← Deutschland

ThürAsylVGZustVO Landesnorm Thüringen Anlage Thüringer Verordnung über die gerichtliche Zuständigkeit in Streitigkeiten nach dem Asylgesetz bei den Ve

Verordnung über die gerichtliche Zuständigkeit in Streitigkeiten nach dem Asylgesetz bei den Verwaltungsgerichten (Thüringer Asylstreitigkeitenzuständigkeitsverordnung -ThürAsylVGZustVO-) Vom 28. Nove

Thüringer Verordnung über die gerichtliche Zuständigkeit in Streitigkeiten nach dem Asylgesetz bei den Verwaltungsgerichten (Thüringer Asylstreitigkeitenzuständigkeitsverordnung - ThürAsylVGZustVO -) vom

  1. November 2023 Nichtamtliches Inhaltsverzeichnis Titel Gültig ab Thüringer Verordnung über die gerichtliche Zuständigkeit in Streitigkeiten nach dem Asylgesetz bei den Verwaltungsgerichten (Thüringer Asylstreitigkeitenzuständigkeitsverordnung - ThürAsylVGZustVO -) vom
  2. November 2023 01.01.2024 Eingangsformel 01.01.2024 § 1 - Örtliche Zuständigkeit 01.01.2024 § 2 - Gleichstellungsbestimmung 01.01.2024 § 3 - Inkrafttreten, Außerkrafttreten 01.01.2024 Anlage 01.01.2024 Aufgrund des § 83 Abs. 3 Satz 1 des Asylgesetzes in der Fassung vom
  3. September 2008 (BGBl. I S. 1798), zuletzt geändert durch Artikel 1 des Gesetzes vom
  4. Dezember 2022 (BGBl. I S. 2817), in Verbindung mit § 1 Satz 1 Nr. 6 der Thüringer Ermächtigungsübertragungsverordnung Justiz vom
  5. Mai 2017 (GVBl. S. 143), geändert durch Verordnung vom
  6. März 2019 (GVBl. S. 65), verordnet das Ministerium für Migration, Justiz und Verbraucherschutz:

Eingangsformel § 1 Örtliche Zuständigkeit

(1)Die örtliche Zuständigkeit für Streitigkeiten nach dem Asylgesetz richtet sich nach dem Herkunftsstaat der Ausländerin oder des Ausländers und ergibt sich aus der Anlage zu dieser Verordnung.
(2)Herkunftsstaat ist der Staat, dessen Staatsangehörigkeit die Ausländerin oder der Ausländer besitzt. Bei Staatenlosen sowie bei Personen mit doppelter oder ungeklärter Staatsangehörigkeit gilt als Herkunftsstaat der Staat, in dem die Ausländerin oder der Ausländer eine Verfolgung oder einen Schaden befürchten oder demgegenüber sie ein Abschiebungsverbot geltend machen.

§ 1

§ 2 Gleichstellungsbestimmung Status- und Funktionsbezeichnungen in dieser Verordnung gelten jeweils auch für Personen, die mit der Angabe „divers“ oder ohne Angabe des Geschlechts in das Geburtenregister eingetragen sind.

§ 2§ 3 Inkrafttreten, Außerkrafttreten Diese Verordnung tritt am 1.

Januar 2024 in Kraft. Gleichzeitig mit dem Inkrafttreten nach Satz 1 tritt die Thüringer Verwaltungsgerichtszuständigkeitsverordnung vom 30. November 1998 (GVBl. S. 434) außer Kraft.

§ 3Anlage (zu § 1 Abs.

1) Verwaltungsgericht Zuständigkeit für folgende Herkunftsstaaten:

  1. Gera Kosovo, Montenegro, Serbien, Ägypten, Angola, Äquatorialguinea, Äthiopien, Benin, Botsuana, Burkina Faso, Burundi, Cabo Verde, Côte d’Ivoire, Dschibuti, Eritrea, Eswatini, Gabun, Gambia, Ghana, Guinea, Guinea-Bissau, Kamerun, Kenia, Komoren, Kongo, Demokratische Republik Kongo, Lesotho, Liberia, Libyen, Madagaskar, Malawi, Mali, Marokko einschließlich der Westsahara, Mauretanien, Mauritius, Mosambik, Namibia, Niger, Nigeria, Ruanda, Sambia, São Tomé und Príncipe, Senegal, Seychellen, Sierra Leone, Simbabwe, Somalia, Südafrika, Sudan, Südsudan, Vereinigte Republik Tansania, Togo, Tschad, Tunesien, Uganda, Zentralafrikanische Republik
  2. Meiningen Afghanistan, Algerien, Aserbaidschan, Bahrain, Bangladesch, Bhutan, Brunei Darussalam, China, Georgien, Indien, Indonesien, Islamische Republik Iran, Israel einschließlich Gaza und Westjordanland, Japan, Jemen, Jordanien, Kambodscha, Kasachstan, Katar, Kirgisistan, Demokratische Volksrepublik Korea, Republik Korea, Kuwait, Demokratische Volksrepublik Laos, Libanon, Malaysia, Malediven, Mongolei, Myanmar, Nepal, Oman, Pakistan, Papua-Neuguinea, Philippinen, Saudi-Arabien, Singapur, Sri Lanka, Arabische Republik Syrien, Tadschikistan, Thailand, Turkmenistan, Usbekistan, Vereinigte Arabische Emirate, Vietnam
  3. Weimar Armenien, Irak, Türkei und sonstige Herkunftsstaaten

🔗 Zur amtlichen Quelle

KI-Erklärung auf Basis des amtlichen Gesetzestextes. Orientierend, ersetzt keine Rechtsberatung.