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Verordnung zur Durchführung des Vermögensgesetzes, des Entschädigungsgesetzes, des Ausgleichsleistungsgesetzes und des DDR-Entschädigungserfüllungsges

Obsah (7)§ 23§ 25§ 28§ 12§ 6§ 4§ 3

Verordnung zur Durchführung

Vermögensgesetzes,

Entschädigungsgesetzes,

Ausgleichsleistungsgesetzes und

DDR-Entschädigungserfüllungsgesetzes (Vermögensgesetzdurchführungsverordnung - VermGDV) vom

  1. Januar 2010 ( GVBl.II/10, [Nr. 02] ) zuletzt geändert durch Verordnung vom
  2. März 2022 ( GVBl.II/22, [Nr. 26] ) Auf Grund

§ 23

Absatz 2,

§ 25

Absatz 2 und

§ 28

Absatz 2

Vermögensgesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 9. Februar 2005 (BGBl. I S. 205) auch in Verbindung mit § 9 Absatz 2

Landesorganisationsgesetzes vom 24. Mai 2004 (GVBl. I S. 186),

§ 12

Absatz 1 Satz 1

Entschädigungsgesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 13. Juli 2004 (BGBl. I S. 1658),

§ 6

Absatz 2

Ausgleichsleistungsgesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 13. Juli 2004 (BGBl. I S. 1665) in Verbindung mit § 12 Absatz 1 Satz 2

Entschädigungsgesetzes,

§ 4

Satz 4 und

§ 6

Satz 1

DDR-Entschädigungserfüllungsgesetzes vom 10. Dezember 2003 (BGBl. I S. 2471, 2473; 2004 I S. 1654) jeweils in Verbindung mit § 23 Absatz 2, § 25 Absatz 2 und § 28 Absatz 2

Vermögensgesetzes und mit § 16 Absatz 2

Landesorganisationsgesetzes verordnet die Landesregierung: § 1 Zuständigkeit

(1)Für Rückübertragungsverfahren nach § 3

Vermögensgesetzes sind die Landkreise und die kreisfreien Städte für ihr Kreis- oder Stadtgebiet zuständig, soweit nicht nachfolgend etwas anderes geregelt ist. Der Landkreis Oder-Spree nimmt neben den Aufgaben für sein Gebiet die Aufgaben für die Gebiete der Landkreise Barnim, Elbe-Elster, Havelland, Märkisch-Oderland, Oberhavel, Oberspreewald-Lausitz, Ostprignitz-Ruppin, Potsdam-Mittelmark, Prignitz, Spree-Neiße und Uckermark sowie der kreisfreien Städte Brandenburg an der Havel, Cottbus und Frankfurt (Oder) wahr. Die Landeshauptstadt Potsdam nimmt neben den Aufgaben für ihr Stadtgebiet die Auf-gaben für das Gebiet

Landkreises Teltow-Fläming wahr. Der Landkreis Oberhavel bleibt zuständig für seine am 31. Dezember 2005 anhängigen Gerichtsverfahren.

(2)In Verfahren nach Absatz 1, in denen die Rückübertragung ausgeschlossen ist oder der Berechtigte Entschädigung gewählt hat (Singularentschädigungsverfahren), sind für den Vollzug

Entschädigungsgesetzes und

Ausgleichsleistungsgesetzes der Landkreis Dahme-Spreewald für sein Gebiet und der Landkreis Oder-Spree für sein Gebiet und die Gebiete der Landkreise Barnim, Elbe-Elster, Havelland, Märkisch-Oderland, Oberhavel, Oberspreewald-Lausitz, Ostprignitz-Ruppin, Potsdam-Mittelmark, Prignitz, Spree-Neiße, Teltow-Fläming und Uckermark sowie der kreisfreien Städte Brandenburg an der Havel, Cottbus, Frankfurt (Oder) und der Landeshauptstadt Potsdam zuständig.

(3)Für Singularentschädigungsverfahrennach dem DDR-Entschädigungserfüllungsgesetz ist der Landkreis Oder-Spree und für Verfahren nach dem DDR-Entschädigungserfüllungsgesetz in den Fällen

§ 25

Absatz 1 Satz 2

Vermögensgesetzes das Landesamt zur Regelung offener Vermögensfragen für das Gebiet

Landes Brandenburg zuständig.

(4)Für Verfahren nach dem Entschädigungsgesetz, dem Ausgleichsleistungsgesetz und dem DDR-Entschädigungserfüllungsgesetz jeweils in den Fällen

§ 25

Absatz 2

Vermögensgesetzes ist der Landkreis Oder-Spree für das Gebiet

Landes Brandenburg zuständig.

(5)Die Regelung

§ 3

Absatz 5

Vermögensgesetzes bleibt von Zuständigkeitsübertragungen nach dieser Verordnung unberührt.

(6)Die Aufgaben nach den Absätzen 1 und 5 werden als Pflichtaufgabe zur Erfüllung nach Weisung und die Aufgaben nach den Absätzen 2 bis 4 im Rahmen der Bundesauftragsverwaltung wahrgenommen.
(7)Die Zuständigkeit

Landesamtes zur Regelung offener Vermögensfragen wird zum 1. Januar 2016 auf das Ministerium der Finanzen übertragen. § 2 Kostenerstattung Das Land erstattet anteilig die personellen und sächlichen Verwaltungsausgaben nach Maßgabe

Haushaltsplans. § 3 Sonderaufsicht

(1)Sonderaufsichtsbehörde ist das für Finanzen zuständige Ministerium.
(2)Für den Inhalt der Sonderaufsicht gelten die §§ 121 und 131 der Kommunalverfassung

Landes Brandenburg entsprechend. § 4 Ermächtigungsübertragung Die Ermächtigung der Landesregierung nach § 23 Absatz 2 Satz 1

Vermögensgesetzes, die Zuständigkeit für Verfahren nach dem Vermögensgesetz, dem Entschädigungsgesetz und dem Ausgleichsleistungsgesetz durch Rechtsverordnung zu regeln, wird auf das für Finanzen zuständige Mitglied der Landesregierung übertragen; die Verordnung ist im Einvernehmen mit dem für Inneres zuständigen Mitglied der Landesregierung zu erlassen. § 5 Inkrafttreten, Außerkrafttreten Diese Verordnung tritt mit Wirkung vom

  1. Januar 2009 in Kraft. Gleichzeitig treten die Zweite Vermögensgesetzdurchführungsverordnung vom
  2. September 2005 (GVBl. II S. 478), die zuletzt durch Artikel 2 der Verordnung vom
  3. November 2008 (GVBl. II S. 470) geändert worden ist, und die Dritte Vermögensgesetzdurchführungsverordnung vom
  4. November 2008 (GVBl. II S. 470) außer Kraft. Potsdam, den
  5. Januar 2010 Die Landesregierung

Landes Brandenburg Der Ministerpräsident Matthias Platzeck Der Minister der Finanzen Dr. Helmuth Markov nach oben

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KI-Erklärung auf Basis des amtlichen Gesetzestextes. Orientierend, ersetzt keine Rechtsberatung.