← Deutschland

BVerfG 2 BvF 1/15

KVRE425501801 ECLI:DE:BVerfG:2018:fs20180514.2bvf000115 BVerfG

  1. Senat 20180514 2 BvF 1/15 Einstweilige Anordnung Art 28 Abs 2 S 1 GG, Art 93 Abs 1 Nr 2 GG, § 32 Abs 1 BVerfGG, § 32 Abs 6 S 2 BVerfGG, § 2 Abs 2 StichprobenV, § 2 Abs 3 StichprobenV, § 7 Abs 1 ZensG 2011, § 7 Abs 2 ZensG 2011, § 19 ZensG 2011 vorgehend BVerfG,
  2. August 2015, Az: 2 BvF 1/15, Einstweilige Anordnungvorgehend BVerfG,
  3. Februar 2016, Az: 2 BvF 1/15, Einstweilige Anordnungvorgehend BVerfG,
  4. Juli 2016, Az: 2 BvF 1/15, Einstweilige Anordnungvorgehend BVerfG,
  5. Dezember 2016, Az: 2 BvF 1/15, Einstweilige Anordnungvorgehend BVerfG,
  6. Juni 2017, Az: 2 BvF 1/15, Einstweilige Anordnungvorgehend BVerfG,
  7. Dezember 2017, Az: 2 BvF 1/15, Einstweilige Anordnungnachgehend BVerfG,
  8. September 2018, Az: 2 BvF 1/15, Urteil DEU Bundesrepublik Deutschland Erneute Wiederholung einer eA im Verfahren der abstrakten Normenkontrolle: Vorläufige Außervollzugsetzung des § 19 ZensG 2011 Die einstweilige Anordnung vom
  9. August 2015 wird für die Dauer von weiteren sechs Monaten, längstens jedoch bis zur Entscheidung in der Hauptsache, wiederholt (§ 32 Abs. 6 Satz 2 BVerfGG). I. 1 Das Bundesverfassungsgericht hat durch einstweilige Anordnung vom
  10. August 2015 § 19 des Gesetzes über den registergestützten Zensus im Jahre 2011 (Zensusgesetz 2011) vom
  11. Juli 2009 (BGBl I S. 1781) bis zur Entscheidung in der Hauptsache, längstens für die Dauer von sechs Monaten, außer Vollzug gesetzt. Mit Beschlüssen vom
  12. Februar 2016,
  13. Juli 2016,
  14. Dezember 2016,
  15. Juni 2017 und
  16. Dezember 2017 wurde diese einstweilige Anordnung jeweils für die Dauer von weiteren sechs Monaten, längstens jedoch bis zur Entscheidung in der Hauptsache, wiederholt (§ 32 Abs. 6 Satz 2 BVerfGG). II. 2 Das Bundesverfassungsgericht kann eine einstweilige Anordnung dann wiederholen, wenn die gesetzlichen Voraussetzungen für den erstmaligen Erlass einer solchen Anordnung noch gegeben sind (vgl. BVerfGE 21, 50 <50>; 89, 113 <115 f.>; 97, 102 <102>; BVerfG, Beschluss der
  17. Kammer des Zweiten Senats vom
  18. Juni 2004 - 2 BvQ 70/03 -, juris, Rn. 3; Beschluss der
  19. Kammer des Zweiten Senats vom
  20. November 2013 - 2 BvR 547/13 -, juris, Rn. 6). Dies ist der Fall; zur Begründung wird auf den Beschluss vom
  21. August 2015 verwiesen. 3 Die mit Beschluss vom
  22. Dezember 2017 wiederholte einstweilige Anordnung vom
  23. August 2015 tritt mit Ablauf des
  24. Juni 2018 außer Kraft (§ 32 Abs. 6 Satz 1 BVerfGG). Da mit der Verkündung der Entscheidung in der Hauptsache bis zu diesem Zeitpunkt nicht zu rechnen ist und die gesetzlichen Voraussetzungen für den erstmaligen Erlass einer einstweiligen Anordnung vor der abschließenden Klärung der Rechtslage durch die anstehende Entscheidung unverändert gegeben sind, ist eine weitere Wiederholung der einstweiligen Anordnung vom
  25. August 2015 (§ 32 Abs. 6 Satz 2 BVerfGG) spätestens zum
  26. Juni 2018 angezeigt. Insoweit wird ebenfalls auf den Beschluss vom
  27. August 2015 Bezug genommen. http://www.rechtsprechung-im-internet.de/jportal/?quelle=jlink&docid=jb-KVRE425501801&psml=bsjrsprod.psml&max=true Deutschland deutsch BMJV public

🔗 Zur amtlichen Quelle

KI-Erklärung auf Basis des amtlichen Gesetzestextes. Orientierend, ersetzt keine Rechtsberatung.