Tenor Die Klage wird abgewiesen. Der Kläger trägt die Kosten des Rechtsstreits. Das Urteil ist gegen Sicherheitsleistung in Höhe von 110 % des jeweils zu vollstreckenden Betrages vorläufig vollstreckbar. Tatbestand Der Kläger begehrt die Rückabwicklung eines Kaufvertrags über ein seinerzeit erworbenes Neufahrzeug. Der Kläger kaufte bei der Beklagten über das Autohaus L am 26.01.2015 ein Neufahrzeug W, 2.0 TDI, Fahrzeugidentifikationsnummer ..., zu einem Kaufpreis von 52.755,00 Euro brutto. Das Fahrzeug wurde dem Kläger im Februar 2015 übergeben. In dem streitgegenständlichen Fahrzeug ist ein Dieselmotor des Typs EA 189 verbaut. Die Abgasrückführung wird bei diesem Dieselmotor von einer speziellen Software gesteuert, die zwischen zwei verschiedenen Betriebsmodi wechseln kann. Die Schaltung zwischen den Betriebsmodi 1 und 0 erfolgt in Abhängigkeit davon, ob der für die Prüfung unter Laborbedingungen festgelegte künstliche Fahrzyklus durchfahren wird. Ist dies der Fall, aktiviert die Software den Betriebsmodus 1. Im normalen Straßenverkehr wird das Fahrzeug automatisch im Betriebsmodus 0 betrieben. Das Durchfahren des modellierten synthetischen Fahrzyklus während des realen Fahrzeugbetriebs ist ausgeschlossen. Die NOx- Emissionen, also die Freisetzung von Stickoxiden, sind im Betriebsmodus 0 wesentlich höher als im Betriebsmodus 1. Die gesetzlich vorgeschriebenen und im technischen Datenblatt aufgenommenen Abgaswerte werden nur im Prüfstandlauf eingehalten, unter realen Fahrbedingungen werden die im Prüfstand erzielten Stickoxidwerte erheblich überschritten. Die Beklagte informierte den Kläger mit einer E-Mail vom 06.10.2015 darüber, dass der in seinem Fahrzeug eingebaute Dieselmotor von der Software betroffen ist. Mit Schreiben seines Prozessbevollmächtigten vom 18.10.2015 wendete sich der Kläger an die Beklagte und forderte diese unter Hinweis darauf, dass er nicht verpflichtet sei, eine Nachbesserungs- bzw. Nacherfüllungsmöglichkeit zu gewähren, auf, einen Lösungsvorschlag zu unterbreiten. Die Beklagte reagierte hierauf mit einem Schreiben vom 24.11.2015 in dem sie sinngemäß mitteilte, dass sie an dem Problem arbeite und mit dem Kraftfahrtbundesamt ein Maßnahmenplan erarbeitet werde. Mit Schreiben vom 23.12.2015 ließ der Kläger über seinen Prozessbevollmächtigten die Anfechtung des Kaufvertrages und hilfsweise den Rücktritt vom Kaufvertrag erklären und forderte die Beklagte erfolglos zur Rückabwicklung des Vertrages bis zum 12.01.2016 auf. Mit der Klage verfolgt der Kläger sein Rückabwicklungsbegehren nunmehr weiter. Der Kläger behauptet, dass er durch die Beklagte arglistig über hervorgehobene Umwelteigenschaften des Fahrzeugs getäuscht worden sei. Er meint, dass er deshalb den Kaufvertrag wegen arglistiger Täuschung wirksam angefochten habe. Der Beklagten sei, so behauptet der Kläger, der Einbau der Software zur Manipulation des Schadstoffausstoßes im Fahrzeug bekannt gewesen. Die Umwelteigenschaften des Fahrzeugs seien für ihn ein maßgeblicher Grund für den Kauf des Fahrzeugs gewesen. Jedenfalls habe er, so meint der Kläger, wirksam den Rücktritt vom Kaufvertrag erklären können. Er meint, dass das Fahrzeug insgesamt mangelbehaftet sei und behauptet hierzu, dass es die vorgeschriebenen Abgasnormen im normalen Straßenbetrieb nicht erfülle, da der Schadstoffausstoß im realen Fahrzeugbetrieb den Grenzwert deutlich überschreite. Er meint weiter, dass er nicht gehalten gewesen sei, der Beklagten eine Frist zur Nacherfüllung zu setzen, da er arglistig getäuscht und damit die Vertrauensgrundlage zur Beklagten zerstört worden sei. Auch sei, so behauptet der Kläger, eine Nachbesserung nicht möglich. Die beabsichtigte Nachbesserung würde zu einem