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30.03.2019 Verordnung über die Jagdzeiten (Landesjagdzeitenverordnung - LJZeitVO)1 | RECHT.NRW.DE

Verordnung über die Jagdzeiten (Landesjagdzeitenverordnung - LJZeitVO) 1 Vom 28. Mai 2015 (Fn 1 ) Auf Grund des § 24 Absatz 1 des Landesjagdgesetzes Nordrhein-Westfalen in der Fassung der Bekanntmachu

ng vom

  1. Dezember 1994 (GV. NRW. 1995 S. 2, ber. 1997 S. 56), der zuletzt durch Artikel 1 des Gesetzes vom
  2. Mai 2015 (GV. NRW. S. 448) geändert worden ist, verordnet das Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz im Einvernehmen mit dem Landtag des Landes Nordrhein-Westfalen: § 1 (Fn 2 ) Jagdzeiten

(1)Die Jagd darf ausgeübt werden auf:
  1. Rotwild vom
  2. August bis
  3. Januar Schmaltiere und Schmalspießer vom
  4. Mai bis
  5. Mai
  6. Dam- und Sikawild vom
  7. August bis
  8. Januar Schmaltiere und Schmalspießer vom
  9. Mai bis
  10. Mai
  11. Rehwild Kitze und Ricken vom
  12. September bis
  13. Januar Schmalrehe vom
  14. Mai bis
  15. Mai und vom
  16. September bis
  17. Januar Böcke vom
  18. Mai bis
  19. Januar
  20. Muffelwild vom
  21. August bis
  22. Januar
  23. Schwarzwild vom
  24. August bis
  25. Januar Frischlinge (noch nicht einjährige Stücke) ganzjährig
  26. Feldhasen vom
  27. Oktober bis
  28. Dezember
  29. Wildkaninchen vom
  30. Oktober bis
  31. Februar Jungkaninchen ganzjährig
  32. Steinmarder vom
  33. Oktober bis
  34. Februar
  35. Iltisse vom
  36. Oktober bis
  37. Februar
  38. Hermeline vom
  39. September bis
  40. Februar
  41. Dachse vom
  42. September bis
  43. Dezember Jungdachse ganzjährig
  44. Füchse vom
  45. Juli bis
  46. Februar Jungfüchse ganzjährig
  47. Minke vom
  48. Oktober bis
  49. Februar
  50. Waschbären vom
  51. August bis
  52. Februar Jungwaschbären ganzjährig
  53. Marderhunde vom
  54. September bis
  55. Februar Jungmarderhunde ganzjährig
  56. Rebhühner mit Ausnahme der Beschränkung nach § 2 Nummer 1 vom
  57. September bis
  58. Dezember
  59. Fasanen vom
  60. Oktober bis
  61. Januar
  62. Wildtruthähne vom
  63. März bis
  64. April
  65. Ringeltauben vom
  66. November bis
  67. Februar
  68. Höckerschwäne vom
  69. November bis
  70. Februar
  71. Grau-, Kanada- und Nilgänse mit Ausnahme der Beschränkung nach § 2 Nummer 2 Juvenile Nilgänse mit Ausnahme der Beschränkung nach § 2 Nummer 2 vom
  72. Juli bis
  73. Januar ganzjährig
  74. Stockenten vom
  75. September bis
  76. Januar
  77. Waldschnepfen vom
  78. Oktober bis
  79. Januar
  80. Rabenkrähen vom
  81. August bis
  82. März
  83. Elstern vom
  84. August bis
  85. Februar.
(2)Soweit die Schonzeit für Wildkaninchen, Ringeltauben und Rabenkrähen zur Vermeidung übermäßiger Wildschäden von der unteren Jagdbehörde aufgehoben worden ist (§ 24 Absatz 2 des Landesjagdgesetzes Nordrhein-Westfalen in der Fassung der Bekanntmachung vom
  1. Dezember 1994 (GV. NRW. 1995 S. 2, ber. 1997 S. 56)), das zuletzt durch Artikel 1 des Gesetzes vom
