← Deutschland

§ 6 NatSG1AnO MV Landesnorm Mecklenburg-Vorpommern Anordnung Nr. 1 über Naturschutzgebiete vom 30. März 1961 Textnachweis ab: 01.01.2005

Obsah (7)§ 1§ 2§ 3§ 4§ 5§ 6§ 7

Anordnung Nr. 1 über Naturschutzgebiete Vom 30. März 1961 Zum 13.08.2026 aktuellste verfügbare Fassung der Gesamtausgabe

Anordnung Nr. 1 über Naturschutzgebiete vom

  1. März 1961 Nichtamtliches Inhaltsverzeichnis Titel Gültig ab Anordnung Nr. 1 über Naturschutzgebiete vom
  2. März 1961 01.01.2005 Eingangsformel 01.01.2005 § 1 01.01.2005 § 2 01.01.2005 § 3 01.01.2005 § 4 01.01.2005 § 5 01.01.2005 § 6 01.01.2005 § 7 01.01.2005 Anlage (Auszug) 01.01.2005 (GBl. II Nr. 27 S. 166), in Kraft am
  3. Mai 1961, gilt gemäß § 75 des Landesnaturschutzgesetzes vom
  4. Juli 1998 (GVOBl. M-V S.647), geändert durch Artikel 4 des Gesetzes vom
  5. Februar 1999 (GVOBl. M-V S.200), fort geändert durch In Durchführung des § 6 des Naturschutzgesetzes vom
  6. August 1954 (GBl. S. 695) wird folgendes angeordnet:

Eingangsformel § 1 Die in der Anlage aufgeführten Landschaftsteile werden zu Naturschutzgebieten erklärt.

§ 1

§ 2 Die Begrenzung eines jeden der in der Anlage genannten Gebietes ist auf Meßtischblattausschnitten (1:25000) niedergelegt. Diese Begrenzungskarten liegen bei den zuständigen Räten der Bezirke und Kreise (Bezirks- bzw. Kreis-Naturschutzverwaltungen) aus und können dort eingesehen werden. Die Rechtsträger der in den Naturschutzgebieten gelegenen Nutzflächen erhalten jeweils ein Exemplar der Kartenausschnitte.

§ 2§ 3 Als Ausnahme von § 1 Abs.

3 des Naturschutzgesetzes wird das Verlassen der Wege in den Naturschutzgebieten (Anlage) gestattet:

  1. a)den Angehörigen der Sicherheitsorgane, den Beschäftigten der Staatlichen Forstwirtschaftsbetriebe und den Nutzungsberechtigten, sofern es zur Ausübung ihres Dienstes bzw. ihres Berufes erforderlich ist;
  2. b)Personen, denen vom Ministerium für Landwirtschaft, Erfassung und Forstwirtschaft als Zentrale Naturschutzverwaltung, von den Räten der Bezirke als Bezirks-Naturschutzverwaltungen oder vom Institut für Landesforschung und Naturschutz Halle der Deutschen Akademie der Landwirtschaftswissenschaften zu Berlin eine schriftliche Erlaubnis zum Betreten der Naturschutzgebiete erteilt worden ist.

§ 3§ 4

(1)Die forstliche Nutzung und Pflege ist für jedes in der Anlage genannte Naturschutzgebiet vom zuständigen Staatlichen Forstwirtschaftsbetrieb in Verbindung mit dem Institut für Landesforschung und Naturschutz Halle und den einschlägigen wissenschaftlichen Instituten durch eine forstliche und landeskulturelle Behandlungsrichtlinie (Pflegeplan) zu regeln. Darin sind nach Aufnahme des waldbiologischen und des forstwirtschaftlich bedingten Gebietszustandes und unter Berücksichtigung der jeweils besonderen wissenschaftlichen Aufgabenstellung alle Maßnahmen festzulegen, die zur Pflege des Gebietes und zur Sicherung der in ihm erzielten Arbeitsergebnisse erforderlich sind.
(2)Die Behandlungsrichtlinien bedürfen der Bestätigung durch das Institut für Forsteinrichtung und Standortserkundung sowie durch den zuständigen Rat des Bezirkes, Abteilung Landwirtschaft, Erfassung und Forstwirtschaft, und sind für alle Wirtschaftsmaßnahmen rechtsverbindliche Arbeitsgrundlage. Sie werden beim Institut für Landesforschung und Naturschutz, beim zuständigen Forstwirtschaftsbetrieb und beim zuständigen Rat des Bezirkes, Abteilung Landwirtschaft, Erfassung und Forstwirtschaft, hinterlegt.
(3)Bis zur Vereinbarung endgültiger Behandlungsrichtlinien gelten für die Behandlung der Naturschutzgebiete die Pflegehinweise, die der einstweiligen Sicherung (§ 7 des Gesetzes) zugrunde liegen.

§ 4§ 5 Nach § 5 Abs.

4 der Sechsten Durchführungsbestimmung vom 23. Dezember 1957 zum Gesetz zur Regelung des Jagdwesens (GBl. I 1958 S. 8) ist die Ausübung der Jagd in der Regel auf die Wildschadensverhütung und Wildhege zu beschränken; sie wird durch die zuständige Jagdbehörde im Einvernehmen mit der Bezirks-Naturschutzverwaltung geregelt.