Kraftstoffmehrverbrauch von 0,5 bis 0,7 Litern je gefahrener 100 Kilometer führen, ferner zu einem Leistungsverlust sowie höheren Abgaswerten und einem höheren Verschleiß. Darüber hinaus sei ein erheblicher Wertverlust des Fahrzeugs festzustellen und ein verbleibender merkantiler Minderwert nach Vornahme der Nachbesserung zu befürchten. Entgegen der Behauptung der Gegenseite seien die Kosten der Nachbesserung auch nicht nur geringfügig. Der Kläger beantragt zuletzt, 1. die Beklagte zu verurteilen, an den Kläger einen Betrag von 49.623,35 Euro nebst Zinsen in Höhe von 5 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz der EZB seit dem 13.01.2016 zu zahlen, Zug- um- Zug gegen Übergabe und Übereignung des PKW W 2,0 l TDI, Fahrgestell-Nr. ... sowie den Kläger von außergerichtlichen Kosten in einem Umfange von 1.954,46 Euro gegenüber Herrn Rechtsanwalt S freizustellen, 2. festzustellen, dass sich die Beklagte seit dem 13.01.2016 mit der Annahme des in Klageantrag zu Ziffer 1.) näher bezeichneten Personenkraftwagen in Verzug befindet. Die Beklagte beantragt, die Klage abzuweisen. Die Beklagte hält das angerufene Gericht bereits für örtlich unzuständig, da der Kläger die Klage vorrangig auf eine Anfechtung gestützt habe und nur hilfsweise auf den weiter erklärten Rücktritt. Die Beklagte meint, dass eine arglistige Täuschung über vertragsrelevante Eigenschaften des Fahrzeugs schon nicht substantiiert vorgetragen worden sei. Es fehle insoweit an Vortrag dazu, welche Mitarbeiter zu welchem Zeitpunkt im Unternehmen entsprechende Kenntnis von den maßgeblichen Umständen gehabt hätten, die Gegenstand einer Täuschung sein sollten. Darüber hinaus sei eine unterstellte Täuschung für den Vertragsschluss nicht kausal geworden. Die Beklagte meint weiter, dass der Kläger auch nicht wirksam habe vom Vertrag zurücktreten können. Das Fahrzeug weise, so die Beklagte, schon keinen Mangel auf, da es technisch sicher, in seiner Fahreigenschaft nicht eingeschränkt und über alle erforderlichen Genehmigungen, insbesondere der EG-Typengenehmigung verfügen würde. Das Fahrzeug weise auch keine unzulässige Abschalteinrichtung auf. Eine solche läge nur dann vor, wenn im realen Fahrzeugbetrieb die Wirksamkeit der Abgasreinigungsanlage reduziert werden würde, was hier nicht der Fall sei. Es komme auch nicht darauf an, dass es im normalen Straßenbetrieb zu einer Erhöhung der Emissionen komme. Für die Einhaltung der Emissionsgrenzwerte zur Erlangung der EG-Typengenehmigung sei nach den gesetzlichen Vorgaben allein der synthetische Fahrzyklus unter Laborbedingungen maßgeblich. Gleichwohl seien technische Überarbeitungen sämtlicher Fahrzeuge mit dem Dieselmotor EA 189 auf ihre Kosten vorgesehen, wobei für das streitgegenständliche Fahrzeug mit einem Motor mit 2,0 Liter Hubraum ein reines Software-Update ausreiche. Die Umsetzung der geplanten Maßnahmen würde voraussichtlich nur rund eine halbe Stunde in der Vertragswerkstatt in Anspruch nehmen. Die Kosten der technischen Überarbeitung würden, so behauptet die Beklagte weiter, voraussichtlich deutlich weniger als 100,00 Euro betragen, so dass, so meint die Beklagte, ein Rücktritt schon wegen Unerheblichkeit ausgeschlossen sei. Die technische Überarbeitung habe keine nachteiligen Auswirkungen auf den Wert des Fahrzeugs. Auch ein verbleibender merkantiler Minderwert sei nicht zu befürchten. Es müsse auch nicht mit unbekannten Spätfolgen gerechnet werden, da die Umsetzung der Maßnahmen zu keiner Veränderung der Motorleistung, des Kraftstoffverbrauchs oder der Emissionen führen werde. Zudem sei bei unterschiedlichen Baureihen und Modellen bereits eine erfolgreiche Überarbeitung erfolgt. Die Beklagte ist zudem der Auffassung, dass der Kläger es versäumt