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12.12.2012 Verordnung zur Regelung von Zuständigkeiten nach dem Straßenrecht und Eisenbahnkreuzungsrecht | RECHT.NRW.DE

Obsah (4)Artikel 5Artikel 6Artikel 281Artikel 2

Verordnung zur Regelung von Zuständigkeiten nach dem Straßenrecht und Eisenbahnkreuzungsrecht Vom 26. Januar 2010 (Fn 1 ) Auf Grund des § 5 Absatz 3 des Landesorganisationsgesetzes vom 10. Juli 1962 (

Artikel 5des Gesetzes vom 18.

November 2008( GV. NRW. S.706 ) – insoweit nach Anhörung des fachlich zuständigen Ausschusses des Landtags – und der §§ 5 Absatz 4 Satz 5, 8 Absatz 3, 9a Absatz 3, 22 Absatz 4 des Bundesfernstraßengesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 28. Juni 2007 (BGBl. I S. 1206),

Artikel 6des Gesetzes vom 31.

Juli 2009 (BGBl. I S. 2585) und der §§ 5 Absatz 1 Satz 3, 8 Absatz 1 und 2 des Eisenbahnkreuzungsgesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 21. März 1971 (BGBl. I S. 337),

Artikel 281der Verordnung vom 31.

Oktober 2006 (BGBl. I S. 2407) und des § 36 Absatz 2 Satz 1 des Gesetzes über Ordnungswidrigkeiten in der Fassung der Bekanntmachung vom 19. Februar 1987 (BGBl. I S. 602),

Artikel 2des Gesetzes vom 29. Juli 2009 (BGBl. I S. 2353) wird verordnet: § 1 (Fn 4 ) Zuständige Behörden im Sinne des Bundesfernstraßengesetzes

