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30.04.2005 Verordnung zur Durchführung des Waffengesetzes | RECHT.NRW.DE

LR Nordrhein-Westfalen : 7111 Verordnung zur Durchführung des Waffengesetzes Vom

  1. April 2003 (Fn 1 ) (Artikel 1 der VO zur Durchführung des Gesetzes zur Neuregelung des Waffenrechts (WaffRNeuRegG)) Auf Grund der §§ 48 Abs. 1 und 55 Abs. 6 des Waffengesetzes (Artikel 1 des Gesetzes zur Neuregelung des Waffenrechts vom
  2. Oktober 2002, [BGBl. I S. 3970]), der §§ 5 Abs. 2, 7 Abs. 4 des Landesorganisationsgesetzes (LOG NRW) vom
  3. Juli 1962 (GV. NRW. S. 421) (Fn 2 ), zuletzt geändert durch Gesetz vom
  4. Mai 2000 (GV. NRW. S. 462), und des § 36 Abs. 2 Satz 1 des Gesetzes über Ordnungswidrigkeiten (OWiG) in der Fassung der Bekanntmachung vom
  5. Februar 1987 (BGBl. I S. 602), zuletzt geändert durch Gesetz vom
  6. Juli 2002 (BGBl. I S. 2864), wird verordnet: § 1 Zuständige Behörden nach dem Waffengesetz und nach den Verordnungen zum Waffengesetz sind die Kreispolizeibehörden, soweit im Waffengesetz, in den Verordnungen zum Waffengesetz oder in dieser Verordnung nichts anderes bestimmt ist. § 2

(1)Zuständige Behörden für die Prüfung der Fachkunde nach § 22 Abs. 1 Waffengesetz sind
  1. die Bezirksregierung Düsseldorf für die Regierungsbezirke Düsseldorf und Köln,
  2. die Bezirksregierung Münster für die Regierungsbezirke Münster, Arnsberg und Detmold.
(2)Die Geschäftsführung für die Abnahme der Prüfung nach § 22 Abs. 1 Waffengesetz wird im Fall des Absatzes 1 Nr. 1 der Industrie- und Handelskammer zu Düsseldorf und im Falle des Absatzes 1 Nr. 2 der Industrie- und Handelskammer zu Münster übertragen. § 3 Zuständige Behörde für die Erteilung einer Bescheinigung nach § 55 Abs. 2 Waffengesetz an Personen, die wegen der von ihnen wahrzunehmenden hoheitlichen Aufgaben des Landes persönlich erheblich gefährdet sind, sind die Kreispolizeibehörden. Für Mitglieder des Landtages und der Landesregierung sowie für Bedienstete des Landtages und der obersten Landesbehörden kann auch das Innenministerium die Bescheinigung erteilen. § 4 Das Waffengesetz ist auf die Gerichte, die Staatsanwaltschaften, die Justizvollzugsbehörden, die Forstbehörden und den Landesbetrieb Mess- und Eichwesen NRW sowie deren Bedienstete, wenn sie dienstlich tätig werden, nicht anzuwenden, soweit das Waffengesetz nicht ausdrücklich etwas anderes bestimmt. § 5 Die Zuständigkeit für die Verfolgung und Ahndung von Ordnungswidrigkeiten nach § 53 Waffengesetz wird den Kreispolizeibehörden übertragen. § 6
(1)Die Verordnung zur Durchführung des Waffengesetzes vom
  1. Juni 1976 (GV. NRW. S. 243), zuletzt geändert durch Verordnung vom
  2. Mai 1982 (GV. NRW. S. 250), wird aufgehoben. § 7 (Fn 4 ) In-Kraft-Treten, Berichtspflicht Diese Verordnung tritt am Tage nach ihrer Verkündung in Kraft (Fn 3 ). Das zuständige Ministerium berichtet der Landesregierung bis Ende 2009 über die Notwendigkeit dieser Regelung. Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen Der Ministerpräsident Der Innenminister Hinweis Wiederherstellung des Verordnungsranges (Artikel 121 des Fünften Befristungsgesetzes vom 5.4.2005 (GV. NRW. S. 351)) Die in diesem Gesetz erlassenen oder geänderten Rechtsverordnungen können aufgrund der jeweils einschlägigen Verordnungsermächtigungen durch Rechtsverordnung geändert werden. Fn 1 GV. NRW. S. 217; in Kraft getreten am
  3. April 2003; geändert durch Artikel 120 des Fünften Befristungsgesetzes vom 5.4.2005 (GV. NRW. S. 351), in Kraft getreten am
  4. April
  5. Fn 2 SGV. NRW.
  6. Fn 3 GV. NRW. ausgegeben am
  7. Fn 4 § 7 angefügt durch Artikel 120 des Fünften Befristungsgesetzes vom 5.4.2005 (GV. NRW. S. 351); in Kraft getreten am
  8. April 2005.

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KI-Erklärung auf Basis des amtlichen Gesetzestextes. Orientierend, ersetzt keine Rechtsberatung.