Erhaltungsverordnung gemäß § 172 Absatz 1 Satz 1 Nummer 1 BauGB für das Gebiet „Karl-Marx-Allee/Frankfurter Allee (ehemals Stalinallee) und deren flankierende Bereiche“ gemäß § 172 Absatz 1 Satz 1 Nummer 1 BauGB im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg von Berlin vom
Eingangsformel § 1 Geltungsbereich Das Erhaltungsgebiet „Karl-Marx-Allee/Frankfurter Allee (ehemals Stalinallee) und deren flankierende Bereiche“ wird begrenzt: • nördlich durch die Landsberger Allee, die Friedenstraße, die Strausberger Straße 3-8A und 37-41, die Friedrichsberger Straße 12-15, die Palisadenstraße, den Georgen-Parochial-Friedhof II, die Auerstraße, die Richard-Sorge-Straße 8-9, 68-84, die Eckertstraße 1, die Petersburger Straße 74A-78, den Bersarinplatz 1-3, den Weidenweg 53-79, die Hübnerstraße 15, die Liebigstraße 26-34, die Rigaer Straße 12-23; • östlich durch die Proskauer Straße 1-2 und 30-38, die Frankfurter Allee 28-32, 34, 36A-C, die Niederbarnimstraße 1-14 und 27; • südlich durch die Boxhagener Straße 108-123, die Warschauer Straße 74-81A, die Grünberger Straße 13, 15, 17, 19, 21, 23, 25, die Kadiner Straße 11, 13-15, die Lasdehner Straße 1, 3, 5, 7, 13, 17, 21, die Hildegard-Jadamowitz-Straße 18, 19, die Frankfurter Allee 93, 95, 97, 99, 101, 103, 105, 107, 109, 111, 113, 115, 117, 119, 121, 123, 125, 127, 129, 131, 131A, 133 (einschließlich Mittelpromenade), die Straße der Pariser Kommune 21, 23, 25, 27, 29, 31, 33, 35, 37, 41, 43, die Rüdersdorfer Straße 17-19, 24, 28-29, die Koppenstraße 65-68, die Singerstraße 77-80, 83, 87; • westlich durch die Lichtenberger Straße 13-16, 20-27, den Strausberger Platz 15-19 und 1-5, den Platz der Vereinten Nationen 3-12. Die Verordnung gilt für das in der anliegenden Karte eingegrenzte Gebiet. Die Innenkante der gestrichelten Linie bildet die Gebietsgrenze. Die Karte ist Bestandteil dieser Verordnung.
§ 2 Gegenstand der Verordnung Zur Erhaltung der städtebaulichen Eigenart des Gebietes auf Grund seiner städtebaulichen Gestalt (§ 172 Absatz 1 Satz 1 Nummer 1 BauGB) bedürfen in dem in § 1 bezeichneten Gebiet (Anhang 1) der Rückbau, die Änderung oder die Nutzungsänderung sowie die Errichtung baulicher Anlagen der Genehmigung. Die Genehmigung darf nur versagt werden, wenn die bauliche Anlage allein oder im Zusammenhang mit anderen baulichen Anlagen das Ortsbild, die Stadtgestalt oder das Landschaftsbild prägt oder sonst von städtebaulicher Bedeutung ist. Die Genehmigung zur Errichtung baulicher Anlagen darf nur versagt werden, wenn die städtebauliche Gestalt des Gebiets durch die beabsichtigte bauliche Anlage beeinträchtigt ist.
§ 3 Zuständigkeit Die Genehmigung wird durch das Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg von Berlin erteilt.
§ 5 Ordnungswidrigkeiten Wer eine bauliche Anlage im Geltungsbereich dieser Verordnung ohne die dafür nach § 2 erforderliche Genehmigung rückbaut oder ändert, handelt gemäß § 213 Absatz 1 Nummer 4 BauGB ordnungswidrig und kann gemäß § 213 Absatz 3 BauGB mit einer Geldbuße belegt werden.
GB bezeichneten Zwecken dienen, und nicht auf die in § 26 Nummer 3 BauGB bezeichneten Grundstücke. Das Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg von Berlin unterrichtet die Bedarfsträger dieser Grundstücke von dieser Verordnung. Beabsichtigt ein Bedarfsträger dieser Grundstücke ein Vorhaben im Sinne von § 2, hat er dies dem Bezirksamt anzuzeigen.
§ 7 Inkrafttreten Diese Verordnung tritt am Tag nach der Verkündung im Gesetz- und Verordnungsblatt für Berlin in Kraft.
Anhang 1
KI-Erklärung auf Basis des amtlichen Gesetzestextes. Orientierend, ersetzt keine Rechtsberatung.