habe, ihr eine angemessene Frist zur Nachbesserung einzuräumen. Eine Fristsetzung sei nicht entbehrlich gewesen. Die Behauptung einer arglistigen Täuschung sei unsubstantiiert. Das Vertrauensverhältnis könne allenfalls geringfügig beeinträchtigt sein. Die Beklagte habe umgehend damit begonnen, die Vorfälle aufzuklären. Hinzu komme, dass das Kraftfahrtbundesamt das Software-Update prüfe und erst dann freigebe, wenn alle Anforderungen eingehalten würden, was eine längere Zeit in Anspruch nehme. Die geplanten Maßnahmen für den streitgegenständlichen Fahrzeugtyp seien mit Bescheid des Kraftfahrtbundesamtes vom 21.07.2016 nunmehr freigegeben worden. Wegen der weiteren Einzelheiten des Sach- und Streitstandes wird auf die zwischen den Parteien gewechselten Schriftsätze nebst Anlagen Bezug genommen. Gründe Die Klage ist zulässig, aber unbegründet. I. Die Klage ist zulässig. Das angerufene Gericht ist nach § 29 Abs. 1 ZPO örtlich zuständig. Hiernach ist für Streitigkeiten aus einem Vertragsverhältnis und über dessen Bestehen das Gericht des Ortes zuständig, an dem die streitige Verpflichtung zu erfüllen ist. Klagt der Käufer nach Rücktritt vom Kaufvertrag auf Rückzahlung des Kaufpreises Zug- um Zug gegen Rückgabe der Kaufsache ist Gerichtsstand an dem Ort, an dem sich die Kaufsache befindet, da an diesem Ort die Kaufsache zurück zu gewähren ist (vgl. BGH, Urteil vom 09.03.1983, VIII ZR 11/82 , zit. nach beckonline), hier also der Wohnsitz des Klägers. Etwas anderes folgt auch nicht daraus, dass der Kläger sich vorrangig auf die Anfechtung des Kaufvertrages und nur hilfsweise auf den erklärten Rücktritt stützt. Jedenfalls dann, wenn ein einheitlicher Lebenssachverhalt zu beurteilen ist, bei dem beide Gestaltungsrechte ausgeübt worden sind und die Rückabwicklung bei unterstellter erfolgreicher Anfechtung vertragsrechtlichen Grundsätzen folgt, sich die oben dargestellten Grundsätze zur Zuständigkeit beim Rücktritt vom Vertrag entsprechend anwendbar (vgl. LG Amberg, Urteil vom 27.06.2012, Az 22 S 193/12 , zit. nach beckonline). II. Die Klage ist jedoch in der Sache unbegründet. 1. Der Kläger hat keinen Anspruch auf Rückzahlung des Kaufpreises in Höhe von 49.623,35 Euro Zug- um- Zug gegen Rückgabe und Rückübereignung des streitgegenständlichen Fahrzeugs aus § 812 Abs. 1 S. 1 Alt. 1 BGB. Die Zahlung des Kaufpreises an die Beklagte ist mit Rechtsgrund erfolgt. Der Kläger hat den zwischen den Parteien geschlossenen Kaufvertrag nicht wirksam mit der Folge angefochten, dass der Kaufvertrag von Anfang an als nichtig anzusehen ist, § 142 BGB. Ein Anfechtungsgrund in Form der arglistigen Täuschung nach § 123 BGB ist vom Kläger nicht hinreichend vortragen und unter Beweis gestellt worden. Arglistiges Verschweigen eines Mangels durch aktives Tun oder Unterlassen eines Hinweises auf einen vorhandenen Mangel setzt voraus, dass der Verkäufer den Mangel kennt oder für möglich hält und zugleich weiß oder doch damit rechnet und billigend in Kauf nimmt, dass der Käufer den Mangel nicht kennt und bei Offenbarung den Vertrag nicht oder nicht mit dem vereinbarten Inhalt geschlossen hätte. (vgl. OLG Hamm 24.04.2012, 28 U 197/09 ). Im vorliegenden Fall ist insoweit nicht vorgetragen worden, wann welche verantwortlichen Personen im Unternehmen der Beklagten von dem Einsatz der Software Kenntnis erhalten haben, was für eine etwaige Wissenszurechnung erforderlich wäre. 2. Ein Anspruch des Klägers gegen die Beklagte ergibt sich auch nicht aus § 346 Abs. 1 BGB i. V .m. den §§ 437 Nr. 2, 323 Abs. 1, 320 , 322 , 348 BGB. Der Kläger ist mit Schreiben seines Prozessbevollmächtigten vom 23.12.2015 nicht wirksam vom Vertrag zurückgetreten.
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