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16.07.2011 Allgemeine Verwaltungsgebührenordnung (AVerwGebO NRW) | RECHT.NRW.DE

Allgemeine Verwaltungsgebührenordnung (AVerwGebO NRW) Vom

  1. Juli 2001 (Fn 1 ) Auf Grund der §§ 2 und 6 des Gebührengesetzes für das Land Nordrhein-Westfalen (GebG NRW) in der Fassung der Bekanntmachung vom
  2. August 1999 (GV. NRW. S. 524) und des § 38 Abs. 3 des Medizinproduktegesetzes vom
  3. August 1994 (BGBl. I S. 1963), geändert durch Gesetz vom
  4. August 1998 (BGBl. I S. 2005), wird verordnet: § 1 (Fn 3 )

(1)Für die im anliegenden Allgemeinen Gebührentarif genannten Amtshandlungen werden die dort genannten Kosten erhoben Der Allgemeine Gebührentarif bildet einen Teil dieser Verordnung (Anlage).
(2)Die für die Gemeinden und Gemeindeverbände in § 2 Abs. 3 GebG NRW enthaltene Ermächtigung, für die in dieser Gebührenordnung erfassten Amtshandlungen eigene Gebührenordnungen (Satzungen) mit abweichenden Gebührensätzen zu erlassen, gilt nicht
  1. für die Tarifstellen 10.3.1 bis 10.3.3, 10.4.1 bis 10.4.12, 10.5.1.9.1, 10.5.1.10, 10.5.1.11.1, 10.5.1.11.2, 10.5.1.11.3, 10.5.1.11.4, 10.5.1.15, 10.5.1.15.1, 10.5.1.15.2, 10.9.6.1, 10.11.1, 10.11.2, 10.14.11 bis 10.14.13, 10.15.1, 10.16.1, 10.16.2 und 10.17.1 bis 10.17.4,
  2. für die Tarifstellen 15a.1 bis 15a.7.3,
  3. für die Tarifstellen 15c.1 bis 15c.4,
  4. für die Tarifstelle
  5. § 2 Zur Abgeltung mehrfacher Amtshandlungen, die denselben Schuldner und dieselbe Tarifstelle betreffen, können die Gebühren für einen im Voraus zu bestimmenden Zeitraum von höchstens einem Jahr auf Antrag pauschal festgesetzt werden. § 3
(1)Von der Erhebung von Gebühren und Auslagen kann auf Antrag insoweit abgesehen werden, als dies aus Gründen der Billigkeit, insbesondere zur Vermeidung sozialer Härten geboten erscheint.
(2)Bei Personen im Sinne des § 2 des Landesaufnahmegesetzes vom 21. März 1972 (GV. NRW. S. 61), in der jeweils geltenden Fassung, ist von der Erhebung von Gebühren und Auslagen abzusehen, wenn die Amtshandlung innerhalb von zwei Jahren nach Wohnsitznahme im Lande Nordrhein-Westfalen vorgenommen wird. Wird die Amtshandlung aus Gründen, die der Schuldner nicht zu vertreten hat, nicht innerhalb von zwei Jahren vorgenommen, so verlängert sich die Frist umein weiteres Jahr vom Zeitpunkt des Wegfalls des Hindernisses an. § 4 (Fn 4 ) Soweit die Gebühr in Vomhundert- oder Vomtausendsätzen des Wertes des Gegenstandes zu berechnen ist und der Allgemeine Gebührentarif nichts anderes bestimmt, beträgt sie mindestens zehn Euro. Bruchteilsbeträge sind jeweils auf halbe und volle Eurobeträge nach unten abzurunden. § 5 (Fn 5 ) Die Gebührenordnung für das amtliche Vermessungswesen und die amtliche Grundstückswertermittlung erlässt das Innenministerium. Das Einvernehmen des Finanzministerium s ist erforderlich. § 6 (Fn 2 ) In- und Außer-Kraft-Treten
(1)Diese Verordnung tritt am
  1. Januar 2002 in Kraft. Gleichzeitig tritt die Allgemeine Verwaltungsgebührenordnung (AVwGebO NRW), in der Fassung der Bekanntmachung vom
