nen und Teilnehmer erweitern ihr anatomisches Wissen um funktionelle Zusammenhänge und verstehen so die Relation der verschiedenen anatomischen Strukturen zueinander und berücksichtigen diese Erkenntnisse für die osteopathische Behandlung. Sie sind in der Lage, einen Bezug zwischen der Physiologie und der osteopathischen Diagnostik und Therapie herzustellen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer berücksichtigen in der osteopathischen Untersuchung und Behandlung die wechselseitige Einflussnahme der verschiedenen Körperregionen sowie die Gelenkmechanik der Wirbelsäule, der Extremitäten, des Schädels sowie der inneren Organe. Sie leiten in unterschiedlichen Notfallsituationen adäquate, auch lebenserhaltende Maßnahmen ein und kommen ihren Pflichten in diesen Situationen nach. 1.1 Anatomie und Physiologie Inhalte: - Skelettsystem mit Gelenken, Muskelsystem inklusive segmentaler Nervenversorgung, Stütz- und Bindegewebe als passiver Halteapparat sowie der Relation zum Interzellularsystem - Innere Organe mit ihrer atemabhängigen Bewegung sowie deren Halte- und Stützsysteme, ihrer neurovegetativen sowie hormonellen Regulation - Nervensystem mit den Einteilungen in Zentrales und Peripheres Nervensystem sowie der funktionellen Aspekte der neurologischen Systeme, besonders des neurovegetativen, sowie des Liquorsystems inklusive der Hirn- und Rückenmarkshäute mit ihren mechanischen Relationen - Histologie unter Berücksichtigung der Störfaktoren im Interzellularsystem - Embryologie zum Verständnis der funktionellen Entwicklung des segmentalen Systems, der Halte- und Stützfunktionen der inneren Organe sowie der neurovegetativen Relationen - Funktionen der inneren Organe sowie Regulation derselben - Hormonelles Regulierungssystem und Bezug zum neurovegetativen System sowie zum zentralen Nervensystem - Funktion und Zusammenspiel der Elemente des Bewegungsapparates (Skelett-/Muskel-/Weichteil-/Interzellularsystem) - Neurophysiologie und ihre Einflussgrößen 1.2 Biomechanik Inhalte: - Funktionsprinzipien der Gelenke der Wirbelsäule, der Extremitäten, des Schädels sowie der inneren Organe und deren gegenseitige Abhängigkeit - Zusammenhang zwischen Beschwerden (Folgen) und deren Auslöser (Ursache), den sogenannten Ursache-FolgeKetten (UFK) 1.3 Erste Hilfe Inhalte: - Aktuelle Richtlinien der Ersten-Hilfe und Reanimation - Reanimationstraining - Erste-Hilfe-Maßnahmen inklusive praktischer Übungen - Zivil- und Katastrophenschutz - Ablaufpläne, Kompetenzen (Weisungsbefugnisse), Pflichten - Handlungskette bei verschiedenen Schadensereignissen - Situationsbezogene Information, Betreuung und Zusammenarbeit mit den beteiligten Professionen Redaktionelle Hinweise Fundstelle: GVBl. I 2008, 949 Permalink Diesen Link können Sie kopieren und verwenden, wenn Sie genau dieses Dokument verlinken möchten: https://www.rv.hessenrecht.hessen.de/perma?d=jlr-NNLHE000052CANN00000000050 Diesen Link können Sie kopieren und verwenden, wenn Sie immer auf die gültige Fassung der Vorschrift verlinken möchten: https://www.rv.hessenrecht.hessen.de/perma?j=OsteoWeitBiPrO_HE_Themenbereich_1%3A
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