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§ 3 DVO-NJagdG - Jagdzeiten für nach Bundesrecht jagdbare Tierarten

(1)Für das nachstehend genannte Wild gelten abweichend von der Verordnung über die Jagdzeiten vom 2. April 1977 ( BGBl. I S. 531 ), zuletzt geändert durch Artikel 2 der Verordnung vom 7. März 2018 ( BGBl. I S. 226 ), die folgenden Jagdzeiten: 1. Rotwild
  1. a)Kälber 1. August bis 31. Januar,
  2. b)Schmaltiere, Schmalspießer 1. April bis 15. Mai und 1. August bis 31. Januar, 2. Damwild
  3. a)Kälber 1. September bis 31. Januar,
  4. b)Schmaltiere, Schmalspießer 1. April bis 15. Mai und 1. August bis 31. Januar,
  5. c)Hirsche 1. August bis 31. Januar, 3. Sikawild
  6. a)Kälber 1. September bis 31. Januar,
  7. b)Schmaltiere, Schmalspießer, Hirsche 1. August bis 31. Januar, 4. Rehwild
  8. a)Kitze 1. September bis 31. Januar,
  9. b)Schmalrehe 1. April bis 15. Mai und 1. September bis 31. Januar,
  10. c)Rehböcke 1. April bis 31. Januar, 5. Feldhasen 1. Oktober bis 31. Dezember, 6. Wildkaninchen, ausgenommen Jungkaninchen 1. Oktober bis 15. Februar, 7. Dachse 1. August bis 31. Januar, jedoch für Jungdachse ganzjährig, 8. Füchse, ausgenommen Jungfüchse 16. Juni bis 28. Februar, 9. Steinmarder und Baummarder 16. September bis 28. Februar, 10. Rebhühner 16. September bis 30. November, 11. Ringeltauben
  11. a)Alttauben 20. August bis 31. März mit der Maßgabe, dass die Jagd vom 20. August bis 31. Oktober und vom 21. Februar bis 31. März nur zur Schadensabwehr und nur auf Alttauben ausgeübt werden darf, die in Trupps auf Ackerland oder auf Neueinsaaten von Grünland oder Baumschulkulturen einfallen,
  12. b)Jungtauben ganzjährig mit der Maßgabe, dass die Jagd vom 21. Februar bis 31. März nur zur Schadensabwehr und nur auf Jungtauben ausgeübt werden darf, die in Trupps auf Ackerland oder auf Neueinsaaten von Grünland oder Baumschulkulturen einfallen, 12. Türkentauben 1. November bis 31. Dezember, 13. Höckerschwäne 1. November bis 20. Februar, abweichend davon in den in der Anlage genannten Vogelschutzgebieten 1. November bis 30. November, jeweils mit der Maßgabe, dass die Jagd nur zur Schadensabwehr und nur auf Höckerschwäne ausgeübt werden darf, die in Trupps auf Ackerland oder Neueinsaaten von Grünland einfallen, 14. Graugänse 16. Juli bis 15. Januar, abweichend davon in den in der Anlage genannten Vogelschutzgebieten 16. Juli bis 30. November, 15. Kanadagänse 16. Juli bis 15. Januar, abweichend davon in den in der Anlage genannten Vogelschutzgebieten 16. Juli bis 30. November, 16. Nonnengänse 1. August bis 15. Januar, mit der Maßgabe, dass eine artenschutzrechtliche Ausnahmezulassung nach § 45 Abs. 7 Satz 1 Nr. 1 des Bundesnaturschutzgesetzes vorliegt und
  13. a)in der Zeit vom 1. August bis 31. Oktober der Abschuss nur auf Grundlage einer von der Jagdbehörde festgelegten Anzahl von Abschüssen erfolgen darf,
  14. b)in der Zeit vom 1. November bis 15. Januar der Abschuss in den Landkreisen Aurich, Cuxhaven, Emden, Friesland, Leer, Stade, Wesermarsch und Wittmund nur außerhalb von europäischen Vogelschutzgebieten, nur zur Schadensabwehr auf gefährdeten Acker- und Grünlandkulturen und nur nach Feststellung der Notwendigkeit des Abschusses zur Abwehr erheblicher Schäden auf Grünlandkulturen durch eine Sachverständige oder einen Sachverständigen, die oder der von der Landwirtschaftskammer Niedersachsen für den Bereich Landwirtschaft öffentlich bestellt worden ist, oder durch ein Gremium mit gleichwertiger Sachkunde erfolgen darf, 17. Waldschnepfen 16. Oktober bis 31. Dezember.
(2)Für das nachstehend genannte Wild gelten abweichend von der Verordnung über die Jagdzeiten keine Jagdzeiten:
  1. Mauswiesel,
  2. Wildtruthähne und Wildtruthennen,
  3. Bläss-, Saat- und Ringelgänse,
  4. Spieß-, Berg-, Reiher-, Tafel-, Samt- und Trauerenten,
  5. Lach-, Sturm-, Mantel- und Heringsmöwen.

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KI-Erklärung auf Basis des amtlichen Gesetzestextes. Orientierend, ersetzt keine Rechtsberatung.