  2. August 1980 (GV. NRW. S. 924), zuletzt geändert durch Verordnung vom
  3. Mai 2001 (GV. NRW. S. 198), außer Kraft.
(2)Diese Verordnung tritt mit Ablauf des
  1. Dezember 2014 außer Kraft. Allgemeiner Gebührentarif Inhaltsübersicht (Fn 6 ) 1 Arbeits- und sozialrechtliche Angelegenheiten 2 Baurechtliche Angelegenheiten, Teile I und II 3 Bergbauangelegenheiten 3a Bauberufsrechtliche Angelegenheiten 4 Besoldungs-, versorgungs- und tarifrechtliche Angelegenheiten 4a Denkmalschutz 5 Einwohnerwesen 5a Personalausweiswesen 5b Personenstandswesen 6 Enteignungsrechtliche Angelegenheiten 7 Feuerlöschwesen 8.1 Forstangelegenheiten 8.2 Fischereiangelegenheiten 8.3 Jagdangelegenheiten 9 Fundsachen 10 Gesundheitsrechtliche Angelegenheiten, Teile I und II 10a Wohn- und Teilhabegesetz 11 Gewerberechtliche Angelegenheiten (Anlagen, Stoffe) 12 Gewerberechtliche Angelegenheiten (Ausübung des Gewerbes) 13 Nicht besetzt 14 Handels- und wirtschaftsrechtliche Angelegenheiten 15 Handwerk 15a Immissionsschutzrechtliche Angelegenheiten 15b Landschaftsgesetz 15c Zugang zu Informationen über die Umwelt 15d Inanspruchnahme des Landesumweltamtes in den Aufgabenbereichen Immissionsschutz (einschließlich Anlagensicherheit) und Gentechnik 15e Nicht besetzt 15f Raumordnungsverfahren 15g Kerntechnische Angelegenheiten 15h Gesetz über die Umweltverträglichkeitsprüfung 15i Durchführung des Gesetzes zur Ausführung des Protokolls über Schadstofffreisetzungs- und -verbringungsregister vom
  2. Mai 2003 sowie zur Durchführung der Verordnung (EG) Nr. 166/2006 vom
  3. Juni 2007 (BGBl. I S. 1002) in der jeweils geltenden Fassung 15j Rohrfernleitungsanlagen 16 Landwirtschaftliche Angelegenheiten, Teile I bis III 16a Ernährungswirtschaftliche Angelegenheiten 17 Glücksspielwesen 17a Ordensrechtliche Angelegenheiten und Ehrenzeichen 18 Polizeiliche Angelegenheiten 18a Ordnungsrechtliche Angelegenheiten 19 Presserechtliche Angelegenheiten 20 Amtshandlungen des Einheitlichen Ansprechpartners 21 Schul- und Hochschulwesen, Weiterbildung 22 Sonn- und feiertagsrechtliche Angelegenheiten 23 Angelegenheiten der Veterinär- und Lebensmittelüberwachung, Teile I bis VI 24 Verkehrsrechtliche Angelegenheiten 24a Straßenrechtliche Angelegenheiten 25 Vereins- und stiftungsrechtliche Angelegenheiten 26 Waffenrecht 26a Beschussrecht 27 Gentechnikrechtliche Angelegenheiten 28.1 Wasserrechtliche Angelegenheiten 28.2 Abfallrechtliche Angelegenheiten 28.3 Abgrabungsrechtliche Angelegenheiten 28a Bodenschutzrechtliche Angelegenheiten 29 Wohnungswesen und Städtebauförderung 30 Sonstiges 31 Rechtsbehelfe Anlage 1 Anlage 2 Anlage 3 Anlage 4 Anlage 5 Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen Der Ministerpräsident Der Innenminister Der Finanzminister Hinweis Wiederherstellung des Verordnungsranges (Artikel 121 des Fünften Befristungsgesetzes vom 5.4.2005 (GV. NRW. S. 351)) Die in diesem Gesetz erlassenen oder geänderten Rechtsverordnungen können aufgrund der jeweils einschlägigen Verordnungsermächtigungen durch Rechtsverordnung geändert werden. Fn 1 GV. NRW. 2001 S. 262, geändert durch Artikel 3 d. Gesetzes des Landes NRW zur Regelung der Zuständigkeit und des Verfahrens nach dem Lebenspartnerschaftsgesetz v.
