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Eingangsformel JagdA/ZV BE 2007 Landesnorm Berlin Verordnung über jagdbare Tierarten und Jagdzeiten vom 21. Februar 2007 gültig ab: 11.03.2007

Obsah (6)§ 1§ 2§ 3§ 4§ 5§ 6

Verordnung über jagdbare Tierarten und Jagdzeiten Vom 21. Februar 2007 Zum 13.08.2026 aktuellste verfügbare Fassung der Gesamtausgabe

Verordnung über jagdbare Tierarten und Jagdzeiten vom

  1. Februar 2007 Nichtamtliches Inhaltsverzeichnis Titel Gültig ab Verordnung über jagdbare Tierarten und Jagdzeiten vom
  2. Februar 2007 11.03.2007 Eingangsformel 11.03.2007 § 1 - Jagdbare Tierarten 11.03.2007 § 2 - Jagdzeiten 06.09.2025 § 3 - Aufhebung der Jagdzeiten 23.10.2008 § 4 - Ausnahmen 03.12.2020 § 5 - Befristetes Jagdverbot 11.03.2007 § 6 - Inkrafttreten, Außerkrafttreten 11.03.2007 Auf Grund des § 26 Abs. 1 und 2 des Landesjagdgesetzes Berlin in der Fassung vom
  3. September 2006 (GVBl. S. 1006) wird verordnet:

Eingangsformel § 1 Jagdbare Tierarten Über die in § 2 Abs. 1 des Bundesjagdgesetzes genannten Tierarten hinaus unterliegen folgende weitere Tierarten dem Jagdrecht: Mink (Mustela vison) Marderhund (Nyctereutes procyonoides) Nutria (Myocaster coypus) Waschbär (Procyon lotor).

§ 1§ 2 Jagdzeiten Abweichend von den in der Verordnung über die Jagdzeiten vom 2.

April 1977 (BGBl. I S. 531), die durch Artikel 2 der Verordnung vom

  1. März 2018 (BGBl. I S. 226) zuletzt geändert worden ist, festgesetzten Jagdzeiten und vorbehaltlich der Bestimmungen des § 22 Abs. 4 des Bundesjagdgesetzes darf die Jagd ausgeübt werden auf: Rehwild (Capreolus capreolus) Ricken/Kitze vom
  2. September bis
  3. Januar Böcke/Schmalrehe vom
  4. April bis
  5. Mai und
  6. August bis
  7. Januar Mink (Mustela vison) vom
  8. Oktober bis
  9. Januar Marderhund (Nyctereutes procyonoides) vom
  10. Oktober bis
  11. Januar Nutria (Myocaster coypus) ganzjährig Waschbär (Procyon lotor) ganzjährig Füchse (Vulpes vulpes): Altfüchse vom
  12. November bis
  13. Januar Jungfüchse vom
  14. Mai bis
  15. Januar Wildkaninchen vom
  16. September bis
  17. Februar

§ 2

§ 3 Aufhebung der Jagdzeiten Für folgende Wildarten werden die in der Verordnung über die Jagdzeiten festgesetzten Jagdzeiten aufgehoben; sie haben somit ganzjährig Schonzeit: Baummarder (Martes martes) Iltis (Mustela putorius) Hermelin (Mustela erminea) Mauswiesel (Mustela nivalis) Dachs (Meles meles) Feldhase (Lepus europaeus) Wildtruthähne (Meleagris gallopavo) Wildtruthenne (Meleagris gallopava) Waldschnepfe (Scolopax rusticola) Rebhuhn (Perdix perdix) Türkentaube (Streptopelia decaocto) alle Enten, außer Stockente alle Gänse Höckerschwan Möwen.

§ 3§ 4 Ausnahmen

(1)Die Jagdbehörde kann die Schonzeiten für bestimmte Tierarten, für eine bestimmte Zeit, für bestimmte Gebiete oder für einzelne Jagdbezirke aus besonderen Gründen, insbesondere aus Gründen der Wildseuchenbekämpfung, zur Beseitigung kranken oder kümmernden Wildes, zur Vermeidung von übermäßigen Wildschäden, zu wissenschaftlichen, Lehr- und Forschungszwecken, bei Störung des biologischen Gleichgewichts oder der Wildhege aufheben.
(2)Die Jagdbehörde kann in Einzelfällen für Wild, für das keine Jagdzeit festgesetzt ist, zu wissenschaftlichen, Lehr- und Forschungszwecken eine Bejagung zulassen.
(3)Ausnahmegenehmigungen für Tierarten, die der Richtlinie 2009/147/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom
  1. November 2009 über die Erhaltung der wildlebenden Vogelarten (ABl. L 20 vom 26.1.2010, S.7), die zuletzt durch Artikel 5 der Verordnung (EU) 2019/1010 (ABl. L 170 vom 25.6.2019, S. 115) geändert worden ist, unterliegen oder im Anhang IV der Richtlinie 92/43/EWG des Rates vom
  2. Mai 1992 zur Erhaltung der natürlichen Lebensräume sowie der wildlebenden Tiere und Pflanzen (ABl. L 206 vom 22.7.1992, S. 7), die zuletzt durch die Richtlinie 2013/17/EU (ABl. L 158 vom 10.6.2013, S. 193) geändert worden ist, aufgeführt sind, erteilt die Jagdbehörde im Einvernehmen mit der obersten Naturschutzbehörde.

§ 4

§ 5 Befristetes Jagdverbot Unabhängig von den geltenden Jagdzeiten ist es verboten, in Jagdbezirken oder Teilen von Jagdbezirken die Jagd auf ausgesetztes Wild in dem Jagdjahr auszuüben, in dem das Wild in diesen Jagdbezirken ausgesetzt wurde. Als Aussetzen gilt nicht, wenn Wildtiere oder Gelege der Natur entnommen werden müssen, um sie aufzuziehen, gesund zu pflegen oder auszubrüten und sie anschließend wieder in die freie Wildbahn zu entlassen.

§ 5

§ 6 Inkrafttreten, Außerkrafttreten Diese Verordnung tritt am Tage nach der Verkündung im Gesetz- und Verordnungsblatt für Berlin in Kraft. Gleichzeitig tritt die Verordnung über jagdbare Tierarten und Jagdzeiten vom 20. Oktober 1995 (GVBl. S. 759) außer Kraft. Berlin, den 21. Februar 2007 Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Ingeborg Junge-Reyer

§ 6

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KI-Erklärung auf Basis des amtlichen Gesetzestextes. Orientierend, ersetzt keine Rechtsberatung.