08.11.2006 Verordnung zur Bestimmung der Gebiete mit Kündigungssperrfrist bei der Begründung und Veräußerung von Wohnungseigentum an vermieteten Wohnungen - Kündigungssperrfristverordnung - KSpVO - | RECHT.NRW.DE Direkt zum Inhalt Inhaltsverzeichnis Aus 2 Fassungen Weitere Funktionen Inhaltsverzeichnis Text durchsuchen LRGV - Landesrecht Gesetze und Verordnungen Fassungen vom 08.11.2006 (aktuelle Seite) vom 01.09.2004 (nicht darstellbar) Weitere Funktionen Dokument ausdrucken Dokument herunterladen Link zur aktuellsten Fassung Link zu dieser Fassung Stammnorm Ausfertigungsdatum 20.04.2004 Fassung Gültig ab 08.11.2006 Änderungshistorie Änderungshistorie GV. NRW. S. 216, in Kraft getreten am 1. September 2004; geändert durch VO v. 19.9.2006 ( GV. NRW. S. 461 ), in Kraft getreten am 8. November 2006. Verordnung zur Bestimmung der Gebiete mit Kündigungssperrfrist bei der Begründung und Veräußerung von Wohnungseigentum an vermieteten Wohnungen - Kündigungssperrfristverordnung - KSpVO - Link kopiert Der Link zum Pragraph wurde kopiert Mehr Paragraph ausdrucken Paragraph Link kopieren Vom 20. April 2004 Aufgrund des § 577a Abs. 2 des Bürgerlichen Gesetzbuches in der Fassung der Bekanntmachung vom 2. Januar 2002 (BGBl. I S. 42), zuletzt geändert durch Artikel 41 des Gesetzes zur Einordnung des Sozialhilferechts in das Sozialgesetzbuch vom 27. Dezember 2003 (BGBl. I. S. 3022), wird verordnet: Link kopiert Der Link zum Pragraph wurde kopiert § 1 Mehr Paragraph ausdrucken Paragraph Link kopieren Ist an vermieteten Wohnräumen nach der Überlassung an den Mieter Wohnungseigentum begründet und das Wohnungseigentum veräußert worden, so beträgt die Frist, in der sich der Erwerber nicht auf ein berechtigtes Interesse nach § 573 Abs. 2 Nr. 2 oder 3 des Bürgerlichen Gesetzbuches berufen kann, in folgenden Gebieten acht Jahre:
- a)In den kreisfreien Städten Aachen, Bielefeld, Bochum, Bonn, Bottrop, Dortmund, Düsseldorf, Duisburg, Essen, Hamm, Köln, Krefeld, Leverkusen, Mönchengladbach, Mülheim a. d. Ruhr, Münster, Oberhausen, Remscheid, Solingen, Wuppertal;
- b)in kreisangehörigen Städten und Gemeinden im Regierungsbezirk Arnsberg: Ennepe-Ruhr-Kreis: Hattingen, Schwelm, Witten; Kreis Unna: Lünen; im Regierungsbezirk Detmold: Gütersloh; im Regierungsbezirk Düsseldorf: Kreis Mettmann: Heiligenhaus, Hilden, Langenfeld, Monheim a. Rhein, Ratingen, Velbert; Kreis Neuss: Dormagen, Meerbusch, Neuss; Kreis Viersen: Kempen, Willich; Kreis Wesel: Dinslaken, Kamp-Lintfort, Moers; im Regierungsbezirk Köln: Kreis Aachen: Eschweiler, Würselen; Rhein-Erft-Kreis: Bergheim, Brühl, Erftstadt, Hürth, Kerpen, Wesseling; Rheinisch-Bergischer-Kreis: Burscheid, Overath; Rhein-Sieg-Kreis: Alfter, Bornheim, Niederkassel, Siegburg, Troisdorf; im Regierungsbezirk Münster: Kreis Recklinghausen: Castrop-Rauxel, Herten, Oer-Erkenschwick Link kopiert Der Link zum Pragraph wurde kopiert § 2 Mehr Paragraph ausdrucken Paragraph Link kopieren Abweichend von § 1 beträgt die Frist in folgenden Gebieten sechs Jahre:
- a)In den kreisfreien Städten Gelsenkirchen und Herne;
- b)in kreisangehörigen Städten und Gemeinden im Regierungsbezirk Arnsberg: Kreis Unna: Bergkamen, Schwerte, Werne; Märkischer Kreis: Altena, Hemer, Iserlohn, Menden; im Regierungsbezirk Detmold: Kreis Gütersloh: Verl; Kreis Paderborn: Paderborn; im Regierungsbezirk Düsseldorf: Kreis Kleve: Weeze; Kreis Mettmann: Erkrath, Mettmann, Wülfrath; Kreis Neuss: Grevenbroich, Rommerskirchen; Kreis Wesel: Neukirchen-Vluyn, Voerde, Wesel; im Regierungsbezirk Köln: Kreis Aachen: Herzogenrath, Stolberg; Kreis Düren: Düren, Jülich; Oberbergischer Kreis: Bergneustadt, Engelskirchen, Gummersbach, Hückeswagen; Rhein-Erft-Kreis: Elsdorf, Frechen; Rheinisch-Bergischer-Kreis: Bergisch Gladbach, Kürten, Leichlingen, Odenthal, Rösrath, Wermelskirchen; Rhein-Sieg-Kreis: Eitorf, Hennef, Königswinter, Meckenheim, Wachtberg; im Regierungsbezirk Münster: Kreis Coesfeld: Nottuln, Rosendahl; Kreis Recklinghausen: Dorsten, Gladbeck, Haltern, Marl, Recklinghausen. Link kopiert Der Link zum Pragraph wurde kopiert § 3 Mehr Paragraph ausdrucken Paragraph Link kopieren Fußnoten § 3 geändert durch VO v. 19.9.2006 ( GV. NRW. S. 461 ), in Kraft getreten am 8. November 2006. Diese Verordnung tritt am 1. September 2004 in Kraft. Gleichzeitig tritt die Verordnung zur Bestimmung der Gebiete im Sinne des Gesetzes über eine Sozialklausel in Gebieten mit gefährdeter Wohnungsversorgung - Sozialklauselverordnung - SKlVO - vom 15. März 1994 ( GV. NRW. S. 120 ) außer Kraft. Diese Verordnung tritt mit Ablauf des 31.Dezember 2006 außer Kraft. In Fällen der Umwandlung von Mietwohnungen in Eigentumswohnungen und anschließender Veräußerung vor dem 1.1.2007 sind die am 31.12. 2006 geltenden Bestimmungen über die Kündigungssperrfristen der Verordnung zur Bestimmung der Gebiete mit Kündigungssperrfrist bei der Begründung und Veräußerung von Wohnungseigentum an vermieteten Wohnungen - Kündigungssperrfristverordnung - KSpVO - vom 20. April 2004 ( GV. NRW. S. 216 ) noch bis zum 31.12.2009 weiter anzuwenden. Ein am 1.1.2007 bereits verstrichener Teil einer Frist wird angerechnet. Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen Der Ministerpräsident Der Minister für Städtebau und Wohnen, Kultur und Sport Zum Textanfang