  4. September 2001 (GV. NRW. S. 660), Artikel II d. VO v. 30.10.2001 (GV. NRW. S. 748), 11.6.2002 (GV. NRW. S. 223);
  5. VO v. 13.5.2003 (GV. NRW. S. 270), in Kraft getreten am
  6. Juni 2003;
  7. VO v. 22.7.2003 (GV. NRW. S. 428), in Kraft getreten am
  8. August 2003;
  9. VO v. 19.4.2005 (GV. NRW. S. 261), in Kraft getreten am 23.April 2005; Artikel 12 des Fünften Befristungsgesetzes vom 5.4.2005 (GV. NRW. S. 351), in Kraft getreten am
  10. April 2005;
  11. VO v. 20.9.2005 (GV.NRW: S. 762), in Kraft getreten am
  12. September 2005;
  13. VO v. 13.6.2006 (GV. NRW. S. 250), in Kraft getreten am
  14. Juni 2006;
  15. VO v. 13.2.2007 (GV. NRW. S. 93), in Kraft getreten am
  16. Februar 2007;
  17. VO v. 29.3.2007 (GV. NRW. S. 142), in Kraft getreten am
  18. April 2007;
  19. VO v. 27.11.2007 (GV. NRW. S. 589), in Kraft getreten am
  20. Dezember 2007 und
  21. Januar 2008;
  22. VO v. 10.6.2008 (GV. NRW. S. 478), in Kraft getreten am
  23. Juni 2008;
  24. VO vom 18.11.2008 (GV. NRW. S. 690), in Kraft getreten am
  25. November 2008; VO vom
  26. April 2009 (GV. NRW. S. 266), in Kraft getreten am
  27. Mai 2009;
  28. VO vom
  29. Dezember 2009 (GV. NRW. S. 661, ber. 2010 S. 12 und S. 27), in Kraft getreten am
  30. Dezember 2009 und
  31. Dezember 2009;
  32. VO vom
  33. Januar 2010 (GV. NRW. S. 25), in Kraft getreten am
  34. Januar 2010;
  35. VO vom
  36. Mai 2010 (GV. NRW. S. 272), in Kraft getreten am
  37. Mai 2010 und am
  38. Januar 2011;
  39. VO vom
  40. Juli 2010 (GV. NRW. S. 403), in Kraft getreten am
  41. Juli 2010;
  42. VO vom
  43. Oktober 2010 (GV. NRW. S. 544), in Kraft getreten am
  44. November 2010;
  45. VO vom
  46. Juli 2011 (GV. NRW. S. 339), in Kraft getreten am
  47. Juli
  48. Fn 2 § 6 zuletzt geändert durch VO vom
  49. April 2009 (GV. NRW. S. 266), in Kraft getreten am
  50. Mai
  51. Fn 3 § 1 zuletzt geändert durch
  52. VO vom
  53. Januar 2010 (GV. NRW. S. 25), in Kraft getreten am
  54. Januar
  55. Fn 4 § 4 geändert durch
  56. VO vom
  57. Dezember 2009 (GV. NRW. S. 661), in Kraft getreten am
  58. Dezember
  59. Fn 5 § 5 Satz 1 neu gefasst durch
  60. VO vom
  61. Mai 2010 (GV. NRW. S. 272), in Kraft getreten am
  62. Mai
  63. Fn 6 Inhaltsübersicht geändert durch
  64. VO vom
  65. Mai 2010 (GV. NRW. S. 272), in Kraft getreten am
  66. Januar 2011.

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KI-Erklärung auf Basis des amtlichen Gesetzestextes. Orientierend, ersetzt keine Rechtsberatung.