Verordnung zur Bestimmung der Besoldungsfestsetzungsbehörden des Landes Nordrhein-Westfalen (Besoldungszuständigkeitsverordnung NRW - BesZVO) Vom 27. November 1979 (Fn 1 ) Auf Grund des § 8 Abs. 1 Sat
§ 2Abs.
1 Nrn. 1, 3 (ohne die Zulagen für Dienst zu ungünstigen Zeiten sowie für Wechselschichtdienst und Schichtdienst sowie ohne die Lehrzulage) 4 und 5 genannten Aufgaben und für die Feststellung des für das Grundgehalt maßgebenden Lebensalters sind zuständig für die Beamten und Richter, die beschäftigt sind bei
- a)den Oberlandesgerichten, den Landgerichten und den Amtsgerichten der Präsident des jeweiligen Oberlandesgerichts,
- b)dem Oberverwaltungsgericht und den Verwaltungsgerichten der Präsident des Oberverwaltungsgerichts,
- c)den Finanzgerichten der Präsident des jeweiligen Finanzgerichts,
- d)dem Landessozialgericht und den Sozialgerichten der Präsident des Landessozialgerichts,
- e)den Landesarbeitsgerichten und den Arbeitsgerichten der Präsident des jeweiligen Landesarbeitsgerichts,
- f)den Generalstaatsanwaltschaften und den Staatsanwaltschaften der jeweilige Generalstaatsanwalt.
(2)
§ 2Abs.
1 Satz 1 Nr. 2 genannten Aufgaben sowie für die Feststellung der Anspruchsvoraussetzungen und der Merkmale für die Gewährung der Zulagen für Dienst zu ungünstigen Zeiten, für Wechselschichtdienst und für Schichtdienst sowie für die Lehrzulage sind die Beschäftigungsdienststellen zuständig.
(3)§ 1 Abs. 2 gilt entsprechend, auch hinsichtlich der Rückforderung von Anwärtersonderzuschlägen bei Anwärtern des allgemeinen Vollzugsdienstes und Werkdienstes in Justizvollzugsanstalten.
(4)
§ 2Abs.
1 Satz 1 Nrn . 1, 3 bis 6 genannten Aufgaben sind für die Beamten bei den Justizvollzugseinrichtungen die Beschäftigungsdienststellen zuständig. § 5 (Fn 6 ) Besondere Zuständigkeiten
(1)Die Festsetzung der Besoldung einschließlich der Rückforderung etwaiger überzahlter Bezüge obliegt für die Beamten des Landtags dem Präsidenten des Landtags.
(2)Für die Berechnung und Festsetzung der Vergütung für die Beamten im Vollstreckungsdienst (§ 49 BBesG) sind die Beschäftigungsdienststellen zuständig.
(3)Die Entscheidung gemäß § 9 a Abs. 1 BBesG trifft für den Leiter einer Landesoberbehörde, einer Landesmittelbehörde, einer nach § 4 Abs. 1 zuständigen Stelle oder für den Rektor, Präsidenten und Kanzler einer Hochschule die oberste Dienstbehörde, für den Leiter einer sonstigen Einrichtung, soweit sich aus der Übersicht zu § 3 nicht bereits eine andere Zuständigkeit ergibt, die dienstaufsichtführende Stelle. § 6 (Fn 5 ) In-Kraft-Treten, Außer-Kraft-Treten Diese Verordnung tritt am
- Januar 1980 in Kraft; über die Erfahrungen mit dieser Verordnung ist der Landesregierung bis Ende 2011 zu berichten. Die Landesregierung des Landes Nordrhein-Westfalen Der Ministerpräsident Der Innenminister Der Finanzminister Fn 1 GV. NW. 1979 S. 990, geändert durch VO v.
- 1982 (GV. NW. S. 802), v.
- 1985 (GV. NW. S. 110),
- 1992 (GV. NW. S. 362), 10.2.1998 (GV. NW. S. 143), 28.8.2001 (GV. NRW. S. 657);
- 2003 (GV. NRW. S. 781), in Kraft getreten am
- Januar 2004; VO v. 5.12.2006 (GV. NRW. S. 599), in Kraft getreten am
- Januar 2007; VO v. 24.8.2007 (GV. NRW. S. 368), in Kraft getreten am
- Oktober 2007; VO v. 30.11.2007 (GV. NRW. S. 655), in Kraft getreten am 1 Januar
- Fn 2 SGV. NW.
- Fn 3 SGV. NW.
- Fn 4 § 1 zuletzt geändert durch VO v. 28.8.2001 (GV. NRW. S.657); in Kraft getreten am
- Oktober
- Fn 5 § 2, § 6 zuletzt geändert durch VO v. 24.8.2007 (GV. NRW. S. 368); in Kraft getreten am
- Oktober
- Fn 6 § 3 (Anlage), § 4 und § 5 zuletzt geändert durch VO v. 30.11.2007 (GV. NRW. S. 655), in Kraft getreten am 1 Januar 2008.