:290424B6STR86.24.0 BGH 6. Strafsenat 20240429 6 StR 86/24 Beschluss § 32a Abs 5 S 1 StPO, § 32a Abs 5 S 2 StPO, § 345 Abs 1 StPO vorgehend LG Göttingen, 11. Dezember 202

§ 45Abs. 2 Tatsachenvortrag 2; vom 14. August 1990 – 5 St

R 304/90,

§ 45Abs. 2 Tatsachenvortrag 6 und vom 26. Februar 1991 – 1 St

R 737/90,

§ 45Abs.

2 Tatsachenvortrag 7). Hierzu fehlt ein tragfähiger Vortrag ebenso wie die notwendige Glaubhaftmachung. 9

  1. Für eine Wiedereinsetzung in den Stand vor Versäumung der Frist zur Begründung der Revision von Amts wegen war kein Raum. Der Senat vermag nicht zu beurteilen, ob die versäumte Handlung innerhalb der Frist des § 45 Abs. 2 Satz 2 StPO nachgeholt wurde. Es ist weder vorgetragen noch offenkundig, wann der Angeklagte Kenntnis vom Verwerfungsbeschluss der Strafkammer genommen hat, der ihm formlos bekannt gemacht wurde. Anhaltspunkte für einen ausnahmsweise zur Wiedereinsetzung von Amts wegen nötigenden „offenkundigen Mangel“ der Verteidigung (vgl. EGMR, NJW 2003, 1229; BGH, Beschlüsse vom
  2. Januar 2021 – 3 StR 422/20, NStZ-RR 2021, 112; vom
  3. August 2019 – 3 StR 165/19, NStZ-RR 2019, 349; vom
  4. Juni 2018 – 4 StR 138/18, BGHR MRK Art. 6 III Buchst. c Beschränkung 3) liegen noch nicht vor. Sander Wenske Fritsche von Schmettau Arnoldi http://www.rechtsprechung-im-internet.de/jportal/?quelle=jlink&docid=jb-KORE664342024&psml=bsjrsprod.psml&max=true Deutschland deutsch BMJV public

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