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20.01.2007 Verordnung zur Durchführung des Bundesfernstraßengesetzes | RECHT.NRW.DE

LR Nordrhein-Westfalen : 91 Verordnung zur Durchführung des Bundesfernstraßengesetzes Vom

  1. März 1975 (Fn 1 ) Aufgrund des § 5 Abs. 3 des Landesorganisationsgesetzes vom
  2. Juli 1962 (GV. NW. S. 421) (Fn 2 ), zuletzt geändert durch Gesetz vom
  3. Dezember 1994 (GV. NW. S. 1114) - insoweit nach Anhörung des Verkehrsausschusses des Landtags - sowie der §§ 8 Abs. 3, 9a Abs. 3, 22 Abs. 4 des Bundesfernstraßengesetzes (FStrG) in der Fassung der Bekanntmachung vom
  4. April 1994 (BGBl. I S. 854) wird verordnet: § 1(Fn 3 )

(1)Oberste Landesstraßenbaubehörde im Sinne des Bundesfernstraßengesetzes ist das für das Straßenwesen zuständige Ministerium.
(2)Die Aufgaben der Straßenbaubehörde im Sinne des Bundesfernstraßengesetzes werden vom Landesbetrieb Straßenbau, soweit die Gemeinden Träger der Straßenbaulast sind (§ 5 Abs. 2 bis 3 FStrG), von diesen wahrgenommen.
(3)Höhere Verwaltungsbehörde und Anhörungsbehörde im Sinne des Bundesfernstraßengesetzes ist die Bezirksregierung. Anhörungsbehörde im Gebiet des Regierungsbezirks Düsseldorf ist der Landesbetrieb Straßenbau. § 2 (Fn 4 ) Die Befugnisse der Landesregierung gemäß § 8 Abs. 3 Satz 3 und § 9a Abs. 3 Satz 1 FStrG werden dem für das Straßenwesen zuständigen Ministerium übertragen. § 3 Die Anträge gemäß § 6 Abs. 3 FStrG sind von der für den neuen Träger der Straßenbaulast zuständigen Straßenbaubehörde zu stellen. § 4 (Fn 5 ) Befugnisse der Straßenbaubehörde
(1)Die Befugnisse der obersten Landesstraßenbaubehörde gemäß § 5 Abs. 4 Satz 4, § 8 Abs. 1 Satz 5, § 9a Abs. 5 FStrG werden dem Landesbetrieb Straßenbau übertragen. Die Befugnis der obersten Landesstraßenbaubehörde gemäß § 17 Abs. 5 FStrG, die Entscheidung nach § 17 Abs. 2 FStrG zu treffen, wird dem Landesbetrieb Straßenbau übertragen.
(1a)Die Befugnis der obersten Landesstraßenbaubehörde gemäß § 17 Abs. 5 Bundesfernstraßengesetz (FStrG) zur Planfeststellung nach § 17 Abs. 1 FStrG und zur Plangenehmigung gemäß § 17 Abs. 1a FStrG wird im Gebiet des Regierungsbezirks Detmold auf die Bezirksregierung Detmold und im Gebiet des Regierungsbezirks Düsseldorf auf den Landesbetrieb Straßenbau übertragen.
(2)Die Befugnisse der obersten Landesstraßenbaubehörde gemäß § 9 Abs. 2, 5 und 8 FStrG werden dem Landesbetrieb Straßenbau, soweit die Gemeinden Träger der Straßenbaulast nicht nur für die Gehwege und Parkplätze sind (§ 5 Abs. 2 und 2a FStrG), diesen übertragen.
(3)Zuständige Behörde für die Festsetzung der Entschädigung gemäß § 19a FStrG ist die Bezirksregierung. § 5 (Fn 6 ) Die Straßenaufsicht gemäß § 20 FStrG wird von dem für das Straßenwesen zuständigen Ministerium ausgeübt. § 6 (Fn 6 ) Bekanntmachungen gemäß § 2 Abs. 6 Satz 3 FStrG erfolgen in dem Amtsblatt der örtlich zuständigen Bezirksregierung. § 7 (Fn 7 ) Diese Verordnung tritt am Tage nach ihrer Verkündung in Kraft (Fn 8 ). Die zuständige oberste Landesbehörde hat gegenüber der Landesregierung zum
  1. Juni 2009 Bericht über die Wirksamkeit dieser Verordnung zu erstatten. Die Landesregierung des Landes Nordrhein-Westfalen Der Ministerpräsident Der Minister für Wirtschaft, Mittelstand und Verkehr Hinweis Wiederherstellung des Verordnungsranges (Artikel 270 des Zweiten Befristungsgesetzes vom 5.4.2005 (GV. NRW. S. 274)) Die in diesem Gesetz erlassenen oder geänderten Rechtsverordnungen können aufgrund der jeweils einschlägigen Verordnungsermächtigungen durch Rechtsverordnung geändert werden. Fn 1 GV. NW. 1975 S. 259, geändert durch VO v.
  2. 1976 (GV. NW. S. 167),
  3. 1982 (GV. NW. S. 256),
  4. 1995 (GV. NW. S. 500), Artikel 5 d. ModernG v. 9.5.2000 (GV. NRW. S. 462); Artikel 229 des Zweiten Befristungsgesetzes vom 5.4.2005 (GV. NRW. S. 274), in Kraft getreten am
  5. April 2005; 2.5.2006 (GV. NRW. S. 160), in Kraft getreten am
  6. Mai 2006; VO v. 9.1.2007 (GV. NRW. S. 26), in Kraft getreten am
  7. Januar
  8. Fn 2 SGV. NW.
  9. Fn 3 § 1 zuletzt geändert durch VO v. 9.1.2007 (GV. NRW. S. 26), in Kraft getreten am
  10. Januar
  11. Fn 4 § 2 geändert durch VO v.
  12. 1995 (GV. NW. S. 500); in Kraft getreten am
  13. Juni
  14. Fn 5 § 4 zuletzt geändert (Abs. 1a neu gefasst) durch VO v. 9.1.2007 (GV. NRW. S. 26), in Kraft getreten am
  15. Januar
  16. Fn 6 § 5 und § 6 geändert durch VO v.
  17. 1995 (GV. NW. S. 500); in Kraft getreten am
  18. Juni
  19. Fn 7 § 7 Satz 2 neu angefügt durch Artikel 229 des Zweiten Befristungsgesetzes vom 5.4.2005 (GV. NRW. S. 274); in Kraft getreten am
  20. April
  21. Fn 8 GV. NW. ausgegeben am
  22. April 1975.

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KI-Erklärung auf Basis des amtlichen Gesetzestextes. Orientierend, ersetzt keine Rechtsberatung.