(1)Oberste Landesstraßenbaubehörde im Sinne des Bundesfernstraßengesetzes ist das für das Straßenwesen zuständige Ministerium.
(2)Die Aufgaben der Straßenbaubehörde im Sinne des Bundesfernstraßengesetzes werden vom Landesbetrieb Straßenbau, soweit die Gemeinden Träger der Straßenbaulast sind (§ 5 Absatz 2 bis 3 Bundesfernstraßengesetz), von diesen wahrgenommen.
(3)Höhere Verwaltungsbehörde und Anhörungsbehörde im Sinne des Bundesfernstraßengesetzes ist die Bezirksregierung. Berührt ein Vorhaben die örtliche Zuständigkeit mehrerer Bezirksregierungen, bestimmt das für Straßenwesen zuständige Ministerium im Einvernehmen mit dem für Inneres zuständigen Ministerium die zuständige Bezirksregierung.
(4)Die Straßenaufsicht gemäß § 20 Bundesfernstraßengesetz wird von dem für das Straßenwesen zuständigen Ministerium ausgeübt. § 2 (Fn 4 ) Übertragung von Befugnissen nach dem Bundesfernstraßengesetz
(1)Die Befugnisse der Landesregierung gemäß § 8 Absatz 3 Satz 3 und § 9a Absatz 3 Satz 1 Bundesfernstraßengesetz werden dem für das Straßenwesen zuständigen Ministerium übertragen.
(2)Die Befugnisse der obersten Landesstraßenbaubehörde gemäß § 5 Absatz 4 Satz 4, § 8 Absatz 1 Satz 5, § 9a Absatz 5 Bundesfernstraßengesetz werden dem Landesbetrieb Straßenbau übertragen. Die Befugnis der obersten Landesstraßenbaubehörde gemäß § 17b Absatz 1 Nr. 6 Bundesfernstraßengesetz, die Entscheidung nach § 74 Absatz 7 des Verwaltungsverfahrensgesetzes zu treffen, wird dem Landesbetrieb Straßenbau übertragen.
(3)Die Befugnisse der obersten Landesstraßenbaubehörde gemäß § 17b Absatz 1 Nummer 6 Bundesfernstraßengesetz zur Planfeststellung und Plangenehmigung wird auf die Bezirksregierungen für ihren jeweiligen Regierungsbezirk übertragen. Berührt ein Vorhaben die örtliche Zuständigkeit mehrerer Bezirksregierungen, bestimmt das für Straßenwesen zuständige Ministerium im Einvernehmen mit dem für Inneres zuständigen Ministerium die zuständige Bezirksregierung.
(4)Die Befugnisse der obersten Landesstraßenbaubehörde gemäß § 9 Absatz 2, 5 und 8 Bundesfernstraßengesetz werden dem Landesbetrieb Straßenbau, soweit die Gemeinden Träger der Straßenbaulast nicht nur für die Gehwege und Parkplätze sind (§ 5 Absatz 2 und 2a Bundesfernstraßengesetz), diesen übertragen.
(5)Zuständige Behörde für die Festsetzung der Entschädigung gemäß § 19b Bundesfernstraßengesetz ist die Bezirksregierung. § 3 Anträge auf Berichtigung des Grundbuchs bei Wechsel der Straßenbaulast Die Anträge gemäß § 6 Absatz 3 Bundesfernstraßengesetz sind von der für den neuen Träger der Straßenbaulast zuständigen Behörde zu stellen. § 4 Bestimmung des Amtsblatts zur Bekanntmachung von Widmungs-, Umstufungs- und Einziehungsverfügungen Bekanntmachungen gemäß § 2 Absatz 6 Satz 4 Bundesfernstraßengesetz erfolgen in dem Amtsblatt der örtlich zuständigen Bezirksregierung. § 5 Zuständige Behörden nach dem Eisenbahnkreuzungsgesetz
(1)Zuständige Behörde im Sinne des § 5 Absatz 1 Satz 3 und des § 8 Absatz 2 des Eisenbahnkreuzungsgesetzes ist die Bezirksregierung, in deren Bezirk die Kreuzung liegt. Abweichend von Satz 1 ist zuständige Behörde im Sinne des § 5 Absatz 1 Satz 3 des Eisenbahnkreuzungsgesetzes der Landesbetrieb Straßenbau, wenn an der Kreuzung eine Bundesstraße beteiligt ist, für die der Bund die Baulast trägt.
(2)Zuständige Behörde im Sinne des § 8 Absatz 1 des Eisenbahnkreuzungsgesetzes ist das für das Straßenwesen zuständige Ministerium. § 6 Zuständige Verwaltungsbehörden für die Verfolgung und Ahndung von Ordnungswidrigkeiten nach dem Bundesfernstraßengesetz und dem Straßen- und Wegegesetz des Landes Nordrhein-Westfalen
(1)Die Zuständigkeit für die Verfolgung und Ahndung von Ordnungswidrigkeiten nach § 23 Bundesfernstraßengesetz wird innerhalb der Ortsdurchfahrten den Gemeinden, im Übrigen dem Landesbetrieb Straßenbau übertragen.
(2)Die Zuständigkeit für die Verfolgung und Ahndung von Ordnungswidrigkeiten nach § 59 des Straßen- und Wegegesetzes des Landes Nordrhein-Westfalen wird innerhalb der Ortsdurchfahrten und für sonstige öffentliche Straßen den Gemeinden, im Übrigen der jeweiligen Straßenbaubehörde übertragen. § 7 (Fn 3 ) Inkrafttreten, Berichtspflichten
(1)Diese Verordnung tritt am Tage nach der Verkündung in Kraft. Die zuständige oberste Landesbehörde berichtet der Landesregierung bis zum 30. Juni 2014 und danach alle fünf Jahre über die Erfahrungen mit dieser Verordnung.
(2)Mit Inkrafttreten dieser Verordnung treten außer Kraft die Verordnung zur Durchführung des Bundesfernstraßengesetzes vom
  1. März 1975 (GV. NRW. S. 259), die Verordnung zur Ausführung des Eisenbahnkreuzungsgesetzes (AVO EKrG) vom
  2. Februar 2004( GV. NRW. S.123 ) und die Verordnung zur Bestimmung der für die Verfolgung und Ahndung von Ordnungswidrigkeiten nach dem Bundesfernstraßengesetz und dem Straßen- und Wegegesetz des Landes Nordrhein-Westfalen zuständigen Verwaltungsbehörden vom
  3. November 1973(GV. NRW. S.529). Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen Der Ministerpräsident Der Minister für Bauen und Verkehr Fn 1 GV. NRW. S. 125, in Kraft getreten am
  4. Februar 2010; geändert durch VO vom
  5. Februar 2011 (GV. NRW. S. 170), in Kraft getreten am
  6. März 2011; VO vom
  7. November 2012 (GV. NRW. S. 617), in Kraft getreten am
  8. Dezember
  9. Fn 2 SGV. NRW.
  10. Fn 3 § 7 geändert durch VO vom
  11. Februar 2011 (GV. NRW. S. 170), in Kraft getreten am
  12. März
  13. Fn 4 § 1 und § 2

VO vom

  1. November 2012 (GV. NRW. S. 617), in Kraft getreten am
  2. Dezember 2012.

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KI-Erklärung auf Basis des amtlichen Gesetzestextes. Orientierend, ersetzt keine Rechtsberatung.