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Verordnung des Sächsischen Staatsministeriums des Innern zur Ausgestaltung des öffentlich-rechtlichen Ausbildungsverhältnisses

Obsah (10)Artikel 1Artikel 12Artikel 7Artikel 6Artikel 4Artikel 2Artikel 13Artikel 5Artikel 8Artikel 3

Verordnung des Sächsischen Staatsministeriums des Innern zur Ausgestaltung des öffentlich-rechtlichen Ausbildungsverhältnisses (SächsÖrAusbVVO) 1 Vom 18. Mai 2002 Rechtsbereinigt mit

Artikel 1des Gesetzes vom 12. März 2002 (Sächs

GVBl. S. 108) geändert worden ist, wird im Einvernehmen mit dem Staatsministerium der Finanzen verordnet: § 1 Anwendungsbereich Diese Verordnung regelt die Ausgestaltung des öffentlich-rechtlichen Ausbildungsverhältnisses im Sinne des § 18 Absatz 2 Satz 2 des Sächsischen Beamtengesetzes bei der Ausbildung von Anwärterinnen und Anwärtern sowie Referendarinnen und Referendaren. 2 § 2 Begründung 1 Das öffentlich-rechtliche Ausbildungsverhältnis wird mit der Aushändigung einer Bestellungsurkunde begründet. 2 Vor Aushändigung der Urkunde hat sich die Bewerberin oder der Bewerber schriftlich zur Verschwiegenheit über die ihr oder ihm während der Ausbildung bekannt werdenden dienstlichen Angelegenheiten zu verpflichten. 3 § 3 Anwendung beamtenrechtlicher und anderer Vorschriften

(1)1 Für die Rechte und Pflichten der Anwärterinnen und Anwärter sowie Referendarinnen und Referendare sowie für die Begründung und Beendigung des öffentlich-rechtlichen Ausbildungsverhältnisses sind die für Beamtinnen und Beamte auf Widerruf geltenden Bestimmungen mit Ausnahme der §§ 63 , 77 , 80 und 86 des Sächsischen Beamtengesetzes entsprechend anzuwenden. 2 Abweichend von Satz 1 ist für die Begründung des öffentlich-rechtlichen Ausbildungsverhältnisses der Studienreferendarinnen und Studienreferendare die Direktorin oder der Direktor der Sächsischen Bildungsagentur zuständig. 3 Die Bestimmungen des Sächsischen Disziplinargesetzes vom 10. April 2007 (SächsGVBl. S. 54), das zuletzt

Artikel 12des Gesetzes vom 26. April 2018 (SächsGVBl. S. 198) geändert worden ist, in der jeweils geltenden Fassung, gelten entsprechend.

(2)Das Entgeltfortzahlungsgesetz vom 26. Mai 1994 (BGBl. I S. 1014, 1065), das zuletzt

Artikel 7des Gesetzes vom 16.

Juli 2015 (BGBl. I S. 1211) geändert worden ist, in der jeweils geltenden Fassung, das Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetz in der Fassung der Bekanntmachung vom 27. Januar 2015 (BGBl. I S. 33), das zuletzt

Artikel 6Absatz 9 des Gesetzes vom 23.

Mai 2017 (BGBl. I S. 1228) geändert worden ist, in der jeweils geltenden Fassung, das Mutterschutzgesetz vom

  1. Mai 2017 (BGBl. I S. 1228), in der jeweils geltenden Fassung, und das Pflegezeitgesetz vom
  2. Mai 2008 (BGBl. I S. 874, 896), das zuletzt

Artikel 7des Gesetzes vom 21.

Dezember 2015 (BGBl. I S. 2424) geändert worden ist, in der jeweils geltenden Fassung, finden entsprechend Anwendung. 4 § 4 Ausbildungsbezüge

(1)Die Anwärterinnen und Anwärter sowie Referendarinnen und Referendare erhalten Ausbildungsbezüge, die am letzten Tag eines jeden Monats für den laufenden Monat gezahlt werden.
(2)1 Die Ausbildungsbezüge umfassen alle Besoldungsleistungen für Beamtinnen und Beamte auf Widerruf im Vorbereitungsdienst in entsprechender Anwendung der maßgebenden Vorschriften einschließlich der entsprechenden Anlagen des Sächsischen Besoldungsgesetzes vom 6. Juli 2023 (SächsGVBl. S. 467, 476), das zuletzt

Artikel 4des Gesetzes vom 31. Januar 2024 (Sächs

GVBl. S. 83) geändert worden ist, in der jeweils geltenden Fassung. 2 § 8 des Sächsischen Besoldungsgesetzes findet keine Anwendung.

