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§ 1 JagdZV SH 2019 Landesnorm Schleswig-Holstein - Jagdbare Tierarten Landesverordnung über jagdbare Tierarten und über die Jagdzeiten vom 6. März 201

verordnung über jagdbare Tierarten und über die Jagdzeiten Vom 6. März 2019 Zum 13.08.2026 aktuellste verfügbare Fassung der Gesamtausgabe

Artikel 9des Gesetzes vom 21.

Februar 2018 (GVOBl. Schl.-H. S. 58, ber. S. 128), in Verbindung mit § 2 Absatz 2, § 19 Absatz 2 und des § 22 Absatz 1 Satz 3, Absatz 2 Satz 2 und Absatz 4 Satz 2 des Bundesjagdgesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 29. September 1976 (BGBl. I S. 2849),

Artikel 2des Gesetzes vom 14.

November 2018 (BGBl. I S. 1850), verordnet das Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung: zur Einzelansicht Eingangsformel § 1 Jagdbare Tierarten Über die in § 2 Absatz 1 des Bundesjagdgesetzes aufgeführten Tierarten hinaus unterliegen folgende Tierarten dem Jagdrecht:

  1. Marderhund Nyctereutes procyonoides
  2. Mink Neovison vison
  3. Waschbär Procyon lotor
  4. Nutria Myocastor coypus
  5. Rabenkrähe Corvus corone
  6. Nebelkrähe Corvus cornix
  7. Elster Pica pica
  8. Nilgans Alopochen aegyptiacus
  9. Wolf Canis lupus
  10. Wolfshybrid Canis lupus x Canis lupus familiaris zur Einzelansicht § 1 § 2 Jagdzeiten, Jagdbeschränkungen

(1)Für die nach Bundes- und Landesrecht jagdbaren Tierarten gelten, abweichend von der Verordnung über die Jagdzeiten vom 2. April 1977 (BGBl. I S. 531),

Artikel 2der Verordnung vom 7.

März 2018 (BGBl. I S. 226), folgende Jagdzeiten: Rotwild Kälber

  1. August bis
  2. Januar Schmalspießer
  3. Mai bis
  4. Januar Schmaltiere
  5. Mai bis
  6. Mai und
  7. August bis
  8. Januar Damwild Kälber
  9. September bis
  10. Januar Schmalspießer
  11. Mai bis
  12. Januar Schmaltiere
  13. Mai bis
  14. Mai und
  15. September bis
  16. Januar Sikawild Kälber
  17. September bis
  18. Januar Schmalspießer
  19. Mai bis
  20. Januar Schmaltiere
  21. Mai bis
  22. Mai und
  23. September bis
  24. Januar Rehwild Böcke
  25. Mai bis
  26. Januar Kitze
  27. September bis
  28. Januar Schmalrehe
  29. Mai bis
  30. Mai und
  31. September bis
  32. Januar Feldhasen
  33. Oktober bis
  34. Dezember Wildkaninchen
  35. Oktober bis
  36. Dezember Nutrias ganzjährig, vorbehaltlich der Bestimmung des § 22 Absatz 4 Satz 1 des Bundesjagdgesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom
  37. September 1976,

Artikel 291der Verordnung vom 19.

Juni 2020 (BGBl. I. S. 1328, 1362) Wolfshybride ganzjährig, vorbehaltlich der Bestimmungen des § 24a Absatz 2 des Landesjagdgesetzes vom 13. Oktober 1999,

Artikel 2Absatz 1 Nummer 4 des Gesetzes vom 6.

Dezember 2022 (GVOBl. Schl.-H. S. 1002) und des § 22 Absatz 4 Satz 1 des Bundesjagdgesetzes Füchse

  1. Juli bis
  2. Februar Jungfüchse ganzjährig Marderhunde ganzjährig, vorbehaltlich der Bestimmung des § 22 Absatz 4 Satz 1 des Bundesjagdgesetzes Waschbären ganzjährig, vorbehaltlich der Bestimmung des § 22 Absatz 4 Satz 1 des Bundesjagdgesetzes Iltisse
  3. Oktober bis
  4. Februar Hermeline
  5. Oktober bis
  6. Februar Mauswiesel
  7. Oktober bis
  8. Februar Dachse
  9. August bis
  10. Januar Minke ganzjährig, vorbehaltlich der Bestimmung des § 22 Absatz 4 Satz 1 des Bundesjagdgesetzes Ringeltauben
  11. November bis
  12. Januar Graugänse
  13. Juli bis
  14. Januar Kanada- und Nilgänse
  15. Juli bis
  16. Januar Nonnengänse
  17. Oktober bis
  18. Februar mit der Maßgabe, dass die Jagd nur zur Vergrämung außerhalb von europäischen Vogelschutzgebieten und nur zur Schadensabwehr auf gefährdeten Acker- und Grünlandkulturen durchgeführt werden darf, auf denen die Bewirtschaftenden sich nicht vertraglich zur Duldung von Gänsen verpflichtet haben; die Notwendigkeit zur Abwehr erheblicher Schäden auf Grünlandkulturen muss zuvor auf Flächen, die außerhalb der Gänserastplatzkulisse liegen, durch einen anerkannten Sachverständigen festgestellt worden sein; innerhalb der Gänserastplatzkulisse muss der Schaden glaubhaft dokumentiert werden; die in dem jeweiligen Jagdjahr nach dem
  19. Januar erlegten Nonnengänse sind in den Streckenlisten der Jagdjahre 2024/2025 und 2025/2026 gesondert zu erfassen Pfeifenten
  20. Oktober bis
  21. Januar mit der Maßgabe, dass die Jagd in den Kreisen Nordfriesland, Dithmarschen, Steinburg, Pinneberg und auf der Insel Fehmarn zur Abwehr erheblicher Schäden auf gefährdeten Ackerkulturen auch zur Nachtzeit ausgeübt werden darf Rabenkrähen
  22. August bis
  23. Februar

(2)Auf folgende Wildarten darf die Jagd nicht ausgeübt werden: Rebhühner, Fasanenhennen, Türkentauben, Höckerschwäne, Ringel-, Bläss- und Saatgänse, Spieß-, Berg-, Tafel-, Samt- und Trauerenten, Blässhühner, Lach-, Sturm-, Mantel- und Heringsmöwen, Nebelkrähen, Elstern und Wölfe
(3)Im Bereich der Deichkörper, Warften oder sonstiger Erhöhungen außerhalb der Seedeiche darf die Jagd auf Wildkaninchen, Füchse, Dachse und Nutria zur Gewährleistung der Deichsicherheit und zum Schutz von Küstenvögeln ganzjährig ausgeübt werden. zur Einzelansicht § 2 § 3 Inkrafttreten
(1)Diese Verordnung tritt am Tage nach ihrer Verkündung in Kraft.
(2)Mit Inkrafttreten dieser Verordnung tritt die Landesverordnung über jagdbare Tierarten und über die Jagdzeiten vom 11. März 2014 (GVOBl. Schl.-H. S. 58) *) außer Kraft. Fußnoten *) GS Schl.-H. II, Gl.Nr. B 792-1-28 zur Einzelansicht § 3

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KI-Erklärung auf Basis des amtlichen Gesetzestextes. Orientierend, ersetzt keine Rechtsberatung.