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BGH VIII ZB 68/25

KORE729122025 ECLI:DE:BGH:2025:111125BVIIIZB68.25.0 BGH

  1. Zivilsenat 20251111 VIII ZB 68/25 Beschluss vorgehend LG Frankfurt,
  2. September 2025, Az: 2-11 S 94/24vorgehend AG Frankfurt,
  3. Mai 2024, Az: 33 C 1566/18

(57)DEU Bundesrepublik Deutschland Die Ablehnungsgesuche des Beklagten gegen den Vorsitzenden Richter am Bundesgerichtshof Dr. Bünger, die Richterin am Bundesgerichtshof Dr. Liebert, den Richter am Bundesgerichtshof Dr. Schmidt sowie die Richterinnen am Bundesgerichtshof Dr. Matussek und Dr. Böhm werden als unzulässig verworfen. Die Rechtsbeschwerde des Beklagten und dessen Antrag auf Wiedereinsetzung in den vorigen Stand gegen die Beschlüsse des Landgerichts Frankfurt am Main -
  1. Zivilkammer - vom
  2. Juli 2025 und vom
  3. September 2025 (Aktenzeichen jeweils 2­11 S 94/24) werden auf seine Kosten als unzulässig verworfen. Der Wert des Rechtsbeschwerdeverfahrens wird auf 13.157,40 € festgesetzt. 1
  4. Die Ablehnungsgesuche des Beklagten gegen die im Tenor bezeichneten, vorliegend nach der Geschäftsverteilung des Senats zur Entscheidung berufenen Richter sind offensichtlich unzulässig und deshalb unter Mitwirkung der abgelehnten Richter zu verwerfen (vgl. Senatsbeschlüsse vom
  5. August 2018 - VIII ZR 127/17, juris Rn. 1; vom
  6. Mai 2024 - VIII ZA 5/24, juris Rn. 1 mwN; vom
  7. Mai 2024 - VIII ZA 14/23, juris Rn. 1 mwN; vom
  8. Juni 2025 - VIII ZB 62/24, juris Rn. 1; vom
  9. August 2025 - VIII ZA 6/25, juris Rn. 1). 2 Ein Ablehnungsgesuch, das lediglich Ausführungen enthält, die zur Begründung der Besorgnis der Befangenheit gänzlich ungeeignet sind, ist offensichtlich unzulässig (BVerfGE 153, 72 Rn. 2; 159, 147 Rn. 2; Senatsbeschlüsse vom
  10. August 2018 - VIII ZR 127/17, aaO Rn. 3 mwN; vom
  11. Juli 2023 - VIII ZB 25/23, juris Rn. 2; vom
  12. April 2023 - VIII ZR 127/17, juris Rn. 4; vom
  13. Juli 2024 - VIII ZA 5/24, juris Rn. 2; vom
  14. Juni 2025 - VIII ZB 62/24, aaO Rn. 2; vom
  15. August 2025 - VIII ZA 6/25, aaO Rn. 2). So verhält es sich hier. Objektive Gründe, die geeignet erscheinen könnten, vom Standpunkt des Beklagten bei vernünftiger Betrachtung aller Umstände die Befürchtung zu erwecken, die abgelehnten Richter hätten der Sache nicht unvoreingenommen und damit nicht unparteiisch gegenübergestanden, sind mit der Eingabe des Beklagten weder aufgezeigt noch sonst erkennbar (vgl. Senatsbeschlüsse vom
  16. Juli 2023 - VIII ZB 25/23, aaO; vom
  17. Mai 2024 - VIII ZA 14/23, aaO Rn. 2; vom
  18. Juli 2024 - VIII ZA 5/24, aaO; vom
  19. Juni 2025 - VIII ZB 62/24, aaO; vom
  20. August 2025 - VIII ZA 6/25, aaO); die Ausführungen des Beklagten zur vermeintlichen Befangenheit der vorstehend genannten Richter beschränken sich vielmehr auf fernliegende Mutmaßungen. Auch der Einholung von dienstlichen Stellungnahmen der abgelehnten Richter bedarf es insoweit nicht (vgl. Senatsbeschlüsse vom
  21. Juni 2023 - VIII ZR 127/17, juris Rn. 2 mwN; vom
  22. Mai 2024 - VIII ZA 14/23, aaO Rn. 2; vom
  23. Juli 2024 - VIII ZA 5/24, aaO; vom
  24. Juni 2025 - VIII ZB 62/24, aaO; vom
  25. August 2025 - VIII ZA 6/25, aaO). 3
  26. Die Rechtsbeschwerde des Beklagten und dessen Antrag auf Wiedereinsetzung in den vorigen Stand gegen die im Tenor genannten Beschlüsse des Landgerichts Frankfurt am Main sind als unzulässig zu verwerfen, weil sie nicht - wie gemäß § 78 Abs. 1 Satz 3 ZPO erforderlich - durch einen bei dem Bundesgerichtshof zugelassenen Rechtsanwalt eingelegt worden sind. 4 Hinsichtlich des im Tenor letztgenannten Beschlusses des Landgerichts ist die Rechtsbeschwerde überdies nicht statthaft, weil weder ihre Zulässigkeit im Gesetz ausdrücklich bestimmt ist noch das Berufungsgericht sie in dem angegriffenen Beschluss zugelassen hat (§ 574 Abs. 1 Satz 1 ZPO). 5 Von einer näheren Begründung wird gemäß § 577 Abs. 6 Satz 2, 3 ZPO abgesehen. Dr. Bünger Dr. Liebert Dr. Schmidt Dr. Matussek Dr. Böhm http://www.rechtsprechung-im-internet.de/jportal/?quelle=jlink&docid=jb-KORE729122025&psml=bsjrsprod.psml&max=true Deutschland deutsch BMJV public

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