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§ 2 MorsumNatSchGV SH Landesnorm Schleswig-Holstein Landesverordnung über das Naturschutzgebiet „Morsum-Kliff“ vom 9. August 1968 Textnachweis ab: 01.

Obsah (6)§ 1§ 2§ 3§ 4§ 5§ 6

verordnung über das Naturschutzgebiet „Morsum-Kliff“ Vom 9. August 1968 Zum 13.08.2026 aktuellste verfügbare Fassung der Gesamtausgabe

Landesverordnung über das Naturschutzgebiet „Morsum-Kliff“ vom

  1. August 1968 Nichtamtliches Inhaltsverzeichnis Titel Gültig ab Landesverordnung über das Naturschutzgebiet „Morsum-Kliff“ vom
  2. August 1968 01.01.2003 Eingangsformel 01.01.2003 § 1 01.01.2003 § 2 01.01.2003 § 3 01.01.2003 § 4 01.01.2003 § 5 01.01.2003 § 6 01.01.2003 Auf Grund der §§ 4, 7, 12 Abs. 2 , des § 13 Abs. 2, der §§ 15 und 23 des Reichsnaturschutzgesetzes vom
  3. Juni 1935 (Reichsgesetzbl. I S. 821) in der Fassung vom
  4. Januar 1938 (Reichsgesetzbl. I S. 36) sowie des § 7 Abs. 5 und des § 9 der Verordnung zur Durchführung des Reichsnaturschutzgesetzes vom
  5. Oktober 1935 (Reichsgesetzbl. I S. 1275) in der Fassung der Verordnung vom
  6. September 1938 (Reichsgesetzbl. I S. 1184) in Verbindung mit Artikel 129 Abs. 2 des Grund-gesetzes wird verordnet:

Eingangsformel § 1 Der in der Gemarkung Morsum/Sylt, Kreis Südtondern, gelegene Landschaftsteil wird als Naturschutzgebiet „Morsum-Kliff“ unter Nr. 73 in das Landesnaturschutzbuch eingetragen und damit unter den Schutz des Reichsnaturschutzgesetzes gestellt.

§ 1§ 2

(1)Das Naturschutzgebiet hat eine Größe von 43,3270 ha und umfaßt in der Gemarkung Morsum
  1. a)aus der Flur 2 die Flurstücke 8 bis 12, 88 sowie
  2. b)aus der Flur 3 die Flurstücke 1/2, 2 bis 18, 80 bis 86.
(2)Die Grenzen des Naturschutzgebietes sind in einer topographischen Karte 1 : 25.000 und einer Katasterkarte 1 : 5.000 rot eingetragen, die beim Minister für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume als oberster und höherer Natur-schutzbehörde in Kiel, bei dem Landrat des Kreises Südtondern als unterer Naturschutzbehörde in Niebüll und bei der Gemeinde Morsum niedergelegt sind.

§ 2§ 3

(1)Im Naturschutzgebiet ist es verboten:
  1. a)Pflanzen einzubringen, zu beschädigen, auszureißen oder auszugraben;
  2. b)Tiere auszusetzen, freilebenden Tieren nachzustellen, sie zu beunruhigen, sie zu fangen oder zu töten oder Puppen, Larven, Eier oder Nester und sonstige Brut- und Wohnstätten dieser Tiere fortzunehmen oder zu beschädigen;
  3. c)Bodenbestandteile zu entnehmen, einzubringen oder sonstige Veränderungen der Bodengestalt vorzunehmen;
  4. d)Abraum, Müll oder Schutt in oder am Rande des Naturschutzgebietes abzulagern;
  5. e)Bild- und Schrifttafeln anzubringen, ausgenommen solche, die auf amtliche Anordnungen besonders auf den Schutz des Gebietes hinweisen;
  6. f)bauliche Anlagen zu errichten und Drahtleitungen anzulegen;
  7. g)zu lagern oder zu zelten;
  8. h)zu reiten.
(2)In besonderen Fällen kann der Minister für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume von den Vorschriften des Absatzes 1 Ausnahmen zulassen.

§ 3§ 4 Unberührt von den Vorschriften des § 3 Abs.

1 bleiben

  1. a)die bisher übliche landwirtschaftliche Nutzung und
  2. b)die rechtmäßige Ausübung der Jagd.

§ 4§ 5 Wer den Vorschriften des § 3 Abs.

1 und des § 4 dieser Landesverordnung vorsätzlich oder fahrlässig zuwiderhandelt, wird nach den §§ 21 und 22 des Reichsnaturschutzgesetzes und dem § 16 der Verordnung zur Durchführung des Reichsnaturschutzgesetzes bestraft.

§ 5§ 6 Die Landesverordnung tritt am Tage nach ihrer Verkündung in Kraft.

Gleichzeitig werden aufgehoben:

  1. a)die Polizeiverordnung über das Naturschutzgebiet auf der Insel Sylt vom 3. April 1923 (Reg. Amtsbl. Schl. S. 126), soweit sie den Geltungsbereich dieser Verordnung betrifft;
  2. b)die Anordnung zur einstweiligen Sicherstellung von Landschaftsteilen im Gemeindebezirk Morsum vom 27. April 1967 (Amtsbl. Schl.-H./AAz. S. 82), soweit sie den Geltungsbereich dieser Verordnung betrifft.

§ 6

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KI-Erklärung auf Basis des amtlichen Gesetzestextes. Orientierend, ersetzt keine Rechtsberatung.