← Deutschland

§ 1 LimburgLKNGlG HE Landesnorm Hessen - Gemeinde Elbtal Gesetz zur Neugliederung des Landkreises Limburg und des Oberlahnkreises vom 6. Februar 1974

Obsah (23)§ 1§ 2§ 3§ 4§ 5§ 6§ 7§ 8§ 9§ 10§ 11§ 12§ 13§ 14§ 15§ 16§ 17§ 18§ 19§ 20§ 21§ 22§ 23

Gesetz zur Neugliederung des Landkreises Limburg und des Oberlahnkreises Vom 6. Februar 1974 Zum 13.08.2026 aktuellste verfügbare Fassung der Gesamtausgabe

Gesetz zur Neugliederung des Landkreises Limburg und des Oberlahnkreises vom

  1. Februar 1974 Nichtamtliches Inhaltsverzeichnis Titel Gültig ab Gesetz zur Neugliederung des Landkreises Limburg und des Oberlahnkreises vom
  2. Februar 1974 01.01.2004 ERSTER ABSCHNITT - Neugliederung auf der Gemeindeebene 01.01.2004 § 1 - Gemeinde Elbtal 01.01.2004 § 2 - Gemeinde Dornburg 01.01.2004 § 3 - Gemeinde Waldbrunn (Westerwald) 01.01.2004 § 4 - Gemeinde Elz 01.01.2004 § 5 - Stadt Limburg a. d. Lahn 01.01.2004 § 6 - Stadt Runkel 01.01.2004 § 7 - Gemeinde Brechen 01.01.2004 § 8 - Gemeinde Selters (Taunus) 01.01.2004 § 9 - Stadt Camberg 01.01.2004 § 10 - Stadt Weilburg 01.01.2004 § 11 - Gemeinde Löhnberg 01.01.2004 § 12 - Gemeinde Weinbach 01.01.2004 § 13 - Gemeinde Villmar 01.01.2004 § 14 - Stadt Braunfels 01.01.2004 ZWEITER ABSCHNITT - Neugliederung auf der Kreisebene 01.01.2004 § 15 - Landkreis Limburg-Weilburg 01.01.2004 DRITTER ABSCHNITT - Überleitungsvorschriften 01.01.2004 § 16 - Rechtsnachfolge, Auseinandersetzung 01.01.2004 § 17 - Rechtsstellung der Beamten 01.01.2004 § 18 - Orts- und Kreisrecht 01.01.2004 § 19 - Überleitung der Haushaltspläne 01.01.2004 § 20 - Nachwahlen 01.01.2004 VIERTER ABSCHNITT - Schlussbestimmungen 01.01.2004 § 21 - Änderung der Grenzen der Regierungsbezirke 01.01.2004 § 22 - Ausführungsvorschriften 01.01.2004 § 23 - Inkrafttreten 01.01.2004 ERSTER ABSCHNITT Neugliederung auf der Gemeindeebene § 1 Gemeinde Elbtal Die Gemeinden Elbgrund und Elbtal werden zu einer Gemeinde mit dem Namen "Elbtal" zusammengeschlossen.

§ 1

§ 2 Gemeinde Dornburg Die Gemeinde Langendernbach wird in die Gemeinde Dornburg eingegliedert.

§ 2

§ 3 Gemeinde Waldbrunn (Westerwald) Die Gemeinden Ellar und Waldbrunn werden zu einer Gemeinde mit dem Namen "Waldbrunn (Westerwald)" zusammengeschlossen.

§ 3

§ 4 Gemeinde Elz In die Gemeinde Elz werden eingegliedert aus der Gemeinde Offheim die Flurstücke: Gemarkung Offheim Flur 24 mit Ausnahme der Flurstücke Nr. 7, 8, 19/1 und 34.

§ 4§ 5 Stadt Limburg a.

d. Lahn Die Stadt Limburg a. d. Lahn und die Gemeinden Eschhofen, Linter, Offheim - mit Ausnahme der in § 4 genannten Flurstücke - und Staffel werden zu einer Stadt mit dem Namen "Limburg a. d. Lahn" zusammengeschlossen.

§ 5

§ 6 Stadt Runkel Die Stadt Runkel und die Gemeinde Dehrn werden zu einer Stadt mit dem Namen "Runkel" zusammengeschlossen.

§ 6§ 7 Gemeinde Brechen Die Gemeinden Brechen - mit Ausnahme der in § 12 Abs.

2 und § 13 genannten Flurstücke - und Oberbrechen werden zu einer Gemeinde mit dem Namen "Brechen" zusammengeschlossen.

§ 7

§ 8 Gemeinde Selters (Taunus) Die Gemeinden Eisenbach, Haintchen, Münster und Niederselters werden zu einer Gemeinde mit dem Namen "Selters (Taunus)" zusammengeschlossen.

§ 8

§ 9 Stadt Camberg Die Stadt Camberg und die Gemeinden Dombach, Erbach, Oberselters, Schwickershausen und Würges werden zu einer Stadt mit dem Namen "Camberg" zusammengeschlossen.

§ 9

§ 10 Stadt Weilburg Die Gemeinde Kubach wird in die Stadt Weilburg eingegliedert.

§ 10

§ 11 Gemeinde Löhnberg Die bisherige Gemeinde Selters wird in die Gemeinde Löhnberg eingegliedert.

