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§ 1 BNotOBefÜV BE Landesnorm Berlin Verordnung zur Übertragung von Aufgaben und Befugnissen nach der Bundesnotarordnung vom 11. Juni 2010 gültig ab: 3

Verordnung zur Übertragung von Aufgaben und Befugnissen nach der Bundesnotarordnung Vom 11. Juni 2010 Zum 13.08.2026 aktuellste verfügbare Fassung der Gesamtausgabe

Stand: letzte berücksichtigte Änderung: zuletzt geändert durch Artikel 4 des Gesetzes vom 11.07.2023 (GVBl. S. 261) zur Einzelansicht Verordnung zur Übertragung von Aufgaben und Befugnissen nach der Bundesnotarordnung vom

  1. Juni 2010 Nichtamtliches Inhaltsverzeichnis Titel Gültig ab Verordnung zur Übertragung von Aufgaben und Befugnissen nach der Bundesnotarordnung vom
  2. Juni 2010 30.06.2010 Eingangsformel 30.06.2010 § 1 01.01.2024 § 2 30.06.2010 Auf Grund des § 96 Absatz 4 Satz 2 und des § 112 Satz 1 der Bundesnotarordnung in der im Bundesgesetzblatt Teil III, Gliederungsnummer 303-1, veröffentlichten bereinigten Fassung, die zuletzt durch Artikel 3 des Gesetzes vom
  3. Juli 2009 (BGBl. I S. 2449) geändert worden ist, in Verbindung mit § 1 der Verordnung zur Übertragung der Ermächtigungen nach § 96 Absatz 4 Satz 2 und § 112 Satz 1 der Bundesnotarordnung vom
  4. Mai 2010 (GVBl. S. 266) wird verordnet: zur Einzelansicht Eingangsformel § 1

(1)Auf die Präsidentin oder den Präsidenten des Kammergerichts werden die folgenden Aufgaben und Befugnisse nach der Bundesnotarordnung (im Folgenden BNotO) übertragen:
  1. die Zulassung von Ausnahmen vom Verbot, ein besoldetes Amt innezuhaben (§ 8 Absatz 1 Satz 2 Halbsatz 1 BNotO),
  2. die Entscheidung über die Besetzung einer ausgeschriebenen Notarstelle und die Bestellung von Notarinnen und Notaren (§ 12 Absatz 1 Satz 1 BNotO) sowie die erneute Bestellung (§ 48b Absatz 2, § 48c Absatz 3 und § 97 Absatz 3 Satz 2 BNotO),
  3. die Entlassung von Notarinnen und Notaren aus dem Amt (§ 48 BNotO),
  4. die Amtsenthebung von Notarinnen und Notaren (§ 50 BNotO),
  5. die Erteilung, die Rücknahme und der Widerruf der Erlaubnis für frühere Notarinnen und Notare, die Amtsbezeichnung „Notarin außer Dienst“ oder „Notar außer Dienst“ zu führen (§ 52 Absatz 2 und 3 BNotO),
  6. die Bestellung von Notariatsverwalterinnen und Notariatsverwaltern (§ 56 Absatz 2 Satz 1, Absatz 3, 4 und 5 Satz 2 jeweils in Verbindung mit § 57 Absatz 2 BNotO), die Verlängerung der Bestellungsfrist (§ 56 Absatz 2 Satz 2 BNotO) und der vorzeitige Widerruf der Bestellung (§ 56 Absatz 7 BNotO),
  7. die Mitteilung der Beendigung des Amtes an Notariatsverwalterinnen und Notariatsverwalter (§ 64 Absatz 1 Satz 2 BNotO),
  8. die Erhebung der Disziplinarklage (§ 98 Satz 2 BNotO) einschließlich der vorläufigen Amtsenthebung gemäß § 96 Absatz 1 Satz 1 BNotO in Verbindung mit § 38 Absatz 1 des Bundesdisziplinargesetzes vom
  9. Juli 2001 (BGBl. I S. 1510), das zuletzt durch Artikel 12b des Gesetzes vom
  10. Februar 2009 (BGBl. I S. 160) geändert worden ist.
(2)Auf die Präsidentin oder den Präsidenten des Landgerichts Berlin II werden die folgenden Aufgaben und Befugnisse nach der Bundesnotarordnung (im Folgenden BNotO) übertragen:
  1. die Aushändigung der Bestellungsurkunden (§ 12 BNotO),
  2. die Entgegennahme von Mitteilungen des Versicherers nach § 19a Absatz 3 Satz 3 BNotO,
  3. die Aufgaben der zuständigen Stelle nach § 117 Absatz 2 des Versicherungsvertragsgesetzes vom
  4. November 2007 (BGBl. I S. 2631), das zuletzt durch Artikel 10 des Gesetzes vom
  5. Juli 2009 (BGBl. I S. 2355) geändert worden ist (§ 19a Absatz 5 BNotO),
  6. die Erteilung von Auskünften gemäß § 19a Absatz 6 BNotO,
  7. die Übertragung der Verwahrung der Akten und Bücher der Notarin oder des Notars (§ 51 Absatz 1 Satz 2 BNotO).
(3)Auf die Präsidentin oder den Präsidenten des Amtsgerichts Schöneberg werden die folgenden Aufgaben und Befugnisse nach der Bundesnotarordnung (im Folgenden BNotO) übertragen:
  1. die Entscheidung über Anträge auf den Zugang zu Inhalten notarieller Urkunden und Verzeichnisse zu Forschungszwecken (§ 18a Absatz 3 Satz 1 BNotO),
  2. die Entscheidung über die Gewährung eines anonymisierten oder nicht anonymisierten Zugangs (§ 18b Absatz 1 und 2 BNotO),
  3. die Entscheidung über die Verwendung der Inhalte für andere Forschungsvorhaben (§ 18c Absatz 2 BNotO),
  4. die Entscheidung über die Veröffentlichung der Forschungsergebnisse (§ 18c Absatz 3 BNotO) und
  5. die Erhebung der Kosten (§ 18d Absatz 2 BNotO). zur Einzelansicht § 1 § 2 Diese Verordnung tritt am Tage nach der Verkündung im Gesetz- und Verordnungsblatt für Berlin in Kraft. Berlin, den
  6. Juni 2010 Senatsverwaltung für Justiz Gisela von der Aue zur Einzelansicht § 2

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KI-Erklärung auf Basis des amtlichen Gesetzestextes. Orientierend, ersetzt keine Rechtsberatung.