Verordnung über die Abschlußprüfung der Staatlichen Fachschule für Farb- und Lacktechnik Berlin (PrüfVO-Farb- und Lacktechnik) Vom 27. Juli 1990 § 18 Vorkonferenz (1) Spätestens drei Unterrichtstage v
or der mündlichen Prüfung findet eine Sitzung des Prüfungsausschusses, in Abweichung von § 8 Abs. 1 unter Vorsitz des Schulleiters, (Vorkonferenz) statt. In der Vorkonferenz wird über den Ausschluß und die Befreiung von der mündlichen Prüfung beschlossen. Ferner wird entschieden, in welchen Fächern ein Prüfling, der an der mündlichen Prüfung teilnehmen muß, geprüft werden soll.
(2)Ein Prüfling ist von der mündlichen Prüfung auszuschließen, wenn sowohl die Vornote als auch die Note der schriftlichen oder praktischen Prüfungsarbeit
- in zwei oder mehr Fächern schlechter als "ausreichend" oder
- in einem Fach schlechter als "ausreichend" lauten und ein Notenausgleich ( § 21 Abs. 3 ) auch durch eine mündliche Prüfung nicht möglich erscheint. Die Prüfung gilt dann als nicht bestanden. Die Endnoten sind in allen Fächern sogleich festzulegen. Die Vorkonferenz stellt das Nichtbestehen der Prüfung fest.
(3)Von der mündlichen Prüfung werden Prüflinge befreit, wenn von den Vornoten und den Noten der schriftlichen oder praktischen Prüfungsarbeiten keine Note schlechter als "ausreichend" lautet und
- die Vornote und die Note der schriftlichen oder praktischen Prüfungsarbeit jeweils übereinstimmen oder
- die Note der schriftlichen oder praktischen Prüfungsarbeit in höchstens zwei Fächern um eine Notenstufe schlechter ist als die Vornote.
(4)Eine mündliche Prüfung soll nur in den Fächern stattfinden, in denen zur abschließenden Beurteilung eine Prüfung erforderlich ist. Konnte wegen Fehlens von Leistungsnachweisen keine Vornote gebildet werden, so hat eine mündliche Prüfung in diesem Fach stattzufinden.
(5)Die Prüflinge können Anträge auf mündliche Prüfung in bestimmten Prüfungsfächern stellen. Derartigen Anträgen hat die Vorkonferenz in mindestens einem Fach zu entsprechen, es sei denn, der Prüfling ist von der mündlichen Prüfung ausgeschlossen worden oder das gewünschte Fach ist schriftlich oder praktisch geprüft worden und Vornote und Note für die schriftliche oder praktische Arbeit stimmen überein. Der Antrag ist spätestens am letzten Unterrichtstag vor der Vorkonferenz schriftlich zu stellen. Im Falle der Ablehnung eines solchen Antrages ist auch die Begründung in die Niederschrift über die Vorkonferenz aufzunehmen.
(6)Der Ausschluß und die Befreiung von der mündlichen Prüfung sowie die Fächer der mündlichen Prüfung und die Prüfungstermine sind den Prüflingen am ersten Unterrichtstag nach der Vorkonferenz bekanntzugeben. Redaktionelle Hinweise Fundstelle: GVBl. 1990, 1759 Permalink Diesen Link können Sie kopieren und verwenden, wenn Sie genau dieses Dokument verlinken möchten: https://gesetze.berlin.de/perma?d=jlr-NNLBE00004FB2NN00000000023 Diesen Link können Sie kopieren und verwenden, wenn Sie immer auf die gültige Fassung der Vorschrift verlinken möchten: https://gesetze.berlin.de/perma?j=FSchulFarb%2FLackPrV_BE_!_18