§ 5

§ 6 Die landwirtschaftliche Nutzung der nicht mit Wald bestockten Teilflächen ist für die in der Anlage genannten Naturschutzgebiete vom Institut für Landesforschung und Naturschutz in Halle in Verbindung mit den Nutzungsberechtigten und dem zuständigen Rat des Kreises, Abteilung Landwirtschaft, Erfassung und Forstwirtschaft, zu regeln.

§ 6§ 7 Diese Anordnung tritt am 1.

Mai 1961 in Kraft. Berlin, den 30. März 1961 Der Minister für Landwirtschaft, Erfassung und Forstwirtschaft In Vertretung: Skodowski Staatssekretär

§ 7Anlage (Auszug) zu vorstehender Anordnung Nr.

1 Name des Naturschutzgebietes Kreis Bezirk Rostock

  1. "Eldena" östlich Greifswald Greifswald
  2. "Lanken" am Ludwigsburger Haken Greifswald
  3. "Brooker Wald" nördlich Gr. Schwansee Grevesmühlen
  4. "Abtshagen" nördlich Abtshagen Grimmen
  5. "Wittenhagen" südwestlich Abtshagen Grimmen
  6. "Ahrenshooper Holz" nordöstlich Ahrenshoop Ribnitz-Damgarten
  7. * "Gelbes Ufer" westlich Graal-Müritz Rostock-Stadt
  8. "Heiligensee und Hütelmoor" nördlich Markgrafenheide Rostock-Stadt
  9. "Schnatermann" nordwestlich Stuthof Rostock-Stadt
  10. "Freienholz" nördlich Sanitz Rostock-Land
  11. "Göldenitzer Moor" nordwestlich Cammin Rostock-Land
  12. * "Moor" bei Gr. Potrems" nordöstlich Gr. Potrems Rostock-Land
  13. "Steinfelder in der Schmalen Heide" südöstlichLietzow Rügen
  14. * "Züsow" südlich Züsow Wismar
  15. * "Camminke" nördlich Garz Wolgast
  16. "Mümmelkensee" südlich Bad Bansin Wolgast
  17. "Streckelsberg" östllich Koserow Wolgast Bezirk Schwerin
  18. "Hohe Burg und Schwarzer See" westlich Schlemmin Bützow
  19. * "Oetteliner Tannen" nordöstlich Bützow Bützow
  20. * "Jasenberg" südlich Kl.-Upal Güstrow
  21. "Großes Holz" südlich Kuchelmiß Güstrow
  22. "Falkenhof" östlich Stixe Hagenow
  23. "Friedrichsmoor" nödlich Friedrichsmoor Ludwigslust
  24. "Jellen" in der Schwinzer Heide Lübz
  25. "Kläden" nordwestlich Dobbertin Lübz
  26. * "Mühlenhels" südwestlich Plau Lübz
  27. * "Das runde Holz" nördlich Frauenmark Parchim
  28. "Sonnenberg" südwestlich Parchim Parchim Bezirk Neubrandenburg
  29. "Devener Holz" südwestlich Demmin Demmin
  30. "Kronwald" südwestlich Drosedow Demmin
  31. "Feldberger Hütte" nördlich des Haussees Neustrelitz
  32. "Kalkhorst" südwestlich Strelitz Neustrelitz
  33. "Nonnenbachtal" östlich Usadel Neustrelitz
  34. "Großer Serrahn- und Schweinegarten See" westlich Carpin Neustrelitz
  35. "Blankenföde" östlich Blankenförde Neustrelitz
  36. "Useriner Horst" westlich Neustrelitz Neustrelitz
  37. * "Wilhelminenhof" nordöstlich Neustrelitz Neustrelitz
  38. * "Zechow" westlich Rottenhagen Neustrelitz
  39. "Kleppelshagen" nördlich Strasburg Strasburg Fußnoten *)
  40. aufgehoben durch Anordnung Nr. 4 über Naturschutzgebiete. *)
  41. aufgehoben durch Anordnung Nr. 4 über Naturschutzgebiete. *)
  42. aufgehoben durch Anordnung Nr. 4 über Naturschutzgebiete. *)
  43. aufgehoben durch Anordnung Nr. 4 über Naturschutzgebiete. *)
  44. aufgehoben durch Anordnung Nr. 4 über Naturschutzgebiete. *)
  45. aufgehoben durch Anordnung Nr. 4 über Naturschutzgebiete. *)
  46. aufgehoben durch Anordnung Nr. 4 über Naturschutzgebiete. *)
  47. aufgehoben durch Anordnung Nr. 4 über Naturschutzgebiete. *)
  48. aufgehoben durch Anordnung Nr. 4 über Naturschutzgebiete. *)
  49. aufgehoben durch Anordnung Nr. 4 über Naturschutzgebiete.

🔗 Zur amtlichen Quelle

KI-Erklärung auf Basis des amtlichen Gesetzestextes. Orientierend, ersetzt keine Rechtsberatung.