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Staatsvertrag zwischen dem Land Mecklenburg-Vorpommern und der Freien und Hansestadt Hamburg über die Zuständigkeit des Hanseatischen Oberlandesgerichts Hamburg in Staatsschutz-Strafsachen Zum 13.08.2

Staatsvertrag zwischen dem Land Mecklenburg-Vorpommern und der Freien und Hansestadt Hamburg über die Zuständigkeit des Hanseatischen Oberlandesgerichts Hamburg in Staatsschutz-Strafsachen Nichtamtliches Inhaltsverzeichnis Titel Gültig ab Staatsvertrag zwischen dem Land Mecklenburg-Vorpommern und der Freien und Hansestadt Hamburg über die Zuständigkeit des Hanseatischen Oberlandesgerichts Hamburg in Staatsschutz-Strafsachen 30.07.2012 Eingangsformel 30.07.2012 Artikel 1 30.07.2012 Artikel 2 30.07.2012 Artikel 3 30.07.2012 Artikel 4 30.07.2012 Artikel 5 30.07.2012 Das Land Mecklenburg-Vorpommern, vertreten durch den Ministerpräsidenten, dieser vertreten durch die Justizministerin und die Freie und Hansestadt Hamburg, vertreten durch den Senat, dieser vertreten durch die Senatorin für Justiz und Gleichstellung, schließen vorbehaltlich der Zustimmung ihrer verfassungsmäßig berufenen Organe folgenden Staatsvertrag:

Eingangsformel Artikel 1 Die in § 120 Absätze 1 bis 4 des Gerichtsverfassungsgesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom

  1. Mai 1975 (BGBl. I S. 1077), zuletzt geändert durch Artikel 4 des Gesetzes vom
  2. Dezember 2011 (BGBl. I S. 2582, 2800), bezeichneten Aufgaben werden dem Hanseatischen Oberlandesgericht Hamburg für das Gebiet des Landes Mecklenburg-Vorpommern übertragen. Dies gilt auch für Erweiterungen des in Satz 1 genannten Aufgabenbereichs durch künftiges Bundesrecht.

Artikel 1

Artikel 2 Soweit die Freie und Hansestadt Hamburg in Strafsachen, für die das Hanseatische Oberlandesgericht Hamburg aufgrund von Artikel 1 zuständig ist, Verfahrenskosten und Auslagen von Verfahrensbeteiligten zu tragen oder Entschädigungen zu leisten hat, kann sie, soweit nicht der Bund zur Erstattung verpflichtet ist, von dem Land Mecklenburg-Vorpommern Erstattung verlangen. Die Einzelheiten der Erstattung werden in einem Verwaltungsabkommen geregelt.

Artikel 2

Artikel 3 Ist beim Inkrafttreten dieses Staatsvertrages die öffentliche Klage beim Oberlandesgericht Rostock erhoben, verbleibt es bei der bisherigen Zuständigkeit.

Artikel 3Artikel 4 Dieser Staatsvertrag bedarf der Ratifikation.

Er tritt mit dem Austausch der Ratifikationsurkunden in Kraft *) . Fußnoten *) In Kraft getreten am

  1. Juli 2012 gemäß Bekanntmachung vom
  2. September 2012 (GVOBl. M-V S. 465)

Artikel 4

Artikel 5 Der Staatsvertrag kann von jedem Teil mit einer Frist von sechs Monaten zum Jahresende gekündigt werden. Hamburg, den

  1. Februar 2012 Für das Land Mecklenburg-Vorpommern Für den Ministerpräsidenten Die Justizministerin Uta-Maria Kuder Hamburg, den
  2. Februar 2012 Für die Freie und Hansestadt Hamburg Für den Senat Die Senatorin für Justiz und Gleichstellung Jana Schiedeck

Artikel 5

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KI-Erklärung auf Basis des amtlichen Gesetzestextes. Orientierend, ersetzt keine Rechtsberatung.