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§ 2 JagdZV SH 2014 Landesnorm Schleswig-Holstein - Jagdzeiten, Jagdbeschränkungen Landesverordnung über jagdbare Tierarten und über die Jagdzeiten vom

Landesverordnung über jagdbare Tierarten und über die Jagdzeiten Vom 11. März 2014 § 2 Jagdzeiten, Jagdbeschränkungen

(1)Für die nach Bundes- und Landesrecht jagdbaren Wildarten gelten, abweichend von der Verordnung über die Jagdzeiten vom
  1. April 1977 (BGBl. I S. 531), zuletzt geändert durch Verordnung vom
  2. April 2002 (BGBl. I S. 1487), folgende Jagdzeiten: Rotwild Kälber
  3. August bis
  4. Januar Schmalspießer
  5. August bis
  6. Januar Schmaltiere
  7. August bis
  8. Januar Damwild Kälber
  9. September bis
  10. Januar Schmalspießer
  11. September bis
  12. Januar Schmaltiere
  13. September bis
  14. Januar Sikawild Kälber
  15. September bis
  16. Januar Schmalspießer
  17. September bis
  18. Januar Schmaltiere
  19. September bis
  20. Januar Rehwild Böcke
  21. Mai bis
  22. Januar Kitze
  23. September bis
  24. Januar Schmalrehe
  25. September bis
  26. Januar Feldhasen
  27. Oktober bis
  28. Dezember Wildkaninchen
  29. Oktober bis
  30. Dezember Nutrias
  31. August bis
  32. Februar Füchse
  33. Juli bis
  34. Februar Jungfüchse ganzjährig Marderhunde ganzjährig, vorbehaltlich der Bestimmungen des § 22 Absatz 4 des Bundesjagdgesetzes Waschbären ganzjährig, vorbehaltlich der Bestimmungen des § 22 Absatz 4 des Bundesjagdgesetzes Iltisse
  35. Oktober bis
  36. Februar Hermeline
  37. Oktober bis
  38. Februar Mauswiesel
  39. Oktober bis
  40. Februar Dachse
  41. August bis
  42. Januar Minke ganzjährig, vorbehaltlich der Bestimmungen des § 22 Absatz 4 des Bundesjagdgesetzes Ringeltauben
  43. November bis
  44. Januar Graugänse
  45. August bis
  46. Januar Mit der Maßgabe, dass die Jagd in der Zeit vom
  47. September bis
  48. Oktober und vom
  49. Januar bis
  50. Januar. nur zur Schadensabwehr auf gefährdeten Acker- und Grünlandkulturen ausgeübt werden darf. Kanada- und Nilgänse
  51. August bis
  52. Januar Nonnengänse
  53. Oktober bis
  54. Januar. Mit der Maßgabe, dass die Jagd nur zur Vergrämung und lediglich in den Kreisen Nordfriesland, Dithmarschen, Pinneberg und Steinburg außerhalb von europäischen Vogelschutzgebieten und nur zur Schadensabwehr auf gefährdeten Acker- und Grünlandkulturen durchgeführt werden darf. Die Notwendigkeit zur Abwehr erheblicher Schäden auf Grünlandkulturen muss zuvor durch einen anerkannten Sachverständigen festgestellt worden sein. Die erlegten Nonnengänse sind in der Wildnachweisung gesondert zu erfassen. Pfeifenten
  55. Oktober bis
  56. Januar Mit der Maßgabe, dass die Jagd in den Kreisen Nordfriesland, Dithmarschen, Steinburg, Pinneberg und auf der Insel Fehmarn zur Abwehr erheblicher Schäden auf gefährdeten Ackerkulturen auch zur Nachtzeit ausgeübt werden darf. Rabenkrähen
  57. August bis
  58. Februar
(2)Auf folgende Wildarten darf die Jagd nicht ausgeübt werden: Rebhühner, Fasanenhennen, Türkentauben, Höckerschwäne, Ringel-, Bläss- und Saatgänse, Spieß-, Berg-, Tafel-, Samt- und Trauerenten, Blässhühner, Lach-, Sturm-, Mantel- und Heringsmöwen, Nebelkrähen und Elstern.
(3)Im Bereich der Deichkörper, Warften oder sonstiger Erhöhungen außerhalb der Seedeiche darf die Jagd auf Wildkaninchen und Füchse zur Gewährleistung der Deichsicherheit und zum Schutz von Küstenvögeln ganzjährig ausgeübt werden. Redaktionelle Hinweise Fundstelle: GVOBl. 2014, 58 Permalink Diesen Link können Sie kopieren und verwenden, wenn Sie genau dieses Dokument verlinken möchten: https://www.gesetze-rechtsprechung.sh.juris.de/perma?d=jlr-NNLSH00002E9ENN00000000003 Diesen Link können Sie kopieren und verwenden, wenn Sie immer auf die gültige Fassung der Vorschrift verlinken möchten: https://www.gesetze-rechtsprechung.sh.juris.de/perma?j=JagdZV_SH_!_2

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