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01.01.2016 Verordnung zur Festlegung der Pauschalen nach § 11 des Gesetzes über den öffentlichen Personennahverkehr in Nordrhein-Westfalen (ÖPNV-Pausc

Verordnung zur Festlegung der Pauschalen nach § 11 des Gesetzes über den öffentlichen Personennahverkehr in Nordrhein-Westfalen (ÖPNV-Pauschalen-Verordnung – ÖPNVP-VO) Vom 18. Dezember 2012 (Fn 1 ) Au

f Grund des § 11 Absatz 1 Satz 3 und Satz 7 und Absatz 2 Satz 2 des Gesetzes über den öffentlichen Personennahverkehr in Nordrhein-Westfalen vom

  1. März 1995 (GV. NRW. S. 196), geändert durch Gesetz vom
  2. Dezember 2012 (GV. NRW. S. 638), wird im Einvernehmen mit dem fachlich zuständigen Landtagsausschuss verordnet: § 1 (Fn 3 ) Höhe und Verteilung der SPNV-Pauschale Die Höhe der dem jeweiligen Zweckverband zukommenden Pauschale nach § 11 Absatz 1 Satz 3 des Gesetzes über den öffentlichen Personennahverkehr in Nordrhein-Westfalen - ÖPNVG NRW - vom
  3. März 1995 (GV. NW. S. 196), das zuletzt durch Gesetz vom
  4. Dezember 2012 (GV. NRW. S. 638) geändert worden ist, beträgt im Jahr für den Zweckverband gemäß § 5 Absatz 1 Buchstabe a ÖPNVG NRW für den Zweckverband gemäß § 5 Absatz 1 Buchstabe b ÖPNVG NRW für den Zweckverband gemäß § 5 Absatz 1 Buchstabe c ÖPNVG NRW 2016 449 507 000 Euro 215 366 000 Euro 305 640 000 Euro Die Verteilung der Pauschalen wird mit Rückwirkung zum
  5. Januar 2016 spätestens bis zum
  6. Dezember 2016 neu festgesetzt. 10 Prozent der Pauschalen werden bis zu dem Zeitpunkt ihrer Neufestsetzung unter Vorbehalt gewährt. Die nach der Neufestsetzung notwendigen Anpassungen der unter Vorbehalt gewährten Pauschalen erfolgen durch Verrechnung mit den danach erstmalig bewilligten Pauschalen. Kommen die Zweckverbände ihrer Verpflichtung nach § 16 Absatz 8 des Gesetzes über den öffentlichen Personennahverkehr in Nordrhein-Westfalen nicht oder nicht fristgerecht nach, so können der neuen Festsetzung der Verteilung der Pauschalen geschätzte Werte zugrunde gelegt werden. § 2 Verwendungszweck der SPNV-Pauschale