  2. Mai 2015 (GV. NRW. S. 448) geändert worden ist, ist die Jagd auch in den Setz- und Brutzeiten zulässig (§ 22 Absatz 4 Satz 2 des Bundesjagdgesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom
  3. September 1976 (BGBl. I S. 2849), das zuletzt durch Artikel 1 des Gesetzes vom
  4. Mai 2013 (BGBl. I S. 1386) geändert worden ist.
(3)Unbeschadet des Absatzes 1 Nummer 5 darf die Jagd auf Schwarzwild bis zum 31. Januar 2023 vorbehaltlich der Bestimmungen des § 22 Absatz 4 des Bundesjagdgesetzes das ganze Jahr ausgeübt werden. In der Zeit vom 16. Januar bis 31. Juli sind bei der Jagd auf Schwarzwild die Bewegungsjagd sowie der Hundeeinsatz verboten. Hiervon ausgenommen ist die Nachsuche. § 2 (Fn 2 ) Schonzeiten Unbeschadet der Zuständigkeit der unteren Jagdbehörde, die Schonzeit für bestimmte Gebiete oder einzelne Jagdbezirke nach § 24 Absatz 2 des Landesjagdgesetzes Nordrhein-Westfalen aufzuheben, sind folgende Tierarten von der Jagd zu verschonen: 1. Rebhühner bis zum 31. Dezember 2023, 2. Grau-, Kanada- und Nilgänse vom 15. Oktober bis 31. Januar innerhalb der Grenzlinien folgender Gebiete:
  1. a)Unterer Niederrhein Schnittpunkt Bahnlinie (außer Betrieb) / Staatsgrenze Bundesrepublik Deutschland / Königreich der Niederlande bei Kranenburg, Staatsgrenze bis B 8, B 8 bis B 220, B 220 bis Staatsgrenze, Staatsgrenze bis Gemeindegrenze Stadt Rees / Stadt Isselburg, Gemeindegrenze bis B 67, B 67 bis L 459, L 459 bis L 468, L 468 bis B 8, B 8 bis L 396, L 396 bis B 8, B 8 bis L 287, L 287 bis A 42, A 42 bis Bahnlinie, Bahnlinie bis Xanten, Bahnlinie (außer Betrieb) über Kleve, Kranenburg bis Staatsgrenze;
  2. b)Weseraue Schnittpunkt B 61 / Landesgrenze Nordrhein-Westfalen / Niedersachsen, Landesgrenze bis Bahnlinie, Bahnlinie bis K 39, K 39 bis B 482, B 482 bis Wehr bei Lahde, Wehr, linkes Weserufer bis L 770, L770 bis B 61, B 61 bis Landesgrenze. § 3 Inkrafttreten, Außerkrafttreten
(1)Diese Verordnung tritt am Tag nach Inkrafttreten des Zweiten Gesetzes zur Änderung des Landesjagdgesetzes und zur Änderung anderer Vorschriften in Kraft und mit Ablauf des 31. Dezember 2020 außer Kraft.
(2)Mit Inkrafttreten dieser Verordnung tritt die Verordnung über die Jagdzeiten und die Jagdabgabe vom
  1. März 2010 (GV. NRW. S. 237), die durch Artikel 3 des Gesetzes vom
  2. April 2014 (GV. NRW. S. 254) geändert worden ist, außer Kraft. ----------------------- 1 Mit dieser Verordnung wird durch § 1 von § 22 Absatz 1 des Bundesjagdgesetzes abgewichen. Der Minister für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen Fn 1 In Kraft getreten am
  3. Mai 2015 (GV. NRW. S. 468), geändert durch Verordnung vom
  4. März 2019 (GV. NRW. S. 187), in Kraft getreten am
  5. März
  6. Fn 2 § 1 Absatz 1 neu gefasst und Absatz 3 angefügt sowie § 2 Nummer 2 neu gefasst durch Verordnung vom
  7. März 2019 (GV. NRW. S. 187), in Kraft getreten am
  8. März 2019.

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KI-Erklärung auf Basis des amtlichen Gesetzestextes. Orientierend, ersetzt keine Rechtsberatung.