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§ 1 JagdRglV HA 2014 Landesnorm Hamburg - Jagdbare Tierarten Verordnung über jagdrechtliche Regelungen vom 1. April 2014 gültig ab: 01.04.2014

Obsah (5)§ 1§ 2§ 3§ 4§ 5

Verordnung über jagdrechtliche Regelungen Vom 1. April 2014 Zum 28.08.2026 aktuellste verfügbare Fassung der Gesamtausgabe

Verordnung über jagdrechtliche Regelungen vom

  1. April 2014 Nichtamtliches Inhaltsverzeichnis Titel Gültig ab Verordnung über jagdrechtliche Regelungen vom
  2. April 2014 01.04.2014 Eingangsformel 01.04.2014 § 1 - Jagdbare Tierarten 01.04.2014 § 2 - Jagdzeiten 01.04.2014 § 3 - Ausnahme bei Wildkaninchen 01.04.2014 § 4 - Aufhebung von Schonzeiten 01.04.2014 § 5 - Inkrafttreten/Außerkrafttreten 01.04.2014 Auf Grund von § 27 Nummern 1 und 4 des Hamburgischen Jagdgesetzes vom
  3. Mai 1978 (HmbGVBl. S. 162), zuletzt geändert am
  4. Juli 2001 (HmbGVBl. S. 251, 257), wird verordnet:

Eingangsformel § 1 Jagdbare Tierarten Über die in § 2 Absatz 1 des Bundesjagdgesetzes in der Fassung vom

  1. September 1976 (BGBl. I S. 2850), zuletzt geändert am
  2. Mai 2013 (BGBl. I S. 1386), aufgeführten Tierarten hinaus unterliegen folgende Tierarten dem Jagdrecht:
  3. der Waschbär,
  4. der Marderhund,
  5. die Elster,
  6. die Rabenkrähe,
  7. die Nilgans.

§ 1§ 2 Jagdzeiten

(1)Abweichend von § 1 Absatz 1 der Verordnung über die Jagdzeiten vom
  1. April 1977 (BGBl. I S. 531), zuletzt geändert am
  2. April 2002 (BGBl. I S. 1487), werden die Jagdzeiten wie folgt festgelegt:
  3. Rotwild Schmalspießer vom
  4. Juni bis
  5. Januar,
  6. Dam- und Sikawild Schmalspießer vom
  7. Juli bis
  8. Januar,
  9. Rehwild Kitze vom
  10. September bis
  11. Januar, Schmalrehe vom
  12. Mai bis
  13. Juni sowie vom
  14. September bis
  15. Januar,
  16. Feldhasen vom
  17. Oktober bis
  18. Dezember,
  19. Dachse vom
  20. September bis
  21. Oktober,
  22. Rebhühner vom
  23. September bis
  24. November,
  25. Höckerschwäne vom
  26. November bis
  27. Dezember nur zur Schadensabwehr auf gefährdeten Acker- und Gemüsekulturen in den Bezirken Bergedorf und Harburg,
  28. Graugänse
  29. August bis
  30. August und vom
  31. November bis
  32. Januar; zusätzlich vom
  33. September bis
  34. Oktober nur zur Schadensabwehr auf gefährdeten landwirtschaftlichen Flächen im Bezirk Bergedorf,
  35. Kanadagänse
  36. November bis
  37. Januar; zusätzlich vom
  38. August bis
  39. Oktober nur zur Schadensabwehr auf gefährdeten landwirtschaftlichen Flächen im Bezirk Bergedorf,
  40. Fasanenhähne vom
  41. Oktober bis
  42. Januar.
(2)Die Jagd darf ausgeübt werden auf: Waschbären Vorbehaltlich der Bestimmungen des § 22 Absatz 4 Satz 1 des Bundesjagdgesetzes das ganze Jahr Marderhunde Vorbehaltlich der Bestimmungen des § 22 Absatz 4 Satz 1 des Bundesjagdgesetzes das ganze Jahr Rabenkrähen vom 1. August bis 20. Februar
(3)Für Baummarder, Iltisse, Hermeline, Mauswiesel, Türkentauben, Bläss-, Saat- und Ringelgänse, Nilgänse, Elster, alle übrigen Wildenten außer Stock- und Reiherenten, Blässhühner, Fasanenhennen, Lach-, Sturm-, Silber-, Mantel- und Heringsmöwen wird die Jagdzeit aufgehoben; sie sind das ganze Jahr hindurch mit der Jagd zu verschonen.
(4)Soweit die Schonzeit für Ringeltauben zur Vermeidung übermäßiger Wildschäden von der zuständigen Behörde aufgehoben worden ist (§ 4), ist die Jagd auch in den Brutzeiten zulässig (§ 22 Absatz 4 Satz 2 des Bundesjagdgesetzes).

§ 2

§ 3 Ausnahme bei Wildkaninchen Die zuständige Behörde kann für Wildkaninchen in Einzelfällen Ausnahmen von dem Verbot zulassen, Elterntiere in den Setz- und Brutzeiten zu jagen, wenn das biologische Gleichgewicht gestört ist oder wenn Gründe der Landeskultur oder Lehr- und Forschungszwecke eine Ausnahme rechtfertigen.

§ 3

§ 4 Aufhebung von Schonzeiten Die zuständige Behörde kann die Schonzeiten für bestimmte Gebiete oder für einzelne Jagdbezirke in Einzelfällen aus besonderen Gründen aufheben, insbesondere aus Gründen der Wildseuchenbekämpfung und Landeskultur, zur Beseitigung kranken oder kümmernden Wildes, zur Vermeidung von übermäßigen Wildschäden, zu wissenschaftlichen Lehr- und Forschungszwecken, bei Störung des biologischen Gleichgewichtes oder der Wildhege.

§ 4§ 5 Inkrafttreten/Außerkrafttreten Diese Verordnung tritt mit Wirkung vom 1.

April 2014 in Kraft. Zum selben Zeitpunkt tritt die Verordnung über jagdrechtliche Regelungen vom 11. Mai 1993 (HmbGVBl. S. 96) in der geltenden Fassung außer Kraft.

§ 5

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KI-Erklärung auf Basis des amtlichen Gesetzestextes. Orientierend, ersetzt keine Rechtsberatung.