(zu § 1 Abs. 2 Satz 2) Standards Inhaltliche Anforderungen Kompetenz: Die Absolventinnen und Absolventen verfügen über die Fähigkeit, Grundfragen der Sonderpädagogik auf der Basis der grundlegenden Theorien der Pädagogik, Psychologie, Soziologie und Politologie zu analysieren und zu reflektieren, besitzen Kenntnisse über das Lernen, Handeln und Verhalten von Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit besonderem Förderbedarf sowie über die schulische Tätigkeit in heterogenen Lerngruppen, insbesondere bildungsbenachteiligter Jugendlicher, verfügen über die Fähigkeit, sich Methoden von Beratung und Diagnostik zu erschließen, verfügen über Förder- und Inklusionskompetenz, die auf Diversitätsmerkmale ausgerichtet sind, besitzen Kenntnisse über Netzwerkarbeit sowie Bildungs- und Unterstützungsangebote. Ein mehrdimensionales Professionsverständnis, das auf den obigen Kompetenzen basiert, wird von der Reflexion eigener Sichtweisen und Motive begleitet. Eigenständige Zugänge und Perspektiven sind zu entwickeln, mit denen die erworbenen Kompetenzen organisiert und nachhaltig verfügbar gehalten werden können. Die Absolventinnen und Absolventen entwickeln ein wissenschaftliches Zielgruppenverständnis von Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Rahmen der inklusiven Beruflichen Förderpädagogik, verfügen über theoretische Grundlagen der inklusiven Beruflichen Förderpädagogik zur normalen und devianten menschlichen Entwicklung und Sozialisation, verfügen über Kenntnisse der pädagogischen Diagnostik von LernLeistungsverhalten mit Bezug auf sonderpädagogischen Förderbedarf, insbesondere bezogen auf die Förderschwerpunkte Lernen und emotionale und soziale Entwicklung in der inklusiven Beruflichen Förderpädagogik, sind vertraut mit Aspekten der Lern- und Verhaltensforschung in der inklusiven Beruflichen Förderpädagogik, sind vertraut mit Methoden und Instrumenten im Rahmen des Agierens in der inklusiven Beruflichen Förderpädagogik; verfügen über Perspektiven zur individuellen Gestaltung der pädagogischen Rolle als Lehrkraft in heterogenen Lerngruppen mit sonderpädagogischem Förderbedarf, interpretieren die soziale Dimension des eigenen pädagogischen Handelns, entwickeln Beratungskonzepte; Grundzüge der Pädagogik, Psychologie, Soziologie und Politologie bei sonderpädagogischem Förderbedarf Überblick über gesellschaftliche Rahmenbedingungen und individuelle Problematiken in gesamtgesellschaftlichen Kontexten Verhaltensauffälligkeiten, spezifische Persönlichkeitsmerkmale, geschlechtsspezifisches Verhalten sowie Berufswahl- und Ausbildungsaspekte Situation benachteiligter Heranwachsender, insbesondere biographische Entwicklungen, jugendkulturelle Phänomene, kritische Lebensereignisse, berufliche Übergangsproblematiken Grundlagen der Entwicklung sowie Herausforderungen bei Entwicklungsbeeinträchtigungen unter besonderer Berücksichtigung zentraler Entwicklungsaufgaben Jugendlicher und junger Erwachsener Zusammenhänge zwischen sozialen Verhältnissen und individuellem Verhalten Pädagogische und diagnostische Anforderungen der inklusiven Beruflichen Förderpädagogik Berufswahltheoretische und diagnostische Instrumentarien, basierend auf Ansätzen aus der Sonderpädagogik, der Berufswahlforschung und der pädagogischen Psychologie Lerntheorien, -strategien und -schwierigkeiten Verhalten von Personen, wie Aggression, Depression und Traumatisierung Förderpädagogische Unterrichtskonzepte basierend auf zielgruppenspezifischer Unterrichtsentwicklung: handlungsorientiert fachspezifisch differenzierend interkulturelle Lerngruppenarbeit Planung, Durchführung und Reflexion von Unterricht in heterogenen Lerngruppen unter Berücksichtigung theoretischer, evidenzbasierter Konzepte der Differenzierung, Förderung und Handlungsorientierung verschiedene Elemente der Unterrichtsgestaltung vor dem Hintergrund der Beschulung benachteiligter Jugendlicher und junger Erwachsener Konsequenzen für Unterricht, Erziehung und Förderung auf Grundlage diagnostischer Erkenntnisse Einordnung, Bewertung und Anwendung fachlich und empirisch fundierter Maßnahmen der Prävention und Intervention für Schülerinnen und Schüler mit individuellen Förderbedarfen Kompetenzen der Professionalität Modelle zur problemlösenden und individuellen Förderung Förderplanung: Erstellen, Ausführen, Reflektieren, Beurteilen Professionalisierungsstrukturen, insbesondere Beratungskonzepte, Teamentwicklung, Fallmanagement Aufbau einer inneren Haltung, insbesondere durch Empathie und Distanz Grenzen und Möglichkeiten biografisch erworbener Haltungen Verhaltenstraining und fallbezogene Übungen kennen Strukturen und Institutionen in der inklusiven Beruflichen Förderpädagogik, analysieren und dekonstruieren Phänomene und Probleme der Benachteiligtenförderung. rechtliche Rahmenbedingungen Strukturen und Institutionen der inklusiven Beruflichen Förderpädagogik im Kontext aktueller Trends der Erwerbsgesellschaft Theorien und Modelle zur evidenzbasierten, individuellen und ressourcenorientierten Förderung sowie zur Vernetzung und Kooperation Netzwerkbildung als Maßnahme umfassender inklusiver Beruflicher Förderpädagogik Entwicklungs- und Sozialisationstheorien sowie soziologische Grundlagen kompetenzorientierte Diagnostik, Unterricht und Förderung Didaktik- und Curriculumentwicklung basierend auf sonderpädagogischen Prinzipien Leitbildentwicklung inklusiver Beruflicher Förderpädagogik Management-, Organisations- und Qualitätsmodelle regionaler FörderInfrastruktur Modelle zur Beurteilung von Unterrichtsqualität und Wirksamkeit von Fördermaßnahmen
KI-Erklärung auf Basis des amtlichen Gesetzestextes. Orientierend, ersetzt keine Rechtsberatung.