§ 11§ 12 Gemeinde Weinbach

(1)Die Gemeinden Edelsberg und Elkerhausen werden in die Gemeinde Weinbach eingegliedert.
(2)In die Gemeinde Weinbach werden weiter eingegliedert aus der Gemeinde Brechen die Flurstücke: Gemarkung Langhecke Flur 1 Nr. 34/7, 35/7, 36/8, 37/8, 9, 18 und 19.

§ 12

§ 13 Gemeinde Villmar In die Gemeinde Villmar werden eingegliedert aus der Gemeinde Brechen die Flurstücke: Gemarkung Langhecke Flur 11 Nr. 1, 2, 6/3, 7/3, 4 und 5.

§ 13

§ 14 Stadt Braunfels Die Gemeinden Altenkirchen und Philippstein werden in die Stadt Braunfels im Landkreis Wetzlar eingegliedert.

§ 14

ZWEITER ABSCHNITT Neugliederung auf der Kreisebene § 15 Landkreis Limburg-Weilburg Der Landkreis Limburg mit den Städten Camberg, Hadamar, Limburg a. d. Lahn und den Gemeinden Brechen, Dornburg, Elbtal, Elz, Hünfelden, Selters (Taunus), Waldbrunn (Westerwald) und der Oberlahnkreis mit den Städten Runkel, Weilburg und den Gemeinden Beselich, Löhnberg, Mengerskirchen, Merenberg, Villmar, Weilmünster und Weinbach werden zu einem Landkreis mit dem Namen "Landkreis Limburg-Weilburg" zusammengeschlossen. Sitz der Kreisverwaltung ist die Stadt Limburg a. d. Lahn.

§ 15

DRITTER ABSCHNITT Überleitungsvorschriften § 16 Rechtsnachfolge, Auseinandersetzung Die neuen und die aufnehmenden Gemeinden sind Rechtsnachfolger der bisherigen Gemeinden. Der Landkreis Limburg-Weilburg ist Rechtsnachfolger des Landkreises Limburg und des Oberlahnkreises. Im übrigen gelten für die aus Anlaß der Neugliederung erforderlichen Auseinandersetzungen die Vorschriften des § 18 der Hessischen Gemeindeordnung und des § 15 der Hessischen Landkreisordnung.

§ 16

§ 17 Rechtsstellung der Beamten Die Beamten der Landräte des Landkreises Limburg und des Oberlahnkreises als Behörden der Landesverwaltung gelten mit dem Inkrafttreten dieses Gesetzes als versetzt zum Landrat des Landkreises Limburg-Weilburg als Behörde der Landesverwaltung.

§ 17

§ 18 Orts- und Kreisrecht In den von der Neugliederung betroffenen Gemeinden und Landkreisen gilt das bisherige Orts- und Kreisrecht fort, bis es durch neues Recht ersetzt wird.

§ 18§ 19 Überleitung der Haushaltspläne

(1)Der Landkreis Limburg-Weilburg führt die Haushaltspläne des Landkreises Limburg und des Oberlahnkreises auf der Grundlage der von diesen Landkreisen erlassenen Haushaltssatzungen bis zum Ende des Rechnungsjahres 1974 weiter. Der Landkreis Limburg-Weilburg kann für das Rechnungsjahr 1974 für die Bereiche des Landkreises Limburg und des Oberlahnkreises Nachtragshaushaltssatzungen erlassen. Das Recht, bereits 1974 eine Haushaltssatzung für den Landkreis Limburg-Weilburg zu erlassen, bleibt unberührt.
(2)Abs. 1 gilt sinngemäß für die neugegliederten Gemeinden des Landkreises Limburg-Weilburg.

§ 19§ 20 Nachwahlen

(1)Die Stadtverordnetenversammlungen der Städte Braunfels, Camberg, Limburg a. d. Lahn, Runkel und Weilburg, die Gemeindevertretungen der Gemeinden Brechen, Dornburg, Elbtal, Löhnberg, Selters (Taunus), Waldbrunn (Westerwald), Weinbach und der Kreistag des Landkreises Limburg-Weilburg werden für den Rest der Wahlzeit neu gewählt. Der Wahltag wird vom Minister des Innern bestimmt.
(2)Der Wohnsitz in den bisherigen Gemeinden und Landkreisen gilt als Wohnsitz in den neuen oder aufnehmenden Gemeinden und im Landkreis Limburg-Weilburg.
(3)§ 25 der Hessischen Landkreisordnung in der Fassung des § 37 Abs. 2 des Hessischen Kommunalwahlgesetzes vom 6. Juni 1972 (GVBl. I S. 141) findet Anwendung.

§ 20

VIERTER ABSCHNITT Schlussbestimmungen § 21 Änderung der Grenzen der Regierungsbezirke

§ 21

§ 22 Ausführungsvorschriften Der Minister des Innern erläßt die zur Ausführung dieses Gesetzes erforderlichen Rechtsverordnungen und Verwaltungsvorschriften.

§ 22§ 23 Inkrafttreten Dieses Gesetz tritt am 1.

Juli 1974 in Kraft.

§ 23

🔗 Zur amtlichen Quelle

KI-Erklärung auf Basis des amtlichen Gesetzestextes. Orientierend, ersetzt keine Rechtsberatung.