(3)Die Ausbildungsbezüge unterliegen der Beitragspflicht zur gesetzlichen Sozialversicherung. 5 § 5 Zuschlag bei Bewerbermangel im Schuldienst
(1)1 Studienreferendarinnen und Studienreferendaren kann ein Zuschlag in Höhe von 390 Euro monatlich gewährt werden, wenn auf Grund des prognostizierten Bedarfs an grundständig ausgebildeten Lehrkräften ein Mangel an Bewerberinnen und Bewerbern für den Schuldienst besteht. 2 Bei Teilzeitbeschäftigung wird der Zuschlag im gleichen Verhältnis wie die Arbeitszeit gekürzt.
(2)Scheidet die Studienreferendarin oder der Studienreferendar vor dem Abschluss des Vorbereitungsdienstes oder wegen schuldhaften Nichtbestehens der Staatsprüfung nach § 2 Nummer 1 der Lehramtsprüfungsordnung II vom 12. Januar 2016 (SächsGVBl. S. 9), die

Artikel 2der Verordnung vom 5. Oktober 2016 (Sächs

GVBl. S. 475) geändert worden ist, in der jeweils geltenden Fassung, aus dem Vorbereitungsdienst aus, ist der Zuschlag in voller Höhe zurückzuzahlen. 6 § 6 In-Kraft-Treten Diese Verordnung tritt am Tage nach ihrer Verkündung in Kraft. Dresden, den 18. Mai 2002 Der Staatsminister des Innern Horst Rasch 1 Überschrift

Artikel 1der Verordnung vom 18. Juli 2017 (Sächs

GVBl. S. 411) 2 § 1 geändert

Artikel 13der Verordnung vom 16. September 2014 (Sächs

GVBl. S. 530, 562),

Artikel 1der Verordnung vom 18. Juli 2017 (Sächs

GVBl. S. 411) und

Artikel 5der Verordnung vom 4. Juni 2024 (Sächs

GVBl. S. 525) 3 § 2 geändert

Artikel 5der Verordnung vom 4. Juni 2024 (Sächs

GVBl. S. 525) 4 § 3 geändert

Artikel 8des Gesetzes vom 10. April 2007 (Sächs

GVBl. S. 54, 79),

Artikel 3der Verordnung vom 20. August 2009 (Sächs

GVBl. S. 472, 476),

Verordnung vom 18. August 2011 (SächsGVBl. S. 345),

Artikel 13der Verordnung vom 16. September 2014 (Sächs

GVBl. S. 530, 562),

Artikel 1und Artikel 2 der Verordnung vom 18. Juli 2017 (Sächs

GVBl. S. 411),

Verordnung vom 10. Dezember 2018 (SächsGVBl. S. 729) und

Artikel 5der Verordnung vom 4. Juni 2024 (Sächs

GVBl. S. 525) 5 § 4 geändert

Artikel 3der Verordnung vom 20. August 2009 (Sächs

GVBl. S. 472, 476),

Verordnung vom 18. August 2011 (SächsGVBl. S. 345),

Artikel 13der Verordnung vom 16. September 2014 (Sächs

GVBl. S. 530, 562),

Artikel 1der Verordnung vom 18. Juli 2017 (Sächs

GVBl. S. 411),

Verordnung vom 10. Dezember 2018 (SächsGVBl. S. 729) und

Artikel 5der Verordnung vom 4. Juni 2024 (Sächs

GVBl. S. 525) 6 § 5 eingefügt

Artikel 1der Verordnung vom 18. Juli 2017 (Sächs

GVBl. S. 411), geändert

Verordnung vom 10. Dezember 2018 (SächsGVBl. S. 729) und

Artikel 5der Verordnung vom 4. Juni 2024 (Sächs

GVBl. S. 525)

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KI-Erklärung auf Basis des amtlichen Gesetzestextes. Orientierend, ersetzt keine Rechtsberatung.