(1)Der Verwendungszweck der Pauschale nach § 11 Absatz 1 ÖPNVG NRW wird zur Sicherstellung von Projekten des ÖPNV, die auf Grund von Vorgaben auf Ebene des Bundes unter Mitwirkung des Landes realisiert werden, nachfolgend näher bestimmt.
(2)Für die Sicherstellung des ÖPNV-Projektes Rhein-Ruhr-Express gemäß § 2 Absatz 2a ÖPNVG NRW haben die Zweckverbände gemäß § 5 Absatz 1 ÖPNVG NRW folgende Vorgaben zu beachten: 1. Auf das in der Anlage zu dieser Verordnung dargestellte Linien- und Haltekonzept des Rhein-Ruhr-Express zwischen Köln und Dortmund ist hinzuwirken. 2. Bei der Vergabe von Schienenpersonennahverkehrsleistungen, die solche enthalten, die voraussichtlich ab dem Fahrplanwechsel am 10. Dezember 2023 oder später in Linien des Rhein-Ruhr-Express aufgehen, sind an die Fahrzeuge dieselben Anforderungen zu stellen, wie an Fahrzeuge des Rhein-Ruhr-Express. Diese Anforderungen sind:
  1. a)elektrische, mehrfachtraktionsfähige Doppelstocktriebfahrzeuge mit Zweirichtungsbetrieb,
  2. b)die Zuglänge darf in Doppeltraktion 215 m über Puffer nicht überschreiten,
  3. c)automatische Mittelpufferkupplungen,
  4. d)Notbremsüberbrückung,
  5. e)Höchstgeschwindigkeit von mindestens 160 km/h,
  6. f)Beschleunigung von mindestens 1,0 m/s²,
  7. g)Zeitbedarf von höchstens 72,5 s zum Erreichen von 160 km/h aus dem Stand,
  8. h)mindestens 800 Sitzplätze pro Zug und mindestens 400 Sitzplätze je Fahrzeug,
  9. i)alle Türen mit niveaugleichen, mindestens zweispurigen Einstiegsbereichen bei einer Bahnsteighöhe von 760 mm über Schienenoberkante,
  10. j)die Anzahl der Türen je Fahrzeugseite ist so zu bemessen, auf jede Türspur maximal 26 feste Sitzplätze entfallen,
  11. k)Sitzabstände von mindestens 800 mm bei Reihenbestuhlung und mindestens 1.750 mm bei Vis-à-vis-Bestuhlung,
  12. l)einheitliches Farbkonzept für alle Fahrzeuge sowohl für die äußere Hülle als auch für die Innenausstattung,
  13. m)vandalismusresistente Oberflächen,
  14. n)mindestens ein Erste-Klasse-Bereich je Fahrzeug,
  15. o)mindestens ein Mehrzweckraum je Fahrzeug,
  16. p)mindestens zwei Toiletten je Fahrzeug davon mindestens eine behindertengerecht,
  17. q)Fahrgastinformation mindestens mit Displays an Fahrzeugfront und -seiten sowie im Fahrzeug und
  18. r)Klimatisierung auch im abgestellten Zustand.
(3)Das für das Verkehrswesen zuständige Ministerium kann Abweichungen von den Vorgaben nach Absatz 2 zulassen. § 3 (Fn 2 ) Verteilung der ÖPNV-Pauschale Die ÖPNV-Pauschale nach § 11 Absatz 2 ÖPNVG NRW wird wie folgt verteilt: Pauschalenempfänger Betrag Ennepe-Ruhr-Kreis * 1 849 573,36 EUR Hochsauerlandkreis 1 163 930,32 EUR Kreis Borken 792 213,56 EUR Kreis Coesfeld 615 688,27 EUR Kreis Düren 834 500,84 EUR Kreis Euskirchen 469 336,07 EUR Kreis Gütersloh 661 136,48 EUR Kreis Heinsberg 795 997,73 EUR Kreis Herford 601 370,27 EUR Kreis Kleve 866 326,74 EUR Kreis Lippe 752 835,22 EUR Kreis Mettmann * 1 826 159,85 EUR Kreis Minden-Lübbecke 998 171,47 EUR Kreis Olpe 476 695,84 EUR Kreis Recklinghausen * 2 599 907,01 EUR Kreis Siegen-Wittgenstein 1 302 236,75 EUR Kreis Soest 908 461,42 EUR Kreis Steinfurt 975 353,34 EUR Kreis Unna 1 359 866,92 EUR Kreis Viersen * 690 118,37 EUR Kreis Warendorf 774 460,23 EUR Kreis Wesel 1 457 980,92 EUR Märkischer Kreis 1 997 007,78 EUR Nahverkehrsverbund Paderborn/Höxter 1 184 137,67 EUR Oberbergischer Kreis 962 359,18 EUR Rhein-Erft-Kreis 1 062 311,19 EUR Rheinisch-Bergischer Kreis 1 184 835,76 EUR Rhein-Kreis Neuss * 1 091 237,80 EUR Rhein-Sieg-Kreis 2 566 034,91 EUR Stadt Aachen 1 673 955,09 EUR Stadt Bad Salzuflen 188 847,62 EUR Stadt Bielefeld 3 290 657,44 EUR Stadt Bocholt 185 592,23 EUR Stadt Bochum * 3 564 729,72 EUR Stadt Bonn 3 951 969,79 EUR Stadt Bottrop * 631 696,56 EUR Stadt Brühl 121 855,90 EUR Stadt Bünde 145 921,95 EUR Stadt Detmold 439 869,71 EUR Stadt Dormagen * 255 489,45 EUR Stadt Dortmund * 6 042 767,26 EUR Stadt Duisburg * 3 399 451,69 EUR Stadt Düsseldorf * 9 371 107,66 EUR Stadt Essen * 5 702 653,23 EUR Stadt Euskirchen 272 842,66 EUR Stadt Gelsenkirchen * 1 986 447,11 EUR Stadt Greven 151 286,96 EUR Stadt Gütersloh 371 860,58 EUR Stadt Hagen * 1 386 513,69 EUR Stadt Hamm 783 544,28 EUR Stadt Herne * 1 187 307,26 EUR Stadt Hilden * 293 866,82 EUR Stadt Hürth 243 411,44 EUR Stadt Köln 12 030 972,01 EUR Stadt Krefeld * 1 934 271,25 EUR Stadt Lemgo 220 139,28 EUR Stadt Leverkusen 1 002 121,31 EUR Stadt Mönchengladbach * 1 457 073,18 EUR Stadt Monheim am Rhein * 196 016,30 EUR Stadt Mülheim an der Ruhr * 1 407 950,02 EUR Stadt Münster 2 106 805,05 EUR Stadt Neuss * 1 137 554,76 EUR Stadt Oberhausen * 1 879 780,54 EUR Stadt Paderborn 898 830,60 EUR Stadt Remscheid * 701 808,14 EUR Stadt Rheine 233 645,01 EUR Stadt Solingen * 1 065 396,66 EUR Stadt Velbert 509 986,70 EUR Stadt Viersen * 316 456,53 EUR Stadt Wesseling 52 312,09 EUR Stadt Wuppertal * 3 125 380,88 EUR Städteregion Aachen ohne Stadt Aachen 1 259 608,32 EUR * entsprechend Delegation Bewilligung an Verkehrsverbund Rhein-Ruhr AöR § 4 Inkrafttreten, Außerkrafttreten Diese Verordnung tritt mit Wirkung vom 1. Januar 2011 in Kraft und mit Ablauf des 31. Dezember 2017 außer Kraft. Der Minister für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen Fn 1 In Kraft getreten mit Wirkung vom 1. Januar 2011 (GV. NRW. S. 677); geändert durch VO vom 28. November 2013 (GV. NRW. S. 840), in Kraft getreten am 1. Januar 2014; VO vom 30. November 2015 (GV. NRW. S. 834), in Kraft getreten am 1. Januar 2016. Fn 2 § 3 geändert durch VO vom 28. November 2013 (GV. NRW. S. 840), in Kraft getreten am 1. Januar 2014. Fn 3 § 1 neu gefasst durch VO vom 30. November 2015 (GV. NRW. S. 834), in Kraft getreten am 1. Januar 2016.

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KI-Erklärung auf Basis des amtlichen Gesetzestextes. Orientierend, ersetzt keine Rechtsberatung.